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DRR ist eines der vielen Akronyme, auf die man in der Entwicklungszusammenarbeit immer wieder stößt. Es steht für Disaster Risk Reduction. Auf Deutsch bedeutet das Katastrophenvorsorge, und die ist besonders für Entwicklungsländer wichtig. Denn gerade Länder in Afrika, Asien und Lateinamerika liegen häufig in klimatisch gefährlichen Regionen. Wirbelstürme, Hochwasser, Erdbeben – solche Naturkatastrophen zerstören innerhalb weniger Momente die Lebensgrundlage von hunderttausenden Menschen. Aber die richtige Vorsorge kann dabei helfen, dass nicht alles verloren ist. Evakuierungspläne für Gemeinden, Mangrovenpflanzung in Küstengebieten, erdbebensichere Häuser, Mikroversicherungen – CARE arbeitet auf unterschiedlichste Art daran, die Menschen beim Schutz ihrer Heimat zu unterstützen.
Jeden zweiten Mittwoch im Oktober rufen die Vereinten Nationen zum Internationalen Tag der Katastrophenvorsorge aus. Das Online-Dossier informiert über Möglichkeiten der Vorsorge und berichtet aus Vietnam, Indien, Niger und Haiti.
Jim Kennedy, CARE-Experte für Notunterkünfte, berichtet über den Wiederaufbau in Haiti und erklärt, worauf geachtet werden muss, um die Menschen vor Erdbeben und Wirbelstürmen zu schützen. In Vietnam ist - zumindest bei der Katastrophenvorsorge - auch ein bisschen Theater mit im Spiel. Außerdem nutzen Fischer moderne Kommunikationstechnologien, um gegen den Sturm zu funken. Die Frauen von Samutikuppan in Indien sind gut gegen Katastrophen versichert - dank eines Mikroversicherungsprojektes. Im Niger bedeutet Katastrophenvorsorge die Vorbereitung auf kommende Dürren: mit Getreidebänken und der Aufzucht von Tieren. Die Fotogalerie veranschaulicht, wie all diese Maßnahmen vor Ort umgesetzt werden. CARE-Projektreferentin Sabine Dier erklärt in Audio-O-Tönen die Katastrophenvorsorge. Dazu bietet ein Glossar Hintergrundwissen zu den wichtigsten Begriffen. Wie zum Beispiel DRR.
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