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Land/Region: Georgien/Raum Tiflis und Gori
Kurzbeschreibung: Unterstützung der Flüchtlinge in Südossetien mit Matratzen-, Küchen- und Hygienesets
Lokale Partner: CARE Georgien
Finanzierung: Auswärtiges Amt
Laufzeit: August 2008 - November 2008

Zwischen Russland und Georgien existieren seit Jahren heftige Spannungen um die Region Südossetien. Im August 2008 brachen diese in eine gewaltsame Auseinandersetzung unter Einsatz von Waffen aus, als georgische und russische Truppen Südossetien und Abchasien besetzten. Viele Wohnhäuser sowie Militärflughäfen und Flugzeugfabriken in den Städten Poti und Gori wurden bombardiert. Hunderte Südossetier starben. Bis zu 120 000 Menschen mussten, meist ohne jegliches Hab und Gut, in angrenzende Regionen flüchten. Obwohl die Unterzeichung des Sechs-Punkte-Plans am 12. August das Ende des Krieges einleitete, bleibt die Situation der Vertriebenen weiterhin kritisch. Viele wissen nicht, ob und wann sie wieder in ihre Heimat zurückkehren können.
Aufgrund der langjährigen Entwicklungszusammenarbeit in Georgien, war CARE in der Lage unmittelbar 24 Stunden nach Kriegsausbruch mit der Nothilfe zu beginnen. CARE-Mitarbeiter verteilten in verschiedenen Städten Lebensmittel, Trinkwasser und die nötigsten Dinge des alltäglichen Bedarfs, wie Küchenutensilien, Seife, Toilettenpapier oder Babywindeln an die geflüchteten Familien. Um die Situation von etwa 5000 intern Vertriebenen zu erleichtern, die nach wie vor in Notunterkünften übernachten müssen, wurden diesen außerdem Matratzen-, Küchen- und Hygienesets zur Verfügung gestellt.
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