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Über 3,7 Millionen Menschen in Somalia sind von der anhaltenden Dürre betroffen und von humanitärer Hilfe abhängig. Damit vor allem junge Somalis und Frauen trotz der wiederkehrenden Dürrezeiten und Konflikte eine Perspektive haben, unterstützt CARE sie neben der Nothilfe mit langfristigen Projekten. In Puntland bietet CARE etwa Ausbildungsprogramme an, in denen Jugendliche sich in Bereichen wie Schneidern, Kosmetik oder Automechanik weiterbilden können.
Viele Menschen in Somaliland finden eine bezahlte Beschäftigung, indem sie Toiletten bauen und Brunnen reparieren – und sich so für ihre Dörfer engagieren. Mit Kleinspargruppen fördert CARE vor allem Frauen und hilft ihnen, neue Einkommensmöglichkeiten zu finden. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert die Aktivitäten von CARE in Somaliland und Puntland mit 1,8 Millionen Euro.
CARE-Mitarbeiter Rick Perera reiste nach Somaliland und Puntland und sprach mit jungen Somalis, Lehrern, Schulleitern und Mitgliedern von Kleinspargruppen über ihre Wünsche und auch darüber, wie sich ihr Leben durch die Projekte von CARE verändert hat.
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"Jungen Menschen in Industriestaaten möchte ich sagen, dass sie die Bildungsmöglichkeiten ihrer Heimat schätzen und nutzen sollten." (Foto: CARE/Perera)
"Ich hoffe, dass ich eines Tages zur Schule gehen kann - das ist der größte Wunsch vieler Mädchen und Jungen in Somalia." (Foto: CARE/ Perera)
"Ich wünsche mir, dass ich irgendwann an einer Universität studieren kann. Meiner Schule fehlt es an Möbeln, Büchern, Toiletten und Trinkwasser." (Foto: CARE/Perera)
"Immer weniger Mädchen gehen zur Schule, weil sie früh verheiratet werden, weil es an sanitären Anlagen fehlt und es nicht genügend weibliche Lehrer gibt. (Foto: CARE/Perera)
Ali Arab Mohammed muss seine Schüler im Freien unterrichten, weil es an der Wadamo-go Grundschule nicht genügend Klassenzimmer gibt. (CARE/ Perera)
"Wir haben nicht genügend Platz für alle Schüler und es gibt keinen Platz zum Spielen. Trinkwasser gibt es auch nicht." (Foto: CARE/Perera)
"Kostenlose Bildung und die Einstellung von mehr Lehrerinnen sind die wichtigsten Voraussetzungen, um die Mädchenquote an Schulen zu erhöhen." (Foto: CARE/Perera)
"Bei uns können Mädchen dieselben Berufe wie die Jungen erlernen. So können sie sagen: Wir können alles tun, was Männer auch tun können." (Foto: CARE/Perera)
Schülerinnen in einem Computerkurs im Ausbildungszentrum Garowe. (Foto: CARE/ Perera)
"Ich nehme sowohl an einem Computer- als auch an einem Kosmetikkurs teil. Ich möchte so viel Wissen haben, wie nur irgendwie möglich." (Foto: CARE/ Perera)
Junge Männer in Garowe nehmen an einem Automechanik-Kurs teil. (Foto: CARE/Perera)
"Ich bin die einzige in meiner Familie, die eine Ausbildung machen konnte. Sie ermöglicht mir, meine Familie finanziell zu unterstützen." (Foto: CARE/Perera)
Die von der Dürre betroffenen Menschen bauen Trinkwasseranlagen oder wie auf diesem Foto zu sehen ist, Schutzdämme, da die ausgetrockneten Böden das Regenwasser nicht mehr halten können. (Foto: CARE/Perera)
"In Zeiten der Dürre stirbt mit dem Vieh auch die Lebensgrundlage vieler Menschen. Mit dem Bau der Schutzdämme wurde eine alternative Einnahmequelle geschaffen." (Foto: CARE/Perera)
CARE baute Trinkwasser- und Filteranlagen für 14.000 Menschen, einschließlich eines einzigartigen Solar-Pumpsystems. (Foto: CARE/ Perera)
"CARE hat mir einen Eselskarren und einen Wassertank zur Verfügung gestellt. Mit dem Transport von Wasser verdiene ich jetzt Geld für meine Familie und mich." (Foto: CARE/Perera)
"Mit den Mitteln, die unsere Kleinspargruppe erwirtschaftet, können unsere Kinder zur Schule gehen." (Foto: CARE/Perera)
"Ich bin ein Flüchtling aus dem Süden von Somalia. Meine Heimat habe ich verlassen, weil ich Arbeit und Frieden suche." (Foto: CARE/ Perera)
"In Somalia sind es die Frauen, die bis zu 90 Prozent des Familieneinkommens erwirtschaften." (Foto: CARE/Perera)
Informationen über die CARE-Projekte in Somaliland und Puntland können Sie unter Sauberes Wasser für Somalia , Somaliland: Sauberes Wasser und Wissen und Puntland: Bildung ist Zukunft nachlesen.
Bilder mit einer besseren Auflösung bekommen Sie von unserer Pressestelle
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