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von Simon Baumgartner und Johanna Mitscherlich

"Fragt die jungen Leute, sie wissen alles", sagte der französische Essayist Joseph Joubert im 19. Jahrhundert. Ganz kann CARE das natürlich nicht bestätigen. Aber eines ist klar: Junge Leute in Deutschland wissen, wie man sich engagiert. Und sie tun es auch. Etwa 4.000 Schüler haben sich seit Anfang des Jahres für CARE engagiert - so viele, wie noch nie zuvor. Bei insgesamt 65 Schulaktionen haben Jugendliche Kuchen verkauft, sind Halbmarathons um Sportplätze gerannt oder spielten Konzerte für CARE. Mehr als 45.000 Euro wurden durch die Schulaktionen in den ersten sieben Monaten des Jahres gesammelt. Alleine das Heinrich-Heine-Gymnasium in Köln hat über 21.000 Euro für Japan erlaufen - an einem einzigen Tag!
Die tatkräftige Unterstützung von Tausenden von Schülern, Lehrern und Eltern in ganz Deutschland ermöglicht uns, weltweit Projekte für Kinder und Jugendliche durchzuführen, denen es an Nahrung, Bildung und damit an Perspektiven mangelt: In Nicaragua etwa bietet CARE Jugendlichen Ausbildungsmöglichkeiten, in Kenia schafft CARE Kindern und Jugendlichen aus Slums durch Sport neues Selbstbewusstsein und bessere Zukunftschancen, im Kosovo beteiligt CARE Jugendliche an nachhaltiger Friedenssicherung. Auch in Dadaab verteilt CARE nicht nur Nahrungsmittel und Wasser an Jugendliche, die teilweise im Camp aufgewachsen sind. Im weltweit größten Flüchtlingslager darf auch Bildung kein "Extra", kein Luxus sein. Denn sie ist der beste Schutz vor Armut und Gewalt, der Schlüssel für eine bessere Zukunft.
Im Juni wurde die Brücke zwischen engagierten Jugendlichen in Deutschland und Jugendlichen in Projektländern von CARE auch geographisch geschlagen: 14 kenianische Mädchen trafen in Deutschland und Luxemburg auf Gleichaltrige. Beim Interkulturellen Austausch wurden bleibende Freundschaften geschlossen - auch über Kontinente hinweg.
Zum diesjährigen Internationalen Tag der Jugend am 12. August möchte CARE all den Schülern für ihr Engagement danken und die Jugendlichen in den über 80 Projektländern von CARE und in Deutschland ermutigen, sich weiter zu kümmern, zu interessieren und zu lernen. Denn nur so kann Jugend auch das sein, was sie sein sollte: die Zukunft.
Sophie aus Töging in Bayern und Anna aus Kenia haben sich im Juni bei der Interkulturellen Jugendbegegnung von CARE kennengelernt. CARE fragte die zwei neuen Freundinnen, woran sie sich anderthalb Monate nach ihrem Zusammentreffen besonders gerne erinnern, welche Eindrücke geblieben sind und was sie sich für die Zukunft wünschen.
Die Fotogalerie "CARE für die Jugend und Jugend für CARE" bietet einen Überblick über verschiedene Schulaktionen und darüber, welche CARE-Programme es für Jugendliche weltweit gibt.
In Banda Aceh, Indonesien, verlor Erie beim Tsunami alles. Durch ein Ausbildungsprogramm bei CARE konnte er sich selbständig machen und ist heute stolzer Besitzer eines Cafés. Auch der Tsunami und das Erdbeben in Japan haben große Schäden angerichtet.
Über 10.000 Kilometer von Japan entfernt, in Wuppertal, hat Jonathan Knickmann deswegen einen Schullauf organisiert, der über 10.000 Euro für die Hilfe von CARE einbrachte. Thomas Knoll, Referent für Ehrenamt und Schulen bei CARE, sprach mit Jonathan über seine Idee, die Verwirklichung und das Ergebnis.
In Kendu Bay ist der Präsident des Wasserkomittees dafür verantwortlich, dass Schüler, Eltern und Lehrer alle Hygienemaßnahmen kennen, damit Cholera in ihrem Dorf weiterhin Geschichte bleibt. In Bonn hat Daniel Mosler einen kleinen Film über sein Freiwilliges Soziales Jahr im Politischen Leben bei CARE zusammengestellt.
Während Jens und Sarah in den Schulferien in den Urlaub fahren, bleiben die Geschwister Akbar und Gul zu Hause. Dank eines Fahrrads kann Gul aber bald zur Schule fahren. Und hat dann auch Ferien.
Abdi aus Somalia lebt seit 19 Jahren im Flüchtlingslager Dadaab im Norden Kenias. Hier ist er zur Schule gegangen, hat ein Diplom in Logistik gemacht und arbeitet jetzt für CARE.
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