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Kampagne und Kurzfilm gegen Vorurteile und Diskriminierung
Warum weigert sich ein Krankenhaus, Alenas Cousin zu behandeln? Warum haben Nadas schmutzige Schuhe ihr in der Schule Ärger gebracht? Welchen Traum hat die Designerin Fatima aus Montenegro? Diese Fragen beantwortet der Kurzfilm „Ich bin eine Roma“, den CARE mit Partnerorganisationen im Balkan produziert hat.
Roma leiden in weiten Teilen Europas unter hartnäckigen Vorurteilen und Ausgrenzung. Gerade in den von Bürgerkriegen stark gezeichneten Ländern des Balkan haben sie kaum eine Chance auf Bildung und Integration. Außerdem werden sie häufig von Behörden und anderen Institutionen wie Bürger zweiter Klasse behandelt. CARE engagiert sich auf dem Balkan mit verschiedenen Projekten für die Integration und Gesundheit von Roma-Gemeinden. Ein wichtiges Anliegen ist dabei die Stärkung von Roma-Frauen. Denn sie leiden oft unter einer zweifachen Diskriminierung: Durch die Mehrheitsgesellschaft, aber auch durch ihre eigenen Männer.
CARE hat gemeinsam mit Roma-Organisationen eine regionale Kampagne gestartet, die dabei helfen soll, die geltenden Stereotype über Roma abzubauen und den Frauen eine Stimme zu geben. Herzstück der Kampagne ist ein Kurzfilm mit vier starken Hauptdarstellerinnen: Alena aus Bosnien Herzegowina, Radmila aus Serbien, Fatima aus Montenegro und Nada aus Kroatien.
Sie erzählen offen darüber, welche Diskriminierungen sie in ihrem Alltag erfahren haben und wie sie ihr Leben in die eigenen Hände nehmen. Bildung und Mut zur Eigeninitiative sind der Schlüssel dazu, dass die Roma-Frauen sich und ihren Familien eine Zukunft bieten können. Sei es als Krankenschwester, Mode-Designerin, Lehrerin oder als Mutter von Kindern, die in einer gerechteren Welt aufwachsen sollen. Die Geschichten dieser Frauen sind echt, und ihr Engagement ist es auch: Alle vier arbeiten in ihren Gemeinden zusammen mit anderen Roma für eine bessere Zukunft.
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