1) Am späten Nachmittag des 2. Mai traf der tropische Wirbelsturm Nargis mit Windgeschwindigkeiten bis zu 190 km/h auf die Küste Myanmars.
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2) Nargis zog eine Schneise der Verwüstung durch das Land und riss alles mit sich, was sich ihm in den Weg stellte.
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3) Die am stärksten betroffenen Regionen waren die Hauptstadt Yangon und das Irrawaddy-Delta.
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4) Dort haben hunderttausende Familien ihr Hab und Gut durch den Sturm verloren. Offizielle Schätzungen gehen von 1,5 Millionen Menschen aus, die akut Hilfe benötigen.
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5) Viele Familien wurden durch den Sturm auseinandergerissen.
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6) CARE-Mitarbeiter hören die Geschichten der traumatisierten Überlebenden. Sie zeugen alle von Trauer und Verzweiflung.
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7) CARE ist seit 14 Jahren in Myanmar aktiv und war deshalb sofort nach der Katastrophe in der Lage zu helfen.
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8) Die betroffenen Menschen fanden Zuflucht in Pagoden und Tempeln.
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9) Dort wurden sie von CARE Mitarbeitern registriert.
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10) In den ersten Tagen begannen 500 lokale Mitarbeiter mit der Verteilung von Hilfsgütern wie Plastikplanen, Kanistern und Lösung zur Wasseraufbereitung.
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11) Nach dem Sturm kämpfen die Überlebenden nun gegen den Hunger an. In Zusammenarbeit mit dem WFP werden Lebensmittel wie Reis verteilt.
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12) CARE nutzt traditionelle Langboote für den Transport der Hilfsgüter, da viele Dörfer im Irrawaddy-Delta nur auf dem Wasserweg zu erreichen sind.
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13) CARE verteilt auch sog. „Familien-Pakete“ an die Wirbelsturm-Opfer.
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14) Sie enthalten Kochutensilien, Kleidung, Hygieneartikel und Moskitonetze.
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15) CARE DL-Geschäftsführer Jamann überzeugte sich von den Hilfsmaßnahmen vor Ort.
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16) Eine große Gefahr geht von verunreinigtem Wasser aus.
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17) CARE stellt sechs mobile Wassertanks auf,
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18) ... die ganze Dörfer mit Trinkwasser versorgen können.
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19) Sauberes Wasser schützt vor der Ausbreitung von Krankheiten.
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20) Um die Seuchengefahr zu verringern hat CARE Material an bis zu 17.500 Familien geliefert, um Latrinen zu bauen.
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21) In dem Dorf Khalauk Tayar (Kungyangon) steht eine sog „Wasserblase“, die Flusswasser reinigt und in Trinkwasser umwandelt.
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22) Über Rohrleitungen können die von CARE gelieferten Kanister mit sauberem Wasser gefüllt werden
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23) ... und zu den Familien nach Hause gebracht werden.
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24) Diese Tontöpfe dienen zur sauberen Lagerung von Trinkwasser im Haus.
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25) CARE hilft den Gemeinden dabei ihre Trinkwasserbecken zu säubern und das Schmutzwasser abzupumpen.
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26) Viele Bauern haben ihre Wasserbüffel bei der Unwetterkatastrophe verloren. Damit sie ihre Felder weiter bestellen können, stellt CARE Handpflüge zur Verfügung.
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27) So sollen die Familien bald selbst wieder in der Lage sein, ihren Lebensunterhalt in Zukunft zu sichern.