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12 Meter Ravioli und ein Rezept gegen den Hunger

Der Eventkoch Ralph E. Schüller in Aktion (Foto: HBZ/Henkel)

Aktionskreis Mainz informiert kreativ

12,19 Meter wurden es schließlich. Sechs Kilo Mehl, 50 Eigelb, zweieinhalb Liter Wasser und etwas Öl verarbeitete der Mainzer Koch Ralph E. Schüller am vergangenen Samstag zu einer riesengroßen Ravioli. Die Idee stammte vom Mainzer CARE-Aktionskreis, der die Aktion anlässlich des Welternährungstages organisiert hatte. Es gehe dabei darum, die Ambivalenz zwischen der Ernährungssituation in Europa und in der dritten Welt darzustellen, berichtete der Leiter des Aktionskreises, Hans Josef Schmitz, der Mainzer Allgemeinen Zeitung Externer Link, öffnet in neuem Fenster (zum Artikel vom 26.10.2009).

Am CARE-Stand herrschte gute Stimmung (Foto: Hubert Röder)
Am CARE-Stand herrschte gute Stimmung (Foto: Hubert Röder)

CARE setzt sich weltweit für die Ärmsten der Armen ein, die im Zuge der Finanzkrise und des Klimawandels immer stärker dem Hunger ausgesetzt sind. In diesem Jahr hungern nach Schätzungen des UN-Welternährungsprogrammes WFP zum ersten Mal mehr als eine Milliarde Menschen.

Die CARE-Ehrenamtlichen verteilten Stücke der Riesenravioli an Besucher des Wochenmarktes, und hatten darüber hinaus viele Informationen über die Arbeit von CARE im Gepäck. Darunter die neue Ausgabe des Magazins CARE affair, das ein Rezept gegen den Hunger enthält und Geschichten aus der CARE-Welt von Simbabwe über Bangladesch bis nach Peru. Der Erlös der Aktion fließt in ein CARE-Projekt in Kenia. 

Die CARE-Aktionskreise in Saarbrücken, München, Hamburg und Bonn führten ebenfalls Aktionen rund um den Welternährungstag durch.

CARE an der Mainzer Uni

Prof. Dr. Bernhard Vogel für CARE
Prof. Dr. Bernhard Vogel für CARE

Auf Einladung des Mainzer AK, der Kath. Hochschulgemeinde und der Hochschulgruppe des RCDS hat Prof. Dr. Bernhard Vogel - der ehemalige "doppelte" Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Thüringen - an der Mainzer Universität einen Vortrag über Ruanda gehalten.

Das Thema konnte ca. 150 Zuhörer anlocken. Professor Vogel kennt das ostafrikanische Land sehr gut, er war der Ideengeber und Initiator für die Länderpartnerschaft Rheinland-Pfalz/Ruanda. Der ausgezeichnete Vortrag führte zu einer sehr lebhaften Diskussion mit fachkundigen Beiträgen, die auch bei einem anschließenden Empfang noch nicht zu Ende war.

Aufgerufen wurde an dem Abend zu Spenden für ein CARE Hilfsprojekt in Ruanda, das durch energiesparende Kochtechniken und moderne Lehmöfen die Umwelt in vier Bezirken für rund 150.000 Menschen nachhaltig schützt.  

AK Mainz baut auf und läd ein

Die Mitglieder des Aktionskreises Mainz halfen tatkräftig beim Aufbau. (Foto: AK Mainz)

"Frauen verändern die Welt", die Fotoausstellung von Phil Borges zugunsten von CARE, hat in Mainz Station gemacht. Der international mehrfach ausgezeichnete Fotograf und Autor Phil Borges portraitierte Frauen aus aller Welt, die stark, selbstständig und mutig sind. Sie haben an Programmen von CARE teilgenommen und in ihrer Gemeinde etwas bewegt.

Der CARE-Aktionskreis Mainz hat nicht nur beim Aufbau der Ausstellung geholfen, sondern zu diesem Anlass auch zu einem Vortrag eingeladen. Dr. med. Michael Rabbow sprach im Foyer der Westdeutschen Immo-Bank über den Kampf gegen HIV und AIDS in Afrika. Heribert Scharrenbroich, Vorstandsvorsitzender von CARE Deutschland-Luxemburg, führte durch den Abend. 

Einsatz für Myanmar vor dem Supermarkt

Einsatz für CARE an einem ungewöhnlichen Ort: vor dem Supermarkt (Foto: AK Mainz)

 

Die Mitglieder des CARE-Aktionskreises Mainz waren bei der Eröffnung von zwei Supermärkten vor Ort. Aber nicht zum Schnäppchenjagen, sondern um den Besuchern von der Situation der Menschen in Myanmar nach dem Wirbelsturm zu berichten. So kamen 242 Euro für die Nothilfe von CARE in Myanmar zusammen. Vielen Dank! 

AK-Mainz ist wetterfest

DEr AK Mainz beim Weltwassertag in Mainz. Foto: CARE/Maas
Der AK Mainz engagiert sich bei Regen und Schnee für die gute Sache. (Foto: CARE/Maas)

Von Hans-Josef Schmitz

Regen und Schnee im Wechsel mit  kurzen Trockenzeiten und eine halbe Stunde Sonnenschein haben bei 3-5 Grad Temperatur und bei über 90 Prozent Luftfeuchtigkeit dem Internationalen Tag des Wassers am 22.März  auf dem Mainzer Gutenbergplatz eine hautnahe Aktualität verliehen.

Letztlich aber sorgten 33 HelferInnen und 25 SchülerInnen der Big-Band des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums Flörsheim dafür, dass die CARE - Präsentation am Karsamstag vor dem Staatstheater nicht ins Wasser fiel. Im Gegenteil: Die jungen Musiker aus den Klassen 5-7 unter Leitung von Markus Meyer-Benz hat das Wetter nicht beeindruckt. Sie spielten auf dem Bühnenwagen mit Bravour und großem Engagement. Die meisten von ihnen hatten ihre Eltern im Schlepptau, die - trotz der Ferien - den Transport der Instrumente übernahmen. Mit Kaffee, Kuchen, Sekt, Wein oder Saft, mit CARE-Büchern, Broschüren, Flyern, Luftballons und CDs, mit Kakteen aus dem Botanischen Garten und handbemalten Porzellan-Ostereiern wurden die vorbeieilenden Passanten angelockt und in CARE-Gespräche verwickelt.

Schnell bildete sich eine größere Ansammlung, als Klaus Hafner, der langjährige Stadionsprecher von Mainz 05, die Moderation übernahm. Er befragte die CARE- Referentin Eva Maas und den AK- Vorsitzenden Hans Josef Schmitz über die Geschichte von CARE und über die konkreten Projekte, die der Mainzer AK unterstützt: in  Peru die Installation von Trinkwassersystemen in den Bezirken Millpo und Pamplaca; im  Niger den Bau einer Grundschule für die Peulh-Nomaden. Im Interview wurde die öffentliche Wachsamkeit gegenüber Hilfsorganisationen angesprochen. Der Kulturdezernent und Beigeordnete der Stadt Mainz, Dr. Peter Krawietz, verwies darauf, dass das ehrenamtliche Engagement für Hilfsorganisationen in der Gesellschaft unentbehrlich sei; er begrüßte ausdrücklich die Gründung des Mainzer CARE-AK und sagte Unterstützung bei seinen Projekten zu. Dem  AK -Mainz ist die Veranstaltung gut bekommen, er hat 9 neue Mitglieder gewonnen und es konnten 600 € an CARE überwiesen werden.

 

Aktionskreis Mainz stellt sich vor

Menschen im Mainzer Dom.
Dem Gründungstreffen ging eine Führung durch den Mainzer Dom voraus. (Foto: CARE/Schmitz)

„Aktiv werden für die gute Sache“ – unter diesem Motto kamen am 17. November 2007 fünfzehn engagierte Mainzer Bürger zusammen, um den ersten CARE-Aktionskreis (AK) in Mainz zu gründen. Dem Treffen ging eine Führung durch den Mainzer Dom unter Leitung des Kirchenhistorikers Professor Dr. Rolf Decot voraus.

In geselliger Runde wurden dann in der Traditionsweinstube „Rote-Kopf“ Pläne für die ersten gemeinsamen Aktivitäten des AK geschmiedet. Einige Projekte sind schon auf einem guten Weg. „ Ideen haben wir genug, es braucht jetzt nur noch die Kleinigkeit der Realisierung“, so Hans Josef Schmitz, Vorsitzender des Mainzer AK und ehemaliger Schulleiter des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums Flörsheim.

Er übernimmt die Koordinierung der zukünftigen Aktionen im Mainzer Raum. Von sich selbst sagt Schmitz, er sei ein Pensionär, der nicht nur zu Hause Rosen schneiden wolle. „CARE ist eine interessante Organisation, überparteilich und überkonfessionell - mit Projekten und Regeln, die ich gut finde", so Schmitz weiter.

 

Ansprechpartner Aktionkreis Mainz:

Judith Assländer-Heilig

Hans Josef Schmitz

Vorsitzender Aktionskreis Mainz
E-Mail:  aktionskreis-mainz[at]care.de

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Eva Maas
Referentin Ehrenamt / Schulen
Tel.  +49 (0) 228 975 63-54
Fax  +49 (0) 228 975 63-51
 maas[at]care.de

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Katharina Nordhorn
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 nordhorn[at]care.de

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