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Am 6. und 7. Mai hat der CARE-Aktionskreis Mainz mehr als 400 Mitstreiter im Kampf gegen die Müttersterblichkeit geworben. Seit Ende April läuft die CARE-Kampagne "Lebensband". In Hunderten von Gesprächen haben die ehrenamtlichen Unterstützer über das weltweite Problem der hohen Müttersterblichkeit informiert. Mit einer Mainzer Filiale der Deutschen Bank und Geschäften von Rewe und Aldi in Ober-Olm waren die Standorte für die Aktion gut gewählt.
Doch das war erst der Anfang: Das ganze Jahr über wird CARE mit weiteren Aktionen an verschiedenen Orten Stimmen im Kampf gegen die Müttersterblichkeit sammeln. Zum Jahresende wird der Bundeskanzlerin eine Petition mit allen Unterschriften überreicht. Jeder kann man sich an der Petition beteiligen. Alle Daten werden ausschließlich für die Kampagne "Lebensband" verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.
von H. J. Schmitz
Die 50 Zuschauer im Café 7° der Mainzer Kunsthalle erlebten am 7. Mai 2010 zwar keinen klassischen poetry slam als Wettstreit, dafür aber zwei Stunden lang slam poetry vom Feinsten.
Die Künstlerin Etta Streicher befreite in dem Programm "jetzt oder monotonie" ein Stück weit die Wörter von ihrer Funktion, eine bestimmte Semantik zu transportieren. Sie spielte mit ihnen und verlieh der Sprache, frei von syntaktischen und grammatischen Bindungen, neue Klangfarben, neue Suggestionsmöglichkeiten und überraschende Zufallsbedeutungen. Ein Hauch von Dada, Kabarett, Comedy, Rap und Konkreter Poesie lag in der Luft.
Die Künstlerin verwendet Requisiten (prop slam), die sie aber ebenso wie die Wörter verfremdet: Aus dem Kobold- Staubsauger wird schnell ein Mikrofonständer und aus einem Lampenschirm eine Kleidertruhe.
Der Abend bereitete großes Vergnügen. Dafür allein war Etta Streicher jedoch nicht nach Mainz gekommen, denn sie half dem AK Mainz mit ihrem Hut sehr erfolgreich, eine Spende für vom Erdbeben traumatisierte Kinder in Haiti einzusammeln. Herzlichen Dank dafür!
Etta Streicher - Poetin, Schauspielerin und Urgestein der Frankfurter Poetry Slam Szene - veranstaltet am 7. Mai ab 19:30 unter dem Motto "jetzt oder monotonie" in Mainz einen Benefiz-Abend für die Nothilfe von CARE in Haiti.
Die Veranstaltung findet im 7°C Café in der Kunsthalle Mainz (Am Zollhafen 3-5) statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Veranstaltung wird vom ehrenamtlichen CARE-Aktionskreis Mainz organisiert.
12,19 Meter wurden es schließlich. Sechs Kilo Mehl, 50 Eigelb, zweieinhalb Liter Wasser und etwas Öl verarbeitete der Mainzer Koch Ralph E. Schüller am vergangenen Samstag zu einer riesengroßen Ravioli. Die Idee stammte vom Mainzer CARE-Aktionskreis, der die Aktion anlässlich des Welternährungstages organisiert hatte. Es gehe dabei darum, die Ambivalenz zwischen der Ernährungssituation in Europa und in der dritten Welt darzustellen, berichtete der Leiter des Aktionskreises, Hans Josef Schmitz, der Mainzer Allgemeinen Zeitung (zum Artikel vom 26.10.2009).

CARE setzt sich weltweit für die Ärmsten der Armen ein, die im Zuge der Finanzkrise und des Klimawandels immer stärker dem Hunger ausgesetzt sind. In diesem Jahr hungern nach Schätzungen des UN-Welternährungsprogrammes WFP zum ersten Mal mehr als eine Milliarde Menschen.
Die CARE-Ehrenamtlichen verteilten Stücke der Riesenravioli an Besucher des Wochenmarktes, und hatten darüber hinaus viele Informationen über die Arbeit von CARE im Gepäck. Darunter die neue Ausgabe des Magazins CARE affair, das ein Rezept gegen den Hunger enthält und Geschichten aus der CARE-Welt von Simbabwe über Bangladesch bis nach Peru. Der Erlös der Aktion fließt in ein CARE-Projekt in Kenia.
Die CARE-Aktionskreise in Saarbrücken, München, Hamburg und Bonn führten ebenfalls Aktionen rund um den Welternährungstag durch.
Auf Einladung des Mainzer AK, der Kath. Hochschulgemeinde und der Hochschulgruppe des RCDS hat Prof. Dr. Bernhard Vogel - der ehemalige "doppelte" Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Thüringen - an der Mainzer Universität einen Vortrag über Ruanda gehalten.
Das Thema konnte ca. 150 Zuhörer anlocken. Professor Vogel kennt das ostafrikanische Land sehr gut, er war der Ideengeber und Initiator für die Länderpartnerschaft Rheinland-Pfalz/Ruanda. Der ausgezeichnete Vortrag führte zu einer sehr lebhaften Diskussion mit fachkundigen Beiträgen, die auch bei einem anschließenden Empfang noch nicht zu Ende war.
Aufgerufen wurde an dem Abend zu Spenden für ein CARE Hilfsprojekt in Ruanda, das durch energiesparende Kochtechniken und moderne Lehmöfen die Umwelt in vier Bezirken für rund 150.000 Menschen nachhaltig schützt.
"Frauen verändern die Welt", die Fotoausstellung von Phil Borges zugunsten von CARE, hat in Mainz Station gemacht. Der international mehrfach ausgezeichnete Fotograf und Autor Phil Borges portraitierte Frauen aus aller Welt, die stark, selbstständig und mutig sind. Sie haben an Programmen von CARE teilgenommen und in ihrer Gemeinde etwas bewegt.
Der CARE-Aktionskreis Mainz hat nicht nur beim Aufbau der Ausstellung geholfen, sondern zu diesem Anlass auch zu einem Vortrag eingeladen. Dr. med. Michael Rabbow sprach im Foyer der Westdeutschen Immo-Bank über den Kampf gegen HIV und AIDS in Afrika. Heribert Scharrenbroich, Vorstandsvorsitzender von CARE Deutschland-Luxemburg, führte durch den Abend.
Die Mitglieder des CARE-Aktionskreises Mainz waren bei der Eröffnung von zwei Supermärkten vor Ort. Aber nicht zum Schnäppchenjagen, sondern um den Besuchern von der Situation der Menschen in Myanmar nach dem Wirbelsturm zu berichten. So kamen 242 Euro für die Nothilfe von CARE in Myanmar zusammen. Vielen Dank!
Von Hans-Josef Schmitz
Regen und Schnee im Wechsel mit kurzen Trockenzeiten und eine halbe Stunde Sonnenschein haben bei 3-5 Grad Temperatur und bei über 90 Prozent Luftfeuchtigkeit dem Internationalen Tag des Wassers am 22.März auf dem Mainzer Gutenbergplatz eine hautnahe Aktualität verliehen.
Letztlich aber sorgten 33 HelferInnen und 25 SchülerInnen der Big-Band des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums Flörsheim dafür, dass die CARE - Präsentation am Karsamstag vor dem Staatstheater nicht ins Wasser fiel. Im Gegenteil: Die jungen Musiker aus den Klassen 5-7 unter Leitung von Markus Meyer-Benz hat das Wetter nicht beeindruckt. Sie spielten auf dem Bühnenwagen mit Bravour und großem Engagement. Die meisten von ihnen hatten ihre Eltern im Schlepptau, die - trotz der Ferien - den Transport der Instrumente übernahmen. Mit Kaffee, Kuchen, Sekt, Wein oder Saft, mit CARE-Büchern, Broschüren, Flyern, Luftballons und CDs, mit Kakteen aus dem Botanischen Garten und handbemalten Porzellan-Ostereiern wurden die vorbeieilenden Passanten angelockt und in CARE-Gespräche verwickelt.
Schnell bildete sich eine größere Ansammlung, als Klaus Hafner, der langjährige Stadionsprecher von Mainz 05, die Moderation übernahm. Er befragte die CARE- Referentin Eva Maas und den AK- Vorsitzenden Hans Josef Schmitz über die Geschichte von CARE und über die konkreten Projekte, die der Mainzer AK unterstützt: in Peru die Installation von Trinkwassersystemen in den Bezirken Millpo und Pamplaca; im Niger den Bau einer Grundschule für die Peulh-Nomaden. Im Interview wurde die öffentliche Wachsamkeit gegenüber Hilfsorganisationen angesprochen. Der Kulturdezernent und Beigeordnete der Stadt Mainz, Dr. Peter Krawietz, verwies darauf, dass das ehrenamtliche Engagement für Hilfsorganisationen in der Gesellschaft unentbehrlich sei; er begrüßte ausdrücklich die Gründung des Mainzer CARE-AK und sagte Unterstützung bei seinen Projekten zu. Dem AK -Mainz ist die Veranstaltung gut bekommen, er hat 9 neue Mitglieder gewonnen und es konnten 600 € an CARE überwiesen werden.
„Aktiv werden für die gute Sache“ – unter diesem Motto kamen am 17. November 2007 fünfzehn engagierte Mainzer Bürger zusammen, um den ersten CARE-Aktionskreis (AK) in Mainz zu gründen. Dem Treffen ging eine Führung durch den Mainzer Dom unter Leitung des Kirchenhistorikers Professor Dr. Rolf Decot voraus.
In geselliger Runde wurden dann in der Traditionsweinstube „Rote-Kopf“ Pläne für die ersten gemeinsamen Aktivitäten des AK geschmiedet. Einige Projekte sind schon auf einem guten Weg. „ Ideen haben wir genug, es braucht jetzt nur noch die Kleinigkeit der Realisierung“, so Hans Josef Schmitz, Vorsitzender des Mainzer AK und ehemaliger Schulleiter des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums Flörsheim.
Er übernimmt die Koordinierung der zukünftigen Aktionen im Mainzer Raum. Von sich selbst sagt Schmitz, er sei ein Pensionär, der nicht nur zu Hause Rosen schneiden wolle. „CARE ist eine interessante Organisation, überparteilich und überkonfessionell - mit Projekten und Regeln, die ich gut finde", so Schmitz weiter.

Hans Josef Schmitz
Vorsitzender Aktionskreis Mainz
E-Mail: aktionskreis-mainz[at]care.de

Thomas Knoll
Referent Ehrenamt / Schulen
Tel. +49 (0) 228 975 63-56
Fax +49 (0) 228 975 63-51
knoll[at]care.de
17.07.2011.
Das Gymnasium Sedanstraße in Wuppertal übergab CARE einen Scheck von über 10.000 Euro für die Japan-Hilfe
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