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Der dänische Fotograph Carsten Snejbjerg besuchte die Flüchtlinge, um die katastrophalen Zustände im so genannten „Dschungel von Calais“ in Bildern festzuhalten. Dafür erhielt er den CARE-Award für humanitäre Fotoreportagen.
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Im so genannten “Dschungel von Calais” hausen hunderte von Flüchtlingen teilweise über Monate, in der Hoffnung irgendwann auf die andere Seite des Kanals zu gelangen, nach Großbritannien.
Migranten versuchen über den Zaun auf das Hafengelände zu gelangen, denn dort legen die begehrten Schiffe Richtung Großbritannien ab. Allerdings gelingt dies nur den wenigsten.
Die Flüchtlinge stehen Schlange. Hilfsorganisationen verteilen Essen und Trinken. Sie sind die einzigen, die sich um die oft aus Kriegsgebieten wie Afghanistan stammenden Migranten kümmern.
Es ist Abend im Dschungel. Es gibt keine Elektrizität und die notdürftig aus Planen und Zelten gebastelten Behausungen lassen die Kälte ungefiltert durch.
Die Flüchtlinge suchen unter einer Plane Schutz vor dem Regen. Nachdem die französische Polizei im Herbst 2009 einen Großteil des „Dschungels von Calais“ mit Flanierraupen geräumt hat, müssen nun viele unter Brücken oder freiem Himmel schlafen.
Die Grenzschutzpolizei macht Nacht für Nacht Jagd auf die „sans-papiers“, die Papierlosen, um sie abzuschieben und somit ihre illegale Weiterreise nach Großbritannien zu verhindern.
Das verseuchte Abwasser der Fabriken dient den Flüchtlingen als Dusche. Nach dem Waschen kratzt die Haut. Aber andere Waschmöglichkeit gibt es nicht.
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