Adventskalender 2011
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Ansprechpartner Aktionkreis Berlin:

Daniel Vogel

Vorsitzender Aktionskreis Berlin
E-Mail: aktionskreis-berlin[at]care.de

Reggae gegen Armut

Gentleman trat kostenlos für die Kampagne "Gemeinsam für Afrika" auf (Foto: GfA)

von Daniel Vogel

„Wir müssen begreifen, dass die Welt rund ist. Verteilung ist das Allerwichtigste. Auf der Welt leben immer noch eine Milliarde Menschen an der Armutsgrenze.“ Das ist die Botschaft von Reggae-Ikone Gentleman am 3. September im Berliner Tempodrom. 

Gemeinsam mit vielen weiteren Künstlern verzichtet er an diesem Abend zugunsten der Kampagne  Gemeinsam für Afrika auf seine Gage. Auch CARE Deutschland-Luxemburg e.V. ist einer von 23 Partnern der Kampagne.

„Diversity“ - zu Deutsch „Vielfalt“ –  unter diesem Motto steht der zwei-stündige Auftritt des deutschen Reggae-Stars. Gentleman setzt sich mit seinen Liedern für  die Vielfalt, das Neben- und  Miteinander von Kulturen, Völkern  und Religionen auf diesem Planeten ein.  Wichtig ist ihm dabei der Gedanken von der „Einen Welt“.

Der CARE Aktionskreis Berlin nutzt die Reggae-Nacht im Tempodrom,  um die Arbeit von CARE zwischen den Auftritten der Künstler, interessierten Besuchern am Info-Stand genauer zu erklären. Kampagnenbotschafter und Kölner Altrocker Wolfgang Niedecken setzt den Schlusspunkt des Abends mit seiner Coverversion des berühmten „Redemption Song“ von Bob Marley.

2009 - Unterwegs mit dem Aktionskreis Berlin

Gruppe Menschen, die verkleidet ist und ein historisches CARE-Paket trägt
Der Verein Alliierte in Berlin feierte mit CARE den 60. Jahrestag der Berliner Luftbrücke (Foto: AK Berlin)


von Melanie Mundt und Anne-Karin Glase

Im Mai feierte Berlin: 60. Jahrestag der Berliner Luftbrücke - Ende der Blockade. Auf gleich mehreren Veranstaltungen beteiligte sich der CARE-Aktionskreis und machte mit viel Engagement klar: CARE packt an, heute noch und mehr denn je!

Am zweiten Maiwochenende fand zum Jubiläum das große Volksfest des Vereins Alliierte in Berlin (AiB e. V.) auf deren Gelände in Tegel statt. Dieser beschäftigt sich mit der Geschichte der Alliierten in Berlin – und ganz besonders der Betrachtung der Berliner Blockade und der Luftbrücke. Außerdem unterhält der Verein eine private Sammlung historischer Fahrzeuge und Flugzeuge aus dieser Zeit. Dieser gewaltige Fuhrpark beeindruckte Oldtimerfans und Festbesucher gleichermaßen. Mittendrin im Geschehen auch wir Mitglieder des CARE Aktionskreis. Am gut besuchten Informationsstand konnten sich die Gäste über die verschiedenen aktuellen Tätigkeiten von CARE informieren – so war beispielsweise die Arbeit nach dem Tsunami in Südostasien von großem Interesse. THW und CARE, in Kriseneinsätzen oft gute Partner, fanden auch auf dem Fest schnell zueinander. Dank den Berliner Wasserbetrieben, die uns T-Shirts spendierten, konnten wir am Abend eine gut gefüllte Spendendose mit ins CARE–Büro nehmen.

Wir freuen uns über eine neu gewonnene Freundschaft und bedanken uns an dieser Stelle beim Team des AiB e.V. für die sehr gute Zusammenarbeit. Weitere gemeinsame Aktionen werden folgen.

Menschen am Stand mit CARE-Paketen und Rosinenbomberbroten
Die Bäckerei Thürmann verkaufte eigens hergestellte Rosinenbomberbrote (Foto: AK Berlin)

Dies soll es aber nicht gewesen sein: Nur drei Tage später, am 12. Mai - konnten wir uns nicht nur über ein Wiedersehen mit dem AiB e. V. freuen. Diesmal ging es zum Flughafen Tempelhof: „The last CandyDrop over Tempelhof.“ Hier würdigte auch der Regierende Bürgermeister von Berlin noch einmal die historische Leistung für seine Stadt. Es ist das Jubiläum einer bis heute einzigartigen Rettungsaktion für mehr als 2 Millionen Menschen in der eingeschlossenen Stadt. CARE war einer der maßgeblichen Akteure dieser Aktion. Unvergesslich bei den Berlinern ist das CARE-Paket, das zum Synonym für humanitäre Hilfe von Mensch zu Mensch wurde.

Bei schönstem Sonnenschein ließen sich die Berliner nicht lange bitten. Die Stimmung war toll und unser CARE-Stand auf dem rieseigen Feld weithin sichtbar, nicht zuletzt Dank des riesigen Transparent mit der Aufschrift: CARE for Berlin, genau wie damals. Der Andrang am Stand war enorm: Da kamen Erinnerungen bei Alt, und Fragen bei Jung auf; da wurden Original-CARE-Pakete mit den heutigen verglichen…

Für den Auflauf im und am CARE-Zelt sorgten aber auch die eigens gefertigten Rosinenbomberbrote der Bäckerei Thürmann, der an dieser Stelle für die Kooperation einem besonderen Dank gilt! 500 Stück waren in nicht einmal einer Stunde verkauft. Wie schon bei der vorangegangenen Aktion der Bäckerei Thürmann, gingen auch hier einige „Rosinen“ der verkauften Brote zu Gunsten von Hilfsprojekten von CARE D/L. Gegen 15.30 Uhr war dann der große Augenblick gekommen: Aus weniger als 50 m Höhe warf The Chocolat-Pilot himself, der 89-jährige Pilot Colonel Gail Halvorsen Mini-CARE-Pakete mit Schokolade an die wartende Kinderhorde ab…ein rundum gelungenes Fest mit mehr als 120.000 Besuchern…

Eine Frau und ein Junge sitzen am CARE-Stand
Jeder kann mitmachen! (Foto: AK Berlin)

Am 5. September luden bei schönstem Wetter die Berliner Wasserbetriebe zu ihrem alljährlichen Wasserfest ein. Und wie schon im Vorjahr stellte der CARE-Aktionskreis einen Stand auf und nahm am bunten Tagesprogramm teil. Die Wasserbetriebe lockten ihre Kunden und alle Berliner mit Aktivitäten rund ums Wasser, Live-Musik, eine Fülle von Angeboten für Kinder und vielen Überraschungen.

Am Informationsstand freuten wir uns über reges Interesse an themenbezogene CARE-Projekte. Zusätzlich hatten die kleinen Gäste die Möglichkeit sich neben dem Stand mit Fingerfarben auf einer weißen Tapete auszutoben. Dies ließen sie sich nicht zweimal sagen und fanden großes Gefallen am Malen. So entstand unter anderem eine große Nachbildung des CARE-Logos aus vielen bunten Kinderhänden.

Es war wieder einmal ein rundum gelungenes Fest! Und den Wasserwerken gilt ein großes Dankschön für die tolle Zusammenarbeit. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen: spätestens im nächsten Jahr!

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten auch Sie sich mit uns für CARE engagieren? Dann melden Sie sich doch bei uns und kommen zu einem unserer Treffen vorbei:

Weitere Informationen unter: berlin[at]care.de, Tel: 030/24 04 774 0

CARE nimmt den Ball in die Hand

Beachvolleyball, CARE, Berlin
Trüber Himmel, strahlende Gesichter: die Teams beim ersten CARE-Beachvolleyball-Turnier (Foto: CARE)

von Verena Belzer

Am Samstag den 25. Juli 2009, versammelten sich trotz schlechter Wetterprognosen 16 Teams im Berliner Volkspark Friedrichshain, um zum ersten CARE Beachvolleyballturnier anzutreten. Organisiert von der Vorsitzenden des CARE-Aktionskreises Berlin, Gesine Tempke, und mit Unterstützung der CARE-Mitarbeiter aus dem Berliner Büro wurde das Turnier zu einem vollen Erfolg. Selbst als der Himmel mehrfach seine Schleusen öffnete, wurde sportlich weitergespielt.

Natürlich gab es für CARE keine "normalen" Turnierregeln: Die Teams konnten sich bei der Anmeldung zum Turnier ein Land aussuchen, in dem CARE Deutschland-Luxemburg e.V. mindestens ein Projekt unterhält. Dieses Land vertraten die Spieler dann während des Turniers. Der Reinerlös kommt einem CARE-Projekt in dem Gewinnerland zu Gute. Vor Beginn des Turniers gab es für alle Teams Informationsmappen zu den Projekten "ihres" Landes.

Beachvolleyball, Berlin, CARE
Voller Einsatz für CARE: Beachvolleyball im Volkspark Friedrichshain (Foto: CARE)

Gespielt wurde in einer Männer-, einer Frauen- und einer Mixedgruppe. Bei den Frauen stellte sich schnell heraus, dass das Team Sambia I gute Chancen auf den Titel haben würde und so unterlag das Team auch erst im Finale den Männern, die Malawi repräsentierten. Den dritten Platz erkämpfte sich das Mixedteam Kambodscha. Die Sieger gewannen zwei Flaschen CARE-Sekt, während die Mannschaften auf dem zweiten, dritten und vierten Platz jeweils ein CARE-Paket erhielten, in dem kleine CARE-Überraschungen waren.

Für das leibliche Wohl der Spieler und Zuschauer war den ganzen Tag über gesorgt. Während der Platzwart Würstchen und Gemüse grillte, gab es auch Kuchen und syrische Spezialitäten, die von der syrischen Hochschulgruppe bereitgestellt wurden.

Das Männerteam hatte sich den Sieg redlich verdient, und deshalb wird der Reinerlös des Turniers an das Projekt "Nie wieder hungern! Kampf gegen Armut und Krankheit" in Malawi gespendet.

Alle Teilnehmer waren begeistert vom CARE-Turnier und der Idee, für einen guten Zweck Beachvolleyball zu spielen. So wird es bestimmt nicht das letzte Beachvolleyballturnier des CARE-Aktionskreises Berlin gewesen sein.

Lust auf CARE und Aktionen in Berlin? Meldet Euch beim CARE-Aktionskreis unter aktionskreis-berlin[at]care.de

Aktionskreis Berlin stellt sich vor

Mann hängt sebstgemalte Kinderbilder auf.
Der Berliner AK beim Internationalen Kinderfest vor dem Brandenburger Tor. Foto: CARE/ Bräutigam

Für ihr Gründungstreffen am 1. Februar 2007 suchten sich die Mitglieder des Berliner Aktionskreises (AK) eine ganz besonders passende Umgebung aus: Die historische CARE-Lounge von Air Service Berlin im Flughafen Tempelhof. An diesem Flughafen trafen einst die berühmten Rosinenbombern mit den CARE-Paketen ein, die die Berliner während der Luftbrücke nach dem zweiten Weltkrieg mit Lebensmitteln versorgte.

CARE vor dem Brandenburger Tor

Aus Anlass der EU-Ratspräsidentschaft und des 50-jährigen EU-Jubiläums veranstaltete die Bundesregierung am 25. März rund ums Brandenburger Tor ein Europafest. Eine halbe Million Besucher kamen - und CARE war mittendrin. In einer halbstündigen Präsentation im Zelt des Berliner Senats stellte der Aktionskreis Berlin die Arbeit und die Ziele von CARE vor.

Zunächst mit einem Zeitzeugen, der im Nachkriegsberlin CARE-Pakete bekommen hat. Dann packte die frühere Europa - Abgeordnete und Vorsitzende der Berliner Aktionskreises Anne-Karin Glase ein "modernes" CARE-Paket aus und erläuterte am Inhalt, wie CARE heute weltweit hilft: Nothilfe, Entwicklungshilfe, Hilfe zur Bildung. Außerdem war der AK beim „Internationalen Kinderfest“, Deutschlands größtem Event für Kinder, vor dem Brandenburger Tor dabei.

Konzert der Tuareg-Band TINARIWEN

Autor: Ulrich Schwarz

Die nigrische Band TINARIWEN - sieben Tuareg-Musiker - ist derzeit auf Europa-Tournee, um die Probleme ihres Volkes bekannt zu machen. Anlässlich eines Konzerts in der Kulturbrauerei in Berlin, lud die Band den AK ein, die Projektarbeit von CARE vorzustellen. CARE ist dem Wüstenvolk seit Jahren verbunden: Die Organisation setzt sich, gemeinsam mit der nigrischen Organisation HED-Tamat, für die Rechte und die Entwicklung der Nomaden ein und hilft beim Bauen von Schulen, Gesundheitszentren und Brunnen.

 
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Kontakt

Bild von Thomas Knoll.

Thomas Knoll
Referent Ehrenamt / Schulen
Tel.  +49 (0) 228 975 63-56
Fax  +49 (0) 228 975 63-51
knoll[at]care.de

Info-Material zu CARE-Aktionskreisen

Flyer "Schenken Sie uns Zeit" (pdf, 717 KB)

Aktionen / Events zu Mitarbeit

Und das war erst der Anfang

17.07.2011. 

Das Gymnasium Sedanstraße in Wuppertal übergab CARE einen Scheck von über 10.000 Euro für die Japan-Hilfe

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