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CARE Dossier: Ein Jahr nach dem Erdbeben in Haiti

von Jörg Döbereiner und Johanna Mitscherlich

Am 12. Januar 2010 wurde Haiti von einem schweren Erdbeben getroffen. 35 Sekunden lang hat die Erde gebebt, aber die Auswirkungen der Katastrophe sind auch 31 556 926 Sekunden – 365 Tage danach – noch sehr deutlich zu sehen und zu spüren. Viele Menschen haben immer noch kein Dach über dem Kopf und leben in Notunterkünften, die wenigsten haben Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen.

Ein Jahr nach dem Erdbeben ist es Zeit, das Jahr, in dem CARE unter Hochdruck Hilfe in Haiti geleistet hat, Revue passieren zu lassen: Am Anfang ging alles darum, die Menschen mit Nahrung, sauberem Wasser und Unterkünften zu versorgen. Heute hilft CARE den Haitianern, ihr Land wieder aufzubauen. Mit Schulbau, Reparaturmaßnahmen und Aufräumarbeiten, aber auch mit psychologischer Unterstützung. Damit die Haitianer wieder die Kraft finden, ihr Land besser und stabiler aufzurichten. 

 

Ein Jahr nach dem Erdbeben bleibt viel zu tun. Nicht nur Häuser und Straßen müssen wieder aufgebaut werden, sondern auch eine ganze Nation. (Foto: CARE/Hockstein)
Ein Jahr nach dem Erdbeben bleibt viel zu tun. Nicht nur Häuser und Straßen müssen wieder aufgebaut werden, sondern auch eine ganze Nation. (Foto: CARE/Hockstein)

Inhalte des Dossiers: 

Sabine Wilke, die für CARE Haiti arbeitet, berichtet über den Wiederaufbau in Haiti und darüber, was CARE vor Ort in den letzten Monaten geleistet hat.
Wie auch Gellia Voltaire haben viele Menschen in einer der 1.000 Notunterkünfte, die CARE gebaut hat, vorübergehend ein neues Zuhause gefunden. Es wird viel getan, damit alle Haitianer wissen, wie sie sich am besten vor Krankheiten schützen können: CARE-Mitarbeiter besuchen Menschen zu Hause, organisieren Workshops und lassen sogar Mitteilungen im Radio laufen.

Elias Machingambi, CARE-Koordinator für das WASH-Programm, erklärt, wie man sich Hygieneverbesserung in Haiti genau vorstellen kann. Die Fotogalerie veranschaulicht, wie CARE Notunterkünfte baut, die Hygienebedingungen verbessert und neue Einkommensmöglichkeiten schafft.
Die Wunden Haitis sind schwer zu heilen. Aber der Schmerz, die Verzweiflung und die Angst haben die Menschen in Haiti auch vereint.

Trotz aller Krisen glaubt Mildrede Beliard deswegen an eine positive Zukunft für Haiti, allein schon deswegen, weil es einfach nicht mehr schlimmer werden kann. Vor allem aber wissen die Menschen in Haiti, dass sie nicht alleine sind. Haiti hat das blanke Grauen erlebt, aber auch Liebe und Solidarität aus aller Welt erfahren. Und das ist auch für Guerda ein Grund, ein Jahr nach dem Erdbeben endlich wieder zu lächeln. 

 

Bitte beachten Sie auch unsere PDF-Dokumente mit einem Überblick über die CARE-Hilfe in Haiti und deren Finanzierung:

CARE in Haiti: Nothilfe und Wiederaufbau

Haiti Erdbeben: Finanzierung

 

Lesen Sie auch den Blog von Sabine Wilke aus Haiti

 
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