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Aktuell bietet CARE keine Ausbildungsplätze an.

Clemens, Du bist seit dem 01. September 2010 Auszubildender bei CARE Deutschland-Luxemburg. Was genau sind Deine Aufgaben?
Am 01.09.2010 habe ich bei CARE meine zweijährige Umschulung zum Veranstaltungskaufmann begonnen. Während der Zeit der Umschulung werde ich jede Abteilung von CARE durchlaufen und am Ende der Ausbildung einen Überblick über den Verein, CARE Deutschland-Luxemburg e.V., erhalten haben.
Meine Aufgabenbereiche sind sehr vielfältig und in jeder Abteilung unterschiedlich. In der Abteilung Finanzen und Verwaltung habe ich zum Beispiel den Umgang mit einem Finanzbuchhaltungssystem und dem Rechnungswesen erlernt und nach einiger Zeit selbst an kleinen Arbeitsteilbereichen mitgewirkt. In der Abteilung Kommunikation und Marketing habe ich zum Beispiel Aufgaben wie das Einholen von Angeboten für die Sendung von Radiospots bei unterschiedlichen Radiosendern übernommen. Der Hauptaufgabenbereich liegt natürlich in jedem Arbeitsbereich auf Veranstaltungen.
Hierzu gehören die Organisation und Planung von Veranstaltungen im Vorfeld, die Durchführung von Veranstaltungen und ebenfalls auch ihre Nachbereitung. So haben wir zusammen im Team schon eine Fachveranstaltung mit einer Podiumsdiskussion in Berlin geplant, durchgeführt und auch im Nachhinein ausgewertet, um eventuell gemachte Fehler für weitere Veranstaltungen ausschließen zu können.
Momentan befasse ich mich in der Abteilung Kommunikation und Marketing mit der Organisation einer Benefiz-Gala im MARITIM Hotel in Köln. Bei so einer großen Veranstaltung muss an viele Schritte gedacht werden, so kommen die verschiedensten Aufgaben auf unser Organisationsteam zu, wie der Abschluss von Verträgen, das Einholen von Angeboten, die Überprüfung des Versicherungsschutzes, das Erstellen von Einladungsverteilern und Layouts für Werbeplakate und Flyer, das Entwickeln von Einladungsschreiben, Absprachen mit Kooperationspartnern und vieles mehr.
Warum hast Du für Deine Ausbildung eine Hilfsorganisation wie CARE gewählt?
Hierzu muss man erst einmal meine persönliche Ausgangslage kennen. Ich habe nach meinem Realschulabschluss mit einer Ausbildung zum Fliesen-, Platten-, und Mosaikleger begonnen und diese auch ziemlich erfolgreich zu Ende gebracht. Im Anschluss daran habe ich noch ein halbes Jahr als Fliesenlegergeselle gearbeitet, bis ich dann leider etwas Pech hatte und eine so starke Verletzung meines Knies erlitt, dass eine weitere Ausübung nicht mehr infrage kam.
Nach einer sehr langen Überlegungszeit von fast zwei Jahren, die ich wegen der Verletzung und zweier Operationen zu Hause verbringen musste, habe ich mich für einen neuen Beruf entschieden.
Ich konnte bereits im Vorfeld Erfahrung bei der ehrenamtlichen Arbeit in Vereinen sammeln. Ich merkte, dass Organisationsgeschick eine eindeutige Stärke von mir ist. Das wurde mir auch von meinen Freunden immer wieder bestätigt. Es machte mir schon immer Freude, Veranstaltungen erfolgreich zu organisieren. So kam ich auf die Idee, im weiteren Leben mein Hobby zum Beruf zu machen.
Von der Agentur für Arbeit wurden mir mehrere Vorschläge von ausgeschriebenen Ausbildungsplätzen für den Beruf des Veranstaltungskaufmanns unterbreitet, die ich mir natürlich detailliert angesehen habe. Hier war unter anderem auch die Stelle von CARE Deutschland-Luxemburg e.V. ausgeschrieben, die mir direkt auffiel, da es sich um keinen gewöhnlichen Betrieb, sondern um eine Hilfsorganisation handelt.
Ich bewarb mich bei CARE. Beim Vorstellungsgespräch merkte ich, dass CARE gut zu mir passen würde. Denn schon in diesen kurzen Gesprächen machte sich sehr bemerkbar, dass alle Leute, mit denen ich in Kontakt gewesen war, sehr freundlich sind. Dies ließ mich vermuten, dass innerhalb des Hauses von CARE ein gutes Arbeitsklima herrscht, was sich bis zum heutigen Tag immer wieder bestätigt.
Was unterscheidet die Ausbildung bei CARE von der anderer Firmen?
Diese Frage ist für mich nicht wirklich einfach zu beantworten, da ich selbst noch nicht in vielen Firmen gearbeitet habe, die ein vergleichbares Tätigkeits- und Mitarbeiterumfeld haben. Der größte allgemeine Unterschied, der eigentlich auf der Hand liegt, ist für mich, dass man, wie oben schon kurz beschrieben, mit seiner Arbeit Gutes vollbringt und zu einem Großen und Ganzen beiträgt und nicht wie in den meisten Unternehmen darauf hinarbeitet, den Gewinn des Betriebes selbst zu vergrößern.
Hast Du schon Pläne für die Zeit nach der Ausbildung?
Ich bin ein Mensch, der im Leben „Step by Step“ vorgeht. Dennoch ist es wichtig, sich Ziele im Leben zu stecken, die man erreichen möchte.
Um mein langfristiges Ziel (ein sehr guter und angesehener Veranstalter zu werden) zu erreichen, ist das Erreichen von kurz-, und mittelfristigen Zielen und Wünschen, für mich persönlich, notwendig. Um mein langfristiges Ziel erreichen zu können, möchte ich mittelfristig einen Betrieb finden, der es mir ermöglicht, mich zu entfalten und sehr schöne und erfolgreiche Veranstaltungen zu organisieren.
Um mein mittelfristiges Ziel erreichen zu können, ist das Erfüllen meines kurzfristigen Ziels, eine sehr gute und zufriedenstellende Ausbildung / Umschulung zum Veranstaltungskaufmann zu machen, notwendig.
Diese Ziele werde ich „Step by Step“ angehen und versuchen, als zufriedener Mensch durch mein weiteres Leben zu gehen.
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