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Land/Region: Haiti/ Gonaives und Distrikt Nippes
Kurzbeschreibung: Verteilung von Trinkwasser und Hygienesets an die von Wirbelstürmen betroffenen Familien auf Haiti
Lokale Partner: CARE Haiti
Finanzierung: CARE Deutschland-Luxemburg
Laufzeit: 10/2008 bis 12/2008

Haiti wurde im Sommer 2008 gleich vier Mal von Hurrikans heimgesucht und gilt als der am schlimmsten betroffene Karibikstaat. Nach Tropensturm „Fay“ Mitte August 2008, folgten im Wochenrhythmus Hurrikan „Gustav“, „Hanna“ und „Ike“. Die Auswirkungen der vier Tropenstürme auf den Inselstaat, der ohnehin zu den ärmsten Ländern Mittelamerikas zählt, sind verheerend. Sechs von zehn Verwaltungsdistrikten sowie die größten Städte des Landes wurden überflutet. Die Westküste des Landes, insbesondere die Stadt Gonaives wurde stark von den Wirbelstürmen verwüstet. 160.000 Menschen verloren durch die Naturkatastrophe ihr Häuser und ihren Besitz. Allein in Gonaives leben 56.000 Menschen in provisorischen Notunterkünften. Die Schäden, die durch Wirbelstürme und Regenfälle an der Infrastruktur entstanden sind, erschweren die Nothilfe bedeutend. Durch eingestürzte Brücken und überschwemmte Straßen sind die Versorgungswege in weiten Teilen des Landes lahm gelegt.

Die Versorgung der Menschen mit sauberem Trinkwasser ist nach Naturkatastrophen besonders wichtig, um das Überleben der Familien zu sichern und den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern. CARE versorgt 15.000 Familien in Gonaives und dem Distrikt Nippes mit Trinkwasser. Außerdem verteilen CARE-Mitarbeiter Pakete mit Hygieneartikeln, wie Zahnbürsten, Seife und Windeln an 2.500 Menschen. Eine hygienische Grundversorgung kann so ermöglicht werden.
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