<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>CARE.de: Pressemitteilungen</title>
		<link>http://www.care.de/</link>
		<description></description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>CARE.de: Pressemitteilungen</title>
			<url>http://www.care.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.care.de/</link>
			<width>18</width>
			<height>16</height>
			<description></description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Fri, 14 Jun 2013 11:33:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>5069 Stimmen für gesunde Mütter und Kinder</title>
			<link>http://www.care.de/informieren/gesundheit-ernaehrung/lesen/gesundheit-ernaehrung-einzelmeld/meldung/5069-stimmen-fuer-gesunde-muetter-und-kinder/</link>
			<description>CARE übergibt Petition der Kampagne „Lebensband“ an Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz / Jeden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bonn, 14. Juni 2013.&nbsp; Die Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg hat am Freitag in Bonn der Bundesregierung eine Petition zum Kampf gegen Müttersterblichkeit übergeben. Bei der Übergabe an Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mahnte der Präsident von CARE Deutschland-Luxemburg, Heribert Scharrenbroich: „Das fünfte Millenniumsziel, die Müttersterblichkeit zu senken, hat bisher die geringste Aufmerksamkeit erreicht. Wir fordern die Bundesregierung auf, noch stärker als bisher für das ursprüngliche Ziel einzutreten, die Müttersterblichkeit bis zum Jahr 2015 um 75 Prozent zu senken. Dieses wichtige Ziel sollte auch nach 2015 weiter verfolgt werden.“ Der Staatssekretär im BMZ, Hans-Jürgen Beerfeltz, sagte anlässlich der Übergabe: „CARE hat beeindruckende Erfolge für die Müttergesundheit erreicht. Die Petition zeigt den hohen Stellenwert des Themas auch in der deutschen Öffentlichkeit. Das BMZ hat unter Dirk Niebel die Mittel für selbstbestimmte Familienplanung und Müttergesundheit von 44 Millionen Euro im Jahr 2008 auf über 90 Millionen Euro pro Jahr mehr als verdoppelt.“</p>
<p class="bodytext">Im Jahr 2000 haben sich 147 Staaten – darunter Deutschland – dazu verpflichtet, die Müttersterblichkeit als fünftes Millenniumsziel aufzunehmen. „Dass die Müttersterblichkeit im Vergleich zu 1990 um 47 Prozent gesenkt werden konnte, ist natürlich ein großer Erfolg. Trotzdem sterben weiterhin jeden Tag 800 Frauen an Komplikationen während Schwangerschaft oder Geburt&nbsp; – davon 85 Prozent in Subsahara-Afrika und Südasien“, so Scharrenbroich. Die Bundesregierung müsse die Partnerländer dabei unterstützen, die gesundheitliche Grundversorgung zu gewährleisten. „Dabei sind es häufig einfache und günstige Maßnahmen, die große Veränderungen bewirken, wie etwa die Ausbildung von Hebammen oder die Ausstattung von Gesundheitsstationen.“ </p>
<p class="bodytext">Die Übergabe der Petition markiert das Ende der Kampagne „Lebensband“, mit der CARE in Deutschland zum Kampf gegen die hohe Müttersterblichkeit aufrief. Unter der Schirmherrschaft von Prof. Rita Süssmuth informierte die Kampagne auf Veranstaltungen und im Internet über das Thema und sammelte Stimmen. </p>
<p class="bodytext">CARE arbeitet in vielen Ländern weltweit, um durch Aufklärung und Vorsorge die Risiken bei Schwangerschaft und Geburt zu. In Ayachucho, Peru, konnte die Müttersterblichkeit so um die Hälfte reduziert werden. In Laos sichern mobile Geburtsstationen das Überleben von Müttern in schwer zugänglichen Bergdörfern. Im Südsudan hilft CARE beim Wiederaufbau von Geburts- und Gesundheitsstationen, bildet Hebammen aus und klärt Mütter zu Schwangerschaftsrisiken, zur Versorgung von Neugeborenen und Familienplanung auf. Bis 2015 will CARE insgesamt 30 Millionen Frauen eine sichere Schwangerschaft und Geburt ermöglichen.</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Für seine Projekte für die Senkung der Müttersterblichkeit ist CARE auf Spenden angewiesen:</b><br />Spendenkonto 4 40 40<br />Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 50 198<br />Onlinespenden unter <a href="spenden.html" >www.care.de/spenden.html</a></p>
<p class="bodytext"><i><br />Für Rückfragen und Interviewwünsche steht Ihnen die Pressestelle zur Verfügung:</i> </p>
<p class="bodytext"><b style="line-height: 19px; ">Sabine Wilke</b><br /><i style="line-height: 19px; ">Pressesprecherin</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 46&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wilke[at]care.de&nbsp;&nbsp;</span><br /><br /><b style="line-height: 19px; ">Johanna Mitscherlich</b><i style="line-height: 19px; "><br />Referentin Medien und Onlinekommunikation</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mitscherlich[at]care.de</span></p>]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit / Ernährung</category>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			
			<author>mitscherlich@care.de</author>
			<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 11:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CARE zum G8-Gipfel: Kleinbauern sind der Schlüssel im Kampf gegen Hunger</title>
			<link>http://www.care.de/presse/medieninformationen/pressemitteilung-einzelmeldung/meldung/care-zum-g8-gipfel-kleinbauern-sind-der-schluessel-im-kampf-gegen-hunger/</link>
			<description>Bis zu 80 Prozent der Nahrung weltweit wird von Frauen produziert </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn, 14. Juni 2013.</b> Im Vorfeld des G8-Gipfels, der ab kommenden Montag unter britischer Präsidentschaft in Nordirland stattfindet, fordert die Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg mehr und gezielte Unterstützung für Kleinbauern in Entwicklungsländern. „Aktuell leiden 870 Millionen Menschen weltweit – und damit jeder achte Mensch – an Hunger“, so Karl-Otto Zentel, Generalsekretär von CARE. Dreiviertel dieser Menschen sind selbst Kleinbauern, die Mehrheit von ihnen weiblich. „Die Frauen arbeiten von morgens bis abends, um kleine Landparzellen zu bewirtschaften und ihre Familien zu ernähren. Aber meist reicht der Ertrag nicht zum Leben.“</p>
<p class="bodytext">Mit Blick auf den G8-Gipfel, der unter anderem das Thema Nahrungssicherheit auf der Agenda hat, mahnt Zentel: „Die größten Industrieländer der Welt müssen Vorreiter im Kampf gegen den Hunger sein.“ Die Bereitstellung von 200 Millionen Euro für Programme gegen Mangelernährung bis zum Jahr 2020, die die deutsche Bundesregierung am vorigen Wochenende verkündet hat, sei ein guter erster Schritt. Aber es müsse sichergestellt werden, dass die Unterstützung auch gezielt Frauen zu Gute kommt. Nach Informationen der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) von 2011 erreichen staatliche Programme für landwirtschaftliches Training und Tierimpfungen lediglich zu fünf Prozent weibliche Landwirte. Dabei sind Frauen für 60 bis 80 Prozent der Nahrungsmittelproduktion weltweit verantwortlich. </p>
<p class="bodytext">2,3 Millionen Kinder sterben jedes Jahr an Mangelernährung. Wenn sie doch überleben, leiden sie ein Leben lang an den körperlichen Folgen wie Wachstumsstörungen oder chronischen Krankheiten. Auch hier können kleinbäuerliche Aktivitäten helfen, erklärt Karl-Otto Zentel: „Wenn Frauen mehr und nährstoffreichere Lebensmittel in ihren Gärten und kleinen Landparzellen anbauen können, wird der Kreislauf aus Hunger, Mangelernährung und Armut durchbrochen.“ Gleichzeitig habe die kleinbäuerliche Landwirtschaft auch einen positiven Effekt für die Umwelt: Häufig ist sie geprägt von einer Mischung aus Pflanzen, Bäumen und Tierhaltung und unterstützt damit das lokale Ökosystem. Je mehr wirtschaftlichen Nutzen die Kleinbauern in diesen Aktivitäten sehen, desto größer ist ihre Bereitschaft, die Ökosysteme zu bewahren. </p>
<p class="bodytext">Im Niger unterstützt CARE beispielsweise in der Region Maradi Kleinbauern, die noch an den Folgen der verheerenden Dürre von 2012 leiden. Drei Viertel von ihnen sind Frauen. Sie erhalten Saatgut und Werkzeuge sowie Schulungen, um ihre Erträge zu steigern und sich vitaminreich zu ernähren. Kleinspargruppen helfen dabei, ein kleines Startkapital für Investitionen wie Bewässerungssysteme oder Transportmittel zu den Märkten aufzubauen. Auch in Laos, Madagaskar, Myanmar, den Palästinensischen Gebieten, Pakistan, Peru, Südsudan und im Tschad hilft CARE Deutschland-Luxemburg Kleinbauern bei der Nahrungssicherung.</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Für seine Projekte mit Kleinbauern und gegen den Hunger ist CARE auf Spenden angewiesen:</b><br />Spendenkonto 4 40 40<br />Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 50 198<br />Onlinespenden unter <a href="spenden.html" >www.care.de/spenden.html</a></p>
<p class="bodytext"><i><br />Für Rückfragen und Interviewwünsche steht Ihnen die Pressestelle zur Verfügung:</i> </p>
<p class="bodytext"><b style="line-height: 19px; ">Sabine Wilke</b><br /><i style="line-height: 19px; ">Pressesprecherin</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 46&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wilke[at]care.de&nbsp;&nbsp;</span><br /><br /><b style="line-height: 19px; ">Johanna Mitscherlich</b><i style="line-height: 19px; "><br />Referentin Medien und Onlinekommunikation</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mitscherlich[at]care.de</span></p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Gesundheit / Ernährung</category>
			<category>Starts. Newsticker</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 09:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CARE-Millenniumspreis für britische Politikerin Clare Short</title>
			<link>http://www.care.de/presse/medieninformationen/pressemitteilung-einzelmeldung/meldung/care-millenniumspreis-fuer-britische-politikerin-clare-short/</link>
			<description>Rita Süssmuth: „Clare Short hat Millenniumsentwicklungsziele, Gleichstellung der Geschlechter und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Berlin, 15. Mai 2013.</b> Heute verlieh die Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg in Berlin ihren seit 2007 eingerichteten Millenniumspreis an die britische Politikerin Clare Short. „Clare Short engagiert sich seit Jahrzehnten für eine bessere, sozialere Welt. Sie hat die Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele, die Gleichstellung der Geschlechter sowie Transparenz und Gerechtigkeit im globalen Handel mit einem starken Willen und viel Charisma einen großen Schritt vorwärts gebracht“,&nbsp; begründet CARE-Schirmherrin Rita Süssmuth die Preisvergabe. <br />Engagement für sozial schwächere Bevölkerungsgruppen durchzieht die verschiedenen Karrierestationen von Clare Short: Das Engagement für Arme und Obdachlose in ihrem Wahlkreis Birmingham führte sie auf internationaler Ebene als Entwicklungsministerin der Regierung Blairs fort. Besonderes Anliegen war der Politikerin dabei, die weltweit hohe Müttersterblichkeit zu bekämpfen und der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Entwicklungsprozessen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. „Clare Short hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Idee der Geschlechtergerechtigkeit überhaupt Eingang in die Diskussionen um das fünfte&nbsp; Millenniumsentwicklungsziel gefunden hat. Sie hat verstanden, dass auch die anderen Entwicklungsziele ohne Geschlechtergerechtigkeit und gesunde Mütter nicht erreicht werden können“, so Rita Süssmuth. <br /><br /><a href="http://www.unccd.int/Lists/SiteDocumentLibrary/secretariat/2013/Statements%20ES/UNCCD_ExecutiveSecretarySpeech_Care_ClareShort.pdf" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >In seiner Laudatio betonte Luc Gnacadja vom Wüstensekretariat der Vereinten Nationen</a>: „Durch ihr Engagement in der Extractive Industries Transparency Initiative, deren Vorsitzende sie ist, steht Clare Short vor allem für mehr Transparenz und für den Kampf gegen Korruption in der Rohstoffgewinnung. Etwa jeder zweite Mensch lebt in Ländern mit großen Rohstoffvorkommen. Clare Short tritt dafür ein, dass es für sie mehr Transparenz und Gerechtigkeit im globalen Handel gibt, damit Armut besiegt werden kann.“ <br /><br />Solange es weltweit Menschen gebe, die in Armut leben und Not leiden, brauche es mutige Persönlichkeiten wie Clare Short, die nicht aufgeben, bis sich etwas zum Positiven wandelt, ergänzte er während der Preisverleihung. &nbsp;<br /><br />Der CARE-Millenniumspreis wird in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben. CARE ehrt mit dieser Auszeichnung Persönlichkeiten, die sich besonders um die Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen verdient gemacht haben. Frühere Preisträger sind der luxemburgische Premierminister <a href="http://www.care.de/informieren/katastrophen/lesen/einzelmeldung-aktuelles/meldung/millenniumspreis-an-junker-und-aghali/" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >Jean-Claude Juncker</a> (2007), der Schweizer Soziologe und Menschenrechtler <a href="http://www.care.de/informieren/gesundheit-ernaehrung/lesen/gesundheit-ernaehrung-einzelmeld/meldung/stimme-der-hungernden-ist-die-zivilgesellschaft/" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >Jean Ziegler</a> (2009) und der indische Aktivist <a href="http://www.care.de/informieren/katastrophen/lesen/einzelmeldung-aktuelles/meldung/care-millenniumspreis-fuer-den-inder-ashok-bharti-gruender-der-dalit-organisation-nacdor/" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >Ashok Bharti</a>, Gründer der Dalit-Organisation NACDOR (2011).</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Damit sich CARE weiterhin für das Erreichen der Millenniumsziele einsetzen kann, bitten wir um Ihre Spende:</b><br />Spendenkonto: 4 40 40<br />Sparkasse KölnBonn<br />BLZ 370 501 98<br /><a href="https://secure.care.de/spenden-helfen/spenden/formular/" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" ><b>Onlinespenden für CARE.</b></a></p>
<p class="bodytext"><i>Für Rückfragen und Interviewwünsche steht Ihnen die Pressestelle zur Verfügung:</i> </p>
<p class="bodytext"><b style="line-height: 19px; ">Sabine Wilke</b><br /><i style="line-height: 19px; ">Pressesprecherin</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 46&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wilke[at]care.de&nbsp;&nbsp;</span><br /><br /><b style="line-height: 19px; ">Johanna Mitscherlich</b><i style="line-height: 19px; "><br />Referentin Medien und Onlinekommunikation</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mitscherlich[at]care.de</span></p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			
			<author>mitscherlich@care.de</author>
			<pubDate>Wed, 15 May 2013 10:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutsche Hilfsorganisationen zur Syrienkrise: „STOPP. Schau hin!“</title>
			<link>http://www.care.de/presse/medieninformationen/pressemitteilung-einzelmeldung/meldung/deutsche-hilfsorganisationen-zur-syrienkrise-stopp-schau-hin/</link>
			<description>Schwarze Website: 28 Hilfsorganisationen fordern mit gemeinsamer Online-Aktion mehr Aufmerksamkeit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn, 15. Mai 2013.</b> „STOPP. Schau hin!“ Gemeinsam mit 27 anderen deutschen Hilfsorganisationen schaltet CARE Deutschland-Luxemburg am morgigen Donnerstag, den 16. Mai seine Website einen Tag lang schwarz. Ein Video, moderiert von Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni, fordert Besucher zum Innehalten auf und erinnert an die seit über zwei Jahren anhaltende humanitäre Krise in Syrien. „Mit dem Aktionstag bitten wir als deutsche Hilfsorganisationen gemeinsam um mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung für das Leid der Menschen in Syrien, das zu häufig hinter politischen Schlagzeilen verschwindet“, erklärt CARE-Generalsekretär Karl-Otto Zentel. Auch auf den Social Media-Kanälen der Hilfsorganisationen wird unter #StoppSchauHin über die Situation in der Region und die geleistete Hilfe informiert.<br /><br />Nach Angaben der Vereinten Nationen benötigt ein Drittel der Bevölkerung Syriens humanitäre Hilfe, insgesamt sind mehr als acht Millionen Menschen von dem Konflikt betroffen. Allein seit Beginn dieses Jahres sind 475.000 Menschen aus Syrien geflohen – damit ist die Zahl der Flüchtlinge auf knapp 1,2 Millionen gestiegen. 75 Prozent der Flüchtlinge sind Frauen und Kinder. Die Nachbarstaaten, besonders Jordanien, Libanon und die Türkei stoßen an die Grenzen ihrer Kapazitäten.&nbsp; Die 28 deutschen Hilfsorganisationen appellieren auch für ein stärkeres politisches und gesellschaftliches Engagement, um die Gewalt schnellstmöglich zu beenden. Außerdem müsse der umfassende Zugang für humanitäre Hilfe in Syrien selbst dringend gewährt werden. <br /><br />CARE unterstützt syrische Flüchtlinge und Gastgemeinden in Jordanien mit Hilfsgütern, Bargeld und Informationszentren. „Aber es ist sehr schwer, für diese Krise um Spenden zu werben“, berichtet Zentel, der jüngst selbst in Jordanien war. „Da es an Geld fehlt, kann CARE nicht alle Flüchtlinge versorgen, die zu den Informationszentren kommen. Die Auswahl, wer am dringendsten Hilfe benötigt, ist jeden Tag extrem schwer.“ <br /><b></b></p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>CARE bittet um Spenden für die Nothilfe für syrische Flüchtlinge:</b><br /><b>Spendenkonto 4 40 40<br />Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 50 198<br /><a href="https://secure.care.de/spenden-helfen/spenden/formular/" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >Onlinespenden für CARE</a><br /></b></p>
<p class="bodytext"><b>Diese Hilfsorganisationen beteiligen sich an der Aktion STOPP. Schau hin!</b><br />action medeor, ADRA,&nbsp; Aktion Deutschland Hilft, Arbeiter-Samariter-Bund, Ärzte der Welt, arche noVa,&nbsp; AWO International, CARE Deutschland-Luxemburg , Habitat for Humanity, Handicap International, Help – Hilfe zur Selbsthilfe, HelpAGE, Hoffnungszeichen e.V. ,Humedica, Islamic Relief Deutschland,&nbsp; Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser International,&nbsp; Misereor, Oxfam Deutschland, Pro Asyl, Save the Children, Terra Tech, terres des hommes, UN World Food Programme, UNHCR Deutschland, UNO-Flüchtlingshilfe, Welthungerhilfe, World Vision.</p>
<p class="bodytext"><i>Für Rückfragen und Interviewwünsche steht Ihnen die Pressestelle zur Verfügung:<br /></i><br /><b>Sabine Wilke</b><br /><i>Pressesprecherin</i><br />Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 46&nbsp;&nbsp; <br />Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53<br />Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wilke[at]care.de&nbsp; <br /><br /><b>Johanna Mitscherlich</b><br /><i>Referentin Medien und Onlinekommunikation</i><br />Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 23&nbsp;&nbsp; <br />Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53<br />Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mitscherlich[at]care.de</p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Katastrophen</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Wed, 15 May 2013 09:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CARE: Internationale Gemeinschaft lässt syrische Flüchtlingskinder im Stich</title>
			<link>http://www.care.de/presse/medieninformationen/pressemitteilung-einzelmeldung/meldung/care-internationale-gemeinschaft-laesst-syrische-fluechtlingskinder-im-stich/</link>
			<description>Umfrage in Jordanien: 60 Prozent der Kinder können nicht zur Schule gehen / Zusätzliche Hilfsgelder...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn/Amman, 24. April 2013.</b> Die Hilfsorganisation CARE kritisiert, dass syrische Flüchtlingskinder in Jordanien von der internationalen Gemeinschaft im Stich gelassen werden und fordert zusätzliche Hilfsgelder zur Bewältigung der Flüchtlingskrise. Laut einer CARE-Umfrage unter mehr als 1.900 im städtischen Raum lebenden Syrern können 60 Prozent der Flüchtlingskinder nicht zur Schule gehen. Ihre Eltern müssen sämtliche verfügbaren Gelder für Nahrung, Trinkwasser und Wohnraum auszugeben, es bleibt kaum etwas für Schulbücher und den Transport der Kinder übrig. Die Hälfte der Jungen im Alter von 13 bis 17 Jahren arbeitet als Tagelöhner, um das Familieneinkommen aufzubessern.<br /><br />&nbsp;„Der verpasste Unterricht wird für die syrischen Kinder und Jugendlichen schwerwiegende Folgen haben“, warnt CARE-Generalsekretär Karl-Otto Zentel, der kürzlich selbst in Jordanien war. Denn ohne Bildung drohe ein Leben in Armut und ohne Perspektive, auch wenn sie eines Tages in ihre Heimat zurückkehren könnten. „Außerdem bedeutet die Schule nicht nur Wissensvermittlung, sondern auch Fürsorge, Freundschaft und eine Alternative zum Leben auf der Straße“, so Zentel. Für Kinder aus Syrien, die von der Flucht und Gewalt häufig traumatisiert sind, sei dieser Halt lebenswichtig. CARE lobt die Initiative der jordanischen Regierung, zwei Unterrichtsschichten (vormittags und nachmittags) an mittlerweile 18 Schulen umzusetzen. So können in Amman und Irbid mittlerweile 5.600 syrische Kinder unterrichtet werden.<br /><br />Um dieses und andere Programme auszubauen, ist weitere Unterstützung für das Gastland Jordanien notwendig, denn ein Ende des Flüchtlingsstroms aus Syrien ist nicht abzusehen. Jede Woche kommen rund 10.000 weitere Flüchtlinge aus Syrien an. Anfang des Jahres rechneten die Vereinten Nationen mit insgesamt 300.000 Flüchtlingen bis Juni. Heute, Ende April, ist diese Zahl schon überschritten. CARE fordert deshalb, dass die Hilfszusagen der internationalen Gemeinschaft, die Ende Januar in Kuwait gemacht wurden, dringend eingehalten und erweitert werden müssen. Von den zugesagten 1,2 Milliarden Euro wurden bis jetzt nur 38 Prozent bereitgestellt. Ein Mangel an Aufmerksamkeit für die humanitäre Lage und damit an Spenden hindert Hilfsorganisationen wie CARE daran, alle Bedürftigen mit lebenswichtiger Hilfe zu erreichen.<br /><br /><b>Weitere Ergebnisse der Umfrage unter syrischen Flüchtlingen in Jordanien:</b><br /><br /></p><ul><li>57 Prozent der Interviewten haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und müssen es zukaufen</li></ul><ul><li>100 Prozent der Kinder haben keinen sicheren Ort zum Spielen</li></ul><ul><li>72 Prozent der Haushalte sind verschuldet</li></ul><p class="csc-frame-frame2"><b>Für die humanitäre Hilfe für syrische Flüchtlinge ist CARE dringend auf Spenden angewiesen:<br /><br />Spendenkonto 4 40 40<br />Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 50 198<br /><a href="fileadmin/redaktion/Online-Dossiers/CARE_Syrian_Refugees_in_Urban_Jordan_CIRCULATION.pdf" title="TEXT, CARE Syrian Refugees in Urban Jordan CIRCULATION, CARE_Syrian_Refugees_in_Urban_Jordan_CIRCULATION.pdf, 4.7 MB" >Onlinespenden unter www.care.de/spenden.html</a></b></p>
<p class="csc-frame-frame2"><a href="fileadmin/redaktion/Online-Dossiers/CARE_Syrian_Refugees_in_Urban_Jordan_CIRCULATION.pdf" title="TEXT, CARE Syrian Refugees in Urban Jordan CIRCULATION, CARE_Syrian_Refugees_in_Urban_Jordan_CIRCULATION.pdf, 4.7 MB" target="_blank" class="external-link-new-window" ><b>Die vollständige englische Studie zur Situation der syrischen Flüchtlinge in jordanischen Städten können Sie hier lesen (PDF, ca. 5MB)</b></a></p>
<p class="bodytext"><i>Für Rückfragen und Interviewwünsche steht Ihnen die Pressestelle zur Verfügung:</i> </p>
<p class="bodytext"><b style="line-height: 19px; ">Sabine Wilke</b><br /><i style="line-height: 19px; ">Pressesprecherin</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 46&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wilke[at]care.de&nbsp;&nbsp;</span><br /><br /><b style="line-height: 19px; ">Johanna Mitscherlich</b><i style="line-height: 19px; "><br />Referentin Medien und Onlinekommunikation</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mitscherlich[at]care.de</span></p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Katastrophen</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 12:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internationaler Tag der Roma: „Alternativen zur Auswanderung bieten“</title>
			<link>http://www.care.de/presse/medieninformationen/pressemitteilung-einzelmeldung/meldung/internationaler-tag-der-roma-alternativen-zur-auswanderung-bieten/</link>
			<description>CARE: Nur echte Chancen auf dem Arbeitsmarkt im Balkan können Armut und Ausgrenzung mindern /...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn, 5. April 2013.</b> Zum Internationalen Tag der Roma am 8. April weist die Hilfsorganisation CARE darauf hin, dass gerade die wirtschaftliche Stärkung von Frauen aus Roma-Gemeinden auf dem Balkan der effektivste Weg zur Überwindung von Ausgrenzung und Armut ist. „In Deutschland und anderen wohlhabenden Ländern Europas werden Roma häufig mit Kriminalität in Verbindung gebracht und damit, dass sie angeblich nur wegen der Sozialleistungen herkommen“, so Felix Wolff, Balkandirektor von CARE Deutschland-Luxemburg. Dass die wirtschaftlich ärmste Minderheit Europas in ihren Herkunftsländern aber kaum wirtschaftliche Chancen habe, sei den wenigsten bewusst. „Ohne Arbeitsplätze und die Möglichkeit, eigenes Geld in ihrer Heimat zu verdienen, bleibt den Menschen oftmals keine Alternative zur Auswanderung nach Deutschland.“<br /><br />Roma auf dem Balkan leben häufig in abgegrenzten, verarmten Wohnvierteln und Lagern. Nach Angaben der Vereinten Nationen ist die Armut unter den rund zwölf Millionen Roma in Europa etwa viermal höher als bei der jeweiligen Mehrheitsbevölkerung. Armut, begrenzter Zugang zu medizinischer Versorgung, mangelnde Bildung sowie der Ausschluss vom legalen Arbeitsmarkt betreffen dabei vor allem Mädchen und Frauen. In Serbien beendet etwa nur jedes dritte Roma-Mädchen die Grundschule. „Ohne Schulbildung sind Mädchen und Frauen besonders anfällig dafür, falschen Versprechungen von Menschenhändlern zu erliegen und zur Prostitution gezwungen zu werden“, berichtet Felix Wolff. <br /><br />CARE unterstützt in Bosnien und Serbien Frauen aus Roma-Gemeinden beim Aufbau von wirtschaftlichen Aktivitäten. Sie kaufen mit kleinen Krediten Nutztiere oder bauen in Gewächshäusern Gemüse oder Blumen an. In Schulungen lernen die Frauen, wie sie erfolgreiche Kleinunternehmen starten können, welche rechtlichen Bedingungen sie erfüllen müssen und welche Unterstützung sie für die Ausweitung ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten erhalten können. Roma-Frauen, deren Geschäfte bisher nicht bei den staatlichen Stellen angemeldet waren, können diese mit Unterstützung von CARE legalisieren. <br /><br />„Die wirtschaftliche Förderung von Roma-Frauen findet bisher weder bei den nationalen Regierungen noch bei der Europäischen Union ausreichend Beachtung“, so Wolff. Dabei sei sie besonders erfolgsversprechend im Kampf gegen Armut: Die Weltbank schätzt, dass die Integration von Roma in den Arbeitsmarkt einen jährlichen wirtschaftlichen Nutzen von 3,4 bis 9,9 Milliarden Euro für die Länder Ost- und Zentraleuropas bedeuten könnte. Hinzu kämen höhere Steuereinnahmen von jährlich rund 1,2 bis 3,5 Milliarden Euro und geringere Ausgaben für Sozialhilfeleistungen. Die große Spannbreite der Zahlen ergibt sich aus den stark divergierenden Statistiken zum tatsächlichen Bevölkerungsanteil in den Ländern, der als Roma erfasst wird.<br /><br />Auch die Unterstützung von Frauenorganisationen durch CARE leistet einen wesentlichen Beitrag zur Überwindung der Benachteiligung von Roma-Frauen innerhalb ihrer eigenen und der Mehrheitsgesellschaft. Sie erhalten Fortbildungen und Hilfe beim Aufbau von Netzwerken. Die bosnische CARE-Partnerorganisation „Better Future“ hat 2012 so die Umsetzung einer Frauenquote von 30 Prozent im Nationalen Roma-Komitee erreicht. „Roma-Frauen müssen auf allen Ebenen beteiligt werden: Politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich“, so Wolff. „Das ist der einzige Weg, um dauerhafte und positive Veränderungen für die Roma auf dem Balkan zu schaffen.“</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b><a href="https://secure.care.de/spenden-helfen/spenden/formular/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Spenden Sie hier, damit CARE Roma und andere Minderheiten weltweit unterstützen kann.</a></b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;<b>Internationaler Tag der Roma</b></p>
<p class="bodytext">Der Internationale Tag der Roma findet seit dem 8. April 1971 statt und erinnert an den ersten Internationalen Roma-Kongress in London. Viele Roma-Angehörige in Europa erfahren aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit und sozialen Situation Diskriminierung, werden von der Mehrheitsgesellschaft ausgegrenzt und teilweise offen verfolgt. <br /><br /><b>CARE auf dem Balkan</b><br />CARE arbeitet seit 1993 auf dem Balkan. Nach der humanitären Hilfe für Kriegsopfer und Flüchtlinge liegt heute der Schwerpunkt auf wirtschaftlicher Entwicklung schwacher Regionen, Friedens- und Versöhnungsarbeit, Integration von Minderheiten und der Schaffung von Perspektiven für junge Menschen. Dabei fördert CARE besonders Frauen und Mädchen, deren Rechte in den stark patriarchal geprägten Gesellschaften häufig nicht ausreichend gewahrt werden.</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Zum Internationalen Tag der Roma stellen wir <a href="http://www.care.de/presse/pressefotos/internationaler-tag-der-roma-2013/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >hier</a> Pressefotos in hoher Auflösung zur Verfügung.</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><i>Für Rückfragen und Interviewwünsche steht Ihnen die Pressestelle zur Verfügung:</i> </p>
<p class="bodytext"><b style="line-height: 19px; ">Sabine Wilke</b><br /><i style="line-height: 19px; ">Pressesprecherin</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 46&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wilke[at]care.de&nbsp;&nbsp;</span><br /><br /><b style="line-height: 19px; ">Johanna Mitscherlich</b><i style="line-height: 19px; "><br />Referentin Medien und Onlinekommunikation</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mitscherlich[at]care.de</span></p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Frieden / Gerechtigkeit</category>
			
			<author>mitscherlich@care.de</author>
			<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 11:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CARE zum Internationalen Tag zur Aufklärung über die Minengefahr: „Lebensgefahr bei jedem Schritt“</title>
			<link>http://www.care.de/presse/medieninformationen/pressemitteilung-einzelmeldung/meldung/care-zum-internationalen-tag-zur-aufklaerung-ueber-die-minengefahr-lebensgefahr-bei-jedem-schrit/</link>
			<description>In Laos, dem am schwersten bombardierten Land der Welt, hemmen Blindgänger bis heute die Entwicklung</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn/Vientiane, 3. April 2013.</b> Zum Internationalen Tag zur Aufklärung über die Minengefahr am 4. April erinnert die Hilfsorganisation CARE an die bis heute andauernden Folgen der Bombardierung von Laos. „Noch heute ist jedes vierte Dorf in Laos der Gefahr von Blindgängern ausgesetzt, die meist unter der Erdoberfläche liegen und auch Jahrzehnte später noch detonieren können“, berichtet CARE-Asienreferentin Sabine Dier, die Laos regelmäßig bereist. „Diese Blindgänger bedrohen bis heute die Sicherheit der Bevölkerung und hemmen die Entwicklung des Landes.“ </p>
<p class="bodytext">Während des zweiten Indochina-Krieges von 1964 und 1973 wurden über zwei Millionen Tonnen Sprengsätze über dem südostasiatischen Land abgeworfen, davon explodierten rund 30 Prozent nicht. Nach Schätzungen der laotischen Regierung sind von 1964 bis 2008 rund 50.000 Menschen von Minen verletzt oder getötet worden. Bei der Minenräumung sei es wichtig, nicht nur die absoluten Zahlen der geräumten Fläche zu betrachten, mahnt Sabine Dier. Vielmehr müsste solchen Gebieten Priorität bei der Räumung gegeben werden, die für die Landwirtschaft und Viehhaltung geeignet seien. „Arbeit auf dem Feld oder die Feuerholzsuche im Wald bedeutet für die Menschen Lebensgefahr bei jedem Schritt“, so die CARE-Expertin. Aber Hunger und Armut zwinge viele arme Familien dazu, auch auf nicht geräumten Flächen Nahrung anzubauen. </p>
<p class="bodytext">CARE arbeitet mit Unterstützung des luxemburgischen Außenministeriums und der Europäischen Union in der Provinz Sekong, da hier drei Viertel der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze leben. Über 60 Prozent der Kleinkinder in Sekong sind mangel- oder sogar unterernährt. Seit 2007 hat CARE in 19 Dörfern in Sekong mit der Bevölkerung und Minenräumungsexperten gearbeitet, um insgesamt 97 Hektar Land von Minen zu befreien. „Vor Beginn jedes Projektes zur Nahrungssicherung sichern Minenräumungsexperten das Gelände und CARE klärt die Bevölkerung über die Gefahren auf“, berichtet Sabine Dier. „Ohne diese Vorarbeit könnten wir unsere Arbeit nicht umsetzen.“<b></b></p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Sehen Sie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=uX2a7Im_u8g&amp;list=UUPMKxElk0u2DXGIZU_NbBPQ&amp;index=1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >hier </a>ein Video von CARE Laos zur Arbeit in Sekong und fortbestehenden Minengefahr.</b></p>
<p class="bodytext">Auf dem geräumten Gelände werden dann Reisfelder angelegt sowie andere Aktivitäten wie Fischzucht und Kaffeeanbau unternommen. Diese kommen vor allem Frauen zugute, da sie häufig hauptverantwortlich für die Landwirtschaft und die Versorgung der Familie sind. Gleichzeitig müssen sich Frauen auch um Familienmitglieder kümmern, die durch Minenunfälle verletzt oder behindert wurden. CARE arbeitet in Laos auch mit Behindertenorganisationen zusammen, um Überlebende von Minenunfällen zu unterstützen. </p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Um Gemeinden in Laos und anderen Teilen der Welt vor Minengefahr zu schützen und beim Kampf gegen Armut zu unterstützen, benötigt CARE Spenden:</b><br />Spendenkonto 4 40 40<br />Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 50 198<br />Onlinespenden unter <a href="spenden.html" >www.care.de/spenden.html</a></p>
<p class="bodytext"><i>Für Rückfragen und Interviewwünsche steht Ihnen die Pressestelle zur Verfügung:</i></p>
<p class="bodytext"><b style="line-height: 19px; ">Sabine Wilke</b><br /><i style="line-height: 19px; ">Pressesprecherin</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 46&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wilke[at]care.de&nbsp;&nbsp;</span><br /><br /><b style="line-height: 19px; ">Johanna Mitscherlich</b><i style="line-height: 19px; "><br />Referentin Medien und Onlinekommunikation</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mitscherlich[at]care.de</span></p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Starts. Newsticker</category>
			<category>Katastrophen</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 13:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Angelina Jolie und britischer Außenminister William Hague besuchen CARE-Projekt gegen sexuelle Gewalt im Ostkongo </title>
			<link>http://www.care.de/presse/medieninformationen/pressemitteilung-einzelmeldung/meldung/angelina-jolie-und-britischer-aussenminister-william-hague-besuchen-care-projekt-gegen-sexuelle-gewa/</link>
			<description>Im Vorfeld des G8-Außenministertreffens fordert CARE mehr Unterstützung für die Betreuung von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn/Goma, 26. März 2013.</b> Die Schauspielerin Angelina Jolie und der britische Außenminister William Hague reisen derzeit durch Ruanda und die Demokratische Republik Kongo und besuchten gestern ein Projekt der Hilfsorganisation CARE in der Nähe der Provinzhauptstadt Goma. Der Besuch findet im Vorfeld des G8-Außenministertreffens statt, bei dem am 11. April zum ersten Mal in der Geschichte der G8 das Thema „sexuelle Gewalt“ auf der Tagesordnung steht. </p>
<p class="bodytext">Jolie und Hague besuchten am Montag ein Projekt für Überlebende sexueller Gewalt, das CARE in Lac Vert in der Nähe von Goma durchführt, wo sich viele Vertriebene angesiedelt haben. „Angelina Jolie und William Hague wollten erfahren, welche konkreten Hilfestellungen Überlebende sexueller Gewalt am dringendsten benötigen“, berichtet Yawo Douvon, Leiter des CARE-Länderbüros. „Wir hoffen, dass ihr Besuch dazu beiträgt, das Leid, das Frauen im Kongo täglich erleben, bekannter zu machen.“ Sexuelle Gewalt sei ein riesiges Problem, so Douvon und es werde durch die instabile Sicherheitslage in der gesamten Provinz Nord Kivu noch verstärkt. Allein in diesem Monat seien rund 100.000 Menschen vor erneuten Kämpfen geflohen. „Viele kamen hierher nach Lac Vert, die meisten von ihnen sind Frauen und Kinder. Unzählige haben auf dem tagelangen Fußweg durch unwirtliches, ungeschütztes Gelände sexuelle Gewalt erlebt.“<br /><br />CARE bildet Beraterinnen aus, die betroffene Frauen und Mädchen über Möglichkeiten der medizinischen und psychologischen Versorgung informieren. Und mit ihnen darüber spricht, wie man sich vor sexuellen Übergriffen schützen kann. Zudem wird mit Männern gearbeitet, um traditionelle Denkmuster zu überwinden, die Gewalt gegen Frauen Vorschub leisten. Überlebende sexueller Gewalt erhalten außerdem kleine Geldbeträge, mit denen sie ein Unternehmen starten können, etwa zur Produktion von Seife oder dem Verkauf von Gemüse. „Angelina Jolie war ganz besonders beeindruckt davon, wie viel diese Bargeldauszahlungen den Frauen, mit denen sie gesprochen hat, bedeuten und welche Hoffnungen sie ihnen geben“, berichtet CARE-Länderdirektor Douvon. </p>
<p class="bodytext">Douvon weist jedoch auch darauf hin, dass die Betreuung von Überlebenden sexueller Gewalt dringend ausgeweitet werden müsste. Bessere medizinische Versorgung, sichere Unterkünfte und sanitäre Einrichtungen würden dringend benötigt. „Die Bedürfnisse der Menschen, die schreckliche Gewalterfahrungen machen mussten, sollten höchste Priorität haben“, fordert Douvon. Im Vorfeld des G8-Treffens hat CARE an den britischen Außenminister und Gastgeber William Hague appelliert, nicht nur wie geplant das Problem der Straflosigkeit für Sexualverbrechen in den Vordergrund zu stellen. Zusätzlich müssten verstärkt Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden, um den Überlebenden sexueller Gewalt konkrete Hilfe bei der Bewältigung ihrer traumatischen Erfahrungen und der Wiedereingliederung ins Leben zu leisten.</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>CARE bittet um Spenden für die Nothilfe in Krisen- und Konfliktgebieten und für unsere Arbeit zur Stärkung von Frauen und ihren Gemeinden:</b><br />Spendenkonto: 4 40 40<br />Sparkasse KölnBonn<br />BLZ 370 501 98<br />Onlinespenden unter <a href="spenden.html" >www.care.de/spenden.html</a></p>
<p class="bodytext"><b style="line-height: 19px; ">Sabine Wilke</b><br /><i style="line-height: 19px; ">Pressesprecherin</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 46&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wilke[at]care.de&nbsp;&nbsp;</span><br /><br /><b style="line-height: 19px; ">Johanna Mitscherlich</b><i style="line-height: 19px; "><br />Referentin Medien und Onlinekommunikation</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mitscherlich[at]care.de</span></p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 10:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internationaler Frauentag: „Null Toleranz für sexuelle Gewalt“</title>
			<link>http://www.care.de/presse/medieninformationen/pressemitteilung-einzelmeldung/meldung/internationaler-frauentag-null-toleranz-fuer-sexuelle-gewalt/</link>
			<description>CARE: Weltweit werden sieben von zehn Frauen im Laufe ihres Lebens vergewaltigt, geschlagen oder...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn, 7. März 2013.</b> Im Vorfeld des internationalen Frauentages am 8. März fordert die Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg mehr Einsatz und politisches Bekenntnis für den Kampf gegen sexuelle Gewalt. Generalsekretär Karl-Otto Zentel mahnte: „Jedes Programm zur Armutsbekämpfung muss gewaltsames Verhalten gegenüber Frauen und tradierte Geschlechterrollen bekämpfen.“<br /><br />Sieben von zehn Frauen weltweit würden im Laufe ihres Lebens vergewaltigt, geschlagen oder misshandelt, erinnert Zentel. „Dabei werden das Leben und die Gesundheit der Frau verletzt, aber zudem auch ihre Familie und die ganze Gemeinde schwer getroffen. Und das hemmt die Entwicklung.“ Weltweit müsse deshalb gelten: Null Toleranz für sexuelle Gewalt.<br /><br />Das Jahr 2015 markiert das Ende der Millenniumsentwicklungsziele, auf die sich die Weltgemeinschaft im Jahr 2000 geeinigt hat. „Die danach folgende Entwicklungsagenda muss das Problem von sexueller Gewalt deutlicher in den Fokus rücken“, so CARE-Generalsekretär Zentel. Das dritte Millenniums-Entwicklungsziel sieht vor, die Gleichberechtigung der Geschlechter zu fördern und Frauen zu stärken. Konkret wird in dem Ziel die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen in den Bereichen Bildung, Beschäftigung und politische Teilhabe angesprochen, nicht aber sexuelle Gewalt. „Ohne einen entschlossenen gemeinsamen Kampf gegen sexuelle Gewalt und einen Bewusstseins- und Verhaltenswandel werden wir viele Entwicklungsziele nicht erreichen oder ausbauen können“, warnt Zentel. „Weltweit müssen sich die Bilder von Männlichkeit ändern. Dieser Prozess muss Männer aktiv mit einbinden – ob es nun Politiker, Väter, Ehemänner oder Jungen sind.“&nbsp;</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b><a href="informieren/frieden-gerechtigkeit/verstehen/dossier-frauentag-2013/" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Mehr Informationen im Online-Dossier zum Internationalen Frauentag!</a></b></p>
<p class="bodytext">Sexuelle Gewalt ist eine der am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen weltweit. Trotzdem wird sie oft dramatisch unterschätzt. Ein Milliarde Frauen werden im Laufe ihres Lebens Opfer sexueller Gewalt. Auch in Deutschland ist davon Schätzungen zufolge eine von sieben Frauen betroffen. Im Jahr 2012 setzte sich CARE in über 260 Projekten und 50 Ländern gegen sexuelle Gewalt ein. In Kambodscha hat CARE zusammen mit der Polizei eine neue, kostenlose Telefonhotline gestartet. Damit sollen die Unterstützung und der Schutz für Opfer sexueller Gewalt verbessert werden. Auf dem Balkan arbeitet CARE besonders mit jungen Männern, damit sich gewalttätiges Benehmen gegenüber Frauen in der neuen Generation nicht fortsetzt.</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Für den weltweiten Einsatz gegen sexuelle Gewalt benötigt CARE Unterstützung. Ihre Spende hilft dabei!<br /><br /></b>Spendenkonto 4 40 40<br />Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 50 198<br />Onlinespenden unter <a href="spenden.html" >www.care.de/spenden.html</a><a href="https://secure.care.de/spenden-helfen/spenden/formular/?rhythmus=0&amp;betrag=" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" ><br /></a></p>
<p class="bodytext"><i style="line-height: 19px; ">Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressestelle zur Verfügung:</i><br /><b style="line-height: 19px; "><br />Sabine Wilke</b><br /><i style="line-height: 19px; ">Pressesprecherin</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 46&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wilke[at]care.de&nbsp;&nbsp;</span><br /><br /><b style="line-height: 19px; ">Johanna Mitscherlich</b><i style="line-height: 19px; "><br />Referentin Medien und Onlinekommunikation</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mitscherlich[at]care.de</span></p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Wed, 06 Mar 2013 15:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mali: Im Norden droht Hunger</title>
			<link>http://www.care.de/presse/medieninformationen/pressemitteilung-einzelmeldung/meldung/mali-im-norden-droht-hunger/</link>
			<description>CARE verteilt Nahrungsmittel an 26.000 Menschen / Humanitärer Zugang weiterhin schwierig</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn/Bamako, 19. Februar 2013.</b> Während der humanitäre Zugang in Nord-Mali weiterhin eingeschränkt ist, konnte die Hilfsorganisation CARE in den letzten Tagen in der Region um Timbuktu Nahrungsmittel an knapp 26.000 Menschen verteilen. „Obwohl die Risiken für humanitäre Unterstützung weiterhin enorm hoch sind, müssen wir die Hilfe aufrechterhalten und ausbauen“, mahnt Claudine Mensah Awute, CARE-Länderdirektorin für Mali. <br /><br />Über eine halbe Millionen Menschen im Norden Malis leiden bereits jetzt unter Nahrungsmittelknappheit, weitere 1,2 Millionen sind nach Schätzungen des Welternährungsprogrammes davon bedroht. Die humanitäre Gemeinschaft befürchtet, dass sich der Hunger in Nord-Mali und in Teilen der Region Mopti in den nächsten Tagen und Wochen weiter verschärfen wird. Nahrung, Wasser, Sanitäreinrichtungen und Hygiene sind die wichtigsten Prioritäten der humanitären Hilfe. Das hat CARE in einer Befragung von neu angekommenen Flüchtlingen in Mopti und Ségou ermittelt. <br /><br />Dazu kommen Traumata und der Verlust von Angehörigen und der Heimat. Die Berichte der Menschen, die aus dem Konfliktgebiet fliehen, zeichnen Bilder der Verzweiflung und der Angst. Mohamed, ein 50jähriger Mann aus Diabaly, berichtet von einer Januarnacht der Kämpfe: „Es war ein Albtraum. Wir versteckten uns im Haus, vor Angst erstarrt, aber das Schlimmste stand uns noch bevor. Eine Kugel wurde durch die Wand des Zimmers meiner Kinder geschossen und traf meinen zehnjährigen Sohn am Kopf. Er sollte nie wieder aufwachen.“ <br /><br />“Häufig fliehen Mütter alleine mit ihren Kindern, oder die Kleinsten müssen sich sogar ohne Eltern auf den Weg machen“, berichtet CARE-Direktorin Claudine Mensah Awute. „Sie sind auf den guten Willen von Gastfamilien oder Verwandten angewiesen und auf unsere humanitäre Hilfe.“<br /><br />Seit Mitte Januar hat CARE knapp 670 Tonnen Nahrungsmittel an intern Vertriebene und Gastgemeinden verteilt, dazu erhielten 2.320 Familien Hilfsgüter wie Decken, Seife, Moskitonetze und Matratzen. In den kommenden sechs Monaten plant die Hilfsorganisation, insgesamt 200.000 Menschen in Timbuktu, Mopti und Ségou mit Hilfe zu erreichen.<br /><br />Um die Nothilfe für die vom Konflikt betroffenen Menschen in Mali und der Region auszubauen, ist CARE auf Spenden angewiesen. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit:</p>
<p class="bodytext">Spendenkonto 4 40 40<br />Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 50 198<br />Onlinespenden unter <a href="spenden.html" >www.care.de/spenden.html</a></p>
<p class="bodytext"><i style="line-height: 19px; "><br />Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressestelle zur Verfügung:</i><br /><b style="line-height: 19px; "><br />Sabine Wilke</b><br /><i style="line-height: 19px; ">Pressesprecherin</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 46&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wilke[at]care.de&nbsp;&nbsp;</span><br /><br /><b style="line-height: 19px; ">Johanna Mitscherlich</b><i style="line-height: 19px; "><br />Referentin Medien und Onlinekommunikation</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mitscherlich[at]care.de</span></p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Katastrophen</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 12:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fünf Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung: „Junge Bevölkerung ist das Fundament für Kosovos Entwicklung“</title>
			<link>http://www.care.de/presse/medieninformationen/pressemitteilung-einzelmeldung/meldung/fuenf-jahre-nach-der-unabhaengigkeitserklaerung-junge-bevoelkerung-ist-das-fundament-fuer-kosovo/</link>
			<description>CARE fordert mehr Unterstützung für  Jugendprogramme und den Aufbau der Zivilgesellschaft im Kosovo</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Anlässlich des fünften Jahrestags der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo am 17. Februar erinnert die Hilfsorganisation CARE an die fortbestehenden Entwicklungsdefizite: „Kosovo hat noch einen langen Weg vor sich. 30 Prozent der Bevölkerung lebt immer noch unterhalb der Armutsgrenze und fast jeder zweite Einwohner ist arbeitslos“, mahnt Felix Wolff, CARE-Regionaldirektor für den Balkan. Die Arbeitslosenquote bei Jugendlichen unter 25 Jahren ist mit 70 Prozent besonders hoch. Ihr Bevölkerungsanteil beläuft sich dabei auf mehr als die Hälfte. Neben den desolaten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt und der vorherrschenden ethnischen Segregation verhindern vor allem mangelnde Infrastruktur und Know-How die wirtschaftliche Entwicklung. „Die Fortschritte im Kosovo werden Schritt für Schritt erzielt. Es sind gerade die kleinen Initiativen, die besonders große und positive Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung haben. Die Zivilbevölkerung zu unterstützen ist der effektivste Weg, die Situation im Kosovo zu verbessern.“ CARE unterstützt in der Region Novo Brdo im Osten des Kosovo daher Tourismus-Initiativen. In Suhareka&nbsp; unterstützt die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit einen Fond, durch den Gelder unter anderem an die lokale Wirtschaft und die Zivilgesellschaft vergeben werden. So können die Menschen kleinere Geschäfte aus- oder aufbauen. CARE unterstützt lokale Organisationen dabei, ihre Arbeit und damit die Situation in ihren Gemeinden zu verbessern. Die meisten Institutionen im Kosovo sind noch jung und eine Kultur des zivilen Engagements muss noch weiter entwickelt werden. „Veränderungen brauchen Zeit. Die Expertise und der Enthusiasmus der Zivilgesellschaft haben bereits großartige Veränderungen herbeigeführt. Aber ohne ausreichende finanzielle Mittel können sie ihre Arbeit nicht weiter aufrechterhalten“, warnt Wolff.</p>
<p class="bodytext">Die Chancen der jungen Generation zu verbessern bleibt eine zentrale Herausforderungen für Kosovo: „Das Gefühl von Frustration und Perspektivlosigkeit ist weit verbreitet. Sobald die jungen Menschen die Schule oder Universität beenden, haben sie einfach keinerlei Chance, einen Job zu finden“, schildert Felix Wolff die Situation. In einer Kultur, in der Machismo und paternalistisches Verhalten eine lange Tradition haben, kann diese Frustration schnell in Aggression umschwenken. CARE hat daher die „Young Men Initiative“ im Kosovo gegründet, ein Programm für junge Männer, das Gewalt und diskriminierendes Verhalten gegenüber Mädchen und Frauen verhindern soll. CARE bringt auch verschiedene Gemeinden und Volksgruppen zusammen, die in gemeinsamen Projekten ihre Stereotype und gegenseitiges Misstrauen abbauen. De facto besteht weiterhin eine ethnische Segregation im Alltag, vor allem in Städten wie Mitrovica, wo Serben und Albaner getrennt auf verschiedenen Seiten der Stadt leben. „Für junge Menschen ist es schwer, diese Gräben zu überwinden. Es besteht großer Druck in ihren jeweiligen Gemeinden, nichts mit der anderen Gruppe zu tun zu haben“, erklärt Wolff.</p>
<p class="bodytext">Die demographische Situation des Kosovo ist jedoch nicht nur eine Herausforderung, sondern bietet auch eine große Chance. „Die jungen Menschen des Kosovo sind das Fundament der Entwicklung ihres Landes. Trotz der schwierigen politischen Situation und Sicherheitsbedingungen zeigen sie einen starken Willen, Brücken zu schlagen“, so Wolff. Viele der jungen Menschen wollten die Last der Vergangenheit nicht mehr tragen, wollten studieren, einen guten Job finden und den Kosovo in eine bessere Zukunft führen: „Wenn wir fünf Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung über den Kosovo sprechen, müssen vor allem die Bemühungen der Zivilbevölkerung und das Engagement der vielen jungen Menschen anerkannt werden. Sie sind die Zukunft des Kosovo und müssen unbedingt mit Bildung, Sozialprogrammen und Arbeitsmöglichkeiten unterstützt werden.“</p>
<p class="bodytext"><b>CARE arbeitet seit 1997 im Kosovo. Während des Krieges galt es, humanitäre Hilfe für betroffene Gemeinden und Flüchtlinge zu leisten. Heute liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf Nachhaltigkeit: Wirtschaftliche Entwicklung schwacher Regionen, Friedens- und Versöhnungsarbeit, Integration von Minderheiten und Perspektiven für junge Menschen. Dabei fördert CARE besonders Frauen und Mädchen, deren Position in den Gesellschaften des Balkans nicht selbstverständlich gleichberechtigt ist.</b></p>
<p class="csc-frame-frame2">Informationen zu den Projekten finden Sie auf der <a href="https://care.at/component/content/article/11-projekte/15595-kosovo-umweltlandwirtschaft" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Homepage von CARE Österreich</a> und auf der <a href="http://www.care.de/ueber-care/wo-wir-arbeiten/balkan/kosovo/" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >Projektseite von CARE Deutschland-Luxemburg</a>.</p>
<p class="csc-frame-frame2">CARE Balkan-Direktor Felix Wolff spricht im <a href="informieren/frieden-gerechtigkeit/verstehen/kosovo/interview-zum-kosovo-chancen-und-herausforderungen/" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Interview</a> über die aktuelle Situation im Kosovo.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><i style="line-height: 19px; ">Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressestelle zur Verfügung:</i><br /><b style="line-height: 19px; "><br />Sabine Wilke</b><br /><i style="line-height: 19px; ">Pressesprecherin</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 46&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wilke[at]care.de&nbsp;&nbsp;</span><br /><br /><b style="line-height: 19px; ">Johanna Mitscherlich</b><i style="line-height: 19px; "><br />Referentin Medien und Onlinekommunikation</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mitscherlich[at]care.de</span></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Starts. Newsticker</category>
			
			<author>mitscherlich@care.de</author>
			<pubDate>Wed, 13 Feb 2013 10:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CARE: Jordanische Gastgemeinden mit Flüchtlingsansturm nicht alleine lassen</title>
			<link>http://www.care.de/presse/medieninformationen/pressemitteilung-einzelmeldung/meldung/care-jordanische-gastgemeinden-mit-fluechtlingsansturm-nicht-alleine-lassen/</link>
			<description>Rekordzustrom von syrischen Flüchtlingen im Januar / Zwei Jahre nach Beginn des Konflikts...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn/Amman, 8. Februar 2013.</b> Nachdem der Zustrom von syrischen Flüchtlingen nach Jordanien im Januar seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte, fordert die Hilfsorganisation CARE mehr Unterstützung für Flüchtlinge in städtischen Gebieten. „An manchen Tagen im Januar haben bis zu 4.000 Flüchtlinge die Grenze von Syrien nach Jordanien überquert“, berichtet Sandra Bulling, Mitarbeiterin im CARE-Nothilfeteam und aktuell in Amman. „Viele von ihnen bleiben in Camps, viele weitere fliehen jedoch in die armen Vororte von Amman, Mafraq oder anderen Städten, wo sie Verwandte oder Freunde haben. Oft verkaufen sie all ihre Besitztümer, um davon Miete und Dinge für ihren Haushalt zu kaufen. Ohne Einkommen und Hoffnung auf baldige Rückkehr leben sie nun mit Angst, Traumata und Zukunftssorgen.“<br /><br />Auf einer Geberkonferenz in Kuwait-Stadt wurden letzte Woche mehr Gelder für die humanitäre Hilfe in Syrien und den Nachbarländern zugesichert. „Es ist wichtig, dass die Unterstützung nicht nur die Flüchtlinge in den Lagern erreicht“, mahnt Bulling. „Auch diejenigen Familien, die auf eigene Faust im städtischen Raum untergekommen sind, brauchen Hilfe, besonders Geld für Treibstoff und Heizmaterial. Aber auch psychosoziale Betreuung ist dringend von Nöten.“<br /><br />Die steigende Zahl von Flüchtlingen belastet die jordanischen Gastgemeinden. „In einigen städtischen Gebieten beobachten wir einen Anstieg der Mietpreise. Viele jordanische Familien können diese nicht bezahlen und sich ihre Wohnung nicht mehr leisten“, berichtet Sandra Bulling.&nbsp; Es sei deshalb sehr wichtig, beide Seiten zusammenarbeiten zu lassen. Die Flüchtlinge sollten am Gemeindeleben teilhaben, um Konflikte zu vermeiden und die Isolation zu durchbrechen. „CARE hat bereits acht Jahre mit irakischen Flüchtlingen gearbeitet. Daher wissen wir, dass diese Form der Unterstützung besonders wichtig ist, auch wenn sie oft vergessen wird.“<br /><br />CARE Jordanien konnte bereits 20.000 syrische Flüchtlinge unterstützen. Bargeld hilft, die Lebenskosten wie Miete, Nahrung und Winterkleidung zu decken. CARE hat über 2.200 Heizungen verteilt, damit die Menschen sich im kalten Winter warm halten können. Am Ende des letzten Jahres hat CARE ein Zentrum für Flüchtlinge in Amman im Norden Jordaniens eröffnet. Dort erhalten die Menschen Informationen, wie und wo sie Gesundheitsversorgung und soziale Hilfe erhalten können. In dem Zentrum helfen Freiwillige, die selbst Flüchtlinge sind, bei der Organisation der Hilfe. Gleichzeitig unterstützen CARE&nbsp; und lokale Partner die jordanischen Gastgebergemeinden mit&nbsp;&nbsp; Nahrung, Decken, Bettlaken und Winterkleidung.</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>ACHTUNG REDAKTIONEN:</b> Die deutschsprachige CARE-Mitarbeiterin Sandra Bulling befindet sich zurzeit in Jordanien und steht für Interviews und Informationen zur Verfügung. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die CARE-Pressestelle.</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>In Krisen und Konflikten muss CARE schnell helfen und bittet um Spenden:</b><br />Spendenkonto 4 40 40<br />Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 50 198<br />Onlinespenden unter <a href="spenden.html" >www.care.de/spenden.html</a></p>
<p class="bodytext"><i style="line-height: 19px; ">Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressestelle zur Verfügung:</i><br /><b style="line-height: 19px; "><br />Sabine Wilke</b><br /><i style="line-height: 19px; ">Pressesprecherin</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 46&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wilke[at]care.de&nbsp;&nbsp;</span><br /><br /><b style="line-height: 19px; ">Johanna Mitscherlich</b><i style="line-height: 19px; "><br />Referentin Medien und Onlinekommunikation</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mitscherlich[at]care.de</span></p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Naher Osten</category>
			<category>Starts. Newsticker</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 08 Feb 2013 11:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CARE: Humanitärer Zugang im Norden Malis muss sichergestellt werden </title>
			<link>http://www.care.de/presse/medieninformationen/pressemitteilung-einzelmeldung/meldung/care-humanitaerer-zugang-im-norden-malis-muss-sichergestellt-werden/</link>
			<description>Beinahe 700.000 Kinder von akuter Mangelernährung bedroht </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> <b>Bonn / Bamako, 16. Januar 2013. </b>In Folge der jüngsten Kampfhandlungen im Norden Malis ruft CARE alle Akteure dazu auf, den humanitären Korridor zu achten und auszuweiten, damit Hilfsorganisationen dringende Nothilfe in die betroffenen Regionen liefern können. „Der gewaltsame Konflikt hält humanitäre Organisationen wie CARE davon ab, die Bevölkerung zu erreichen“, berichtet Claudine Mensah Awute, CARE-Länderdirektorin in Mali. „Die Menschen im Norden von Mali haben ihre letzten Reserven verbraucht, nachdem es im letzten Jahr eine schwere Nahrungskrise und politische Konflikte gab. Wir müssen nun schnell lebensrettende Nahrung, Unterkünfte, hygienische Vorrichtungen und medizinische Versorgung bereitstellen.“ <br /><br />In den vorausgegangenen neun Monaten haben viele malische Familien aus dem umkämpften Norden in Gastfamilien im Süden Obdach gesucht, nun steigt ihre Zahl täglich. Die meisten der Flüchtlinge sind Frauen und Kinder. “Die Gastfamilien im Süden können die Flüchtlinge aber nicht für immer versorgen”, warnt Awute. „Einige geflohene Familien haben ihre Kinder bereits aus der Schule genommen, um das Geld für eine eigene Unterkunft zu verwenden.“ <br /><br />Die Nahrungskrise, die 2012 neben Mali auch andere Länder der Sahelzone traf, ist nicht vorbei. Obwohl im Land wieder mehr Regen gefallen ist, mussten durch die Gewalt viele Bauernhöfe und Felder verlassen werden. „Derzeitige Schätzungen sprechen von rund 660.000 Kindern unter fünf Jahren, die in diesem Jahr unter akuter Mangelernährung leiden werden. Wenn die Kämpfe weitergehen und Menschen dadurch von humanitärer Hilfe abgeschnitten sind, wird der Teufelskreis aus Hunger und Gewalt weitergehen“, berichtet die CARE-Länderdirektorin Awute. <br /><br />CARE arbeitet in Absprache mit lokalen Behörden, dem Welternährungsprogramm und anderen internationalen Partnern, um eine schnelle und effiziente Hilfe für die betroffenen Regionen zu gewährleisten. Das CARE-Nothilfeteam bereitet sich darauf vor, Nahrungsmittel und andere Hilfsgüter wie Decken, Eimer, Kochuntensilien und Seife zu verteilen. CARE arbeitet auch im benachbarten Niger, um Flüchtlingsfamilien mit dem Nötigsten zu versorgen. Im Norden des Niger führt CARE seit Jahren mit einer lokalen Tuareg-Organisation Projekte durch, die die Bildung, das Einkommen und die Gesundheit der ländlichen Bevölkerung verbessern und damit den Frieden fördern.</p>
<p class="bodytext"><b>ACHTUNG REDAKTIONEN</b>: Der deutschsprachige CARE-Nothilfeexperte Uwe Korus war zuletzt im November in Mali und steht für Interviews zur Verfügung. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die CARE-Pressestelle.<br /><br /></p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>In Krisen und Konflikten muss CARE schnell helfen und bittet um Spenden:</b><br />Spendenkonto 4 40 40<br />Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 50 198<br />Onlinespenden unter <a href="spenden.html" >www.care.de/spenden.html</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><i style="line-height: 19px; ">Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressestelle zur Verfügung:</i><br /><b style="line-height: 19px; "><br />Sabine Wilke</b><br /><i style="line-height: 19px; ">Pressesprecherin</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 46&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wilke[at]care.de&nbsp;&nbsp;</span><br /><br /><b style="line-height: 19px; ">Johanna Mitscherlich</b><i style="line-height: 19px; "><br />Referentin Medien und Onlinekommunikation</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mitscherlich[at]care.de</span></p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Wed, 16 Jan 2013 11:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Haiti, drei Jahre nach dem Erdbeben: „Kreislauf der Katastrophen durchbrechen“</title>
			<link>http://www.care.de/presse/medieninformationen/pressemitteilung-einzelmeldung/meldung/haiti-drei-jahre-nach-dem-erdbeben-kreislauf-der-katastrophen-durchbrechen/</link>
			<description>CARE: Drei Wirbelstürme und Cholera-Epidemie haben Wiederaufbau erschwert / Deutsche Spenden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Port-au-Prince/Bonn, 11. Januar 2013. </b>Drei Jahre nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti, das über 200.000 Menschen getötet und zwei Millionen obdachlos gemacht hat, warnt die Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg vor Resignation. „Haiti war bereits vor dem Erdbeben chronisch arm und unterversorgt, deshalb kann man nach drei Jahren leider keine Wunder erwarten“, so CARE-Generalsekretär Karl-Otto Zentel. Doch das Land habe mit internationaler Unterstützung einige Fortschritte gemacht. Zentel wies allerdings darauf hin, dass seit dem Erdbeben nicht weniger als drei Wirbelstürme im Land gewütet hätten, dazu sei der Ausbruch der Cholera im Herbst 2010 gekommen, an der bis heute über 620.000 Menschen erkrankt seien. „Um diesen Kreislauf der Katastrophen zu durchbrechen, muss mehr Geld in Vorsorge und die Selbsthilfekräfte der Gemeinden investiert werden. Sonst wirft jeder Wirbelsturm, jede Überschwemmung oder schlechte Ernte das Land erneut um Jahre zurück.“<br /><br />Heute, drei Jahre nach dem Beben, leben immer noch 350.000 Menschen in 496 provisorischen Lagern im Großraum Port-au-Prince. Nachdem Wirbelsturm Sandy im vergangenen November mehr als 40 Prozent der Getreideernte zerstörte, droht in diesem Jahr für zwei Millionen Menschen Hunger. CARE setzt in seiner langfristigen Entwicklungsarbeit auf wirtschaftliche Chancen, denn ohne ein eigenes Einkommen bleiben haitianische Familien abhängig von externer Hilfe. Deshalb startete CARE 2011 ein Programm, das bereits im südlichen Afrika Millionen Menschen in die finanzielle Selbstständigkeit geführt hat: Innerhalb von fünf Jahren sollen 300.000 Haitianer, darunter 80 Prozent Frauen, in Kleinspargruppen gemeinsam sparen und investieren können. Bereits heute gibt es 179 dieser Gruppen im Land. „Der Erfolg dieses Modelles zeigt, dass Hilfe zur Selbsthilfe gerade in Haiti der Schlüssel im Kampf gegen Armut ist“, so CARE-Generalsekretär Zentel. „Gemeinsam mit den haitianischen Gemeinden wird CARE auch in den kommenden Jahren weiter daran arbeiten, die Menschen unabhängiger von Hilfe zu machen und gegen zukünftige Krisen zu stärken.“<br /><br />Am 12. Januar 2010 um 16.53 Uhr Ortszeit erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,0 auf der Richterskala den Großraum von Port-au-Prince. 90 Prozent der Gebäude in der Hauptstadt wurden zerstört oder stark beschädigt. Das Erdbeben gilt als die größte Naturkatastrophe seit dem Tsunami in Südostasien 2004 und löste eine Welle der Hilfs- und Spendenbereitschaft weltweit aus. „Wir erhielten aus Deutschland knapp 1,5 Millionen Euro an privaten und Firmenspenden für Haiti und konnten damit schnell Nothilfe leisten und seitdem zum Wiederaufbau beitragen“, berichtet Karl-Otto Zentel. 290.000 Menschen konnte CARE innerhalb der ersten drei Monate unter anderem mit Wasser, Nahrung und Unterkünften helfen. Danach baute die Hilfsorganisation 2.500 Übergangshäuser, reparierte Wasserstellen und führte Hygieneprogramme zur Cholera-Prävention durch. Gesundheitsprogramme zur Aufklärung und Familienplanung unterstützen besonders Frauen und Mädchen. </p>
<p class="bodytext"><i style="line-height: 19px; ">Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressestelle zur Verfügung:</i><br /><b style="line-height: 19px; "><br />Sabine Wilke</b><br /><i style="line-height: 19px; ">Pressesprecherin</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 46&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wilke[at]care.de&nbsp;&nbsp;</span><br /><br /><b style="line-height: 19px; ">Johanna Mitscherlich</b><i style="line-height: 19px; "><br />Referentin Medien und Onlinekommunikation</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mitscherlich[at]care.de</span></p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Fri, 11 Jan 2013 14:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title> CARE: Auch 2013 kein Frieden ohne Frauen</title>
			<link>http://www.care.de/presse/medieninformationen/pressemitteilung-einzelmeldung/meldung/care-auch-2013-kein-frieden-ohne-frauen/</link>
			<description>UN-Resolution 1325 zum Schutz und zur Beteiligung von Frauen an Friedensprozessen „nicht nach...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn, 28. Dezember 2012.</b>&nbsp; Die Hilfsorganisation CARE blickt auf ein Jahr 2012 zurück, das in vielen Weltregionen von Kriegen und Konflikten geprägt war. „Frauen und Mädchen tragen die größte Last von Kriegen, denn sie sind auf der Flucht und bei Kampfhandlungen meist schutzlos der Gewalt und Willkür ausgesetzt“, erinnert Karl-Otto Zentel, Generalsekretär von CARE Deutschland-Luxemburg. „Gleichzeitig zeigt unsere Erfahrung, dass Frauengruppen gerade auf lokaler Ebene eine prägende Rolle bei Friedensprozessen übernehmen, wenn man ihnen die Möglichkeit dazu gibt und tradierte Geschlechterrollen überwindet. Ohne ihre Beteiligung kann Frieden nicht gelingen.“<br /><br />CARE erinnert daran, dass es mit der UN-Resolution 1325 seit mehr als zwölf Jahren ein Instrument gibt, das den besonderen Schutz von Frauen in Konfliktsituationen und ihre Einbindung in Friedensprozesse fordere. „Die Resolution ist kein Stück Papier, das man nach Belieben konsultieren oder ignorieren kann. Sie ist völkerrechtlich bindend“, mahnt CARE-Generalsekretär Zentel. Die Resolution 1325 wurde am 31. Oktober 2000 vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verabschiedet und macht auf die Auswirkungen von Konflikten für Frauen aufmerksam. Außerdem wird die wesentliche und aktive Rolle von Frauen in allen Phasen von Friedensbemühungen, von Friedensverhandlungen bis zum Wiederaufbau betont.<br /><br />CARE leistet momentan unter anderem in Jordanien und dem Ost-Kongo Nothilfe für Menschen, die vor kriegerischen Auseinandersetzungen geflohen sind. Die Mehrheit von ihnen sind Frauen und Kinder.<br /><br />Syrische Flüchtlinge: Nach jüngsten Zahlen der Vereinten Nationen vom 26. Dezember sind knapp 560.000 Menschen aus Syrien geflohen, und es wird befürchtet, dass sich diese Zahl im nächsten Jahr verdoppelt. CARE konzentriert sich mit seiner Hilfe auf städtische Gebiete und Gastfamilien in Jordanien. Dabei werden besonders Frauen und ihre Kinder unterstützt, die alleine fliehen mussten. Oft trauen sie sich nicht, Hilfe anzufordern oder befürchten, dass sich nur ein männliches Familienoberhaupt als Flüchtling melden darf. CARE verteilt für die Wintermonate Öfen, versorgt Flüchtlinge mit Startgeld für die nötigsten Bedarfsgegenstände und leistet Sozialarbeit und Betreuung von traumatisierten Menschen, besonders Frauen und Mädchen. „Die syrischen Flüchtlinge benötigen auch 2013 unsere Unterstützung, denn an eine schnelle Rückkehr in ihre Heimat ist momentan nicht zu denken“, berichtet CARE-Präsident Heribert Scharrenbroich, der im November in Jordanien war. <br /><br />Ost-Kongo: Seit dem offiziellen Ende des Bürgerkrieges im Kongo 2003 kommt der Osten des Landes nicht zur Ruhe. Die Vereinten Nationen schätzen, dass seit dem erneuten Aufflammen der Gewalt 2012 über 150.000 Menschen fliehen mussten. Sexuelle Gewalt ist im Ost-Kongo endemisch: Sie wird als Kriegswaffe benutzt, um ganze Gemeinden zu zerstören. Gleichzeitig befördern traditionelle Geschlechterrollen die Benachteiligung von Frauen und die Verletzung ihrer Rechte: Vergewaltigung wird selten strafverfolgt, die Überlebenden eher stigmatisiert als unterstützt. CARE unterstützt Überlebende sexueller Gewalt mit Betreuungsangeboten und Starthilfen für wirtschaftliche Selbstständigkeit. „Überlebende sexueller Gewalt wollen so schnell wie möglich wieder auf eigenen Beinen stehen“, berichtet CARE-Pressesprecherin Sabine Wilke, die im Dezember im Ost-Kongo war. „Nur so gewinnen sie in ihren Gemeinden wieder Ansehen und damit eine Zukunft.“ Mit einem länderübergreifenden Programm für Anwaltschaft bringt CARE außerdem Frauengruppen aus der Region der Großen Seen zusammen und stärkt ihren gemeinsamen Kampf zur Beendigung sexueller und geschlechterbasierter Gewalt. </p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>CARE bittet um Spenden für die Nothilfe in Krisen- und Konfliktgebieten und für unsere Arbeit zur Stärkung von Frauen und ihren Gemeinden:</b><br />Spendenkonto: 4 40 40<br />Sparkasse KölnBonn<br />BLZ 370 501 98<br />Onlinespenden unter <a href="spenden.html" >www.care.de/spenden.html</a></p>
<p class="bodytext"><br /><i style="line-height: 19px; ">Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressestelle zur Verfügung:</i><br /><b style="line-height: 19px; "><br />Sabine Wilke</b><br /><i style="line-height: 19px; ">Pressesprecherin</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 46&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wilke[at]care.de&nbsp;&nbsp;</span><br /><br /><b style="line-height: 19px; ">Johanna Mitscherlich</b><i style="line-height: 19px; "><br />Referentin Medien und Onlinekommunikation</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mitscherlich[at]care.de</span></p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Starts. Newsticker</category>
			<category>Frieden / Gerechtigkeit</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Fri, 28 Dec 2012 13:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ostkongo: CARE fordert mehr Schutz für Flüchtlingscamps in Goma </title>
			<link>http://www.care.de/presse/medieninformationen/pressemitteilung-einzelmeldung/meldung/ostkongo-care-fordert-mehr-schutz-fuer-fluechtlingscamps-in-goma/</link>
			<description>Befragung im Camp Lac Vert: Frauen und Mädchen fühlen sich bedroht / CARE-Pressesprecherin als...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn/Goma, 12. Dezember 2012</b>. Angesichts der erneut eskalierten Gewalt zwischen kongolesischer Armee und bewaffneten Rebellen in und um Goma zeigt sich die Hilfsorganisation CARE sehr besorgt über den Schutz der Binnenflüchtlinge in spontanen Lagern, die sich um die Provinzhauptstadt gebildet haben. <br /><br />„Viele Frauen und junge Mädchen haben uns berichtet, dass sie sich in den Lagern nicht sicher fühlen. Die Zahl der Patienten, die sexuelle Gewalt erlitten haben, hat sich in einer nah gelegenen Gesundheitsstation im November gegenüber dem Vormonat verdoppelt“, berichtet CARE-Pressesprecherin Sabine Wilke, die zurzeit in Goma ist. „Die UN-Friedensmission MONUSCO und die kongolesische Regierung müssen sicherstellen, dass die Lager in und um Goma ausreichend geschützt werden.“ <br /><br />Viele der von CARE befragten Binnenflüchtlinge berichten von Plünderungen und Angriffen durch bewaffnete Gruppen. Frauen und Mädchen sind besonders in Gefahr, wenn sie die Lager auf der Suche nach Feuerholz und Nahrung verlassen. Natürlich sei es das Ziel, allen Binnenflüchtlingen eine möglichst schnelle Rückkehr nach Hause zu ermöglichen, betont Wilke. „Aber das wird nicht innerhalb der nächsten Tage oder Wochen passieren. Solange die Familien also in Lagern oder Schulgebäuden Unterschlupf suchen, müssen sie angemessen beschützt werden.”</p>
<p class="bodytext">CARE hat gemeinsam mit einer Partnerorganisation eine Befragung in Lac Vert durchgeführt, einem Lager rund 15 Kilometer westlich von Goma. Die ersten Familien kamen hier im April an, inzwischen ist das Lager auf die doppelte Größe gewachsen. Heute, nach der erneuten Eskalation der Gewalt um Goma, leben hier 20.440 Menschen. Die Mehrheit der befragten Frauen nannte vor allem als Wunsch, ein wenig Geld zu verdienen. „All diese Frauen sind Überlebende, aber sie sind auch Unternehmerinnen. Und sie wollen so schnell wie möglich wieder auf eigenen Beinen stehen“, berichtet CARE-Pressesprecherin&nbsp; Wilke. „Es ist wichtig, dieses Bedürfnis ernst zu nehmen.“<br /><br />Die Frauen machten unterschiedliche Vorschläge: Sie wollen Seife herstellen, was auch den hygienischen Zuständen im Lager helfen kann, oder ein Huhn großziehen, um die Eier zu verkaufen. CARE plant, Frauengruppen in den spontanen Lagern mit Bargeld zu unterstützen, damit sie solche und andere Aktivitäten unternehmen können. Außerdem bildet CARE Sozialarbeiter aus, die Fälle von sexueller Gewalt erkennen und die Betroffenen betreuen. </p>
<p class="csc-frame-frame1"><b>Um in Krisen wie im Kongo schnell und gezielt helfen zu können, benötigt CARE ungebundene Spenden.&nbsp;<a href="https://secure.care.de/spenden-helfen/spenden/formular/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Spenden Sie hier!</a></b></p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>ACHTUNG REDAKTIONEN: Sabine Wilke, Pressesprecherin von CARE, ist zur Zeit im Kongo. Sie steht für Interviews zur Verfügung.</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><i style="line-height: 19px;">Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressestelle zur Verfügung:</i><br /><b style="line-height: 19px; "><br />Sabine Wilke</b><br /><i style="line-height: 19px; ">Pressesprecherin</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 46&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wilke[at]care.de&nbsp;&nbsp;</span><br /><br /><b style="line-height: 19px; ">Johanna Mitscherlich</b><i style="line-height: 19px; "><br />Referentin Medien und Onlinekommunikation</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mitscherlich[at]care.de</span></p>]]></content:encoded>
			<category>Starts. Newsticker</category>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 12 Dec 2012 13:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Klimakonferenz in Doha: „Mini-Kompromiss ist ein Schlag ins Gesicht für die ärmsten Menschen“</title>
			<link>http://www.care.de/presse/medieninformationen/pressemitteilung-einzelmeldung/meldung/klimakonferenz-in-doha-mini-kompromiss-ist-ein-schlag-ins-gesicht-fuer-die-aermsten-menschen/</link>
			<description>Häufiger auftretende Dürren oder Fluten kosten unzählige Menschenleben und verschärfen die Armut.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Doha/Bonn, 8. Dezember 2012:</b>&nbsp; „Der Mini-Kompromiss in Doha ist ein Schlag ins Gesicht für die Menschen in den ärmsten Staaten dieser Welt, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben und am meisten von seinen Auswirkungen betroffen sind“, sagte Karl-Otto Zentel, Generalsekretär von CARE Deutschland-Luxemburg e.V. nach dem heutigen Abschluss des Weltklimagipfels in Doha. Trotz der Einigung auf eine Verlängerung des Kyoto-Protokolls bis 2020 sind die Ergebnisse weit hinter den Erwartungen zurück geblieben. „Für viele Entwicklungsländer sind die Auswirkungen des Klimawandels bereits jetzt Realität. Häufiger auftretende Dürren oder Fluten kosten unzählige Menschenleben, verschärfen die Armut und schränken die Chancen auf ein besseres und würdevolleres Leben für kommende Generation ein. Der Klimawandel entwickelt sich immer mehr zur größten sozialen Ungerechtigkeit unserer Zeit“, so Zentel.<br />&nbsp;<br />Der ausbleibende politische Ehrgeiz in Doha hat den Weg für eine Erderwärmung von 4 bis 6 Grad bis zum Ende dieses Jahrhunderts freigemacht. Unzureichende Zusagen, Emissionen zu senken und Entwicklungsländer bei der Anpassung an den Klimawandel finanziell zu unterstützen, führten damit in eine „neue Ära“ des Klimawandels, so Zentel. In dieser „neuen Ära“&nbsp; würde – etwa mit dem zögerlichen Aufbau eines internationalen Mechanismus bei Schäden durch den Klimawandel – anerkannt, dass es für Anpassung häufig bereits zu spät ist und die Industrieländer hierfür die Verantwortung übernehmen müssen. <br />&nbsp;<br />„Die Industrieländer sind ohne konkrete Angebote für die Finanzierung der Schadensminderung im Gepäck nach Doha gereist. Die Lücke zwischen den notwendigen Maßnahmen und dem fehlenden politischen Ehrgeiz klafft größer denn je“, sagte Zentel.&nbsp; Die aktuellen und fortlaufenden Verzögerungen in den Klimaverhandlungen resultieren damit in Schäden, die katastrophale Auswirkungen für die Entwicklung derzeitiger und zukünftiger Generationen haben werden.&nbsp; „Die Industriestaaten müssen jetzt einen Gang zu legen, um bei den Klimaverhandlungen in Warschau nächstes Jahr ein besseres Ergebnis zu erzielen. Die Minister und ihre Regierungen müssen neue und konkrete Vorschläge auf den Tisch legen, um einen sichereren Planeten für alle Menschen zu schaffen.“</p>
<p class="bodytext"><i>Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressestelle zur Verfügung:</i><br /><br /><b>Sabine Wilke</b><br /><i>Pressesprecherin</i><br />Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 46&nbsp;&nbsp; <br />Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53<br />Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wilke[at]care.de&nbsp; <br /><br /><b>Johanna Mitscherlich</b><br /><i>Referentin Medien und Onlinekommunikation</i><br />Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 23&nbsp;&nbsp; <br />Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53<br />Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mitscherlich[at]care.de</p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Klimawandel / Umwelt</category>
			
			<author>mitscherlich@care.de</author>
			<pubDate>Sat, 08 Dec 2012 19:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gold! Deutscher Designer Club zeichnet Magazin CARE affair aus</title>
			<link>http://www.care.de/presse/medieninformationen/pressemitteilung-einzelmeldung/meldung/gold-deutscher-designer-club-zeichnet-magazin-care-affair-aus/</link>
			<description>CARE und das Studio Jens Mennicke gewinnen beim Wettbewerb &quot;Gute Gestaltung&quot; die Auszeichnung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am Freitag, den 30. November fand in Offenbach die Preisverleihung &quot;Gute Gestaltung 13&quot; des Deutschen Designer Clubs statt. Ausgezeichnet wurden hervorragende Projekte in den Bereichen Produkt,Digital Media, Marketingkommunikation, Raum/Architektur, Graphic Fine Arts, Foto/Film, Zukunft und Unternehmenskommunikation. In der letzten Kategorie wurde die sechste Ausgabe des Magazins &quot;<a href="informieren/publikationen/care-affair/frauen/" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >CARE affair</a>&quot; mit der höchsten Bewertung &quot;GOLD&quot; ausgezeichnet. </p>
<p class="bodytext">Die sechste Ausgabe von CARE affair erschien 2011 zum Thema Frauen. Ein Leitartikel (&quot;Moden, die keiner braucht&quot;), Reportagen aus CARE-Projekten und Interviews beschreiben die vielfältigen Lebensumstände und Herausforderungen von Frauen weltweit. Die Jury des Wettbewerbs &quot;Gute Gestaltung&quot; lobte vor allem die intelligente und emotionale Verbindung von Gestaltung und Inhalt des Magazins:<br /><br /></p>
<p class="bodytext">&nbsp;<img style="float: none;" data-htmlarea-clickenlarge="1" alt="Jury-Begründung " title="Jury-Begründung " src="uploads/RTEmagicC_Jury-Begru%CC%88ndung.jpg.jpg" txdam="10190" height="206" width="479" /></p>
<p class="bodytext"><br />Der Deutsche Designer Club (DDC) wurde 1989 gegründet und trägt den Wettbewerb &quot;Gute Gestaltung&quot; jährlich aus.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><a href="informieren/publikationen/care-affair/" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >CARE affair</a> wird seit 2006 in Zusammenarbeit mit dem Studio Jens Mennicke aus Köln produziert und beschäftigt sich monothematisch&nbsp;mit Feldern der Entwicklungszusammenarbeit und Nothilfe. In der Vergangenheit wurde CARE affair bereits mit dem IF Design Award und dem Vida Paper Award ausgezeichnet. 2009 war CARE affair für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland nominiert.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Sat, 01 Dec 2012 16:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausgezeichnet: CARE belegt 2. Platz beim Transparenzpreis </title>
			<link>http://www.care.de/presse/medieninformationen/pressemitteilung-einzelmeldung/meldung/ausgezeichnet-care-belegt-2-platz-beim-transparenzpreis/</link>
			<description>Generalsekretär Karl-Otto Zentel: „Die Auszeichnung spiegelt unser Selbstverständnis als...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Berlin, 28. November 2012.</b> Heute Mittag wurde in Berlin zum siebten Mal der Transparenzpreis des Wirtschaftsprüfungsunternehmens PricewaterhouseCoopers verliehen, der die umfassende und transparente Berichterstattung gemeinnütziger Organisationen auszeichnet. Die Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg wurde dabei gemeinsam mit dem Kinderhilfswerk Unicef mit dem 2. Platz ausgezeichnet. CARE war 2008 Sieger des Transparenzpreises und nahm deshalb in den folgenden Jahren außer Konkurrenz am Wettbewerb teil. 2012 konnte CARE sich erstmalig wieder regulär bewerben.</p>
<p class="bodytext">Bei der Entgegennahme des Preises würdigte CARE-Präsident Heribert Scharrenbroich die Leistung der Mitarbeiter. &quot;Dass CARE nun zum wiederholten Male in der Spitzengruppe landete, zeigt auch, dass unser Team es versteht, Nachhaltigkeit auf verschiedenen Feldern zu erzeugen.&quot; Er dankte PwC für die Einrichtung des Preises. &quot;Die damit verbundenen Untersuchungen fördern das Vertrauen der Spender in die Teilnehmer des Wettbewerbes, ihre Hilfswerke zu unterstützen.&quot; Konkret appellierte er bei dieser Gelegenheit für eine noch kräftigere Förderung der Unterstützung der syrischen Flüchtlinge durch CARE in Jordanien, von wo er an diesem Morgen zurückgekommen sei.&nbsp; <br /><br />„Diese Auszeichnung ist für CARE Bestätigung und Ansporn zugleich“, freut sich Generalsekretär Karl-Otto Zentel. „Bestätigung, weil die umfassende Darstellung unserer Tätigkeit das Selbstverständnis von CARE als transparente und professionelle Hilfsorganisation widerspiegelt. Und Ansporn, weil CARE sich mit der Teilnahme am Transparenzpreis jedes Jahr erneut der Beurteilung und dem Rat von Experten stellt und damit weiterentwickeln kann.“<br />&nbsp;<br />„Unsere Spenderinnen und Spender stellen sich zurecht die Frage: Kommt mein Geld an und wirkt es nachhaltig?“, erinnert Zentel. Mit einem detaillierten, optisch und inhaltlich klar strukturierten und über viele Kanäle verbreiteten Jahresbericht beantworte CARE Deutschland-Luxemburg diese Frage jedes Jahr aufs Neue. „Die Qualität unserer Programme gegen Not und Armut weltweit steht an oberster Stelle. Ohne das Vertrauen von Spendern, Firmen und öffentlichen Geldgebern aber können wir diese Arbeit nicht machen. Sie verlangen zu Recht umfassende Informationen und vollständige Transparenz über die Verwendung der Gelder, die programmatischen Strategien aber auch über mögliche Risiken“, so der CARE-Generalsekretär.</p>
<p class="bodytext"><b>Hintergrund: </b>Seit 2005 verleiht das Wirtschaftsprüfungsunternehmen PricewaterhouseCoopers den Transparenzpreis an gemeinnützige Organisationen, die in ihrer Berichterstattung vorbildliche Transparenz und Rechenschaft gegenüber der Öffentlichkeit und ihren Geldgebern vorweisen. Gemeinsam mit der Georg-August-Universität Göttingen wurde ein Kriterienkatalog speziell für die Berichterstattung gemeinnütziger Organisationen entwickelt, der im Dialog mit Experten aus Wissenschaft und Praxis sowie gemeinnützigen Organisationen regelmäßig überarbeitet wird.</p>
<p class="bodytext"><i style="line-height: 19px; ">Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressestelle zur Verfügung:</i><br /><b style="line-height: 19px; "><br />Sabine Wilke</b><br /><i style="line-height: 19px; ">Pressesprecherin</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 46&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wilke[at]care.de&nbsp;&nbsp;</span><br /><br /><b style="line-height: 19px; ">Johanna Mitscherlich</b><i style="line-height: 19px; "><br />Referentin Medien und Onlinekommunikation</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mitscherlich[at]care.de</span></p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 12:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CARE: &quot;Wintereinbruch in Jordanien verschärft Flüchtlingskrise&quot; </title>
			<link>http://www.care.de/presse/medieninformationen/pressemitteilung-einzelmeldung/meldung/care-wintereinbruch-in-jordanien-verschaerft-fluechtlingskrise/</link>
			<description>Versorgung der Flüchtlinge in städtischen Gebieten unzureichend / CARE-Präsident Heribert...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn/Amman, 25. November 2012. </b>&quot;Im Nahen Osten hilft CARE Menschen in Kriegs- und Konfliktgebieten, aktuell besonders im Gazastreifen und den Betroffenen des andauernden syrischen Bürgerkrieges. Wir bitten, dass nach den vielen Bildern aus Gaza nun auch die syrischen Flüchtlinge wieder Beachtung und Unterstützung finden&quot;, appelliert Heribert Scharrenbroich, Präsident von CARE Deutschland-Luxemburg, der sich seit heute (Sonntag) in Jordanien befindet. <br /><br />&quot;Es wird kalt in Jordanien, und viele Flüchtlingsfamilien aus Syrien brauchen nun besonders unsere Unterstützung. Viele leben in dem großen Lager Zaatari, wo der Bedarf an Hilfe unbestritten groß ist. Aber wir dürfen die noch größere Zahl syrischer Familien nicht vergessen, die bei Gastfamilien oder in städtischen Gebieten in Jordanien untergekommen sind und teilweise unter erbärmlichen Umständen leben müssen&quot;, so Scharrenbroich. <br /><br />Laut Angaben des Flüchtlingswerkes der Vereinten Nationen (UNHCR) haben mehr als 70 Prozent aller syrischen Flüchtlinge in Jordanien nicht in Flüchtlingslagern, sondern in städtischen Wohnräumen und bei Gastfamilien Obdach gefunden. Über 90 Prozent aller Flüchtlingsfamilien leben in einfachen Unterkünften, die keinen Schutz vor Kälte bieten. &quot;Die Flüchtlinge sind mit dem gekommen, was sie am Leibe trugen. Sie haben keine Decken, Matratzen oder Winterkleidung&quot;, mahnt Scharrenbroich. Vor allem für Frauen und Kinder sei die Situation kritisch. Mütter, die alleine mit ihren Kindern geflohen sind, würden seltener eine Arbeit finden und könnten die Miete kaum bezahlen. <br /><br />Humanitäre Organisationen wie CARE berichten, dass viele Mütter aus lauter Verzweiflung ihre Kinder auf die Straße statt in die Schule schicken, um Geld zu verdienen. So drohen Ausbeutung und Misshandlung. Auch die Unterstützung der jordanischen Gemeinden, die Flüchtlinge aufnehmen, ist bisher unzureichend. Der Druck auf kommunale Dienstleistungen wie Wasserversorgung, Abwasserentsorgung sowie das Gesundheits- und Bildungswesen steigt mit der Zahl der eintreffenden Flüchtlinge. <br /><br />CARE arbeitet seit 1948 in Jordanien und verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Unterstützung von Flüchtlingen, zuletzt nach dem Irak-Krieg. CARE unterstützt aktuell über 20.000 Syrer in den Grenzregionen und in der Hauptstadt Amman mit Bargeld für Nahrungsmittel und Miete, sowie mit Decken, Winterkleidung und Heizkörpern. <br /><br /><b>CARE ruft zu Spenden für die Nothilfe in Jordanien auf: </b><br /><br />CARE Deutschland-Luxemburg e.V.<br />Spendenkonto 4 40 40 &nbsp;<br />Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 50 198) <br />Onlinespenden unter <a href="spenden.html" >www.care.de/spenden.html</a></p>
<p class="bodytext"><i style="line-height: 19px; ">Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressestelle zur Verfügung:</i><br /><b style="line-height: 19px; "><br />Sabine Wilke</b><br /><i style="line-height: 19px; ">Pressesprecherin</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 46&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wilke[at]care.de&nbsp;&nbsp;</span><br /><br /><b style="line-height: 19px; ">Johanna Mitscherlich</b><i style="line-height: 19px; "><br />Referentin Medien und Onlinekommunikation</i><br /><span style="line-height: 19px; ">Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53</span><br /><span style="line-height: 19px; ">Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mitscherlich[at]care.de</span></p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			
			<author>mitscherlich@care.de</author>
			<pubDate>Sun, 25 Nov 2012 10:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>