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- CARE DL - Internationale Nothilfe und Armutsbekämpfung
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- Die Einbindung von CARE DL in die CARE-Familie
Die Mitgliederversammlung beschloss am 24.September 2011 eine neue Führungsstruktur und reagierte damit auf CARE Deutschland Luxemburgs schnelles Wachstum. „Seit 2005 haben wir unsere Hilfeleistungen zur Bekämpfung von Not und Armut weltweit mehr als verdoppeln können. Alleine 2010 steigerten wir unsere Projektausgaben um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr“, so der neugewählte Präsident, Staatssekretär a.D. Heribert Scharrenbroich.
Die Leitung liegt zukünftig in den Händen eines zweiköpfigen hauptamtlichen Vorstandes: Der bisherige Hauptgeschäftsführer Dr. Anton Markmiller ist nun CEO und Generalsekretär. Stellvertretende Generalsekretärin ist Karin Kortmann, ehemalige Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Sie gehörte dem bisherigen ehrenamtlichen Vorstand von CARE seit 2004 an.
Die jährlich tagende Mitgliederversammlung bleibt das höchste Beschluss- und Aufsichtsorgan. Sie hat einen neunköpfigen Verwaltungsrat gewählt mit einem Präsidium an der Spitze. „Die Tätigkeiten von CARE werden immer durch das ehrenamtliche Engagement geprägt sein. Für die Verwirklichung seiner Ziele und Beschlüsse ist aber jetzt ein hauptamtlicher Vorstand nötig und verantwortlich“, erklärte Scharrenbroich nach seiner Wahl zum Präsidenten der Hilfsorganisation. Mit Dr. Anton Markmiller und Karin Kortmann verfüge CARE über zwei ausgewiesenen Experten der Entwicklungspolitik an der Spitze. Damit ist CARE Deutschland Luxemburg e.V. bestens aufgestellt, um die ihm anvertrauten Mittel für zukünftige Herausforderungen zielgerichtet einsetzen zu können.
CARE befasste sich ausführlich mit dem neuen Afrikakonzept der Bundesregierung. Unser Fazit: In dem Papier ist an fast alles gedacht. Wir werden die Bundesregierung auf dieser Grundlage immer wieder an die Umsetzung der proklamierten Ziele und Versprechungen erinnern. Auch CARE sieht die ungleiche Einkommensverteilung und die oftmals geringe Verantwortungsübernahme der afrikanischen Eliten für Armutsbekämpfung als großes Problem. Die Grundrechte auf Bildung und Nahrung sind fundamental und müssen massiv unterstützt werden.
„Good Governance, also die gute Regierungsführung, darf nicht zu einer Floskel verkommen“, so der neue Generalsekretär von CARE Deutschland-Luxemburg, Dr. Anton Markmiller. Viele Konflikte lägen in einer vernachlässigten Politik der konsequenten Armutsbekämpfung. „Nur wenn lokale und internationale Politik, die Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen Hand in Hand arbeiten, sind die Millenniumsziele erreichbar“, so Markmiller. Zuvor hatte der Präsident von CARE, Heribert Scharrenbroich, seine große Enttäuschung darüber ausgedrückt, dass die Bundesregierung in dem Konzept keine Aussagen mache über den Wert der Arbeit von Nichtregierungsorganisationen. Weiterhin sei auch nicht andeutungsweise erwähnt, wie deren Arbeit besser als bisher unterstützt werden solle.

CARE Deutschland-Luxemburg wird weiterhin seine weltweite Not- und Katastrophenhilfe intensivieren. Innerhalb der Armutsminderung möchten wir zunehmend Mädchen und Frauen als Trägerinnen der Entwicklung fördern. Wir setzen uns weiterhin als Anwalt der Benachteiligten und Minderheiten ein. Als Schirmherrin begleitet Professor Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D., unsere Arbeit.
Bei allem neuen Schwung erinnert CARE über 65 Jahre nach dem Krieg auch an seine Wurzeln: Die transatlantische Partnerschaft und das CARE-Paket als Symbol humanitärer Hilfe leben in unseren Aktionen immer wieder auf.
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