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Flüchtlinge in Calais/CARE-Award für Fotoreportage

Der dänische Fotograph Carsten Snejbjerg besuchte die Flüchtlinge, um die katastrophalen Zustände im so genannten „Dschungel von Calais“ in Bildern festzuhalten. Dafür erhielt er den CARE-Award für humanitäre Fotoreportagen.

Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese in einer größeren Ansicht zu betrachten.

1.Snejbjerg

Im so genannten “Dschungel von Calais” hausen hunderte von Flüchtlingen teilweise über Monate, in der Hoffnung irgendwann auf die andere Seite des Kanals zu gelangen, nach Großbritannien.

2.Snejbjerg

Migranten versuchen über den Zaun auf das Hafengelände zu gelangen, denn dort legen die begehrten Schiffe Richtung Großbritannien ab. Allerdings gelingt dies nur den wenigsten.

3.Snejbjerg

Die Flüchtlinge stehen Schlange. Hilfsorganisationen verteilen Essen und Trinken. Sie sind die einzigen, die sich um die oft aus Kriegsgebieten wie Afghanistan stammenden Migranten kümmern.

4.Snejbjerg

Es ist Abend im Dschungel. Es gibt keine Elektrizität und die notdürftig aus Planen und Zelten gebastelten Behausungen lassen die Kälte ungefiltert durch.

5.Snejbjerg

Die Flüchtlinge suchen unter einer Plane Schutz vor dem Regen. Nachdem die französische Polizei im Herbst 2009 einen Großteil des „Dschungels von Calais“ mit Flanierraupen geräumt hat, müssen nun viele unter Brücken oder freiem Himmel schlafen.

6.Snejbjerg

Die Grenzschutzpolizei macht Nacht für Nacht Jagd auf die „sans-papiers“, die Papierlosen, um sie abzuschieben und somit ihre illegale Weiterreise nach Großbritannien zu verhindern.

7.Snejbjerg

Das Leben im "Dschungel" ist eintönig. Warten und Bangen prägt den Alltag.

8.Snejbjerg

Das verseuchte Abwasser der Fabriken dient den Flüchtlingen als Dusche. Nach dem Waschen kratzt die Haut. Aber andere Waschmöglichkeit gibt es nicht.

9.Snejbjerg

Dieser 12jährige Junge aus Afghanistan ist allein aus seiner kriegsgebeutelten Heimat nach Calais geflüchtet. Viele afghanische Väter lassen ihr ganzes Vermögen bei Schlepperbanden, die ihre Söhne nach Großbritannien bringen sollen.

10.Snejbjerg

Der Morgen graut, einer neuer Tag beginnt. Einige Flüchtlinge leben schon seit über zwei Jahren im "Dschungel". Für viele ist Calais die Endstation ihrer Reise.

 
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