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		<title>CARE.de: Pressemitteilungen</title>
		<link>http://www.care.de/</link>
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			<title>CARE.de: Pressemitteilungen</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 25 Apr 2012 13:48:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Mediengespräch zur Hungerkrise in Westafrika</title>
			<link>http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M5c877625434.html</link>
			<description>Die Nahrungssicherheit von etwa elf Millionen Menschen in der Sahelzone ist bedroht/ Experten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn, 26. April 2012.</b>&nbsp;Ausbleibende Regenfälle, schlechte Ernten und hohe Getreidepreise bedrohen die Nahrungssicherheit von etwa&nbsp;elf Millionen Menschen in der Sahelzone in Westafrika. Wie stark die Menschen in Westafrika betroffen sind, zeigen aktuelle Berichte von ADH- Mitgliedsorganisationen aus den Krisengebieten. Aber was konnte bislang an Hilfe geleistet werden? Wie ist die Situation vor Ort? Wie gestalten die Organisationen die Nothilfe? Wie können Maßnahmen in einem politisch schwierigen Kontext geleistet werden? Welche Rolle spielt Katastrophenvorsorge?</p>
<p class="bodytext">Zu diesen Fragen lädt Aktion Deutschland Hilft&nbsp;herzlich ein zum Mediengespräch:&nbsp;<b>Hunger in Westafrika – Berichte aus betroffenen Ländern</b>. Zu Wort kommt neben Heribert Scharrenbroich, Präsident von CARE Deutschland Luxemburg e.V., Experten&nbsp;weiterer Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Zeit:</b>&nbsp;Mittwoch, 2. Mai 2012, 11.00 Uhr<br /><b>Ort:</b>&nbsp;Aktion Deutschland Hilft, Kaiser-Friedrich-Straße 13, 53113 Bonn(Parkmöglichkeit hinter dem Haus)<br /><b>Gesprächsteilnehmer:<br /></b>- CARE Deutschland-Luxemburg<br />Heribert Scharrenbroich, Staatssekretär a.D., Präsident von CARE Deutschland-Luxemburg und Vorstandsmitglied von Aktion Deutschland Hilft,<br />reist aktuell&nbsp;Ende April&nbsp;in den Tschad, wo er sich ein Bild von der Nahrungskrise und der Hilfe macht.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">- Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V.<br />Berthold Engelmann, Nothilfekoordinator,<br />berichtet über die Nothilfeaktivitäten und aktuelle Lage in Burkina Faso<br /><br />- Aktion Deutschland Hilft<br />Manuela Roßbach, Geschäftsführerin,<br />gibt einen Überblick der Nothilfemaßnahmen der Mitgliedsorganisationen in Westafrika<br /><br />Moderation: Maria Rüther, Pressesprecherin Aktion Deutschland Hilft<br /><br /></p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Achtung Redaktionen:</b>&nbsp;Vom 25. bis 28. April 2012 steht Heribert Scharrenbroich auch für Interviews aus dem&nbsp;Tschad zur Verfügung. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Pressestelle.</p>
<p class="bodytext">Bitte teilen Sie uns kurz mit, ob Sie an dem Mediengespräch teilnehmen. Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressestelle zur Verfügung:<br /><br /><b>Sabine Wilke<br /></b><i>Pressesprecherin<br /></i>Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 46&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br />Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53<br />Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-zlonhCfduh1gh');" title="Opens window for sending email" class="mail" >wilke[at]care.de</a></p>
<p class="bodytext"><b>Johanna Mitscherlich<br /></b><i>Referentin Presse und Online-Redaktion</i><br />Tel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br />Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; +49 228 / 975 63 53<br />Mail:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-plwvfkhuolfkCfduh1gh');" title="Opens window for sending email" class="mail" >mitscherlich[at]care.de</a></p>
<p class="bodytext"><i>CARE wurde 1945 in den USA gegründet, um Armut und Hunger in Europa mit über 100 Millionen CARE-Paketen zu lindern. Allein in Deutschland wurden damals 10 Millionen CARE-Pakete verteilt. Heute setzt sich CARE in über 80 Ländern mit überwiegend einheimischen Kräften für die Überwindung von Not, Armut und Ausgrenzung ein. Dafür ist die Unterstützung von Frauen ein wichtiger Baustein. CARE hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und hilft unabhängig von politischer Anschauung, religiösem Bekenntnis oder ethnischer Herkunft. Für seine sorgfältige Verwendung von Spendengeldern erhält CARE Deutschland-Luxemburg schon seit Jahren das DZI-Spendensiegel und belegt beim Transparenzpreis von PricewaterhouseCoopers regelmäßig einen der ersten Plätze. Im vergangenen Jahr hat CARE über 122 Millionen Menschen weltweit unterstützt.<br /></i>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Nur DE!</category>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Nothilfe / Neuanfang</category>
			<category>Gesundheit / Ernährung</category>
			<category>Tschad</category>
			<category>Mali</category>
			<category>Niger</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 13:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CARE unter den Top Ten internationaler Nichtregierungsorganisationen</title>
			<link>http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M57042e1ac24.html</link>
			<description>Magazin „The Global Journal“ unternimmt erstmalig Ranking von Hilfsorganisationen / CARE...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Luxemburg/Genf, 24. Januar 2012.</b>&nbsp;Der internationale Verbund von CARE wurde vom Magazin „The Global Journal“ auf Platz sieben der weltweit einhundert besten Nichtregierungsorganisationen gekürt.<br /><br />„Diese Auszeichnung ist ein großes Lob für all unsere 11.000 Mitarbeiter“, freut sich Frédéric Haupert, Direktor von CARE in Luxemburg a.s.b.l.. „CARE steht für Hilfe aus einer Hand, da wir meistens schon dort vor Ort sind, wo Krisen und Katastrophen ausbrechen.“ So könne man zunächst schnell Nothilfe leisten, würde dann aber weiterhin vor Ort bleiben, um die Ursachen der Armut in Zusammenarbeit mit den Gemeinden zu bekämpfen.</p>
<p class="bodytext">Das „Global Journal“ würdigt mit dem erstmalig unternommenen Ranking den gestiegenen Einfluss von Nichtregierungsorganisationen auf gesellschaftliche Veränderungen weltweit. Es wolle von veralteten Klischees und begrenzten Wahrnehmungen darüber Abstand nehmen, was eine Nichtregierungsorganisation ist und was sie tut, hieß es in einer Pressemitteilung zur Veröffentlichung der Studie.</p>
<p class="bodytext">In der Begründung des „Global Journal“ für die hervorragende Platzierung von CARE wird vor allem die weltweite Verankerung der Hilfsorganisation und ihre über 65-jährige Expertise in der Nothilfe und Armutsbekämpfung herausgestellt. CARE würde Projekte nicht schablonenhaft auf verschiedene Länder übertragen, sondern nutze lokales Wissen, um die Wurzeln von Armut zu bekämpfen. Über 95 Prozent der Mitarbeiter von CARE sind einheimische Kräfte, die langfristig vor Ort tätig sind und die Gemeinden<br />dabei schulen, sich selbst zu versorgen.</p>
<p class="bodytext">„Das Global Journal lobt die gewissenhafte Anstrengung von CARE, Projekte an den individuellen Bedürfnissen der Bevölkerung auszurichten“, berichtet Fréderic Haupert. „Daran wollen wir uns weiter messen lassen, denn diese Auszeichnung zeigt: Armutsbekämpfung und Nothilfe braucht Experten, lokale<br />Verankerung und unermüdlichen Einsatz. All das bringt das Netzwerk von CARE International zusammen.“</p>
<p class="bodytext">CARE setzt sich mit mehr als 11.000 Mitarbeitern in über 80 Ländern gegen Not, Armut und Ausgrenzung ein. Im vergangenen Jahr hat CARE weltweit 1.015 Projekte umgesetzt und damit mehr als 122 Millionen Menschen erreicht.</p>
<p class="bodytext">Die komplette Liste der Rankings von „The Global Journal“ findet sich auf der Webseite <a href="http://theglobaljournal.net" >theglobaljournal.net</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Nur LU!</category>
			<category>LU Pressemitteilung</category>
			<category>LU Starts. Spalte 03 nur Text</category>
			
			<author>haupert@care.lu</author>
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 14:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nahrungskrise in Westafrika: CARE benötigt 25 Millionen Euro für Hilfe in der Sahelzone</title>
			<link>http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M5e1acfcd813.html</link>
			<description>Unterstützung für schwelende Krise nach wie vor unzureichend / CARE International weitet Nothilfe...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Niamey/Bonn, 18. April 2012.</b>&nbsp;„Die Lage der Menschen in der Sahelzone verschlechtert sich dramatisch. Sie brauchen dringend unsere Hilfe zum Überleben“, so Karin Kortmann, stellvertretende Generalsekretärin von CARE Deutschland-Luxemburg.</p>
<p class="bodytext">Im Tschad, in Mali und Niger ist die Nahrungssicherheit von etwa elf Millionen Menschen bedroht. Über 1,8 Millionen Menschen sind akut unterernährt, darunter eine Million Kinder. Deshalb ruft der Verbund von CARE International zu weiteren Spenden auf. Mit insgesamt 25 Millionen Euro möchte die Hilfsorganisation etwa eine Million Menschen im Tschad, Niger und in Mali mit Nahrungsmitteln und Wasser versorgen. Seit der ersten Warnung vor einer Nahrungskrise durch CARE im Oktober 2011 sind erst rund 13 Prozent der benötigten Gelder eingenommen worden. Die Hälfte der Haushalte, die CARE in den drei Ländern identifiziert hat, benötigt in den kommenden Monaten lebensrettende Nothilfe. Für die übrigen Gemeinden sind Vorsorgemaßnahmen zur Vermeidung einer Krise geplant.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">CARE verteilt bereits heute Nahrungsmittel, verbessert die Wasser- und Sanitärversorgung und schult Gesundheitspersonal in der Erkennung und Behandlung von Unterernährung. Seit den Kämpfen in Mali unterstützt CARE zusätzlich Binnenflüchtlinge und Menschen, die in den Niger geflohen sind, mit Hygieneartikeln und Haushaltsartikeln.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Dürre und Schädlingsplagen haben dieses Jahr in vielen Regionen der Sahelzone zu einer Missernte geführt und die Nahrungsmittelpreise in die Höhe getrieben. Zusätzlich erschweren Konflikte in der Region den Handel. Unzählige Wanderarbeiter mussten in ihre Heimatländer zurückkehren. Damit fällt für viele Familien eine der Haupteinnahmequellen weg und sie können sich keine Nahrungsmittel mehr leisten.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Nach Angaben von CARE werden die Vorräte der meisten Familien bis zur nächsten Ernte nicht mehr ausreichen. „Die Menschen in der Sahelzone benötigen bis zur nächsten Ernte im Oktober dringend unsere Unterstützung. Die internationale Gemeinschaft muss jetzt handeln, um eine weitere humanitäre Katastrophe zu verhindern“, betont Karin Kortmann. CARE arbeitet seit fast 40 Jahren in der Region daran, die Widerstandskräfte der Menschen zu stärken: Gemeinschaftsgärten und Kleinspargruppen helfen, Reserven zu bilden. CARE hat bereits im vergangenen Oktober damit begonnen, seine laufenden Programme aufzustocken, um Menschen mit Bargeldauszahlungen, Schulspeisungen, Nahrung, Tiernahrung und Wasser zu unterstützen. CARE baut außerdem Lagerhallen und richtet Frühwarnsysteme ein, um der Nahrungsmittelknappheit vorbeugen zu können. „Aber die Hilfe muss jetzt in einem größeren Maßstab durchgeführt werden. Dafür brauchen die Menschen dringend auch finanzielle Unterstützung“, so Kortmann.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Spenden an: Spendenkonto 4 40 40&nbsp; Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 50 198) Onlinespenden unter&nbsp;</b><a href="spenden.html" ><b>www.care.de/spenden.html</b></a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Achtung Redaktionen: Video- und Fotomaterial zur kostenlosen Nutzung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der CARE-Pressestelle.</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b><i>Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:</i></b>&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Sabine Wilke<br />&nbsp;<i>Pressesprecherin</i><br />&nbsp;Tel: 0228- 975 63 46<br />&nbsp;Mobil: 0151- 147 805 98<br />&nbsp;wilke[at]care.de&nbsp;<br />&nbsp;<br />&nbsp;Johanna Mitscherlich<br />&nbsp;<i>Referentin für Medien und Online-Kommunikation</i><br />&nbsp;Tel: 0228- 975 63 23<br />&nbsp;mitscherlich[at]care.de</p>]]></content:encoded>
			<category>Nur DE!</category>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Niger</category>
			<category>Tschad</category>
			
			<author>mitscherlich@care.de</author>
			<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 10:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Somalia: Schwache Regenzeit kündigt wieder Hunger an</title>
			<link>http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M52be94e4bb3.html</link>
			<description>Einundzwanzig in Somalia tätige Hilfsorganisationen warnen vor erneuter Verschlechterung der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Nairobi/Bonn, 16. April 2012.</b>&nbsp;Laut Wettervorhersagen wird es in Somalia in den kommenden Monaten nur unzureichende Regenfälle geben, was die Erholung von der schweren Hungersnot im letzten Jahr gefährden könnte. Davor warnen 21 in Somalia tätige Hilfsorganisationen, darunter CARE, ADRA, Oxfam, Tierärzte ohne Grenzen und World Vision. Die Zahl der Menschen, die auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sind, wird weiter steigen. Die Hilfsorganisationen appellieren daher an die internationale Gemeinschaft, Somalia weiterhin als Priorität zu behandeln. Dies umso mehr, als aktuell eine erhebliche Lücke zwischen dem von den Vereinten Nationen geschätzten Hilfsbedarf und den für 2012 gemachten Hilfszusagen existiert.&nbsp;</p>
<p class="csc-frame-frame2">Weitere Informationen zur Situation in Ostafrika finden Sie&nbsp;<a href="http://www.care.de/duerre-ostafrika.html" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >hier</a>.</p>
<p class="bodytext">Das Frühwarnsystem für Hungersnöte, FEWSNET geht davon aus, dass die nächsten Regenfälle am Horn von Afrika erst spät einsetzen, kürzer ausfallen und regional beschränkt sein werden. Insgesamt werden sie vermutlich nur etwa 60 bis 85 Prozent des Durchschnitts der Vorjahre betragen. Gegenüber früheren Vorhersagen bedeutet diese Prognose eine wesentliche Verschlechterung. Für die betroffenen Regionen hätte dies äußerst negative Auswirkungen auf die Ernten, die Regenerierung von Weideland und die Wiederauffüllung von Wasserspeichern. Betragen die Niederschläge nur 60 Prozent des Durchschnitts, muss am gesamten Horn von Afrika mit Missernten gerechnet werden – wie im letzten Jahr, als dies Hauptauslöser für die schwere Nahrungsmittelkrise war.<br /><br />Somalia leidet immer noch unter den Nachwirkungen der Dürre des letzten Jahres, der schlimmsten, die die Region seit Jahrzehnten erlebt hatte. Viele Menschen von Somaliland bis Puntland und in den südlichen Regionen können die immer wiederkehrenden Dürren und Nahrungsmittelkrisen aus eigener Kraft kaum mehr bewältigen. Nach Angaben des Büros zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten der Vereinten Nationen (UNOCHA) sind die Mangelernährungs- und Sterblichkeitsraten vor allem im Süden Somalias weiterhin gravierend hoch.</p>
<p class="bodytext">Damit sich Somalia erholen kann, muss die internationale Gemeinschaft weiterhin großangelegte humanitäre Hilfe leisten. Nur so können Menschenleben gerettet, aber auch die Wiederherstellung von Existenzgrundlagen und der Zugang zur Grundversorgung gesichert werden. Internationale Unterstützung sowohl für die Not- als auch die Wiederaufbauhilfe in Somalia würde maßgeblich dazu beitragen, eine erneute Katastrophe vom Ausmaß des letzten Jahres zu verhindern. Ohne ausreichende Unterstützung werden auch in Zukunft weiterhin Leben gefährdet und schließlich umso mehr Hilfe nötig, wenn die Situation sich rapide verschlechtert.&nbsp;<br /><br />Letztes Jahr hat die Welt die Warnungen ignoriert und zu spät auf die Nahrungskrise am Horn von Afrika reagiert. Tausende von Menschenleben hätten gerettet werden können. Nun muss die internationale Gemeinschaft auf die seitdem erreichten Fortschritte aufbauen, indem sie Gelder für Vorsorge und die Stärkung der kommunalen Selbsthilfekräfte bereitstellt. Wenn die Weltgemeinschaft jedoch bis zu einer erneuten Katastrophe wartet, kann es für tausende Menschen bereits zu spät sein.<br /><br />Während die Weltöffentlichkeit derzeit auf die Sahelzone in Westafrika blickt, wo ebenfalls eine Nahrungskrise schwelt, darf die weiterhin kritische Situation in Somalia nicht in Vergessenheit geraten. Trotz einiger Erfolge steht die Nahrungssicherheit in Somalia immer noch auf schwachen Beinen, da die schlechte Sicherheitslage und der häufig schwierige Zugang zu den betroffenen Gemeinden die Hilfe erschweren.&nbsp;<br /><br />Die 21 Organisationen fordern alle Geber auf, ihre bisherige Finanzierungsstrategie an den somalischen Kontext anzupassen, um die Gemeinden dabei zu unterstützen, künftigen Krisen besser zu begegnen. Dafür ist eine flexible, mehrjährige Finanzierung notwendig, die Existenzsicherung, Katastrophenvorsorge und Grundversorgung in den Mittelpunkt stellt und sich an wechselnde Bedürfnisse und Möglichkeiten des Zugangs anpassen kann. Zuwendungsgeber sollten eine zukunftsgerichtete, vollständig finanzierte Strategie unterstützen, die die Selbsthilfekräfte somalischer Gemeinden verbessert und die Zivilgesellschaft stärkt. Nur so kann den immer wiederkehrenden Nahrungskrisen in Somalia effizient vorgebeugt und begegnet werden.&nbsp;<br /><br />In den vergangenen Jahren sind Dürren während der Anbausaison zwischen März und Mai immer häufiger geworden. Nach Angaben von FEWSNET wurden seit dem Jahr 2000 insgesamt sechs schwache Regenzeiten am östlichen Horn von Afrika verzeichnet.<br /><br />Unterzeichner der Mitteilung: ACTED, Adeso – African Development Solutions, Adventist Development and Relief Agency (ADRA Somalia), CARE, CESVI, Christian Aid, CISP, COSV, Danish Refugee Council (DRC), International Rescue Committee (IRC), KISIMA Peace and Development Organisation, Mercy Corps, Norwegian Church Aid (NCA), Norwegian Refugee Council (NRC), Oxfam, PartnerAid, Première Urgence – Aide Médicale Internationale (PU-AMI), Relief International, Trocaire, Tierärzte ohne Grenzen Deutschland, World Vision International.</p>
<p style="line-height: 16px; margin-top: 0px; margin-bottom: 8px; color: rgb(51, 51, 51); font-size: 11px; text-align: left; " class="bodytext"><i><b style="color: rgb(134, 134, 134) !important; ">Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:</b></i>&nbsp;&nbsp;</p>
<p style="line-height: 16px; margin-top: 0px; margin-bottom: 8px; color: rgb(51, 51, 51); font-size: 11px; text-align: left; " class="bodytext">Sabine Wilke<br /><i>Pressesprecherin</i><br />Tel: 0228- 975 63 46<br />Mobil: 0151- 147 805 98<br />wilke[at]care.de&nbsp;<br /><br />Johanna Mitscherlich<br /><i>Referentin für Medien und Online-Kommunikation</i><br />Tel: 0228- 975 63 23<br />mitscherlich[at]care.de</p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Nur DE!</category>
			<category>Kenia</category>
			<category>Somalia</category>
			
			<author>mitscherlich@care.de</author>
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 09:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die zweigeteilte Wasserwelt</title>
			<link>http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M552e66e1540.html</link>
			<description>CARE zum Weltwassertag: Frauen in Entwicklungsländern sind erfolgreiche Kleinbäuerinnen und kluge...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn, 21. März 2012.</b>&nbsp;&quot;So selbstverständlich, wie wir in den Industrieländern den Wasserhahn zu Hause aufdrehen können, so wenig selbstverständlich ist die Versorgung mit Wasser in den meisten Entwicklungsländern. Für diese Menschen entscheidet sich jeden Tag neu, ob sie sauberes Trinkwasser, Wasser für die Landwirtschaft, oder gesunde Seen, Flüsse oder Meere für ihren Fischfang vorfinden. Wasser ist damit die Überlebensfrage für Milliarden von Menschen&quot;, erinnert Karin Kortmann, stellvertretende Generalsekretärin von CARE Deutschland-Luxemburg.</p>
<p class="bodytext">Die häusliche Wasserversorgung ist weiblich. Im Durchschnitt legen Mädchen und Frauen in einem Entwicklungsland täglich sechs Kilometer Fußweg zurück, um 20 Liter Wasser nach Hause zu tragen. &quot;Wertvolle Zeit, die ihnen für den Schulbesuch und Erwerbsarbeit fehlt“, so Kortmann.</p>
<p class="bodytext">Frauen machen 43 Prozent der weltweiten landwirtschaftlichen Arbeitskraft aus, aber ihre Mitbestimmungs- und Besitzrechte sind häufig beschränkt. Dabei zeigen jüngste Untersuchungen, wie die der britischen „Hunger Alliance“, der auch CARE angehört: Wenn Frauen im Wassermanagement mitentscheiden dürfen, bei Anbaumethoden und Bewässerungssystemen, leben sie mit ihren Familien und der ganzen Gemeinde gesünder.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Nahrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) schätzt, dass durch die Förderung von Kleinbäuerinnen die Zahl der hungernden Menschen weltweit um 100 bis 150 Millionen verringert werden kann.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Frauen als Wassermanagerinnen im Jemen, Dürrevorsorge durch Frauen-Spargruppen in der westafrikanischen Sahelzone oder Ernährungsberatung für Mütter im ländlichen Laos: Die CARE-Projekte rund um den Globus beweisen Tag für Tag, dass Frauen Vorreiterinnen beim nachhaltigen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen sind“, so Karin Kortmann.</p>
<p class="bodytext"><b>Hintergrund:&nbsp;</b>&nbsp;</p>
<p class="bodytext">- Der diesjährige Weltwassertag, der seit 1993 jedes Jahr am 22. März von den Vereinten Nationen ausgerufen wird, stellt den Zusammenhang zwischen Wasser und Nahrungssicherheit in den Vordergrund. Sieben Milliarden Menschen bevölkern aktuell unseren Planeten, weitere zwei Milliarden werden schätzungsweise bis 2050 hinzukommen. Die Vereinten Nationen weisen darauf hin, dass besonders die Produktion von Nahrungsmitteln die Wasservorräte strapaziert:&nbsp; Für die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch benötigt man etwa 15.000 Liter Wasser, ein Kilogramm Weizen wiederum „trinkt“ 1.500 Liter Wasser. Weitere Informationen finden Sie&nbsp;<a href="http://www.unwater.org/worldwaterday/" title="Opens external link in new window" target="_blank" >hier</a>.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;- Die britische „Hunger Alliance“, ein Zusammenschluss entwicklungspolitischer Organisationen, dem auch CARE angehört, veröffentlichte in der vergangenen Woche den Bericht „What works for Women“, der Handlungsempfehlungen zur Förderung weiblicher Kleinbauern gibt. Den Bericht können Sie&nbsp;<a href="fileadmin/redaktion/service/downloads/CARE_Hintergrund_Policybriefs/What_Works_for_Women_-_Final.pdf" title="Opens external link in new window" target="_blank" >hier</a>&nbsp;downloaden.</p>
<p class="bodytext">- Abdruckfähige Fotos rund um das Thema Wasser können Sie&nbsp;<a href="http://www.care.de/pressefotos.html" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >hier</a>&nbsp;kostenfrei herunterladen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:&nbsp;&nbsp;</b></p>
<p class="bodytext"><i>Sabine Wilke<br />Pressesprecherin<br />Tel: 0228- 975 63 46<br />Mobil: 0151- 147 805 98<br />wilke[at]care.de&nbsp;<br /></i></p>
<p class="bodytext"><i>Johanna Mitscherlich<br />Referentin für Medien und Online-Kommunikation<br />Tel: 0228- 975 63 23<br />mitscherlich[at]care.de</i></p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 11:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die zweigeteilte Wasserwelt</title>
			<link>http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M53ed12168d7.html</link>
			<description>CARE zum Weltwassertag: Frauen in Entwicklungsländern sind erfolgreiche Kleinbäuerinnen und kluge...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn, 21. März 2012.</b>&nbsp;&quot;So selbstverständlich, wie wir in den Industrieländern den Wasserhahn zu Hause aufdrehen können, so wenig selbstverständlich ist die Versorgung mit Wasser in den meisten Entwicklungsländern. Für diese Menschen entscheidet sich jeden Tag neu, ob sie sauberes Trinkwasser, Wasser für die Landwirtschaft, oder gesunde Seen, Flüsse oder Meere für ihren Fischfang vorfinden. Wasser ist damit die Überlebensfrage für Milliarden von Menschen&quot;, erinnert Karin Kortmann, stellvertretende Generalsekretärin von CARE Deutschland-Luxemburg.</p>
<p class="bodytext">Die häusliche Wasserversorgung ist weiblich. Im Durchschnitt legen Mädchen und Frauen in einem Entwicklungsland täglich sechs Kilometer Fußweg zurück, um 20 Liter Wasser nach Hause zu tragen. &quot;Wertvolle Zeit, die ihnen für den Schulbesuch und Erwerbsarbeit fehlt“, so Kortmann.</p>
<p class="bodytext">Frauen machen 43 Prozent der weltweiten landwirtschaftlichen Arbeitskraft aus, aber ihre Mitbestimmungs- und Besitzrechte sind häufig beschränkt. Dabei zeigen jüngste Untersuchungen, wie die der britischen „Hunger Alliance“, der auch CARE angehört: Wenn Frauen im Wassermanagement mitentscheiden dürfen, bei Anbaumethoden und Bewässerungssystemen, leben sie mit ihren Familien und der ganzen Gemeinde gesünder.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ein jüngst veröffentlichter Bericht der britischen „Hunger Alliance“, der auch CARE angehört, zeigt an Praxisbeispielen: Wenn Frauen das Wissen und die Möglichkeit haben, etwa über Anbaumethoden und Bewässerungssysteme mit zu entscheiden, leben ihre Familien und die gesamte Gemeinde gesünder.</p>
<p class="bodytext">Die Nahrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) schätzt, dass durch die Förderung von Kleinbäuerinnen die Zahl der hungernden Menschen weltweit um 100 bis 150 Millionen verringert werden kann.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Frauen als Wassermanagerinnen im Jemen, Dürrevorsorge durch Frauen-Spargruppen in der westafrikanischen Sahelzone oder Ernährungsberatung für Mütter im ländlichen Laos: Die CARE-Projekte rund um den Globus beweisen Tag für Tag, dass Frauen Vorreiterinnen beim nachhaltigen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen sind“, so Karin Kortmann.</p>
<p class="bodytext"><b>Hintergrund:&nbsp;</b>&nbsp;</p>
<p class="bodytext">- Der diesjährige Weltwassertag, der seit 1993 jedes Jahr am 22. März von den Vereinten Nationen ausgerufen wird, stellt den Zusammenhang zwischen Wasser und Nahrungssicherheit in den Vordergrund. Sieben Milliarden Menschen bevölkern aktuell unseren Planeten, weitere zwei Milliarden werden schätzungsweise bis 2050 hinzukommen. Die Vereinten Nationen weisen darauf hin, dass besonders die Produktion von Nahrungsmitteln die Wasservorräte strapaziert:&nbsp; Für die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch benötigt man etwa 15.000 Liter Wasser, ein Kilogramm Weizen wiederum „trinkt“ 1.500 Liter Wasser. Weitere Informationen finden Sie&nbsp;<a href="http://www.unwater.org/worldwaterday/" title="Opens external link in new window" target="_blank" >hier</a>.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;- Die britische „Hunger Alliance“, ein Zusammenschluss entwicklungspolitischer Organisationen, dem auch CARE angehört, veröffentlichte in der vergangenen Woche den Bericht „What works for Women“, der Handlungsempfehlungen zur Förderung weiblicher Kleinbauern gibt. Den Bericht können Sie&nbsp;<a href="fileadmin/redaktion/service/downloads/CARE_Hintergrund_Policybriefs/What_Works_for_Women_-_Final.pdf" title="Opens external link in new window" target="_blank" >hier</a>&nbsp;downloaden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">- Abdruckfähige Fotos rund um das Thema Wasser können Sie&nbsp;hier&nbsp;kostenfrei herunterladen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:&nbsp;&nbsp;</b></p>
<p class="bodytext">Frédéric Haupert&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Direktor&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Tel:&nbsp; 26203060&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Mobil: 621490942&nbsp;</p>
<p class="bodytext">haupert@care.lu</p>]]></content:encoded>
			<category>LU Pressemitteilung</category>
			<category>Nur LU!</category>
			<category>LU Starts. Spalte 03 nur Text</category>
			
			<author>haupert@care.lu</author>
			<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 11:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Gemeinden im Niger: “Unsere Vorräte werden vor der nächsten Ernte aufgebraucht sein“</title>
			<link>http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M5f7b3869f58.html</link>
			<description>Umfrage von sieben führenden Hilfsorganisationen im Niger / Gebergemeinschaft muss jetzt handeln,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Niamey, 21. März 2012.</b>&nbsp;70 bis 90 Prozent der Menschen im Westen und Osten des Nigers gaben bei einer Befragung an, dass ihre Nahrungsvorräte vor der nächsten Ernte aufgebraucht sein werden. 100 Prozent der Gemeinden bestätigten, dass sie bereits jetzt ihre Mahlzeiten reduzieren, weil sie nicht genügend zu essen haben. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Assessment Capacities Projects (ACAPS) und des Emergency Capacity Building Projects (ECBP), einer Koalition internationaler Hilfsorganisationen, darunter CARE, Oxfam, Plan International, Save the Children und World Vision. Die Studie, an der sich auch das Welternährungsprogramm WFP sowie die nigrische Regierung beteiligten, ist der jüngste Beweis dafür, dass dem Niger und weiteren Teilen der Sahelzone eine humanitäre Katastrophe droht, wenn die internationale Gemeinschaft jetzt nicht rechtzeitig Mittel für Nothilfe und Vorsorge bereitstellt.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">“In den Dörfern sehen wir immer mehr Mütter, die ihren Kindern nur noch einmal am Tag etwas zu essen geben können. Wir können nicht länger warten. Bald wird es nur noch eine Mahlzeit alle zwei Tage geben, dann hungern die Kinder und leiden unter Verkrüppelung und den lebenslangen körperlichen Folgen der Mangelernährung”, warnt Johannes Schoors, CARE-Länderdirektor im Niger. “Viele Familien haben sich noch nicht von den Dürren der Jahre 2005 und 2010 erholt. Sie brauchen jetzt Hilfe.”&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die sogenannten “Hungermonate”, in denen die Menschen in der Region ihre Mahlzeiten reduzieren müssen, beginnen normalerweise nicht vor Mai oder Juni. Aber die befragten Gemeinden in Diffa und Tillabéri melden bereits jetzt Engpässe – ein deutliches Signal dafür, dass sich die Situation noch verschlimmern wird.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Wichtigste Ergebnisse der Befragung:</b>&nbsp;</p>
<p class="bodytext">-<span style="white-space:pre">	</span><i>100 Prozent der Familien geben an, die Zahl ihrer täglichen Mahlzeiten bereits reduziert zu haben.</i></p>
<p class="bodytext"><i>-<span style="white-space:pre">	</span>Zwischen 70 und 90 Prozent der Menschen schätzen, dass ihre Nahrungsvorräte vor der nächsten Ernte aufgebraucht sein werden.</i></p>
<p class="bodytext"><i>-<span style="white-space:pre">	</span>Bauern und Viehzüchter nennen die diesjährige Ernte doppelt so schlecht wie die von 2009, als eine katastrophale Dürre und hohe Lebensmittelpreise zu einer landesweiten humanitären Katastrophe führten.</i></p>
<p class="bodytext"><i>-<span style="white-space:pre">	</span>Ein Viertel der befragten Gemeinden bestätigte, dass Kinder nicht mehr in die Schule gehen, weil Familien auf der Suche nach Arbeit wegziehen, die Schulkantinen geschlossen wurden oder die Kinder selbst arbeiten müssen.</i></p>
<p class="bodytext"><i>-<span style="white-space:pre">	</span>Die Menschen im Niger sind gezwungen, ihre Nutztiere zu verkaufen, um sich Essen leisten zu können. So aber wird der Markt übersättigt und die Preise für Vieh sinken drastisch.</i></p>
<p class="bodytext"><i>-<span style="white-space:pre">	</span>97 Prozent der Gemeinden gaben an, dass die zu magere Produktion von Tierfutter sie vor ernste Probleme stellt.</i></p>
<p class="bodytext"><i>-<span style="white-space:pre">	</span>Schätzungsweise 80 Prozent der Befragten haben nicht genug Saatgut, um für die nächste Anbausaison zu säen. Das bedeutet im schlimmsten Fall ein weiteres Jahr Hunger.&nbsp;</i></p>
<p class="bodytext"><i>-<span style="white-space:pre">	</span>Knapp ein Drittel der Bevölkerung ist in Folge der Missernte von 2009 immer noch verschuldet.</i></p>
<p class="bodytext">Die Situation im Niger wird dadurch erschwert, dass einige Nachbarstaaten mit einer instabilen Sicherheitslage zu kämpfen haben. So fliehen etwa aus Mali viele Menschen in den Niger, was für die ansässige Bevölkerung und die wenigen Ressourcen eine zusätzliche Belastung bedeutet. Gastarbeiter, die normalerweise ihre Familien aus dem Ausland unterstützten, kehrten in den letzten Monaten mit leeren Händen aus Nachbarländern in den Niger zurück.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Die Menschen kommen hier völlig erschöpft und hungrig an und benötigen das Lebensnotwendigste. Aber der Niger kann die Flüchtlingsströme nicht mehr bewältigen. Die Versorgung der Flüchtlinge bringt viele Familien an die Grenzen ihrer Überlebensfähigkeit“, so Chris Palusky, World Vision-Nothilfekoordinator für Mali und Niger. „Arme Dörfer sind mit den Flüchtlingsströmen überfordert, vielerorts hat sich die Bevölkerung in wenigen Monaten versiebenfacht. Die Flüchtlinge leben in überfüllten Häusern und Notunterkünften. Es ist ein Rennen gegen die Zeit, um die Gastfamilien zu unterstützen, bevor sie unter der Belastung zusammenbrechen. Eine umfangreiche und schnelle Hilfe wird nicht nur Leben retten, sondern auch die Gemeinden stärken, die schon jetzt die Hauptlast dieser Katastrophe tragen.“&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><img style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_DSC_0049_01.jpg.jpg" txdam="8950" width="196" height="293" alt="" />In der gesamten Sahelzone in West- und Zentralafrika sind rund 13 Millionen Menschen vom Hunger bedroht, darunter allein eine Million Kinder, denen starke Mangelernährung droht. Unregelmäßige Regenfälle, Pflanzenkrankheiten und Heuschreckenplagen zerstörten 2011 ganze Ernten und damit die lebenswichtigen Vorräte für die Hungermonate in diesem Jahr. Im Niger alleine sind mehr als sechs Millionen Menschen vom Hunger bedroht, knapp zwei Millionen benötigen dringend unmittelbare Nahrungshilfe.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Die Menschen im Niger stehen gleich vor mehreren Krisen. Wir sind dieses Jahr Zeugen einer tödlichen Mischung verschiedener Ereignisse, die Familien im ganzen Land betreffen. Nach mehreren Krisen seit 2005 sind die meisten Bewältigungsstrategien bereits überstrapaziert. Tausende Menschen sind an ihrem absoluten Limit angekommen“, sagt Samuel Braimah, Oxfam-Länderdirektor im Niger. „Das Schlimmste könnte noch verhindert und tausende Menschenleben gerettet werden, wenn wir jetzt handeln. Es ist eigentlich ganz einfach.“</p>
<p class="bodytext"><b>Auf der Grundlage der Studie empfehlen die sieben Hilfsorganisationen folgendes:&nbsp;</b></p>
<p class="bodytext">•<span style="white-space:pre">	</span><i>Die Gebergemeinschaft muss die notwendigen Mittel dafür freigeben, direkte Nahrungshilfe für diejenigen Familien zur Verfügung zu stellen, die bereits jetzt vor dem Nichts stehen. Gleichzeitig muss verhindert werden, dass die Zahl der hungernden Menschen weiter steigt. Die Erfahrung zeigt, dass unnötiges Warten zu mehr Todesfällen, dem Verlust der Lebensgrundlage führt und erheblich höhere Kosten der Nothilfe verursacht.&nbsp;</i></p>
<p class="bodytext"><i>•<span style="white-space:pre">	</span>Schnelles Handeln ist vor allem im Kampf gegen Nahrungsunsicherheit und Mangelernährung gefragt, besonders für Kinder unter zwei Jahren, ältere Menschen und für schwangere und stillende Frauen. Auch den besonderen Bedürfnissen von Viehzüchtern muss Sorge getragen werden.</i></p>
<p class="bodytext"><i>•<span style="white-space:pre">	</span>Dies ist eine chronische Krise, deren Ursachen vielschichtig sind. Die Antwort darauf muss in der Zusammenarbeit mit lokalen Regierungen liegen, um die Risiken auf Gemeindeebene zu vermindern. Nur so können Familien widerstandsfähiger gegenüber Nahrungsknappheit und Dürre werden und in Zukunft ähnliche Krisen besser überstehen.&nbsp;</i></p>
<p class="bodytext"><div>Die komplette Studie kann unter&nbsp;<a href="http://www.acaps.org" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >www.acaps.org</a>&nbsp;heruntergeladen werden.</p>
<p class="csc-frame-frame2">ACHTUNG REDAKTIONEN: CARE-Länderdirektor Johannes Schoors (englischsprachig) und der regionale CARE-Koordinator Uwe Korus (deutschsprachig) stehen für Interviews aus dem Niger und aus Mali zur Verfügung. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Pressestelle.</p>
<p style="line-height: 16px; margin-top: 0px; margin-bottom: 8px; color: rgb(51, 51, 51); font-size: 11px; text-align: left; " class="bodytext"><i><b style="color: rgb(134, 134, 134) !important; ">Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:</b></i>&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><p style="line-height: 16px; margin-top: 0px; margin-bottom: 8px; color: rgb(51, 51, 51); font-size: 11px; text-align: left; ">Sabine Wilke<br /><i>Pressesprecherin</i><br />Tel: 0228- 975 63 46<br />Mobil: 0151- 147 805 98<br />wilke[at]care.de&nbsp;<br /><br />Johanna Mitscherlich<br /><i>Referentin für Medien und Online-Kommunikation</i><br />Tel: 0228- 975 63 23<br />mitscherlich[at]care.de</p></div></p>]]></content:encoded>
			<category>Nur DE!</category>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Mali</category>
			<category>Niger</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 08:21:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gemeinden im Niger: “Unsere Vorräte werden vor der nächsten Ernte aufgebraucht sein“ </title>
			<link>http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M53d4cdac0c8.html</link>
			<description>Umfrage von sieben führenden Hilfsorganisationen im Niger / Gebergemeinschaft muss jetzt handeln,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Niamey, 21. März 2012.</b>&nbsp;70 bis 90 Prozent der Menschen im Westen und Osten des Nigers gaben bei einer Befragung an, dass ihre Nahrungsvorräte vor der nächsten Ernte aufgebraucht sein werden. 100 Prozent der Gemeinden bestätigten, dass sie bereits jetzt ihre Mahlzeiten reduzieren, weil sie nicht genügend zu essen haben. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Assessment Capacities Projects (ACAPS) und des Emergency Capacity Building Projects (ECBP), einer Koalition internationaler Hilfsorganisationen, darunter CARE, Oxfam, Plan International, Save the Children und World Vision. Die Studie, an der sich auch das Welternährungsprogramm WFP sowie die nigrische Regierung beteiligten, ist der jüngste Beweis dafür, dass dem Niger und weiteren Teilen der Sahelzone eine humanitäre Katastrophe droht, wenn die internationale Gemeinschaft jetzt nicht rechtzeitig Mittel für Nothilfe und Vorsorge bereitstellt.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">“In den Dörfern sehen wir immer mehr Mütter, die ihren Kindern nur noch einmal am Tag etwas zu essen geben können. Wir können nicht länger warten. Bald wird es nur noch eine Mahlzeit alle zwei Tage geben, dann hungern die Kinder und leiden unter Verkrüppelung und den lebenslangen körperlichen Folgen der Mangelernährung”, warnt Johannes Schoors, CARE-Länderdirektor im Niger. “Viele Familien haben sich noch nicht von den Dürren der Jahre 2005 und 2010 erholt. Sie brauchen jetzt Hilfe.”&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die sogenannten “Hungermonate”, in denen die Menschen in der Region ihre Mahlzeiten reduzieren müssen, beginnen normalerweise nicht vor Mai oder Juni. Aber die befragten Gemeinden in Diffa und Tillabéri melden bereits jetzt Engpässe – ein deutliches Signal dafür, dass sich die Situation noch verschlimmern wird.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Wichtigste Ergebnisse der Befragung:</b>&nbsp;</p>
<p class="bodytext">-&nbsp;<i>100 Prozent der Familien geben an, die Zahl ihrer täglichen Mahlzeiten bereits reduziert zu haben.</i></p>
<p class="bodytext"><i>- Zwischen 70 und 90 Prozent der Menschen schätzen, dass ihre Nahrungsvorräte vor der nächsten Ernte aufgebraucht sein werden.</i></p>
<p class="bodytext"><i>- Bauern und Viehzüchter nennen die diesjährige Ernte doppelt so schlecht wie die von 2009, als eine katastrophale Dürre und hohe Lebensmittelpreise zu einer landesweiten humanitären Katastrophe führten.</i></p>
<p class="bodytext"><i>- Ein Viertel der befragten Gemeinden bestätigte, dass Kinder nicht mehr in die Schule gehen, weil Familien auf der Suche nach Arbeit wegziehen, die Schulkantinen geschlossen wurden oder die Kinder selbst arbeiten müssen.</i></p>
<p class="bodytext"><i>- Die Menschen im Niger sind gezwungen, ihre Nutztiere zu verkaufen, um sich Essen leisten zu können. So aber wird der Markt übersättigt und die Preise für Vieh sinken drastisch.</i></p>
<p class="bodytext"><i>- 97 Prozent der Gemeinden gaben an, dass die zu magere Produktion von Tierfutter sie vor ernste Probleme stellt.</i></p>
<p class="bodytext"><i>- Schätzungsweise 80 Prozent der Befragten haben nicht genug Saatgut, um für die nächste Anbausaison zu säen. Das bedeutet im schlimmsten Fall ein weiteres Jahr Hunger.&nbsp;</i></p>
<p class="bodytext"><i>- Knapp ein Drittel der Bevölkerung ist in Folge der Missernte von 2009 immer noch verschuldet.</i></p>
<p class="bodytext">Die Situation im Niger wird dadurch erschwert, dass einige Nachbarstaaten mit einer instabilen Sicherheitslage zu kämpfen haben. So fliehen etwa aus Mali viele Menschen in den Niger, was für die ansässige Bevölkerung und die wenigen Ressourcen eine zusätzliche Belastung bedeutet. Gastarbeiter, die normalerweise ihre Familien aus dem Ausland unterstützten, kehrten in den letzten Monaten mit leeren Händen aus Nachbarländern in den Niger zurück.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Die Menschen kommen hier völlig erschöpft und hungrig an und benötigen das Lebensnotwendigste. Aber der Niger kann die Flüchtlingsströme nicht mehr bewältigen. Die Versorgung der Flüchtlinge bringt viele Familien an die Grenzen ihrer Überlebensfähigkeit“, so Chris Palusky, World Vision-Nothilfekoordinator für Mali und Niger. „Arme Dörfer sind mit den Flüchtlingsströmen überfordert, vielerorts hat sich die Bevölkerung in wenigen Monaten versiebenfacht. Die Flüchtlinge leben in überfüllten Häusern und Notunterkünften. Es ist ein Rennen gegen die Zeit, um die Gastfamilien zu unterstützen, bevor sie unter der Belastung zusammenbrechen. Eine umfangreiche und schnelle Hilfe wird nicht nur Leben retten, sondern auch die Gemeinden stärken, die schon jetzt die Hauptlast dieser Katastrophe tragen.“&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><img style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left; " src="uploads/RTEmagicC_DSC_0049_02.jpg.jpg" txdam="8950" height="293" width="196" alt="" />In der gesamten Sahelzone in West- und Zentralafrika sind rund 13 Millionen Menschen vom Hunger bedroht, darunter allein eine Million Kinder, denen starke Mangelernährung droht. Unregelmäßige Regenfälle, Pflanzenkrankheiten und Heuschreckenplagen zerstörten 2011 ganze Ernten und damit die lebenswichtigen Vorräte für die Hungermonate in diesem Jahr. Im Niger alleine sind mehr als sechs Millionen Menschen vom Hunger bedroht, knapp zwei Millionen benötigen dringend unmittelbare Nahrungshilfe.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Die Menschen im Niger stehen gleich vor mehreren Krisen. Wir sind dieses Jahr Zeugen einer tödlichen Mischung verschiedener Ereignisse, die Familien im ganzen Land betreffen. Nach mehreren Krisen seit 2005 sind die meisten Bewältigungsstrategien bereits überstrapaziert. Tausende Menschen sind an ihrem absoluten Limit angekommen“, sagt Samuel Braimah, Oxfam-Länderdirektor im Niger. „Das Schlimmste könnte noch verhindert und tausende Menschenleben gerettet werden, wenn wir jetzt handeln. Es ist eigentlich ganz einfach.“</p>
<p class="bodytext"><b>Auf der Grundlage der Studie empfehlen die sieben Hilfsorganisationen folgendes:&nbsp;</b></p>
<p class="bodytext">•&nbsp;<i>Die Gebergemeinschaft muss die notwendigen Mittel dafür freigeben, direkte Nahrungshilfe für diejenigen Familien zur Verfügung zu stellen, die bereits jetzt vor dem Nichts stehen. Gleichzeitig muss verhindert werden, dass die Zahl der hungernden Menschen weiter steigt. Die Erfahrung zeigt, dass unnötiges Warten zu mehr Todesfällen, dem Verlust der Lebensgrundlage führt und erheblich höhere Kosten der Nothilfe verursacht.&nbsp;</i></p>
<p class="bodytext"><i>• Schnelles Handeln ist vor allem im Kampf gegen Nahrungsunsicherheit und Mangelernährung gefragt, besonders für Kinder unter zwei Jahren, ältere Menschen und für schwangere und stillende Frauen. Auch den besonderen Bedürfnissen von Viehzüchtern muss Sorge getragen werden.</i></p>
<p class="bodytext"><i>• Dies ist eine chronische Krise, deren Ursachen vielschichtig sind. Die Antwort darauf muss in der Zusammenarbeit mit lokalen Regierungen liegen, um die Risiken auf Gemeindeebene zu vermindern. Nur so können Familien widerstandsfähiger gegenüber Nahrungsknappheit und Dürre werden und in Zukunft ähnliche Krisen besser überstehen.&nbsp;</i></p>
<p class="bodytext">Die komplette Studie kann unter&nbsp;<a href="http://www.acaps.org" >www.acaps.org</a>&nbsp;heruntergeladen werden.</p>
<p class="csc-frame-frame2">ACHTUNG REDAKTIONEN: CARE-Länderdirektor Johannes Schoors (englischsprachig) und der regionale CARE-Koordinator Uwe Korus (deutschsprachig) stehen für Interviews aus dem Niger und aus Mali zur Verfügung.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><i><b>Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:</b></i>&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Frédéric Haupert&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Direktor&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Tel:&nbsp; 26203060&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Mobil: 621490942&nbsp;</p>
<p class="bodytext">haupert@care.lu</p>]]></content:encoded>
			<category>Mali</category>
			<category>Niger</category>
			<category>LU Pressemitteilung</category>
			<category>Nur LU!</category>
			<category>LU Starts. Spalte 03 Bild</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 08:21:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Japan ein Jahr nach der Dreifachkatastrophe </title>
			<link>http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M5a97880ede2.html</link>
			<description>CARE-Direktor Frédéric Haupert: „Wir erhielten ein Hilfsgesuch von unseren japanischen Kollegen....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Luxemburg/Tokio, 9. März 2012.</b>&nbsp;Anlässlich des Jahrestages der Dreifachkatastrophe in Japan am 11. März erinnert Frédéric Haupert, Direktor von CARE in Luxemburg a.s.b.l., an die besondere Verantwortung von Hilfsorganisationen, nach derartigen Großkatastrophen auch in einer Industrienation Unterstützung zu leisten.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&quot; Eine solch großflächige Zerstörung verursacht großes Leid in der Bevölkerung, unabhängig davon, ob sie in einem wohlhabenden oder einem armen Land zuschlagen&quot;, so Haupert &quot;Kein Land der Welt kann dann alleine die notwendige Hilfe leisten.&quot;&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Angesichts der Dreifachkatastrophe entschied das CARE-Team in Japan, im eigenen Land aktiv zu werden. &quot;Wir erhielten ein Hilfsgesuch unserer Kollegen. Damit war für uns klar: Wir helfen&quot;, so Haupert weiter. Humanitäre Organisationen, die jahrzehntelange Erfahrung mit Katastrophen haben, seien in einer solchen Situation in der Pflicht, ihr Können und ihre Ressourcen anzubieten, so der luxemburgische CARE-Direktor.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Ein Fünftel der Fläche Luxemburgs war vom Tsunami überflutet&nbsp;</b></p>
<p class="bodytext">Am 11. März 2011 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 9,0 auf der Richterskala die Nordostküste vor Honshu und führte zu verheerenden Tsunami-Wellen, die schwere Verwüstungen anrichteten: 15.852 Menschen starben, 3.469 werden noch heute vermisst und 128.704 Gebäude wurden vollständig zerstört. 451 Quadratkilometer wurden vom Tsunami überflutet, ein Fünftel der Fläche Luxemburgs.</p>
<p class="bodytext">Innerhalb der ersten Woche nach der Katastrophe erreichten CARE-Lastwagen mit Hilfsgütern das Katastrophengebiet, kurz darauf begann ein Lebensmittelprogramm für die Evakuierungszentren. Neben der Verteilung von Nahrung und Hilfsgütern konzentrierten sich die CARE-Teams auch auf psychosoziale Unterstützung: Gemeindefeste, Nachbarschafts-Cafés und lokale Märkte helfen dabei, die zerstörten sozialen Strukturen wieder aufzubauen. Denn das Erdbeben hat Familien und Nachbarschaften auseinandergerissen. Bis heute konnte CARE knapp 38.000 Menschen helfen.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wichtig sei auch die Unterstützung der lokalen Behörden, berichtet CARE-Nothilfereferent Axel Rottländer, der kurz nach dem Erdbeben vor Ort war. &quot;Die Erfahrung zeigt uns, dass gute Katastrophenhilfe auf lokaler Ebene ansetzen muss. CARE hat Lücken gefüllt, die in der Iwate-Präfektur von staatlicher Seite zunächst nicht übernommen werden konnten.&quot; Die Hilfsmaßnahmen seien dann in enger Abstimmung und Kooperation mit den lokalen Behörden umgesetzt worden.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Auch in Luxemburg hat die CARE-Hilfe für Japan große Unterstützung erhalten. Privatpersonen, Schulen, Vereine und Unternehmen drückten durch Aktionen und Spenden ihre Solidarität mit dem asiatischen Land aus.&nbsp;</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>ACHTUNG REDAKTIONEN:</b>&nbsp;CARE-Mitarbeiter Axel Rottländer war kurz nach dem Erdbeben und im vergangenen November vor Ort im Einsatz und steht gerne für Interviews zur Verfügung. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der luxemburgischen Geschäftsstelle.</p>
<p class="bodytext"><b><i>Für Rückfragen steht Ihnen unsere luxemburgische Geschäftsstelle zur Verfügung:</i></b></p>
<p class="bodytext">Frédéric Haupert&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Direktor&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Tel:&nbsp; 26203060&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Mobil: 621490942&nbsp;</p>
<p class="bodytext">haupert[at]care.lu</p>]]></content:encoded>
			<category>Nur LU!</category>
			<category>LU Pressemitteilung</category>
			<category>LU Starts. Spalte 03 nur Text</category>
			
			<author>haupert@care.lu</author>
			<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 13:56:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Japan, ein Jahr nach der Dreifachkatastrophe</title>
			<link>http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M54e52831b1f.html</link>
			<description>CARE-Präsident Scharrenbroich: „Leid unterscheidet nicht zwischen arm und reich“ / Große...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn/Tokio, 9. März 2012.</b>&nbsp;Anlässlich des Jahrestages der Dreifachkatastrophe in Japan am 11. März erinnert Heribert Scharrenbroich, Präsident von CARE Deutschland-Luxemburg, an die besondere Verantwortung von Hilfsorganisationen, nach derartigen Großkatastrophen auch in einer Industrienation Unterstützung zu leisten. Bei einem parlamentarischen Frühstück in Berlin, das von dem Bündnis „Aktion Deutschland hilft“ organisiert wurde, betonte Scharrenbroich gestern: „Keine Regierung könnte bei einer solchen Großkatastrophe sofort allen Menschen adäquat helfen. Wir erhielten ein Hilfsgesuch unserer Kollegen von CARE Japan, die sich entschieden hatten, im eigenen Land aktiv zu werden. Damit war für uns klar: Wir helfen.“</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b><a href="tsunami-japan.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >-&gt; Alle Informationen rund um Japan</a></b></p>
<p class="bodytext">Humanitäre Organisationen, die jahrzehntelange Erfahrung mit Katastrophen haben, seien in einer solchen Situation in der Pflicht, ihr Können und ihre Ressourcen anzubieten, so CARE-Präsident Scharrenbroich. „Menschliches Leid macht keinen Unterschied zwischen arm und reich, zwischen den so genannten ‚entwickelten’ und Entwicklungsländern.“<br /><br />Am 11. März 2011 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 9,0 auf der Richterskala die Nordostküste vor Honshu und führte zu verheerenden Tsunami-Wellen, die schwere Verwüstungen anrichteten: 15.852 Menschen starben, 3.469 werden noch heute vermisst und 128.704 Gebäude wurden vollständig zerstört. 451 Quadratkilometer wurden vom Tsunami überflutet, eine größere Fläche als das Bundesland Bremen. Innerhalb der ersten Woche nach der Katastrophe erreichten CARE-Lastwagen mit Hilfsgütern das Katastrophengebiet, kurz darauf begann ein Lebensmittelprogramm für die Evakuierungszentren. Neben der Verteilung von Nahrung und Hilfsgütern konzentrierten sich die CARE-Teams auch auf psychosoziale Unterstützung: Gemeindefeste, Nachbarschafts-Cafés und lokale Märkte helfen dabei, die zerstörten sozialen Strukturen wieder aufzubauen. Denn das Erdbeben hat Familien und Nachbarschaften auseinandergerissen. Bis heute hat CARE knapp 38.000 Menschen erreicht.&nbsp;<br /><br />Wichtig sei auch die Unterstützung der lokalen Behörden, berichtet CARE-Nothilfereferent Axel Rottländer, der kurz nach dem Erdbeben vor Ort war. „Die Erfahrung zeigt uns, dass gute Katastrophenhilfe auf lokaler Ebene ansetzen muss. CARE hat Lücken gefüllt, die in der Iwate-Präfektur von staatlicher Seite zunächst nicht übernommen werden konnten.“ Die Hilfsmaßnahmen seien dann in enger Abstimmung und Kooperation mit den lokalen Behörden umgesetzt worden. In Deutschland hat CARE große Unterstützung für die Japan-Hilfe erfahren und rund 1,1 Millionen Euro an Spenden erhalten. Besonders Schulen, Vereine und Unternehmen zeigten mit unzähligen Aktionen ihre Solidarität mit dem asiatischen Land.</p>
<p class="csc-frame-frame1"><b>ACHTUNG REDAKTIONEN:&nbsp;</b>CARE-Mitarbeiter Axel Rottländer war kurz nach dem Erdbeben und im vergangenen November vor Ort im Einsatz und steht ebenso wie CARE-Präsident Heribert Scharrenbroich für Interviews zur Verfügung. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Pressestelle.</p>
<p class="bodytext"><i><b>Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:</b></i>&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Sabine Wilke<br /><i>Pressesprecherin</i><br />Tel: 0228- 975 63 46<br />Mobil: 0151- 147 805 98<br />wilke[at]care.de&nbsp;<br /><br />Johanna Mitscherlich<br /><i>Referentin für Medien und Online-Kommunikation</i><br />Tel: 0228- 975 63 23<br />mitscherlich[at]care.de</p>]]></content:encoded>
			<category>Nur DE!</category>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Asien</category>
			<category>Vietnam</category>
			<category>Bangladesh</category>
			<category>Nepal</category>
			<category>Tschetschenien</category>
			<category>Indonesien</category>
			<category>Afghanistan</category>
			<category>Ost Timor</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 08:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weltfrauentag: Frauenhandel auf dem Balkan mit Entwicklung bekämpfen</title>
			<link>http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M525b9781706.html</link>
			<description>CARE: „Mitten in Europa werden Frauenrechte mit Füßen getreten“ / Deutschland muss Konvention des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn, 7. März 2012.</b>&nbsp;Am Vortag des Internationalen Frauentages erinnert die Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg an die weiterhin bestehende, große Gefährdung von Frauen und Mädchen in Ländern des Balkans, in die Fänge von Menschenhändlern und Zuhälterringen zu gelangen.</p>
<p class="bodytext">„Jedes Jahr werden auf dem Balkan tausende Frauen und junge Mädchen ihrer Freiheit beraubt und in die Prostitution gezwungen, viele von ihnen gelangen nach Deutschland. Armut, Verzweiflung und mangelnde Bildung machen sie zu leichter Beute für Menschenhändler“, erinnert Karin Kortmann, stellvertretende Generalsekretärin von CARE Deutschland-Luxemburg. „Zum Weltfrauentag sollten wir in Deutschland also nicht nur über Frauenquoten oder Geschlechterrollen reden, sondern einen Blick in unsere unmittelbare Nachbarschaft wagen“, mahnt Kortmann. Denn mitten in Europa würden Frauenrechte weiterhin mit Füßen getreten.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ein wirksames Mittel im Kampf gegen den Frauenhandel ist die Konvention des Europarates gegen Menschenhandel. Sie stellt neben der notwendigen und grenzüberschreitenden Strafverfolgung der Täter&nbsp; besonders den Opferschutz in den Mittelpunkt. Beratungsstellen, psychologische Hilfen, Wiedereingliederungsmaßnahmen und vor Gericht einklagbare Rechte sind leider immer noch keine Selbstverständlichkeit.&nbsp; Unterschrieben wurde die Konvention von Deutschland bereits 2005, sie ist aber bis heute nicht ratifiziert. „Die Bundesregierung sollte ein klares Zeichen setzen und die Konvention schnellstmöglich ratifizieren“, fordert Karin Kortmann.</p>
<p class="bodytext">Armut und soziale Unsicherheit auf dem Balkan machen Frauen besonders anfällig für Missbrauch und Verschleppung. Zwischen 9 und 34 Prozent der Bevölkerung in der Region leben laut Weltbank unterhalb der nationalen Armutsgrenze. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) schätzt, dass jährlich über 120.000 Frauen und Kinder durch den Balkan geschmuggelt werden. Ein wirksamer Schutz vor Menschenhändlern und Ausbeutung muss also auch bei der Armutsbekämpfung ansetzen, erinnert CARE. Neben der Unterstützung lokaler Organisationen, die gegen Frauenhandel kämpfen, setzt sich CARE in Bosnien, Serbien, Kosovo und Kroatien für Bildung, Einkommen und Chancengleichheit besonders von Frauen und ethnischen Minderheiten ein.&nbsp;</p>
<p class="csc-frame-frame1"><b>Hintergrund:</b>&nbsp;Der Weltfrauentag wird jedes Jahr am 8. März gefeiert und erinnert an die Errungenschaften der Frauenbewegung für mehr Gleichberechtigung und Beteiligung sowie an die weiterhin existierenden Ungerechtigkeiten in Geschlechterrollen und –rechten weltweit. CARE konzentriert sich im weltweiten Kampf gegen Armut und Ausgrenzung besonders auf die Unterstützung von Frauen und Mädchen. Denn die Erfahrung zeigt: Eine Frau, die sich aus der Armut befreit, erreicht das gleiche für ihre Familie und ihre ganze Gemeinde.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><i><b><br />Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:</b></i>&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Sabine Wilke<br /><i>Pressesprecherin</i><br />Tel: 0228- 975 63 46<br />Mobil: 0151- 147 805 98<br />wilke[at]care.de&nbsp;<br /><br />Johanna Mitscherlich<br /><i>Referentin für Medien und Online-Kommunikation</i><br />Tel: 0228- 975 63 23<br />mitscherlich[at]care.de</p>]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit / Ernährung</category>
			<category>Bildung / Einkommen</category>
			<category>Europa</category>
			<category>Bulgarien</category>
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			<category>Kosovo</category>
			<category>Kroatien</category>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 11:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Seit über 60 Jahren genießbar: Das CARE-Paket für Menschen in Not</title>
			<link>http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M50f44126653.html</link>
			<description>Apotheker Hans Feldmeier erfreut: „CARE lindert noch heute Hunger und Not“ / Organisation seit über...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn, 3. Februar 2012.</b>&nbsp;Als der Apotheker Dr. Hans Feldmeier jüngst eine Dose mit Schmalz an das Rostocker Landesamt für Lebensmittelsicherheit sandte, war das positive Ergebnis erstaunlich: Das Schmalz stammte aus einem CARE-Paket aus den USA und war auch nach 64 Jahren noch genießbar. Als Dr. Feldmeier dann einen Anruf aus Bonn erhielt und erfuhr, dass es die Hilfsorganisation CARE bis heute gibt, war die Freude noch größer: „Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass diese Hilfe von Mensch zu Mensch, die wir damals durch die CARE-Pakete erfuhren, bis heute fortgeführt wird“, so Dr. Feldmeier. „Das moderne CARE-Paket enthält vielleicht kein Schmalz mehr, aber die Botschaft bleibt dieselbe.“</p>
<p class="bodytext">CARE wurde 1945 als Zusammenschluss von 22 amerikanischen Wohlfahrtsorganisationen gegründet, um Leid und Hunger im Nachkriegseuropa mit dem Versand von über 100 Millionen Paketen zu lindern. Allein nach Deutschland wurden zehn Millionen CARE-Pakete geschickt, bis 1960 dauerte die Hilfe an. CARE stand für „Cooperative for American Remittances to Europe“ und damit auch als Symbol der Versöhnung und Menschlichkeit. Später weitete CARE seine Hilfe auf andere Weltregionen aus, in denen Not und Armut herrschte und nannte sich in „Cooperative for Assistance and Relief Everywhere“ um. Nach den USA und Kanada gründete sich 1980 die Schwesterorganisation CARE Deutschland mit Sitz in Bonn. CARE arbeitet heute in über 80 Ländern und hat mit Programmen für Nahrungssicherung, Gesundheit, Bildung und Katastrophenhilfe im letzten Jahr 122 Millionen Menschen erreicht. CARE zählt damit weltweit zu einer der größten Hilfsorganisationen und arbeitet mit 11.000 meist einheimischen Mitarbeitern unabhängig von religiösem Bekenntnis, ethnischer Zugehörigkeit oder politischer Weltanschauung.</p>
<p class="bodytext">Ein modernes CARE-Paket enthält aber nicht mehr Schmalz, Kaffee und Schokolade. Heute werden Hilfsgüter vor Ort eingekauft, um lokale Märkte zu stärken und schnell auf Krisen reagieren zu können. Ein „CARE-Paket“ kann aber auch die Form von Kleinspargruppen, dürreresistentem Saatgut, handwerklicher Ausbildung oder Schulmaterial haben. So leistet CARE nachhaltig Hilfe zur Selbsthilfe, damit sich Gemeinden aus eigener Kraft aus der Armut befreien können. Aber die Tradition der unbürokratischen Hilfe von Mensch zu Mensch, die CARE ausmacht, bleibt bestehen. Und der Beliebtheit, der sich das CARE-Paket bis heute vor allem in der Bundesrepublik erfreut, zollt die Hilfsorganisation in Deutschland mit dem Slogan „CARE - Die mit dem CARE-Paket“ Tribut.&nbsp;</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>ACHTUNG REDAKTIONEN:&nbsp;</b>CARE stellt Ihnen gerne kostenfrei historisches Bildmaterial von original CARE-Paketen und ihrer Verteilung zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an die Pressestelle.</p>
<p class="bodytext"><i><b>Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:</b></i>&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Sabine Wilke<br /><i>Pressesprecherin</i><br />Tel: 0228- 975 63 46<br />Mobil: 0151- 147 805 98<br />wilke[at]care.de&nbsp;<br /><br />Johanna Mitscherlich<br /><i>Referentin für Medien und Online-Kommunikation</i><br />Tel: 0228- 975 63 23<br />mitscherlich[at]care.de</p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Nur DE!</category>
			<category>Nothilfe / Neuanfang</category>
			<category>Europa</category>
			<category>Bulgarien</category>
			<category>Serbien</category>
			<category>Georgien</category>
			<category>Bosnien</category>
			<category>Kosovo</category>
			<category>Kroatien</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 11:06:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nahrungskrise in Westafrika: Zehn Millionen Menschen bedroht</title>
			<link>http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M58590510007.html</link>
			<description>Hilfe muss schnell ausgebaut werden / Jedes zweite Kind im Niger bereits mangelernährt.
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Luxemburg / Niamey, 30. Januar 2012.</b>&nbsp;Über zehn Millionen Menschen sind in der Sahelzone von einer Hungerkrise bedroht, warnt die Hilfsorganisation CARE. Die Regierungen von Niger, Mali und Tschad haben frühzeitig um Hilfe gebeten, nachdem unregelmäßige Regenfälle und Insektenplagen zu Missernten geführt hatten. Auch CARE wies bereits im Oktober letzten Jahres auf die sich abzeichnende Krise hin. Allein im Niger sind 5,4 Millionen Menschen vom Hunger bedroht, mindestens 1,3 Millionen benötigen sofort Nahrungshilfe.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&quot;Einige Familien nehmen bereits jetzt nur noch einmal am Tag verwässerten Hirsebrei zu sich&quot;, berichtet Johannes Schoors, der CARE-Länderdirektor im Niger. Die Situation sei besonders schwierig, da die am schlimmsten betroffenen Regionen über das ganze Land verstreut lägen und nur mit viel Aufwand zu erreichen seien, so Schoors.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Höhepunkt der Krise wird im März erwartet, doch in einigen Regionen sind die Nahrungsvorräte bereits jetzt aufgebraucht. Viele Familien müssen ihre Tiere und anderen Besitz verkaufen, um sich Lebensmittel leisten zu können. Aber die Lebensmittelpreise steigen drastisch und ohne Nutztiere verlieren die Menschen ihre Nahrungsgrundlage. Besonders die Kinder bekommen die Folgen direkt zu spüren: Die Mangelernährung steigt sprunghaft an und Wachstumsstörungen sind weit verbreitet. Bereits heute ist jedes zweite Kind im Niger chronisch mangelernährt.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die immer häufiger aufeinanderfolgenden Dürren zeigen laut CARE auch deutlich die Notwendigkeit, von der Katastrophenhilfe zur Vorsorge umzudenken. „Die Welt muss begreifen, dass viele Teile des Nigers und der Sahelzone jetzt schon in einem Zustand chronischer Krise leben“, so CARE-Länderdirektor Schoors.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>CARE-Hilfe für 220.000 Menschen geplant</b></p>
<p class="bodytext">CARE hat bereits im vergangenen Oktober damit begonnen, seine laufenden Programme aufzustocken, um 220.000 Menschen im Niger mit Bargeldauszahlungen, Schulspeisungen, Nahrung, Tierfutter und Wasser zu unterstützen. CARE baut außerdem Lagerhallen und richtet Frühwarnsysteme ein, um der Nahrungsmittelknappheit vorbeugen zu können. Seit Jahren arbeitet die Hilfsorganisation daran, die Widerstandskräfte der Menschen zu stärken: Gemeinschaftsgärten und Kleinspargruppen helfen, Reserven zu bilden. Erfahrungen aus der Nahrungskrise 2005 zeigten: Es kostete weniger als einen Euro, Mangelernährung bei Kindern mit Vorsorgeprogrammen zu verhindern. Die Behandlung akut vom Hunger betroffener Kinder kostete dann zum Höhepunkt der Krise bereits über 60 Euro.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Wir wissen, was funktioniert, aber die Hilfe muss in einem größeren Maßstab durchgeführt werden, und das muss jetzt geschehen“, warnt Johannes Schoors. „Wir sehen jeden Tag, dass die Situation ernst ist und immer schlimmer wird. Je länger wir warten, desto mehr Leben werden gefährdet, und desto höher wird der Preis der Hilfe sein.“</p>
<p class="bodytext"><b>Spenden für Niger: „Wir werden die Menschen nicht im Stich lassen.“</b></p>
<p class="bodytext">CARE in Luxemburg a.s.b.l. wird die Bevölkerung des luxemburgischen Partnerlandes auch in dieser Krise nicht alleine lassen. „Die erneute Hungersnot trifft das Land zu einem dramatisch schlechten Zeitpunkt, da sich die Menschen noch nicht von den Dürrekrisen der vergangenen Jahre erholt haben. Die langfristige Zusammenarbeit zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Menschen und zur Festigung des Friedens im Land kam gerade erst wieder in Gang“, erklärt der luxemburgische CARE-Direktor, Frédéric Haupert. „Wir werden die Menschen auch von Luxemburg aus mit lebensrettender Soforthilfe und langfristigen Hilfsprogrammen unterstützen“, so Haupert weiter.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">CARE ruft daher zu Spenden für den Niger auf. Wenn Sie die Hilfe von CARE unterstützen wollen, können Sie dies mit einer Spende mit dem Betreff „CARE Niger“ auf folgendes Konto: BIC: CCPLLULL; IBAN: LU28 1111 2588 1923 0000&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>ACHTUNG REDAKTIONEN:</b>&nbsp;Der belgische CARE-Länderdirektor im Niger, Johannes Schoors, steht für Interviews (englisch und französisch) vor Ort zur Verfügung. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der luxemburgischen CARE-Geschäftsstelle.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b><i>Für Rückfragen steht Ihnen unsere luxemburgische Geschäftsstelle zur Verfügung:</i></b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Frédéric Haupert</p>
<p class="bodytext">Direktor&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Tel:&nbsp; 26203060</p>
<p class="bodytext">Mobil: 621490942</p>
<p class="bodytext"><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-kdxshuwCfduh1ox');" title="Opens window for sending email" class="mail" >haupert[at]care.lu</a></p>]]></content:encoded>
			<category>LU Pressemitteilung</category>
			<category>Nur LU!</category>
			
			<author>haupert@care.lu</author>
			<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 12:56:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nahrungskrise in Westafrika: Zehn Millionen Menschen bedroht</title>
			<link>http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M56e0abbbe59.html</link>
			<description>CARE: Gebergemeinschaft muss sofort handeln / Jedes zweite Kind im Niger bereits mangelernährt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn / Niamey, 27. Januar 2012.&nbsp;</b>Über zehn Millionen Menschen sind in der Sahelzone von einer Hungerkrise bedroht, warnt die Hilfsorganisation CARE. Die Regierungen von Niger, Mali und Tschad haben frühzeitig um Hilfe gebeten, nachdem unregelmäßige Regenfälle und Insektenplagen zu Missernten geführt hatten. Auch CARE wies bereits im Oktober letzten Jahres auf die sich abzeichnende Krise hin. Allein im Niger sind 5,4 Millionen Menschen vom Hunger bedroht, mindestens 1,3 Millionen benötigen sofort Nahrungshilfe. Letzte Woche hat die Europäische Union ihre humanitäre Hilfe für die Region verdoppelt, aber CARE weist darauf hin, dass noch wesentlich mehr Mittel benötigt werden.</p>
<p class="bodytext">&quot;Einige Familien nehmen bereits jetzt nur noch einmal am Tag verwässerten Hirsebrei zu sich&quot;, berichtet Johannes Schoors, der CARE-Länderdirektor im Niger. &quot;In einem normalen Jahr beginnt die sogenannte ‚Hungerperiode’ im April oder Mai, aber in diesem Jahr ist sie bereits heute im Gange.“ Die Situation sei besonders schwierig, da die am schlimmsten betroffenen Regionen über das ganze Land verstreut lägen, so Schoors. „Die am schwersten betroffenen Menschen leben in abgelegenen Landesteilen, die nur schwer und kostspielig zu erreichen sind.&quot;<br /><br />Der Höhepunkt der Krise wird im März erwartet, doch in einigen Regionen sind die Nahrungsvorräte bereits jetzt aufgebraucht. Viehzüchter müssen ihre Tiere und anderen Besitz verkaufen, um sich Lebensmittel leisten zu können. Aber ohne Nutztiere verlieren die Menschen auch ihre Nahrungsgrundlage. Die Folge: Mehr Kinder leiden unter Mangelernährung und Wachstumsstörungen. Bereits heute ist jedes zweite Kind im Niger chronisch mangelernährt. Die immer häufiger aufeinanderfolgenden Dürren zeigen laut CARE auch deutlich die Notwendigkeit, von der Katastrophenhilfe zur Vorsorge umzudenken. „Die Welt muss begreifen, dass viele Teile des Nigers und der Sahelzone jetzt schon in einem Zustand chronischer Krise leben“, so CARE-Länderdirektor Schoors. „Viele Familien haben sich noch immer nicht von der letzten Dürre erholen können.“&nbsp;<br /><br />CARE hat bereits im vergangenen Oktober damit begonnen, seine laufenden Programme aufzustocken, um 220.000 Menschen im Niger mit Bargeldauszahlungen, Schulspeisungen, Nahrung, Tiernahrung und Wasser zu unterstützen. CARE baut außerdem Lagerhallen und richtet Frühwarnsysteme ein, um der Nahrungsmittelknappheit vorbeugen zu können. Seit Jahren arbeitet die Hilfsorganisation daran, die Widerstandskräfte der Menschen zu stärken: Gemeinschaftsgärten und Kleinspargruppen helfen, Reserven zu bilden. Erfahrungen aus der Nahrungskrise 2005 zeigten: Es kostete weniger als einen Euro, Mangelernährung bei Kindern mit Vorsorgeprogrammen zu verhindern. Die Behandlung akut vom Hunger betroffener Kinder kostete dann zum Höhepunkt der Krise bereits über 60 Euro.&nbsp;<br /><br />„Wir wissen, was funktioniert, aber die Hilfe muss in einem größeren Maßstab durchgeführt werden, und das muss jetzt geschehen“, warnt Johannes Schoors. „Wir sehen jeden Tag, dass die Situation ernst und immer schlimmer wird. Je länger wir warten, desto mehr Leben werden gefährdet, und desto höher wird der Preis der Hilfe sein.“</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>ACHTUNG REDAKTIONEN:</b>&nbsp;Der CARE-Länderdirektor im Niger, Johannes Schoors, steht für Interviews (englisch) vor Ort zur Verfügung. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der CARE-Pressestelle. Fotos zum kostenlosen Abdruck sind zum Download bereitgestellt unter <a href="http://www.care.de/pressefotos.html" >www.care.de/pressefotos.html</a></p>
<p class="bodytext"><i><b>Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:</b></i>&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Sabine Wilke<br /><i>Pressesprecherin</i><br />Tel: 0228- 975 63 46<br />Mobil: 0151- 147 805 98<br />wilke[at]care.de&nbsp;<br /><br />Johanna Mitscherlich<br /><i>Referentin für Medien und Online-Kommunikation</i><br />Tel: 0228- 975 63 23<br />mitscherlich[at]care.de</p>]]></content:encoded>
			<category>Nothilfe / Neuanfang</category>
			<category>Mali</category>
			<category>Tschad</category>
			<category>Niger</category>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Nur DE!</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 09:53:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CARE unter den Top Ten internationaler Nichtregierungsorganisationen</title>
			<link>http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M56093b958eb.html</link>
			<description>Magazin &quot;The Global Journal&quot; unternimmt erstmalig Ranking / CARE International auf Platz sieben von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn/Genf, 24. Januar 2012.</b>&nbsp;Der internationale Verbund von CARE wurde vom Magazin „The Global Journal“ auf Platz sieben der weltweit einhundert besten Nichtregierungsorganisationen gekürt.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Diese Auszeichnung ist ein großes Lob für all unsere über 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, freut sich Karin Kortmann, stellvertretende Generalsekretärin von CARE Deutschland-Luxemburg. „CARE steht für Hilfe aus einer Hand. Wir sind meistens schon vor Ort, wenn Krisen und Katastrophen ausbrechen.“ So könne man zunächst schnell Nothilfe leisten, würde dann aber weiterhin vor Ort bleiben, um die Ursachen der Armut in Zusammenarbeit mit den Gemeinden zu bekämpfen, betont Kortmann.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das „Global Journal“ würdigt mit dem erstmalig unternommenen Ranking den gestiegenen Einfluss von Nichtregierungsorganisationen auf gesellschaftliche Veränderungen weltweit. Es wolle von veralteten Klischees und begrenzten Wahrnehmungen darüber Abstand nehmen, was eine Nichtregierungsorganisation ist und was sie tut, hieß es in einer Pressemitteilung zur Veröffentlichung der Studie.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">In der Begründung des „Global Journal“ für die hervorragende Platzierung von CARE wird vor allem die weltweite Verankerung der Hilfsorganisation und ihre über 65-jährige Expertise in der Nothilfe und Armutsbekämpfung herausgestellt. CARE würde Projekte nicht schablonenhaft auf verschiedene Länder übertragen, sondern nutze lokales Wissen, um die Wurzeln von Armut zu bekämpfen. Über 95 Prozent der Mitarbeiter von CARE sind einheimische Kräfte, die langfristig vor Ort tätig sind und die Gemeinden dabei schulen, sich selbst zu versorgen.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Das Global Journal lobt die gewissenhafte Anstrengung von CARE, Projekte an den individuellen Bedürfnissen der Bevölkerung auszurichten“, berichtet Karin Kortmann. „Daran wollen wir uns weiter messen lassen, denn diese Auszeichnung zeigt: Armutsbekämpfung und Nothilfe braucht Experten, lokale Verankerung und unermüdlichen Einsatz. All das bringt das Netzwerk von CARE International zusammen.“</p>
<p class="bodytext">CARE setzt sich mit mehr als 11.000 Mitarbeitern in über 80 Ländern gegen Not, Armut und Ausgrenzung ein. Zu den CARE-Mitgliedern zählt auch CARE Deutschland-Luxemburg mit Hauptsitz in Bonn. Im vergangenen Jahr hat CARE weltweit 1.015 Projekte umgesetzt und damit mehr als 122 Millionen Menschen erreicht.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die komplette Liste der Rankings von „The Global Journal“ findet sich auf der Webseite&nbsp;<a href="http://theglobaljournal.net/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >http://theglobaljournal.net</a></p>
<p class="bodytext"><i><b>Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:</b></i>&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Sabine Wilke<br /><i>Pressesprecherin</i><br />Tel: 0228- 975 63 46<br />Mobil: 0151- 147 805 98<br />wilke[at]care.de&nbsp;<br /><br />Johanna Mitscherlich<br /><i>Pressestelle</i><br />Tel: 0228- 975 63 23<br />mitscherlich[at]care.de</p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Nur DE!</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 12:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Haiti: „Gemeinsam kleine Schritte gehen“</title>
			<link>http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M58ea7b5707a.html</link>
			<description>CARE schafft Unterkünfte, soziale Infrastruktur und Einkommensmöglichkeiten /Hilfsorganisation...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Luxemburg/Port-au-Prince, 09. Januar 2012. Während sich am Donnerstag das<br />verheerende Erdbeben von Haiti vom 12. Januar 2010 zum zweiten Mal jährt, steht der Karibikstaat weiterhin vor großen Herausforderungen beim Wiederaufbau. Der CARE Länderdirektor für Haiti, Beat Rohr betont: „Auch zwei Jahre nach der Katastrophe kann von Normalität nicht die Rede sein. Haiti steht erst am Anfang eines langen Weges.“</p>
<p class="bodytext">Unmittelbar nach dem Erdbeben lieferte CARE Nahrung, Wasser, Unterkünfte und andere Hilfsgüter an 290.000 Menschen in den besonders schwer betroffenen Gebieten um Léogâne und Carrefour. „Angesichts des historischen Ausmaßes der Zerstörung nach dem Beben, sind wir sehr froh, dass es mit der luxemburgischen CARE-Hilfe bereits drei Tage nach dem Beben gelang, 30.000 Menschen mit lebensrettendem Trinkwasser zu versorgen“, erklärt der luxemburgische CARE-Direktor, Frédéric Haupert. „Mit weiteren Programmen für Schulkinder, für Frauen die Opfer von sexueller Gewalt wurden und vor allem für den Wiederaufbau der zerstörten Stadtviertel, unterstützt die luxemburgische CARE-Organisation dank der Spender und der Unterstützung der luxemburgischen Regierung alle Phasen des Fünfjahresplans von<br />CARE zum Wiederaufbau“, so Haupert weiter.</p>
<p class="bodytext">Insgesamt hat CARE 1,1&nbsp;<img clickenlarge="1" alt=" Ein Stück Normalität. CARE stattet Schulen mit neuen Möbeln und Schüler mit Schul-Kits aus. (Foto: CARE/ Béliard)" title=" Ein Stück Normalität. CARE stattet Schulen mit neuen Möbeln und Schüler mit Schul-Kits aus. (Foto: CARE/ Béliard)" style="padding-top: 10px; padding-bottom: 10px; float: left; padding-right: 10px; " src="uploads/RTEmagicC_Ein_St%C3%BCck_Normailt%C3%A4t._CARE_stattete_Schulen_mit_neuen_M%C3%B6beln_und_Schulkinder_mit_Schul-Kits_aus.JPG.jpg" txdam="8570" height="201" width="300" />Millionen Kubikliter Trinkwasser an über 500.000 Menschen verteilt. Es wurden mehr als 2.500 Übergangshäuser für insgesamt 13.400 Menschen gebaut und 2.500 Toiletten und Duschen errichtet. Die Versorgung mit lebenswichtigen Hilfsgütern dauert an, im vergangenen Jahr wurden die Programme aber Schritt für Schritt von der Nothilfe zum Wiederaufbau überführt.</p>
<p class="bodytext">So arbeitet etwa das Programm „Nachbarschaften der Rückkehr“ mit 5.000 Haushalten in Carrefour, um Infrastruktur wiederherzustellen sowie Bildung, Sicherheit und Einkommensperspektiven zu verbessern. Ziel ist es, die vom Erdbeben betroffenen Stadtviertel zu unterstützen, damit Familien, die zurzeit noch in Zeltlagern leben, dort Lebensgrundlagen wie Wasser, Latrinen und eine Unterkunft vorfinden. Die Schließung der Zeltstädte hat auch für die haitianische Regierung oberste Priorität.</p>
<p class="bodytext">CARE erinnert auch daran, dass Frauen im Erdbebengebiet und anderen Landesteilen in den letzten zwei Jahren enorm viel dazu beigetragen haben, die Schäden der Katastrophe zu beseitigen. Dabei fühlen sie sich von zentralen Entscheidungen des Wiederaufbaus ausgeschlossen, der zudem durch politische Blockaden verlangsamt wurde. „Haitianische Aktivistinnen betonen, dass noch viel mehr getan werden müsse, um die Bedürfnisse und<br />den Beitrag von Frauen zum Wiederaufbau zu berücksichtigen“, berichtet der CARE Länderdirektor für Haiti, Beat Rohr.</p>
<p class="bodytext"><img clickenlarge="1" alt="Krankenschwester wiegt Kleinkind vor Impfung. (Foto: CARE/ Béliard)" title="Krankenschwester wiegt Kleinkind vor Impfung. (Foto: CARE/ Béliard)" style="padding-top: 10px; padding-bottom: 10px; float: right; padding-left: 10px; " src="uploads/RTEmagicC_CARE-Krankenschwester_wiegt_Kleinkind_vor_Impfung.JPG.jpg" txdam="8571" height="438" width="300" />Frauen und Mädchen sind regelmäßig Ziel sexueller Gewalt und erhalten in den seltensten. Fällen medizinische und psychologische Betreuung. CARE hat Gemeindezentren errichtet, in denen sich Frauen in einem sicheren Umfeld über Gewalt, sexuelle Gesundheit und andere Themen austauschen. CARE unterstützt auch lokale Behörden, wie Länderdirektor Rohr berichtet. In Carrefour etwa setze die Polizei nun weibliche Beamte zur Bearbeitung von Fällen sexueller Gewalt ein. „Das mag wie ein kleiner Schritt aussehen. Aber in Haiti hängt der Wiederaufbau eben davon ab, dass tausende Menschen jeden Tag gemeinsam solche kleinen Schritte gehen“, so Rohr.</p>
<p class="bodytext">Im letzten Jahr hat CARE auch ein Kleinsparprogramm in den Erdbebengebieten Haitis eingeführt, mit dem die Hilfsorganisation seit seiner Einführung 1991 im westafrikanischen Niger weltweit nachhaltige Erfolge bei der Armutsbekämpfung verzeichnen konnte. Mitglieder der Spargruppen haushalten gemeinsam und erhalten Darlehen, um kleine wirtschaftliche Aktivitäten zu unternehmen. Ein Großteil der Mitglieder sind Frauen, die nach dem Beben Opfer von sexueller Gewalt geworden waren. Die Spargruppen erleichtern<br />es ihnen, wirtschaftlich unabhängig zu werden und damit ihre Familien unterstützen.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Dieses aus luxemburgischen Geldern finanzierte Projekt stärkt die betroffenen Frauen, sie können leichter mit dem Erlebten umgehen und sich besser vor Übergriffen schützen. Nach dem Erdbeben entwickelte CARE im Jahr 2010 einen Fünfjahresplan zur Nothilfe und dem Wiederaufbau. In enger Zusammenarbeit mit der haitianischen Regierung und den Gemeinden konzentriert sich die seit 1954 in Haiti arbeitende Hilfsorganisation auf die Instandsetzung von Unterkünften, die Versorgung mit Wasser und sanitären Einrichtungen,<br />Gesundheit, Bildung und Einkommensprojekte. Dabei legt CARE einen besonderen Fokus auf Frauen, die wie in anderen Teilen der Welt auch in Haiti besonders unter den Folgen des Erdbebens zu leiden haben.</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>ACHTUNG REDAKTIONEN:</b> Neben dem luxemburgischen CARE-Direktor steht Ihnen gerne auch der deutsch- und französischsprachige CARE Haiti-Länderdirektor Beat Rohr für Interviews zur Verfügung.<br /><b><br />Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei:&nbsp;</b><br /><br />Frédéric Haupert<br />Direktor<br />Tel: 26203060<br />Mobil: 621490942<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-kdxshuwCfduh1ox');" title="Opens window for sending email" class="mail" >haupert[at]care.lu</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Nur LU!</category>
			<category>LU Pressemitteilung</category>
			<category>LU Starts. Spalte 03 Bild</category>
			
			<author>haupert@care.lu</author>
			<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 15:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Haiti: „Gemeinsam kleine Schritte gehen“</title>
			<link>http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M5e74d177ed7.html</link>
			<description>CARE schafft Unterkünfte, soziale Infrastruktur und Einkommensmöglichkeiten / Hilfsorganisation...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn/Port-au-Prince, 09. Januar 2012.&nbsp;</b>Während sich am kommenden Donnerstag das verheerende Erdbeben in Haiti vom 12. Januar 2010 zum zweiten Mal jährt, steht der Karibikstaat weiterhin vor großen Herausforderungen beim Wiederaufbau. „Auch zwei Jahre nach der Katastrophe kann von Normalität nicht die Rede sein. Haiti steht erst am Anfang eines langen Weges“, berichtet CARE-Länderdirektor Beat Rohr aus Port-au-Prince.<br /><br />Unmittelbar nach dem Erdbeben lieferte CARE Nahrung, Wasser, Unterkünfte und andere Hilfsgüter an 290.000 Menschen in den besonders schwer betroffenen Gebieten um Léogâne und Carrefour. Inzwischen hat CARE mehr als 2.500 Übergangshäuser für insgesamt 13.400 Menschen gebaut und 2.500 Toiletten und Duschen errichtet. Die Versorgung mit lebenswichtigen Hilfsgütern dauert an, im vergangenen Jahr wurden die Programme aber Schritt für Schritt von der Nothilfe zum Wiederaufbau überführt.<br /><br />So arbeitet etwa das Programm „Nachbarschaften der Rückkehr“ mit 5.000 Haushalten in Carrefour, um die Infrastruktur wiederherzustellen sowie Bildung, Sicherheit und Einkommensperspektiven zu verbessern. Ziel ist es, die vom Erdbeben betroffenen Stadtviertel zu unterstützen, damit Familien, die zurzeit noch in Zeltlagern leben, dort Lebensgrundlagen wie Wasser, Latrinen und eine Unterkunft vorfinden. Die sukzessive Schließung der Zeltstädte hat auch für die haitianische Regierung oberste Priorität.</p>
<p class="csc-frame-frame2">Aktuelle Informationen aus Haiti haben wir&nbsp;<a href="erdbeben-haiti.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >hier</a>&nbsp;für Sie zusammengestellt.</p>
<p class="bodytext">CARE erinnert nachdrücklich daran, dass Frauen im Erdbebengebiet und anderen Landesteilen in den letzten zwei Jahren enorm viel dazu beigetragen haben, die Schäden der Katastrophe zu beseitigen. Dabei fühlen sie sich von zentralen Entscheidungen des Wiederaufbaus ausgeschlossen, der zudem durch politische Blockaden verlangsamt wurde. „Haitianische Aktivistinnen betonen, dass noch viel mehr getan werden müsse, um die Bedürfnisse und den Beitrag von Frauen zum Wiederaufbau zu berücksichtigen“, berichtet CARE-Pressesprecherin Sabine Wilke, die ein halbes Jahr für CARE vor Ort war.<br /><br />Frauen und Mädchen sind regelmäßig Ziel sexueller Gewalt und erhalten in den seltensten Fällen medizinische und psychologische Betreuung. CARE hat Gemeindezentren errichtet, in denen sich Frauen in einem sicheren Umfeld über Gewalt, sexuelle Gesundheit und andere Themen austauschen können. CARE unterstützt auch lokale Behörden, berichtet Sabine Wilke. In Carrefour etwa setze die Polizei nun weibliche Beamte zur Bearbeitung von Fällen sexueller Gewalt ein. „Das mag wie ein kleiner Schritt aussehen. Aber in Haiti hängt der Wiederaufbau eben davon ab, dass tausende Menschen jeden Tag gemeinsam solche kleinen Schritte gehen“, so Wilke.</p>
<p class="csc-frame-frame2"><i><a href="einmal-spenden.html" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="internal-link" >Hier</a>&nbsp;können Sie die Nothilfe und&nbsp;langfristige Entwicklungszusammenarbeit von CARE unterstützen!<b></b></i></p>
<p class="bodytext">Im letzten Jahr hat CARE auch ein Kleinsparprogramm in den Erdbebengebieten Haitis eingeführt, mit dem die Hilfsorganisation seit seiner Einführung 1991 weltweit nachhaltige Erfolge bei der Armutsbekämpfung verzeichnen konnte. Mitglieder der Spargruppen haushalten gemeinsam und erhalten Darlehen, um kleine wirtschaftliche Aktivitäten zu unternehmen. Ein Großteil der Mitglieder sind Frauen, die damit ihre Familien unterstützen und unabhängiger werden können.<br /><br />Nach dem Erdbeben entwickelte CARE einen Fünfjahresplan zur Nothilfe und dem Wiederaufbau. In enger Zusammenarbeit mit der haitianischen Regierung und den Gemeinden konzentriert sich die seit 1954 in Haiti arbeitende Hilfsorganisation auf die Instandsetzung von Unterkünften, die Versorgung mit Wasser und sanitären Einrichtungen, Gesundheit, Bildung und Einkommensprojekte. Dabei legt CARE einen besonderen Fokus auf Frauen, die wie im Falle anderer Katastrophen auch in Haiti besonders unter den Folgen des Erdbebens zu leiden haben.</p>
<p class="csc-frame-frame2">CARE Haiti-Länderdirektor Beat Rohr (deutschsprachig) steht für Interviews aus Port-au-Prince zur Verfügung. Der Zeitunterschied beträgt minus 6 Stunden. Bitte wenden Sie sich an die Pressestelle zur Vermittlung.<br /><br /></p>
<p class="bodytext"><b><i>Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei:&nbsp;</i><br /></b><br />Sabine Wilke&nbsp;<br />Pressesprecherin<br />Tel: 0228- 975 63 46<br />Mobil: 0151- 147 805 98<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-zlonhCfduh1gh');" title="Opens window for sending email" class="mail" >wilke[at]care.de&nbsp;</a><br /><br />Johanna Mitscherlich<br />Referentin für Medien und Online-Kommunikation<br />Tel: 0228- 975 63 23<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-plwvfkhuolfkCfduh1gh');" title="Opens window for sending email" class="mail" >mitscherlich[at]care.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Nothilfe / Neuanfang</category>
			<category>Haiti</category>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Nur DE!</category>
			<category>Haiti</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 14:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Durban ist ein Schlag ins Gesicht für arme Menschen</title>
			<link>http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M5a78b0d99bd.html</link>
			<description>“Der fehlende politische Wille und Sinn für Dringlichkeit ist unentschuldbar/Klimawandel hat keinen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Durban/Bonn, 11. Dezember 2011.</b><span style="font-weight: normal; ">&nbsp;In Durban bedeutet das Ende der Klimakonferenz eine bittere Enttäuschung für die ärmsten Menschen auf der Welt, beklagt CARE International. „Die Verhandlungsparteien haben einfach ihre Hausaufgaben nicht erledigt, die sie in Cancún im letzten Jahr bekommen haben. Diese Aufgaben wären durchaus erreichbar gewesen mit ausreichendem politischen Willen. Damit lassen sie Millionen Menschen im Stich, die heute schon unter den Folgen des Klimawandels leiden und die aber am wenigsten Schuld an der Erderwärmung tragen“, sagt Tonya Rawe, Policy-Referentin von CARE USA. „Der fehlende politische Wille und Sinn für Dringlichkeit ist unentschuldbar. Denn langfristig gesehen werden die menschlichen und wirtschaftlichen Kosten des Klimawandels jene der momentanen Wirtschaftskrise noch bei weitem übersteigen.“&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext">„Die Erwartungen an ein Ergebnis hier in Durban waren von vornherein niedrig, aber der heutige Ausgang untertrifft die Erwartungen noch“, so Rawe. „In den letzten Stunden der Konferenz konnten wir beobachten, wie sich die Verhandlungsparteien auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigten und einen Verhandlungstext produzierten, der wenig hergibt ausser das Gesicht der Regierungen zu wahren. Man mag einen Hoffnungsschimmer darin erkennen, dass dem Fahrplan zu einem globalen Klimaabkommen zugestimmt wurde, aber der Weg dahin ist noch weit und lang.“</p>
<p class="bodytext">„Die Verhandlungsparteien müssen endlich realisieren, dass der Klimawandel keine Heizung ist, die man einfach abstellen kann, wenn es zu warm wird“, so Rawe weiter. „Wir sehen bereits weltweit die Auswirkungen des Klimawandels, die Regierungen müssen jetzt handeln, um weitere Schäden abzuwenden und höhere Kosten zu vermeiden.“ Um all derjenigen Menschen willen, die jetzt bereits die Folgen des Klimawandels schultern müssen, appelliert CARE an die Verhandlungsparteien politischen Willen und Dringlichkeit zu zeigen, wenn sie sich im nächsten Jahr wieder an den Verhandlungstisch setzen.</p>
<p class="bodytext">Zwar gab es Fortschritte in Durban bei der Einrichtung des Grünen Klimafonds. Aber die Frage besteht weiterhin, wie dieser mit Geld gefüllt werden soll, damit er nicht einzig ein leerer Geldschrank bleibt. „CARE glaubt dennoch weiterhin daran, dass ein multilateraler Prozess wie die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen Erfolg haben kann, allerdings nur, wenn die Regierungen geeinten politischen Willen und Ambition zeigen.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="line-height: 16px; margin-top: 0px; margin-bottom: 8px; color: rgb(51, 51, 51); font-size: 11px; text-align: left; " class="bodytext"><i>Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei:</i>&nbsp;</p>
<p style="line-height: 16px; margin-top: 0px; margin-bottom: 8px; color: rgb(51, 51, 51); font-size: 11px; text-align: left; " class="bodytext"><b style="color: rgb(134, 134, 134) !important; ">Sabine Wilke<br /></b>Pressesprecherin<br />Tel: 0228- 975 63 46<br />Mobil: 0151- 147 805 98<br /><span style="color: rgb(218, 87, 17); text-decoration: none; "><a href="pressemitteilung-einzelmeldung+M53ca1fd45f2.html" class="mail" >wilke[at]care.de</a></span>&nbsp;</p>
<p style="line-height: 16px; margin-top: 0px; margin-bottom: 8px; color: rgb(51, 51, 51); font-size: 11px; text-align: left; " class="bodytext"><b style="color: rgb(134, 134, 134) !important; ">Johanna Mitscherlich<br /></b>Pressestelle<br />Tel: 0228- 975 63 23<br /><span style="color: rgb(218, 87, 17); text-decoration: none; "><a href="pressemitteilung-einzelmeldung+M53ca1fd45f2.html" class="mail" >mitscherlich[at]care.de</a></span></p>
<p style="line-height: 16px; margin-top: 0px; margin-bottom: 8px; color: rgb(51, 51, 51); font-size: 11px; text-align: left; " class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Nur DE!</category>
			<category>Südafrika</category>
			<category>Umwelt / erneuerbare Energie</category>
			
			<author>bulling@careinternational.org</author>
			<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 15:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Leben retten mit einem CARE-Paket</title>
			<link>http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M532899f5dc2.html</link>
			<description>Zu Weihnachten ruft CARE zu Spenden für die humanitäre Nothilfe auf. In den Dürreregionen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Während an den luxemburgischen Adventskränzen bald die dritte Kerze angezündet werden darf, erhält langsam aber sicher auch die weihnachtliche Stimmung, gepaart mit der üblichen Hektik und Besinnlichkeit Einzug in unser Großherzogtum. Das Jahr 2011 wird den humanitären Helfern von CARE in vielerlei Hinsicht in Erinnerung bleiben: Die Dreifachkatastrophe in Japan, die Unruhen in Cote d'Ivoir, der Wiederaufbau in Pakistan und Haiti. Viele tausend Kilometer von der weihnachtlichen Idylle, in Ostafrika, sind nach der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren noch immer Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Insgesamt konnte CARE bisher über 1,6 Millionen Menschen in der Region helfen. Doch ein Ende der Not ist nicht in Sicht. Vor allem in Dadaab, dem größten Flüchtlingslager der Welt in Kenia wird die Hilfe von CARE noch über viele Jahre gebraucht werden. Fast 500.000 Menschen suchen hier Schutz - so viele wie im Großherzogtum Luxemburg leben. CARE ist verantwortlich für die Versorgung der Menschen mit Trinkwasser, sanitären Einrichtungen, die Verteilung von Lebensmitteln und die Grundschulen für die Flüchtlingskinder. CARE in Luxemburg a.s.b.l. unterstützt diese Hilfe bereits seit 2008, doch die aktuelle Hungernot treibt immer mehr Menschen in die Flucht nach Dadaab. Daher ruft die luxemburgische CARE-Organisation dazu auf, mit einer Weihnachtsspende die CARE-Pakete für die Flüchtlinge in Dadaab zu unterstützen.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Hilfe für hunderttausende Flüchtlinge: eine logistische Mammutaufgabe&nbsp;</b></p>
<p class="bodytext">Es sind die Berichte, der lokalen Helfer in Dadaab, wie dem Chef Logistiker Bishar Salat, welche verdeutlichen, wie dringend die Hilfe von CARE in Luxemburg a.s.b.l. auch in Zukunft gebraucht werden wird. Allein 2011 suchen fast 170.000 Neuankömmlinge in Dadaab Hilfe. Besonders die Kinder sind ausgezehrt von der langen Flucht und brauchen dringend Hilfe. Eine Herausforderung für alle 290 CARE-Mitarbeiter. Gemeinsam mit 2.200 helfenden Flüchtlingen arbeiten sie gegen die Zeit. Bishar koordiniert die Logistik und Verteilung von monatlich 7.000 Tonnen Grundnahrungsmitteln.&nbsp;</p>
<p class="csc-frame-frame1"><b>Hunger</b><img clickenlarge="1" title="Kinder in Dadaab (Foto: CARE)" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_Kinder_in_Dadaab.jpg.jpg" height="167" width="128" alt="" /><b>&nbsp;ist Ostafrika: Die CARE-Hilfe in Zahlen:&nbsp;</b>Mehr als 13 Millionen Menschen am Horn von Afrika leiden unter der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren. Allein im Flüchtlingslager Dadaab verteilt CARE täglich 389 Tonnen Nahrungsmittel. CARE hat 20 Bohrlöcher installiert und 170 Kilometer Rohrleitungen verlegt, um die Flüchtlinge an 480 Zapfstellen mit Wasser zu versorgen. 15.000 Kinder besuchen die fünf CARE-Schulen im Flüchtlingslager. Im Jahr 2011 hat CARE fast 170.000 Neuankömmlinge mit Überlebenspaketen für die ersten Wochen versorgt. Bislang haben am Horn von Afrika rund 1,6 Millionen Betroffene CARE Hilfe erhalten.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Geduldig warten die Neuankommenden in langen Schlangen vor dem Empfang. Von CARE erhalten sie ein 21-Tage-Überlebenspaket, das ihr Warten auf die Aufnahme überbrücken hilft. In einem Raum beim Empfangszentrum werden die Kinder medizinisch untersucht und geimpft. Ab und zu entwischt eines der Furcht einflößenden Spritze. Wenn er kann, steht Bishar mit tröstenden Armen bereit, hat für jedes Kind, jedes Elternteil aufmunternde Worte und erntet dankbar ein Lächeln. Er ist selbst Kenianer und gehört der Volksgruppe der Somali an. So spricht er die Sprache der Flüchtlinge aus dem Nachbarland. &quot;Es ist wichtig für sie, sich hier nicht nur als Nummer zu fühlen&quot;, sagt er - und spricht aus langjähriger Erfahrung.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Seit 20 Jahren arbeitet Bishar für CARE in Dadaab, immer monatelang getrennt von seinen eigenen zwei Kindern. Fünf Grundschulen sind entstanden, ein Krankenhaus, zahlreiche Krankenstationen. Doch Dadaab platzt aus allen Nähten. &quot;Es ist schwer, alle Neuankömmlinge schnell zu versorgen &quot;, erzählt Bishar. &quot;Wir haben nicht genügend Schulen und Lehrer für die über 200.000 Kinder und Jugendlichen. Die Schulen sind maßlos überfüllt, Zelte ersetzen die fehlenden Klassenräume.&quot; Und dennoch: für die Kinder hier bedeutet Schule Hoffnung, Hoffnung darauf, irgendwann eine Ausbildung zu haben und später wie Bishar mit anzupacken, um den Wettlauf mit Dürre und Hunger endlich zu beenden.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Lebenswichtige Hilfe von Mensch zu Mensch</b>&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Bereits seit drei Jahren ist die Situation der Menschen in Dadaab eine Priorität der CARE-Hilfe aus Luxemburg. Mit Geldern der luxemburgischen Regierung und der Spender hat CARE bereits Nothilfegüter an Neuankömmlinge verteilt, die Versorgung mit sauberem Trinkwasser gesichert sowie baufällige und überfüllte Schulen saniert. Seit 2011 wird zudem die Berufsausbildung von Jugendlichen unterstützt, um ihnen eine Möglichkeit zu geben, ihre Familien zu ernähren.&nbsp;</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Helfen Sie CARE, die Menschen in Ostafrika zu unterstützen und spenden Sie&nbsp;<a href="care_lu_kreditkarten-spende.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >hier</a>!</b></p>
<p class="bodytext">Frédéric Haupert, der luxemburgische CARE-Direktor, erklärt hierzu: &quot;Angesichts der großen Not, die aktuell durch die massive Fluchtbewegung entsteht, ist es unsere Verantwortung als CARE in Luxemburg a.s.b.l., die Hilfe weiter fortzusetzen und die Menschen nicht allein zu lassen. Es darf uns jedoch auch nicht genügen, auf immer neue Hungersnöte zu reagieren. Unser Ziel ist es, auch in den dürregeplagten Ländern eine wirksame Prävention zu leisten, die die Menschen auf Dürren vorbereitet und sie vor dem Hunger schützt. Unter anderem die langfristigen CARE-Projekte in Kenia zeigen: gute Prävention ist um ein vielfaches billiger und effektiver.&quot;&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><br /><i>Kontakt:</i><br /><br />Frédéric Haupert<br />Direktor<br />Tel: 26203060<br />Mobil: 621490942<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-kdxshuwCfduh1ox');" title="Opens window for sending email" class="mail" >haupert[at]care.lu</a></p>]]></content:encoded>
			<category>LU Starts. Topthema oben </category>
			<category>Nur LU!</category>
			
			<author>haupert@care.lu</author>
			<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 17:06:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Klimakonferenz in Durban: Die Zeit wird knapp!</title>
			<link>http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M53ca1fd45f2.html</link>
			<description>Den Vertragsstaaten bleiben nur noch drei Tage, um ihre Verantwortung gegenüber den schon jetzt vom...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bonn, 7. Dezember 2011</b>. Die Verhandlungen der Klimakonferenz in Durban in den letzten acht Tagen zeigen nur geringe Fortschritte. „Eine Verzögerung der Entscheidungen über eine rechtlich bindende Vereinbarung bis 2020 wäre ein Desaster“, so Tonya Rawe, die für Advocacy bei CARE zuständig ist.</p>
<p class="bodytext">Die Erwartung von CARE, dass die zweite Woche der Verhandlungen Fortschritte für die Verlängerung des Kyoto-Protokolls und eine ehrgeizigere Einigung hinsichtlich der Emissionsreduzierung bringen würde, hat sich nicht erfüllt. „Es fehlt an politischem Willen einiger der großen Treibhausgasverursacher, sich auf ein faires und rechtlich bindendes Abkommen&nbsp; zu einigen,“ so Rawe.</p>
<p class="bodytext">Zwar verlaufen die Verhandlungen um Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel im südafrikanischen Durban positiv. Aber, so Rawe, sei die Anpassung keine Lösung für die Ursachen des Klimawandels. Ohne Entscheidungen zur Verminderung von Emissionen werden die Notwendigkeit und das Ausmaß der Anpassungsmaßnahmen immer weiter wachsen.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Ein Klimaabkommen bietet keine Auswahlmöglichkeit</b></p>
<p class="bodytext">„Die Vertragsstaaten müssen Antworten auf eine Reihe von Fragen liefern. Ein Klimaabkommen ist kein Menü, aus dem man wählen kann. Am Ende der Verhandlungen in Durban muss ein Nachfolge-Abkommen des Kyotoprotokolls stehen “, so Rawe. „Die Aufgabe der Vertragsstaaten ist es, die Anpassungsmaßnahmen des Cancun-Abkommens messbar zu machen. Sie dürfen sich dieser Verantwortung nicht entziehen.“&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Die lokale Bevölkerung mit einbeziehen</b></p>
<p class="bodytext">Das Cancun-Abkommen beinhaltet auch eine Garantie für das REDD-Modell der Vereinten Nationen, das die Emissionsreduzierung durch Entgegenwirkung von Entwaldung und zerstörerischer Waldnutzung zum Inhalt hat. Einzelne Maßnahmen sind hierbei etwa der gemeinschaftliche Waldschutz, die Achtung der sozialen und wirtschaftlichen Rechte indigener Völker und lokaler Gemeinschaften, sowie Umwelt- und Artenschutz. Damit vor allem der Schutz der Rechte der vom Wald abhängigen Bevölkerung auch eingehalten wird, so CARE, müssten Regierungen Richtlinien für Mitbestimmung und –beteiligung auch in Gesetzen formulieren und umsetzen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><i>Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei:</i>&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Sabine Wilke<br /></b>Pressesprecherin<br />Tel: 0228- 975 63 46<br />Mobil: 0151- 147 805 98<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-zlonhCfduh1gh');" class="mail" >wilke[at]care.de</a>&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Johanna Mitscherlich<br /></b>Pressestelle<br />Tel: 0228- 975 63 23<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-plwvfkhuolfkCfduh1gh');" class="mail" >mitscherlich[at]care.de</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
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<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Nur DE!</category>
			<category>DE Pressemitteilung</category>
			<category>Umwelt / erneuerbare Energie</category>
			<category>Lateinamerika</category>
			<category>Bolivien</category>
			<category>Nicaragua</category>
			<category>Guatemala</category>
			<category>Peru</category>
			<category>Argentinien</category>
			<category>Chile</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 15:11:00 +0100</pubDate>
			
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