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		<title>CARE.de: News</title>
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			<title>CARE.de: News</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 03 May 2012 16:47:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Südsudan: Mindestens eine Million Menschen benötigen dringend Hilfe</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5004c0e0e57.html</link>
			<description>Die kritische Situation im Südsudan könnte durch die kommende Regenzeit noch verschärft werden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Laut einem Bericht der Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) der Vereinten Nationen (UN) und dem Welternährungsprogramm (WFP) ist die Ernährungssicherheit von 4,7 Millionen Menschen gefährdet. Eine Million Menschen benötigt Hilfe.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Claudia Futterknecht - Leiterin des CARE-Länderbüros im Südsudan - erklärt, dass mit der folgenden Regenzeit neue Herausforderungen bevorstehen könnten: &quot;Durch den Regen werden die Menschen von der lebenswichtigen Versorgung mit Nahrungsmitteln, sauberem Wasser und medizinischer Betreuung abgeschnitten sein. Viele Menschen haben bereits jetzt nicht ausreichend Nahrungsmittel zur Verfügung. Der Regen wird diese Situation noch verschlechtern. Die notleidende Bevölkerung im Südsudan benötigt unbedingt weiterhin Unterstützung. Denn viele Familien kämpfen nicht nur um ihren eigenen Lebensunterhalt, sondern helfen auch Flüchtlingen sowie&nbsp;<a href="http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5c38202c77a.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Rückkehrern aus dem Sudan</a>. Sie teilen mit ihnen das Wenige, das sie haben.&quot;</p>
<p class="bodytext">CARE ist in Unity State für den Gesundheitsbereich verantwortlich. In den vergangenen Wochen hat CARE bereits 24.000 Menschen in den Flüchtlingslagern Yida, Pariang und Nyiel unterstützt. Dazu zählen Impfungen, Nahrungsmittel sowie Hilfsleistungen für werdende beziehungsweise stillende Mütter und Kleinkinder.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Das Zusammenleben lokaler Gemeinschaften stärken</b></p>
<p class="bodytext">In Jonglei unterstützt CARE die Bevölkerung bei der Bohrung von Brunnen und dem Bau von Latrinen. Frauen müssen nun keine stundenlangen Fußmärsche mehr auf sich nehmen, um Wasser für die Familien zu holen. CARE klärt die Bevölkerung außerdem über die Wartung von Wasserstellen sowie wichtige Hygienemaßnahmen auf.&nbsp;<a href="http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M53d6c194481.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >CARE verbessert den Zugang zu Wasser</a>, medizinischer Versorgung und schafft neue Möglichkeiten zur Sicherung des Lebensunterhaltes. Dies stärkt auch das friedliche Zusammenleben der lokalen Gemeinschaften.</p>
<p class="bodytext">Abgesehen von der momentanen Nahrungsmittelkrise ist der Südsudan seit seiner Unabhängigkeit im Juli 2011 mit zahlreichen weiteren Herausforderungen konfrontiert. Bewaffnete Konflikte, Vertreibungen innerhalb des Landes und Flüchtlingsströme aus dem Sudan sind nur einige davon. Dennoch ist die Hoffnung groß, dass der Südsudan diese überwinden kann und in naher Zukunft ein demokratisches und wohlhabendes Land ist.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">CARE arbeitet seit 1993 in der Region und unterstützt die Bevölkerung mit Gesundheitsversorgung, sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen. Aber auch Projekte, die die Landwirtschaft an die zunehmende Dürre anpassen und Maßnahmen zur Friedenssicherung schaffen, sind ein wichtiger Bestandteil.</p>]]></content:encoded>
			<category>Nur DE!</category>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			<category>Südsudan</category>
			<category>Afrika</category>
			<category>Kenia</category>
			<category>Tschad</category>
			<category>Uganda</category>
			<category>Ägypten</category>
			<category>Ruanda</category>
			<category>Tansania</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 16:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mainz: „Hunger ohne Ende?“</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M59e81b5232b.html</link>
			<description>Diskussionsrunde mit CARE am 8. Mai 2012</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Welchen Einfluss hat Entwicklungshilfe auf die Ernährungssicherung einer steigenden Weltbevölkerung?&nbsp;</h3>
<p class="bodytext">Über diese und weitere Fragen zum Thema<b>&nbsp;„Nutzen und Schaden der Entwicklungshilfe“</b>&nbsp;diskutieren am Dienstag,&nbsp;<b>8. Mai</b>, ab&nbsp;<b>19 Uhr&nbsp;</b>im Foyer der WestImmo Bank in&nbsp;<b>Mainz</b>&nbsp;(Große Bleiche 46):</p>
<p class="bodytext"><b>Karin Kortmann</b>&nbsp;(Parlamentarische Staatssekretärin a.D.; Stv. Generalsekretärin CARE Deutschland-Luxemburg e.V.),&nbsp;<b>Thomas Scheen</b>&nbsp;(FAZ Auslandskorrespondent für Afrika),<b>&nbsp;Matthias Fontheim</b>&nbsp;(Intendant des Staatstheaters Mainz und Regisseur von „Die Unerhörten“) sowie ein Vertreter der KfW Entwicklungsbank. Zu der von&nbsp;<b>Dr. Klaus Weidmann</b>&nbsp;(SWR/Phoenix) moderierten Diskussionsveranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Nur DE!</category>
			<category>DE Aktionen/Events</category>
			
			<author>knoll@care.de</author>
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 12:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dürre im Sahel: Eine angekündigte Katastrophe</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M54ebfb9c369.html</link>
			<description>CARE wies bereits im Oktober 2011 auf die sich abzeichnende Krise hin. Mittlerweile leiden etwa elf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bereits im&nbsp;<a href="http://www.care.de/pressemitteilung-archiv-einzel+M539d62e1004.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Oktober 2011</a>&nbsp;bat die Regierung des Niger die humanitäre Gemeinschaft um Unterstützung – CARE wies damals auf die bevorstehende Krise hin. Unregelmäßige Regenfälle und Insektenplagen haben nicht nur im Niger, sondern auch im Tschad, Mauretanien, Burkina Faso und Mali zu Nahrungsmittelknappheit geführt.&nbsp;<a href="http://blog.care.de/zwei-fragen-dann-stummes-flehen/#respond" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Steigende Lebensmittelpreise</a>&nbsp;verschärfen die Situation für kleinbäuerliche Gemeinden in der Region. Heute, fast ein halbes Jahr später, sind insgesamt fast elf Millionen Menschen in der Sahelzone von einer Hungerkrise bedroht, etwa 1,2 Millionen Menschen in ganz Westafrika benötigen dringend Nothilfe. Der Höhepunkt der Krise wird im März und April erwartet, doch in einigen Regionen sind die Nahrungsvorräte bereits jetzt aufgebraucht. Viehzüchter müssen ihre Tiere und anderen Besitz verkaufen, um sich Lebensmittel leisten zu können. Aber ohne Nutztiere verlieren die Menschen auch ihre Nahrungsgrundlage. Die Folge: Mehr Kinder leiden unter&nbsp;<a href="http://www.care.de/pressemitteilung-archiv-einzel+M5297f6525b3.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Mangelernährung und Wachstumsstörungen</a>. Bereits heute ist jedes zweite Kind im Niger chronisch mangelernährt.<br /><br />„Einige Familien nehmen bereits jetzt nur noch einmal am Tag verwässerten Hirsebrei zu sich“, berichtet<a href="http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M56e0abbbe59.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >&nbsp;Johannes Schoors, CARE-Länderdirektor im Niger</a>. „In einem normalen Jahr beginnt die sogenannte ‚Hungerperiode’ erst im April oder Mai, aber in diesem Jahr ist sie bereits jetzt im Gange. Viele Familien haben sich auch immer noch nicht von der letzten Dürre erholen können.</p>
<h2>CARE vor Ort: Nothilfe und Katastrophenvorsorge</h2>
<p class="bodytext">CARE arbeitet seit vielen Jahrzehnten in Westafrika und konnte somit auf bestehende Strukturen zurückgreifen, um schnell und vielseitig auf die Krise zu reagieren:<br /><br />Im Niger bietet CARE gemeinsam mit dem Welternährungsprogramm WFP sogenannte&nbsp;<a href="http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M50502b74e63.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >„Cash-For-Work“-Programme&nbsp;</a>an. Die Bevölkerung wird dabei für Gemeindearbeiten bezahlt – etwa Straßenbau oder Wiederbegrünung von Feldern, und kann sich von dem Lohn Lebensmittel leisten. Dies hilft auch Männern, die vorher als Gastarbeiter in den Nachbarstaaten tätig waren und aufgrund von politischen Unruhen meist ohne Lohn heimkehren mussten. Damit die Menschen zum Überleben nicht noch mehr Tiere oder ihren Hausrat verkaufen müssen, stockt CARE die Lagerbestände von Getreidebanken auf und richtet Ernährungszentren für Kinder ein. Aber auch Wasser ist ein knappes Gut: CARE repariert Wasserstellen und klärt über Hygiene auf, um die Verbreitung von Durchfallerkrankungen zu verringern.&nbsp;</p>
<p class="csc-frame-frame2">Heribert Scharrenbroich, Präsident von CARE Deutschland Luxemburg, reiste Ende April in den Tschad. Lesen Sie<a href="fileadmin/redaktion/aktuelles/2012/Mai/Statement_Heribert_Scharrenbroich_zur_Nahrungskrise_im_Tschad.pdf" title="APPLIKATION, Statement Heribert Scharrenbroich zur Nahrungskrise im Tschad, Statement_Heribert_Scharrenbroich_zur_Nahrungskrise_im_Tschad.pdf, 345 KB" target="_blank" >&nbsp;hier</a>&nbsp;sein Statement.&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die immer häufiger aufeinanderfolgenden Dürren nicht nur in Westafrika machen eines klar deutlich: Der Klimawandel erfordert ein Umdenken von der Katastrophenhilfe zur langfristigen Vorsorge. Neben der akuten Nothilfe unterstützt CARE daher die Gemeinden seit Jahren dabei, langfristig widerstandsfähiger und produktiver zu werden, um nicht mehr so anfällig für Dürren und Hunger zu sein.&nbsp;<a href="http://www.care.de/aktuelle-meldungen-archiv-einzel+M5901b11966b.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Im Osten des Tschads</a>&nbsp;lernt die Bevölkerung etwa, den Feldanbau und die Viehzucht zu verbessern. CARE bietet Bauern Schulungen in modernen landwirtschaftlichen Anbaumethoden an und hilft, Wasserstellen für das Vieh zu reparieren. Frauen und Mädchen stehen dabei im Mittelpunkt der Hilfe.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ein Erfolgsrezept seit 20 Jahren sind<a href="dossier-spargruppen-interview.html" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="internal-link" >&nbsp;Kleinspargruppen</a>, die CARE 1991 im Niger erstmalig gründete. Vor allem Frauen sparen hier gemeinsam, gewähren sich gegenseitig Kredite und Investieren das Gesparte gegen den Hunger: Etwa in neue Anbauflächen, verbessertes Saatgut oder ein eigenes kleines Geschäft.<br /><br />Die Projekte von CARE zeigen auch, dass rechtzeitige Vorsorge preiswerter und wirkungsvoller ist als eine später anlaufende Nothilfe. Während der Nahrungskrise im Niger 2005 hätte es weniger als 1 Euro pro Tag gekostet, um ein Kind vor Mangelernährung zu schützen. Zum Höhepunkt der Dürre mussten dann bereits 60 Euro aufgebracht werden, um ein Kinderleben vor dem Hungertod zu retten.<br /><br />Hilfsorganisationen wie CARE stehen in solch schleichenden Krisen vor einem Dilemma: Die Welt hilft häufig erst dann, wenn die Katastrophe bereits in vollem Gange ist. Erst wenn die Bilder von mangelernährten Kindern über die Bildschirme flimmern, können Hilfsorganisationen Spenden einnehmen. Aber dann haben viele Familien bereits ihren Besitz verloren und Kinder müssen wegen schwerer Mangelernährung behandelt werden. Ohne internationale Hilfe wird eine schwere Hungerkatastrophe im Sahel nicht verhindert werden können. CARE arbeitet weiter unter Hochdruck daran, dass es nicht soweit kommt.</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Unterstützen Sie die Menschen in Westafrika<a href="spenden-und-helfen.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >&nbsp;hier</a>.</b></p>]]></content:encoded>
			<category>Nur DE!</category>
			<category>Niger</category>
			<category>Mali</category>
			<category>Tschad</category>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			
			<author>mitscherlich@care.de</author>
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 16:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nahrungskrise in Westafrika: CARE benötigt 25 Millionen Euro für Hilfe in der Sahelzone</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5d1e3e734f4.html</link>
			<description>CARE International weitet Nothilfe für eine Millionen Menschen im Tschad, Niger und in Mali aus und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> Niamey/Luxemburg, 25. April 2012. Im Tschad, in Mali und Niger ist die Nahrungssicherheit von etwa elf Millionen Menschen bedroht. Über 1,8 Millionen Menschen sind akut unterernährt, darunter eine Million Kinder. Deshalb ruft CARE International zu Spenden auf. &quot;Mit insgesamt 25 Millionen Euro plant CARE, eine Million Menschen im Tschad, Niger und in Mali mit Nahrungsmitteln und Wasser zu versorgen&quot;, erklärt der luxemburgische CARE-Direktor, Frédéric Haupert. </p>
<p class="bodytext">Seit der ersten Warnung vor einer Nahrungskrise durch CARE im Oktober 2011 sind erst rund 13 Prozent der benötigten Gelder eingenommen worden. Die Hälfte der Familien, die CARE in den drei Ländern identifiziert hat, benötigt in den kommenden Monaten lebensrettende Nothilfe. Für die übrigen Gemeinden sind Vorsorgemaßnahmen zur Vermeidung einer Krise geplant. </p>
<p class="bodytext">CARE verteilt bereits heute Nahrungsmittel, verbessert die Wasser- und Sanitärversorgung und schult Gesundheitspersonal in der Erkennung und Behandlung von Unterernährung. Seit den Kämpfen in Mali unterstützt CARE zusätzlich Binnenflüchtlinge und Menschen, die in den Niger geflohen sind, mit Hygieneartikeln und Haushaltsartikeln. </p>
<p class="bodytext">Dürre und Schädlingsplagen haben dieses Jahr in vielen Regionen der Sahelzone zu einer Missernte geführt und die Nahrungsmittelpreise in die Höhe getrieben. Die zunehmenden Konflikte in der Region erschweren den Handel und treiben damit die Preise weiter in die Höhe. </p>
<p class="bodytext">Nach Analysen von CARE werden die Vorräte der meisten Familien nicht bis zur nächsten Ernte ausreichen. &quot;In der humanitären Hilfe spricht man in einem solchen Fall von einer Hungerlücke. Die Menschen in der Sahelzone benötigen bis zur nächsten Ernte im Oktober dringend unsere Unterstützung, um diese Lücke zu stopfen. Wir müssen jetzt handeln, um die Familien vor dem Hunger zu bewahren und eine weitere humanitäre Katastrophe zu verhindern&quot;, betont Frédéric Haupert. </p>
<p class="bodytext">CARE arbeitet seit fast 40 Jahren in der Region daran, die Widerstandskräfte der Menschen zu stärken: Gemeinschaftsgärten und Kleinspargruppen helfen, Reserven zu bilden. Zudem wurden Getreidebanken und Frühwarnsysteme eingerichtet, um der Nahrungsmittelknappheit vorbeugen zu können. Die luxemburgische CARE-Organisation hat bereits vor vielen Monaten damit begonnen, Menschen mit Bargeldauszahlungen, Schulspeisungen, Nahrung, Tiernahrung und Wasser zu unterstützen. Weitere luxemburgische Hilfsprojekte sollen nun auf den Weg gebracht werden. &quot;Die Hilfe muss jetzt in einem größeren Maßstab durchgeführt werden. </p>
<p class="bodytext">Dafür ist CARE dringend auf die Großzügigkeit privater Spender angewiesen&quot;, so Haupert. </p>
<p class="bodytext">Mit 10 Euro kann CARE beispielsweise ein unterernährtes Kind einen Monat mit Spezialnahrung versorgen. 110 Euro reichen aus, um eine sechsköpfige Familie im Niger mit einem Haushaltspaket zu unterstützen. Das enthält: Trinkwasserkanister, Kochset, Schlafmatten, Moskitonetze, Seife, Eimer und Wasserreinigungstabletten für einen Monat. </p>]]></content:encoded>
			<category>Nur LU!</category>
			<category>LU Starts. Topthema oben </category>
			<category>LU Aktuelle Meldungen</category>
			
			<author>haupert@care.lu</author>
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 16:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nothilfe-Treffen von CARE in Berlin: „Wegweisend und bahnbrechend“</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M55709e4e052.html</link>
			<description>CARE-Nothelfer entwickeln neue Schwerpunkte, um noch enger miteinander zu arbeiten und die Hilfe...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wie soll die Nothilfe von CARE in Zukunft aussehen? Wie kann die Nothilfe von CARE noch effizienter, effektiver und vor allem wirksamer gestaltet werden?Letzte Woche trafen sich rund 35 leitende CARE-Nothelfer aus neun unterschiedlichen CARE-Mitgliedsorganisationen und Länderbüros in Berlin, um genau darüber zu sprechen. In den vergangenen beiden Jahrzehnten haben sich die Anforderungen an die Nothilfe von internationalen Hilfsorganisationen und ihre Arbeit im Katastrophenfall stark verändert. Naturkatastrophen treten etwa immer häufiger auf, die Weltbevölkerung wächst und wächst, immer mehr Menschen leben in den Städten. Auch sind immer häufiger sogenannte Schwellenländer wie Indien oder China selbst zu Gebern in der Entwicklungspolitik geworden. Auf diese Veränderungen muss sich die Nothilfe von Organisationen wie CARE einstellen, um den betroffenen Menschen weiterhin bestmöglich zu helfen. In Zukunft wollen die einzelnen CARE-Mitglieder vor allem noch enger miteinander arbeiten, um die Nothilfe wirksamer zu gestalten.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Vor allem bei großen Katastrophen wie im Horn von Afrika soll zukünftig CARE International eine größere Rolle bei der Koordination der Hilfe spielen.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Am Ende des Treffens, das die Nothilfedirektorin von CARE International „wegweisend und bahnbrechend“ nannte, war allen Beteiligten klar: die Veränderungen, vor denen CARE steht, sind groß. Aber sie sind auch eine große Chance, dem Auftrag von CARE nachzukommen: Hunger und Not weltweit zu lindern, und besonders Frauen und Mädchen in Krisen und Katastrophen zu helfen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Nothilfe / Neuanfang</category>
			<category>Umwelt / erneuerbare Energie</category>
			<category>Europa</category>
			<category>Bulgarien</category>
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			<category>Georgien</category>
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			<category>Kosovo</category>
			<category>Kroatien</category>
			<category>Lateinamerika</category>
			
			<author>mitscherlich@care.de</author>
			<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 15:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Niger: “Hungerspiele“ – leider keine Fiktion</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5fbb3d3c2a0.html</link>
			<description>Die Nahrungsmittelkrise in der Sahelzone spitzt sich zu. CARE erarbeitet gemeinsam mit den Menschen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Während ich fünf Stunden lang von der&nbsp;<a href="http://blog.care.de/zwei-fragen-dann-stummes-flehen/#respond" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Hauptstadt Niamey</a>&nbsp;in das südlich gelegene Birnin Konni fahre, höre ich das Hörspiel „Die Hungerspiele. Die Tribute von Panem“. Es beginnt mit der Beschreibung einer Szene absoluter Armut in einer post-apokalyptischen Stadt namens District 12. Dreck, schlechte Kleidung sowie Lebensmittelknappheit bestimmen den Alltag.<br /><br />Als ich aus dem Fenster auf die Stroh- und Wellblechdächer schaue und hagere, bunt gekleidete Frauen vorbei laufen, kommt mir der Niger wie District 12 vor. Hier erleben viele Menschen die „<a href="http://blog.care.de/athiopien-erholung-braucht-zeit-wissen-ist-da/#respond" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Hungersaison</a>“ und es ist weder ein Film noch ein Buch, sondern die Realität.<br /><br />Umso mehr Freude bereitet es mir zu sehen, wie die Menschen hier mit CARE zusammenarbeiten, um ihre Lebenssituation zu verbessern.&nbsp;<br />Letzten April habe ich CARE schon einmal als Berater unterstützt, aber das ist meine erste Reise in eine Krisenregion. Noch nie in meinem Leben habe ich so viel Armut gesehen.</p>
<h2>Der Wunsch nach Wasser</h2>
<p class="bodytext">Niger ist auf Platz 186 von 187 auf dem Index für menschliche Entwicklung der UNO (HDI). Gemeinsam mit der Republik Kongo zählt das westafrikanische Land zu den am schlecht entwickelten Ländern der Welt. Ein Großteil der Menschen über 25 Jahre hat eine sehr geringe Bildung, viele können weder lesen noch schreiben. Besonders betroffen sind Frauen und Kinder. Und als würden die gegebenen Herausforderungen nicht ausreichen, kündigt sich eine Dürre an.&nbsp;<br /><br />Es wird damit gerechnet, dass im Oktober zehn der 16 Millionen Einwohner nicht mehr&nbsp;<a href="http://blog.care.de/zwei-fragen-dann-stummes-flehen/#respond" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >ausreichend Lebensmittel</a>&nbsp;zur Verfügung haben werden. Bereits jetzt essen viele Menschen nur noch eine Mahlzeit am Tag. Ohne fremde Hilfe werden viele Menschen körperliche Schäden davontragen.<br /><br />Vor allem die Dörfer im Westen Nigers sind unvorstellbar arm. Als wir Ayyawane besuchen, versammeln sich hunderte von Menschen zu einer Begrüßungszeremonie. Während des Programms zeigen Kinder den CARE-Besuchern eine Liste mit Wünschen. Dort sind weder Spielsachen noch Kleidung, geschweige denn ein Ausflug nach Disneyland aufgelistet, sondern einfach nur der&nbsp;<a href="fotogalerie-weltwassertag-2012.html" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="internal-link" >Wunsch nach Wasser</a>. Dabei gilt Ayyawane als „wohlhabend“ im Vergleich zu anderen Dörfern in der Region.&nbsp;</p>
<h2>Unser Müll ist ihr Schatz</h2>
<p class="bodytext">Wir sprechen mit dem Bürgermeister und den Dorfbewohnern über ihr Leben und ihre Träume. Am Ende unseres Besuchs bekomme ich einen kleinen Eindruck davon, was Armut bedeutet. Als wir bereit für die Abfahrt sind, versammeln sich Dutzende von Kindern hinter unserem Auto. Der Fahrer teilt keine Getränke an sie aus, sondern leere Dosen und Plastikflaschen. Die Dosen nutzen sie, um Spielzeuge daraus zu basteln und anschließend damit zu spielen oder sie zu verkaufen. In den Flaschen sammeln sie das Regenwasser, das eines Tages hoffentlich fallen wird.&nbsp;</p>
<h2><img alt="Frauen aus Ayyawane zeigen stolz ihren selbstgepflanzten Gemüsegarten. Im Hintergrund sieht man die Baumgruppen. (Foto: CARE/Ordóñez)" title="Frauen aus Ayyawane zeigen stolz ihren selbstgepflanzten Gemüsegarten. Im Hintergrund sieht man die Baumgruppen. (Foto: CARE/Ordóñez)" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_RO.NER.2012.03.0195.reduced.jpg.jpg" txdam="9067" height="200" width="300" />CARE unterstützt die Dorfbewohner</h2>
<p class="bodytext">Neben all dem Leid, das ich sehe, gibt es aber auch viel Hoffnung.&nbsp;<br />So besuchen wir beispielsweise einen Garten, für den CARE innerhalb der letzten fünf Jahre mehrere Brunnen gebaut hat. Außerhalb des Gartens steht eine Baumgruppe. Der Bürgermeister erzählt uns, dass sie die Bäume vor über 30 Jahren mit Hilfe von CARE gepflanzt haben. Damals war er elf Jahre alt. Das Holz der Bäume nutzen die Bewohner als Brennholz und zum Hausbau. Damit das Holz nicht ausgeht, pflanzen die Dorfbewohner immer neue Bäume.&nbsp;<br /><br />Wir reisen weiter nach Bangoukoirey, wo ich die&nbsp;<a href="http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M58e5c2bb31e.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >CARE-Spargruppe</a>&nbsp;des Dorfes kennenlerne. Jedes Mitglied gibt seinen Beitrag in Höhe von 80 Cent oder weniger in einen Gemeinschaftsfond. Diesen nutzen sie später, um kleine Darlehen an die Dorfbewohner zu vergeben. Die Leiterin der Gruppe ist in eine farbenfrohe Robe mit einem lila Schal gehüllt. Sie erzählt mir, dass sie sechs Jahre lang gespart hat. In dieser Zeit hat sie Geflügel, zwei Ochsen und einen Karren gekauft und alles mit Zinsen zurückgezahlt. Trotzdem ist das Leben hart. Mit der drohenden Dürre ist kein Geld mehr für die Zukunft übrig und längst sind die Lebensmittel knapp.</p>
<h2>Gedankenspiele am Ende meiner Reise</h2>
<p class="bodytext">Auf dem langen Rückweg nach Niamey höre ich das Hörbuch „Die Hungerspiele. Die Tribute von Panem“ zu Ende, während weitere Dörfer an mir vorüberziehen. Meine Gedanken wandern zu der „Hungersaison“ und zu der Nahrungskrise, die bittere Realität ist. Das Hörbuch erscheint mir plötzlich banal.&nbsp;<br /><br />Ich frage mich, wie man Menschen auf der ganzen Welt auf die&nbsp;<a href="http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M5e1acfcd813.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Krise in der Sahelzone</a>&nbsp;aufmerksam machen kann? Wie man eine Hungersnot, wie sie in&nbsp;<a href="http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M52be94e4bb3.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Teilen Somalias</a>&nbsp;ausgerufen wurde, verhindern kann? Wie man die bislang erreichten Veränderungen durch den Einsatz von CARE, anderen Nichtregierungsorganisationen, der Vereinten Nationen, der Regierungen und der betroffenen Menschen aufrechterhalten kann?&nbsp;</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>CARE benötigt 25 Millionen Euro Hilfe. Spenden Sie&nbsp;<a href="spenden-und-helfen.html" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="internal-link" >hier</a></b>.</p>]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit / Ernährung</category>
			<category>Bildung / Einkommen</category>
			<category>Nothilfe / Neuanfang</category>
			<category>Niger</category>
			<category>Tschad</category>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			<category>Nur DE!</category>
			<category>Mali</category>
			
			<author>mitscherlich@care.de</author>
			<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 16:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Niger: Nie wieder betteln müssen</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M58e5c2bb31e.html</link>
			<description>CARE unterstützt Familien im Niger, sich ein zusätzliches Einkommen zu sichern.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Tchima Ibrahim Iro ist gerade einmal 40 Jahre alt. Aber die vielen Falten in ihrem Gesicht sind die Spuren eines schwierigen Lebens. Tchima zieht ihre sechs Kinder alleine groß – ihr Mann ist schon vor vielen Jahren gestorben. Lange war sie auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen, ihre eigenen Einkünfte reichten nicht aus, um ihre große Familie zu versorgen.&nbsp;<br /><br />„Letztes Jahr haben mir die Menschen mehr gegeben als dieses Jahr. Die meisten haben jetzt wegen der Dürre selbst nichts mehr“, sagt Tchima.<br />Dass es in den Monaten vor der Ernte nicht ausreichend zu Essen gibt, ist im Niger sowie in anderen Regionen der Sahelzone nichts Neues. Doch in diesem Jahr muss&nbsp; mit einem drastischen Anstieg der Nahrungsmittelpreise gerechnet werden.&nbsp;<a href="http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M5f7b3869f58.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Dürren und regionale Unruhen</a>&nbsp;erschweren die Situation weiter.</p>
<h2>Ein zusätzliches Einkommen</h2>
<p class="bodytext">CARE unterstützt daher Familien wie Tchimas dabei, sich ein zusätzliches Einkommen zu sichern. Vor allem wenn keine Erntezeit ist und die Menschen nicht mehr genügend Vorräte haben, können sie sich so Lebensmittel leisten. Sie erhalten einen kleinen Lohn dafür, dass sie für die Gemeinde kleine Arbeiten erledigen. „Ich danke CARE für die finanzielle Unterstützung. Jetzt kann ich endlich Lebensmittel für mich und meine Familie kaufen“, sagt Tchima. Weder sie noch ihre Kinder können arbeiten. Deswegen erhalten sie etwas Geld von CARE. „Ohne diese Unterstützung hätte ich meinen Kindern nichts zu essen geben können.“<br /><br />Tchima lebt in der Gemeinde Sarkin Yamma, die in einem halbtrockenen Gebiet liegt. Die monotone Landschaft hier wird nur durch ein paar Akazien, Kamele und Brücken über trockene Flussbetten abgewechselt. Kleine Wetterveränderungen können hier große Auswirkungen darauf haben, ob und wie sich die Menschen versorgen können.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><a href="http://blog.care.de/niger-die-alten-von-maijanjare/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Die letzten drei Monate</a>&nbsp;hat es kaum geregnet. Die Regensaison begann später als gewöhnlich, die Regenfälle waren schwach und unregelmäßig. Die Ernten wurden zerstört und das Vieh – die Haupteinnahmequelle für die meisten Menschen hier – verendete. „Leider habe ich weder Land noch Vieh – nicht einmal ein Huhn besitze ich“, erklärt die sechsfache Mutter. „Am schwierigsten ist es für mich, meine Familie mit Essen zu versorgen.“&nbsp;</p>
<h2><img alt="Für gemeinschaftliche Arbeiten erhält Tchima Geld. (Foto: CARE/Ordóñez)" title="Für gemeinschaftliche Arbeiten erhält Tchima Geld. (Foto: CARE/Ordóñez)" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_120417Tchima_HIS2_04.jpg.jpg" txdam="9036" height="200" width="300" />Es geht um mehr als nur Nahrung&nbsp;</h2>
<p class="bodytext">Die Nahrungsmittelpreise sind enorm gestiegen. „Zurzeit kostet ein Sack mit etwa 2,5 Kilogramm umgerechnet etwa 80 Cent. Im letzten Jahr kostete er noch um die 65 Cent“, sagt Tchima.<br /><br />Aufgrund der schlechten Bedingungen während der Dürrezeit arbeiten viele Menschen für einige Monate im Ausland, um etwas Geld für die ganze Familie zu verdienen. Dieses Jahr mussten jedoch viele nigrische Arbeiter frühzeitig abbrechen. Aufgrund politischer Konflikte in umliegenden Ländern wie der Elfenbeinküste, Mali und Libyen mussten sie in ihre&nbsp;<a href="http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5ad2bd33c3d.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Heimat zurückkehren</a>. „Mein ältester Sohn ist 20 Jahre alt und lebt weit weg. Ich habe all mein Geld für seine Reisekosten ausgegeben, doch er hat keine Arbeit gefunden und wir haben kein Geld“, so Tchima.</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Unterstützen Sie die Menschen in der Sahelzone&nbsp;<a href="spenden-und-helfen.html" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="internal-link" >hier</a>.</b></p>
<p class="bodytext">Jede Krise führt dazu, dass Menschen ums Überleben kämpfen müssen. Sie müssen sich entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule oder zum Geld verdienen schicken. „Essen ist lebensnotwendig“, sagt Tchima. Eltern stehen somit vor der Frage, ihren Kindern die Schule zu ermöglichen oder die Grundversorgung der Familie zu sichern. „Ich wünschte, meine Kinder könnten zur Schule gehen, aber ich kann es mir leider nicht leisten“, sagt Tchima. Ihr ist bewusst, dass die Bildung ihrer Kinder wichtig ist, doch sie müssen auch essen.</p>
<h2>Solidarität unter den Dorfbewohnern</h2>
<p class="bodytext">Die Dorfbewohner helfen sich untereinander. „Wenn ich morgens aufwache, kann ich meinen Kindern nichts zu essen geben“, erzählt Tchima. Sie ist darauf angewiesen, Hilfe in Anspruch zu nehmen.&nbsp;<a href="http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5297f6525b3.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Die Dorfbewohner haben nur wenig</a>, aber sie teilen es mit ihr. „Die Leute wissen, dass ich nichts besitze und dennoch helfen sie mir.“<br /><br />Wie viele andere auch, häuft Tchima Schulden an. „Für gewöhnlich sind es sechs bis elf Euro im Monat“, so Tchima. Für ein Land, in dem das Bruttoinlandsprodukt 480 Euro beträgt, sind diese Beträge sehr hoch.<br /><br />Mit CAREs Hilfe hat Tchima wieder eine Perspektive. „Ich habe einen Teil der Schulden bereits zurückgezahlt und aufgehört zu betteln. Ich möchte das nie wieder tun müssen“, berichtet sie glücklich. „Ich habe nur noch acht Euro Schulden. Mit dem nächsten Gehalt vom Projekt (20 Euro) zahle ich sie weiter ab. Danach werde ich einen großen Topf Haferbrei für meine Kinder kochen. Es tut sehr gut, dass ich für mich und meine Familie sorgen kann.“</p>
<p class="bodytext"><b><a href="duerre-sahel-westafrika.html" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="internal-link" >--&gt; Weitere Informationen über die Sahelzone finden Sie hier</a></b></p>
<h2>Der Nutzen für die Gemeinde</h2>
<p class="bodytext">Mit Fördermitteln der Europäischen Kommission unterstützt CARE 11.377 Familien in den südlichen Regionen Marad, Tahoua und Zinder. Sechs Tage die Woche arbeiten Teilnehmer für einen Lohn von 40 Euro pro Monat. Die Haushalte, die unterstützt werden, sucht die Gemeinschaft aus.&nbsp;<br /><br />Obwohl das Hauptziel des Projekts ist, den Menschen finanziell unter die Arme zu greifen, profitieren die Gemeinde auch langfristig davon. Zukünftige Projekte im Bereich Umwelt und Infrastruktur fordern zudem<a href="http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M50502b74e63.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >&nbsp;den Einsatz der Teilnehmer</a>. Die Menschen aus Sarkin Yamma wandelten bereits jetzt ungenutztes Land in Weideland um. Sie entfernten Unkraut, säten Getreide und schaffen dadurch neues Weideland für ihr Vieh.<br /><br />Tchima hat den Nutzen des Projekts für die Gemeinschaft erkannt: „Unabhängig davon, wie viel Geld ich verdiene, bin ich Teil einer Gemeinschaft. Alle helfen einander.“&nbsp;<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Nur DE!</category>
			<category>Niger</category>
			<category>Mali</category>
			<category>Tschad</category>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			<category>Nothilfe / Neuanfang</category>
			<category>Gesundheit / Ernährung</category>
			
			<author>mitscherlich@care.de</author>
			<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 13:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mali: Mehr als 235.000 Menschen auf der Flucht</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M55c0fb3a1a7.html</link>
			<description>CARE unterstützt malische Flüchtlinge und Gastfamilien im Niger und in Mali. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Nach Angaben des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen sind mehr als 107.000 Menschen nach den Kämpfen in Mali auf der Flucht. Die meisten Flüchtlinge kommen aus den im Norden gelegenen Städten Gao, Kidal und Timbuktu. Laut dem Büro für die Koordination humanitärer Angelegenheiten der Vereinten Nationen (OCHA) sind weitere 128.000 Menschen in die umliegenden Länder geflohen.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&quot;Vielen Menschen in Mali fehlt es im Moment an fast allem: an Wasser, Nahrung und medizinischer Versorgung&quot;, so Marc de Lamotte, CARE-Regionaldirektor für Westafrika. &quot;Die Situation ist kritisch. Insbesondere Menschen in ländlichen Gebieten haben schlechten Zugang zum Lebensnotwendigsten. Die Infrastruktur wurde teilweise komplett zerstört.&quot;&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Für Mädchen und Frauen besteht besondere Gefahr: In Gao und Timbuktu wurde bereits von Vergewaltigungen berichtet.&nbsp;</p>
<h3>128.000 sind in den Niger geflüchtet</h3>
<p class="bodytext">Die Flüchtlingsströme verschlechtern sowohl in Mali als auch in den angrenzenden Ländern die bereits überstrapazierte Nahrungsmittelsituation. Viele haben durch die diesjährige Dürre und schlechte Ernte bereits ihre Lebensgrundlage verloren.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">CARE unterstützt malische Flüchtlinge im Niger mit Haushaltsgegenständen und Hygieneartikeln wie etwa Seife oder Eimern. In Mali wird CARE Vertriebene und Gastfamilien mit Nahrung und anderen lebensnotwendigen Gütern in dem Gebiet um Mopti zu helfen. An dieser Schnittstelle zwischen Süden und Norden des Landes kommen die meisten Flüchtlinge an.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&quot;CARE wird so schnell wie möglich auch die Menschen unterstützen, die vom Konflikt in Gao und Timbuktu betroffen sind&quot;, so de Lamotte.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">CARE arbeitet seit mehr als 40 Jahren in Mali sowie im Niger und hat langjährige Erfahrungen in der Flüchtlingshilfe.&nbsp;</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Helfen Sie CARE und den Menschen in Westafrika bei der Dürrevorsorge und spenden Sie&nbsp;<a href="spenden-und-helfen.html" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="internal-link" >hier</a>.</b></p>]]></content:encoded>
			<category>LU Aktuelle Meldungen</category>
			<category>Nur LU!</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 16:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mali: Mehr als 235.000 Menschen auf der Flucht</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5eca85d993c.html</link>
			<description>CARE unterstützt malische Flüchtlinge und Gastfamilien im Niger und in Mali. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Nach Angaben des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen sind mehr als 107.000 Menschen nach den Kämpfen in Mali auf der Flucht. Die meisten Flüchtlinge kommen aus den im Norden gelegenen Städten Gao, Kidal und Timbuktu. Laut dem Büro für die Koordination humanitärer Angelegenheiten der Vereinten Nationen (OCHA) sind weitere 128.000 Menschen in die umliegenden Länder geflohen.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&quot;Vielen Menschen in Mali fehlt es im Moment an fast allem: an Wasser, Nahrung und medizinischer Versorgung&quot;, so Marc de Lamotte, CARE-Regionaldirektor für Westafrika. &quot;Die Situation ist kritisch. Insbesondere Menschen in ländlichen Gebieten haben schlechten Zugang zum Lebensnotwendigsten. Die Infrastruktur wurde teilweise komplett zerstört.&quot;&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Für Mädchen und Frauen besteht besondere Gefahr: In Gao und Timbuktu wurde bereits von Vergewaltigungen berichtet.&nbsp;</p>
<h3>128.000 sind in den Niger geflüchtet</h3>
<p class="bodytext">Die Flüchtlingsströme verschlechtern sowohl in Mali als auch in den angrenzenden Ländern die bereits überstrapazierte Nahrungsmittelsituation. Viele haben durch die diesjährige Dürre und schlechte Ernte bereits ihre Lebensgrundlage verloren.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">CARE unterstützt malische Flüchtlinge im Niger mit Haushaltsgegenständen und Hygieneartikeln wie etwa Seife oder Eimern. In Mali wird CARE Vertriebene und Gastfamilien mit Nahrung und anderen lebensnotwendigen Gütern in dem Gebiet um Mopti zu helfen. An dieser Schnittstelle zwischen Süden und Norden des Landes kommen die meisten Flüchtlinge an.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&quot;CARE wird so schnell wie möglich auch die Menschen unterstützen, die vom Konflikt in Gao und Timbuktu betroffen sind&quot;, so de Lamotte.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">CARE arbeitet seit mehr als 40 Jahren in Mali sowie im Niger und hat langjährige Erfahrungen in der Flüchtlingshilfe.&nbsp;</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Helfen Sie CARE und den Menschen in Westafrika bei der Dürrevorsorge und spenden Sie&nbsp;<a href="spenden-und-helfen.html" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="internal-link" >hier</a>.</b></p>]]></content:encoded>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 16:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vanuatu: Malas Geschichte</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M596edf63d8c.html</link>
			<description>Die 23-jährige Mala musste als Zwölfjährige die Schule verlassen. Ihre Eltern konnten sich die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Seit Juni 2010 arbeitet CARE im Rahmen eines Projektes des Büros für humanitäre Angelegenheiten der Europäischen Kommission (ECHO) mit der Organisation &quot;Youth Challenge&quot; in Vanuatu, einem Inselstaat im Südpazifik zusammen. Ziel ist es, jungen Menschen in dem kleinen Inselstaat ein Praktikum zu vermitteln. Auch Mala Silas hat so ein Praktikumsplatz bekommen - im Büro von CARE in Vanuatu.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Mala ist 23 Jahre alt und von der Insel Tanna im Süden Vanuatus. Ihre Eltern konnten nicht zur Schule gehen. Auch Mala und ihre fünf Geschwister sind nur in die Grundschule gegangen. Das Geld für die weiterführende Schule hatten die Eltern einfach nicht. Mala ist bis zur sechsten Klasse in eine katholische Missionsschule gegangen. Aber schon bald hatten ihre Eltern nicht genügend Geld um die Schulgebühren, den Schulbus und die Schulmaterialien bezahlen zu können. Also musste sie die Schule abbrechen. &quot;Ich war sehr traurig, als ich die Schule verlassen musste. Doch das hat mich nicht entmutigt&quot;, erzählt Mala.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Mit ihren gerade einmal zwölf Jahren wurde sie von den Kirchenvertretern ausgewählt, als Lehrerin im Kindergarten ihrer Schule zu arbeiten. Sie bekam zusätzliche Ausbildungen und Unterstützung, die ihr geholfen haben, ein Praktikum bei CARE anzustreben.&nbsp;</p>
<h3>Teil der Vision als Praktikantin&nbsp;</h3>
<p class="bodytext">&quot;Ich wollte bei CARE als Freiwillige arbeiten, um mehr zu lernen und meine Fähigkeiten und mein Wissen zu verbessern. CARE als Organisation gefällt mir sehr gut. Ich wollte Teil der Vision sein, Armut zu bekämpfen und Menschen zu vermitteln, was Katastrophenvorsorge bedeutet. Ich möchte den Menschen helfen, sich besser auf mögliche Katastrophen vorzubereiten.&quot;&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Vanuatu ist stark von den Folgen des Klimawandels betroffen und die Bewohner leben laut dem &quot;WeltRisikoBericht&quot; mit dem höchsten Risiko Opfer einer Katastrophe zu werden. Der steigende Meeresspiegel bedroht die Existenz vieler Dörfer auf den Inseln. Schon ein Dorf musste 2005 umgesiedelt werden. In 50 Jahren könnte der Inselstaat verschwunden sein. Bei CARE lernte Mala mehr über Katastrophenvorsorge, Nothilfe und den Klimawandel. Sie wurde darauf vorbereitet, zwei Monate in den Projekten zu arbeiten. Bei ihrer Arbeit im Feld sammelten sie und die anderen Teilnehmer des Praktikanten-Programms von CARE wichtige Daten. Sie prüfen, wie anfällig Gemeinden für Katastrophen und Klimaveränderungen sind.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&quot;Durch das Praktikum bei CARE habe ich viel gelernt, was ich vorher nicht verstanden habe. Ich habe mehr über die Rechte verschiedener gesellschaftlicher Gruppen gelernt, über die Rechte von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen und wie wir ihnen helfen können, Teil der Gesellschaft zu sein. Ich habe auch gelernt, wie Geschlechtergleichheit zwischen Frauen, Männern, Mädchen und Jungen aussehen sollte. Das Praktikum hilft mir, die unterschiedlichen Situationen von Menschen zu verstehen und zu erkennen, wer Hilfe am dringendsten benötigt.&quot;&nbsp;</p>
<h3>Ein Praktikum als Möglichkeit für eine sichere Arbeitsstelle&nbsp;</h3>
<p class="bodytext">CARE bereitet durch das Praktikantenprogramm junge Menschen darauf vor, ihre Mitbewohner über Naturkatastrophen aufzuklären und sie darauf vorzubereiten. Arbeitslose Jugendliche gewinnen so neuen Mut, können ihre Fähigkeiten weiterentwickeln und erhöhen ihre Chancen auf einen Job. Die meisten Absolventen bekommen nach dem &quot;Youth Challenge&quot;-Programm eine sichere Arbeitsstelle.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Für Mala war das Praktikum nur ein Anfang: &quot;Ich möchte weiterhin zusammen mit dem CARE-Team gegen Armut kämpfen und Menschen auf der ganzen Welt helfen. Auch kann ich nun den Menschen in meiner Gemeinde helfen, sich besser auf zukünftige Naturkatastrophen vorzubereiten&quot;.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 16:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kosovo: „Ein Winter, den ich nie vergessen werde”</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5a1617b1d53.html</link>
			<description>Mit Geldern des Auswärtigen Amtes versorgt CARE Roma-Familien in Peja mit Feuerholz.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Hazir Gashi ist Roma. Er lebt in Berzhenik, einem kleinen Dorf in Peja, im Westen des Kosovo. Er lebt hier seit vielen Jahren, aber einen Winter wie den letzten hat er noch nie erlebt. &quot;Der Schnee war bis zu anderthalb Meter hoch, die Straßen konnten wir nicht mehr befahren&quot;, erzählt der 50-Jährige. Feuerholz zum Heizen hatte er nicht. Der Preis für Holz war gestiegen, bis zu 90 Euro kostete ein Kubikmeter. Hazir bekommt im Monat gerade einmal 80 Euro Sozialhilfe. Davon muss er seine achtköpfige Familie versorgen. Einen Großteil des Geldes muss er für Medizin für seine kranke Frau aufwenden. Manchmal sammelt er Altmetall und verkauft es zum Recycling. Genug, um sich Feuerholz zu kaufen, verdient er damit aber nicht. An Neujahr schenkte ihm deshalb ein Cousin ein bisschen Holz. &quot;Mein Cousin verdient selbst nicht viel. Aber mit dem Feuerholz hat er uns ein großes Geschenk gemacht. Wenigstens hatten wir es so an Silvester warm.&quot; Vor allem für seine sechs Kinder war es eine große Freude. &quot;Sie konnten vorher häufig wegen der Kälte nicht richtig schlafen&quot;, erinnert sich Gashi.&nbsp;</p>
<h3>Drei Kubikmeter Holz für jede Familie</h3>
<p class="bodytext">In einer besonders kalten Nacht lag eine seiner Nachbarinnen in den Wehen. Die schwangere Frau musste dringend ins Krankenhaus. &quot;Wir konnten zwar ein großes Auto organisieren, aber es gab einfach kein Vor und Zurück. Es war vollkommen unmöglich, es überhaupt nur einen Zentimeter zu bewegen.&quot; In den frühen Morgenstunden gebar die junge Frau mit Hilfe einiger Dorfbewohnerinnen ihr Kind. Im Auto, das sie eigentlich in den Kreissaal bringen sollte. &quot;Wir haben großes Glück gehabt. Der Mutter und dem Baby geht es gut.&quot; Das ganze Dorf hat dann zusammen gefeiert. Vor einigen Tagen hatten Hazir und seine Nachbarn einen weiteren Grund, zu feiern: Sie haben neues Feuerholz bekommen - von CARE. Jede Familie erhielt drei Kubikmeter Feuerholz, finanziert wurde die Hilfe vom Auswärtigen Amt.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&quot;Es hat sich viel verändert, seit dem Ende des Krieges. Jetzt warten wir auf den wirtschaftlichen Aufschwung. Bis dahin sind wir auf die Unterstützung von Hilfsorganisationen wie CARE angewiesen&quot;, sagt Hazir. &quot;Meine Kinder sind wie ich Roma, aber sie spielen mittlerweile auch mit Kindern anderer Ethnien. Das gibt mir große Hoffnung für die Zukunft.&quot;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			
			<author>mitscherlich@care.de</author>
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 10:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Südsudan: „Ein Tukul für die ganze Familie“</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5c38202c77a.html</link>
			<description>CARE unterstützt im Südsudan Rückkehrer. Die alleinerziehende Chuol ist eine von ihnen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Chuol weiß, dass es ist nicht einfach ist, sein altes Leben hinter sich zu lassen und woanders noch mal neu anzufangen. Vor der Unabhängigkeit des Südsudans im Juli 2011 lebte sie in Khartum, der sudanesischen Hauptstadt. Doch die Entscheidung, wieder in die alte Heimat - den Südsudan - zurückzukehren, fiel ihr leicht. Noch bevor die Unabhängigkeit endgültig anerkannt war, registrierte sie sich und ihre Familie als Rückkehrer und machte sich auf den Weg.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Den Norden verließ sie ohne ihr Hab und Gut. &quot;Lebensmittelpreise und andere alltägliche Produkte waren günstiger in Khartum. Hier ist alles teurer und es gibt kaum Schulen und Krankenhäuser. Dennoch sind meine Familie und ich glücklich, wieder Zuhause zu sein&quot;, sagt Chuol.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Chuol baute ihr Tukul selbst&nbsp;</b></p>
<p class="bodytext">Ihre Familie kehrte im Januar 2011 nach Unity State zurück. Unity State liegt im Norden an der Grenze zum Sudan, wo viele Rückkehrer ankommen. Dort konnte Chuol ein kleines Stück Land erwerben, wo sie sich einen Tukul, eine kegelförmige Lehmhütte mit Strohdach, baute. Den Bau dichtete sie mit Plastikplanen ab, damit ihr kleines Haus trotz Regenzeit trocken bleibt. Von CARE hat Chuol das Material für ihre Unterkunft bekommen - genauso wie 3.600 weitere Rückkehrer in Unity State. Chuol ist glücklich über die Unterstützung von CARE: &quot;Ich bin alleinstehend, muss mich um meine sieben Kinder kümmern und habe kein festes Einkommen. Ohne die Hilfe von CARE hätte ich kein Dach über dem Kopf&quot;.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das Tukul hat sie selbst gebaut. Sie grub die Löcher, um die Stützpfeiler ihres Tukuls im Boden zu verankern und baute die Wände aus Lehm. Ihre Nachbarn halfen ihr, das Dach mit Stroh zu bedecken. CARE stellte Schaufeln und andere Geräte bereit, die vor allem das Ausheben der Erde erleichterten. Zudem wurde ihr gezeigt, wie man einen wetterfesten Tukul errichtet. CARE-Gemeindehelfer unterstützten Chuol beim Bau mit Fachkenntnissen.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Rechtzeitig vor der Regenzeit war das Tukul fertig. Am Schluss hat Chuol gemeinsam mit den CARE-Helfern die Eingangstür eingesetzt. Jetzt möchte sie mit der Aussaat beginnen. Bald schon wird Chuol das Feld bestellen können. Während sie auf dem Acker arbeiten wird, muss ihr ältester Sohn auf die jüngeren Geschwister aufpassen. Aber ihre Nachbarn unterstützen die alleinerziehende Mutter. Die Gemeinde der Rückkehrer hält zusammen. Das macht Chuol stark. &quot;Auch wenn uns noch viele Herausforderungen bevorstehen, meine Familie und ich haben ein Dach über dem Kopf. Ein Tukul, das wir selbst gebaut haben.&quot;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 09:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kosovo: Feuerholz gegen die Kälte</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5e538267c00.html</link>
			<description>Mit Geldern des Auswärtigen Amtes verteilt CARE Feuerholz an Familien im Kosovo. Der Winter war so...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Winter in Europa war kalt. So kalt, dass der plötzliche Wintereinbruch viele Dörfer im Balkan von der Außenwelt abschnitt. Tagelang waren sie ohne ausreichend Nahrung, Wasser und Medikamente. In Teilen Serbiens wurde sogar der Notstand ausgerufen, mehr als 560 Menschen kamen in ganz Europa ums Leben.&nbsp; Senada Kurtovic ist eine von vielen, die diesen Winter so schnell nicht vergessen werden. Sie, ihr kranker Mann und ihre drei Kinder verbrachten die letzten drei Monate eingewickelt in warme Wolldecken, heizen konnten sie schon lange nicht mehr. Das Feuerholz war aus. Das Haus war bei Temperaturen unter 25 Grad so kalt, dass sie ihren eigenen Atem ständig sehen konnten. Manchmal ist Senada durch das Dorf gelaufen und hat Äste gesammelt, die durch den schweren Schnee abgebrochen sind. „An diesen Abenden konnte ich endlich wieder ein Lächeln in den Gesichtern meiner Kinder sehen, weil es schön mollig warm war“, erzählt sie.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>70 Euro Sozialhilfe für eine fünfköpfige Familie</b></p>
<p class="bodytext">Während des Krieges wurde ihr Haus im Dorf Berzhenik in der Nähe von Peja im Westen des Kosovo vollkommen zerstört. Seitdem leben sie in einem kleinen Haus, das eigentlich ihrem Nachbarn gehört. Der lebt allerdings im Ausland. Möbel hat die Familie nicht. „Wir müssen jeden Tag damit rechnen, dass er zurück kommt und sein Haus wieder haben will“, erzählt die 37jährige Senada. „Ich habe die lokale Regierung hier schon häufig um eine Unterkunft gebeten, sogar das Fernsehen hat uns mal dabei begleitet. Aber bisher gibt es für unsere Familie keine Lösung. Alles, was wir im Monat zum Leben haben, sind 70 Euro Sozialhilfe.“ Damit Senadas Familie und hunderte andere Familien wieder in einem warmen Haus leben können, verteilt CARE Kosovo mit der Unterstützung des Auswärtigen Amtes Feuerholz an sie.&nbsp;<br />Jeder zweite im Kosovo lebt – wie Senadas Familie – unterhalb der Armutsgrenze. Aber Senada verliert die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht. Ihre Kinder sind sehr gute Schüler, und&nbsp; sie gibt alles dafür, dass sie sie auch beenden können. Sie ist sich sicher, dass sich das auszahlt, wenn die beiden später einen guten Job bekommen. Bis dahin ist Senadas Familie darauf angewiesen, dass sie von Organisationen wie CARE unterstützt wird.&nbsp;<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Nur DE!</category>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			<category>Kosovo</category>
			
			<author>mitscherlich@care.de</author>
			<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 09:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kosovo: Alles Käse?</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M57e762a390a.html</link>
			<description>CARE unterstützt landwirtschaftliche Entwicklung im Kosovo.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Hier oben, in den Bergen im Osten des Kosovo, scheinen die Uhren noch etwas langsamer zu ticken. Saftig grüne Hügel ziehen sich bis zum Horizont, neben kleinen Bauernhöfen grasen hunderte Ziegen. Um den Hals tragen sie kleine Glocken, deren Konzert von einem leichten Wind über die Landschaft getragen wird. Eine Idylle, gut eine Fahrtstunde von der Hauptstadt Pristina entfernt? Der Schein trügt: Obwohl die Gegend für ihre guten landwirtschaftlichen Produkte bekannt ist, lebt jeder zweite hier unterhalb der Armutsgrenze. Häufig mangelt es an&nbsp;<a href="kosovo-landwirtschaft0.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Wissen um effiziente Produktionsabläufe</a>, an Geräten und auch an der breiten Vermarktung der Produkte.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Avni Syla, Ziegenbauer im kleinen Dorf Bresalce, weiß das nur zu gut. „Viele Farmer hier machen ihren Käse immer noch per Hand, in kleinen Töpfen auf dem Herd“, erklärt der zweifache Familienvater. Traditionell wird die Ziegenmilch auf einer Flamme erhitzt, bis sie zum Käse fermentiert. Aber das dauert lange, etwa zwei bis drei Tage. Auch Avni hat so bis vor einigen Monaten seinen Käse hergestellt. „Viel kam dabei nicht rum – es reichte gerade einmal für den Eigenbedarf. Verkaufen konnten wir nur wenig davon.“&nbsp;</p>
<h2>Käse „made in Kosovo“</h2>
<p class="bodytext">Um die Landwirtschaft in der Region anzukurbeln, unterstützt CARE zusammen mit der Europäischen Union (EU) Bauern wie Avni. Stolz präsentiert der 43-Jährige mit seinen ausgetretenen Stoffpantoffeln den Besuchern seine Produktionsstätte, die ihm von CARE zur Verfügung gestellt wurde. In dem weißgekachelten Raum, der an Avnis Hof angeschlossen ist, stehen Kühler, 600 Liter-Tanks und große Becken, in denen die Ziegenmilch gereinigt wird. „Unsere traditionelle Herstellungsweise entspricht nicht den Hygienestandards der EU. Aber mit meinen neuen Geräten und dem Wissen um Hygiene und Produktion ist das kein Hindernis mehr.“</p>
<p class="bodytext"><img alt="Avni mit seinem Sohn vor den neuen Geräten. (Foto:CARE/ Mitscherlich)" title="Avni mit seinem Sohn vor den neuen Geräten. (Foto:CARE/ Mitscherlich)" clickenlarge="1" style="padding-right: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_IMG_0552.JPG.jpg" txdam="9002" height="189" width="283" />Heute kann Avni in nur wenigen Stunden über 600 Liter Ziegenmilch verarbeiten – das ist fast zehnmal so viel wie vorher. Es gibt aber nicht nur mehr Käse, der auch noch besser schmeckt - es wissen auch mehr Menschen von dieser Delikatesse „made in Kosovo“. Mit Hilfe von CARE und der EU haben sich schon viele neue Kunden gefunden: Hotels und Restaurants in Pristina, aber auch in anderen Ländern haben Interesse. Mit CARE zusammen hat Avni einen Businessplan mit einem Vertriebskonzept erstellt. „Ich wusste vorher einfach nicht, was ich anders machen kann, um mehr produzieren und verkaufen zu können.“</p>
<h2>Ziegenbauern seit Generationen</h2>
<p class="bodytext">Für den Start der nächsten Ziegenkäse-Saison im Mai bereiten sich die umliegenden Bauern deswegen jetzt auf die größere Nachfrage vor. Einige von ihnen haben sogar schon weitere Ziegen gekauft, damit sie mehr Milch an Avni verkaufen können. Avni sucht bereits nach Personal, denn seine Frau Bedrije und er können die Produktion längst schon kaum mehr alleine stemmen. „Ich liebe meinen Job. Ich bin den ganzen Tag draußen in der Natur, mit meinen Tieren“, erzählt Avni. „Und jetzt kann ich davon nicht nur meine Familie besser ernähren, sondern auch weitere Menschen beschäftigen. Das ist großartig.“&nbsp;<br />Seine Familie hat seit Generationen Käse hergestellt, soweit Avni zurückdenken kann. Aber so viel Ziegenkäse, wie er heute produziert und verkauft – das ist in dem kleinen Dorf an der Grenze zu Serbien neu. Und irgendwann werden seine zwei Söhne das Geschäft übernehmen. So wie Avni es von seinen Eltern übernommen hat. „Wir haben seit Generationen hart gearbeitet. Dass unser Ziegenkäse jetzt zur Spezialität wird und einen Markt bekommt, das spornt uns an.“&nbsp;</p>
<h2><a href="http://www.youtube.com/watch?v=94DYpfdpY1U&amp;feature=player_embedded" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >--&gt; Sehen Sie hier das Video aus dem Projekt</a></h2>
<p class="bodytext">Selbst der&nbsp;Landwirtschaftsminister des Kosovo war schon zu Besuch auf Avnis Bauernhof. „Er hat mir gesagt, dass er noch nie so leckeren Ziegenkäse gegessen hätte. Er hat so viel davon gegessen, dass ich ihm das auch glaube“, lacht der 43-Jährige. Und Avni selbst? Kann er manchmal keinen Käse mehr sehen? „Vom Ziegenkäse kann ich nicht genug kriegen. Er passt einfach zu allem: zum Raki oder Brot, zu jeder Mahlzeit“, erzählt er und hält dabei die Ziege Rrushde auf dem Arm. Avni streichelt ihr liebevoll über den Kopf. Von seinen über 100 Ziegen ist keine einzige namenlos. Wahre Leidenschaft in den sanften Hügeln des Kosovo.</p>]]></content:encoded>
			<category>Kosovo</category>
			<category>Bildung / Einkommen</category>
			<category>Nur DE!</category>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			
			<author>mitscherlich@care.de</author>
			<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 15:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wasser: Zu wenig, manchmal zu viel</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M52c1dd42a1d.html</link>
			<description>Dr. Anton Markmiller, Generalsekretär von CARE Deutschland-Luxemburg, spricht im Interview über die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b><i>In Deutschland können wir einfach den Hahn aufdrehen, und bekommen so viel Wasser, wie wir brauchen. Aber wie viel Wasser braucht ein Mensch am Tag wirklich?&nbsp;</i></b></p>
<p class="bodytext">Laut den international anerkannten „SPHERE-Standards“, die die grundlegenden Bedürfnisse von Menschen nach Wasser, Nahrung, Unterkunft und medizinischer Versorgung festlegen, braucht jeder Mensch etwa 15 Liter am Tag. Das sind zwei bis sechs Liter Wasser für Körperhygiene und zum Kochen und etwa drei Liter zum Trinken. In Dadaab, dem weltweit größten Flüchtlingslager, stellt CARE jeder Person durchschnittlich diese 15 Liter Wasser am Tag zur Verfügung. Im Vergleich zu Deutschland ist das sehr wenig. Hier verbraucht jeder Mensch im Durchschnitt 124 Liter pro Tag: zum Duschen, Kochen, Putzen und natürlich zum Trinken.<br /><br /><b><i>Welche Rolle spielt der Zugang zu Wasser für Menschen, die von einer Katastrophe betroffen sind?</i></b><br /><br />Der Zugang zu Wasser ist lebensnotwendig, nicht umsonst wird Wasser auch „flüssiges Gold“ genannt. Menschen, die bei einem Erdbeben, einer Flut oder durch Dürre alles verloren haben, sind darauf angewiesen, dass sie von Hilfsorganisationen wie CARE mit Wasser versorgt werden. In Dadaab versorgt CARE daher 446.000 Menschen mit Wasser. Insgesamt verteilen wir etwa 7.5 Millionen Liter Wasser – und das jeden Tag! Außerdem erhalten die Betroffenen von uns Seife und Eimer, um das Wasser sicher zu transportieren. Sauberes Wasser zum Trinken aber auch zum Waschen ist deshalb so wichtig, weil sich besonders in Katastrophengebieten Krankheiten wie etwa Cholera schnell ausbreiten können.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b><a href="http://www.care.de/pressemitteilung-einzelmeldung+M552e66e1540.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >--&gt; Lesen Sie hier die Medieninformation zum Weltwassertag&nbsp;</a></b><br /><br /><b><i>Auch Monate nach der Dürre in Ostafrika kommen jeden Tag mehr Menschen in den überfüllten Flüchtlingslagern in Dadaab an. Wie stellt CARE hier die Wasserversorgung für hunderttausende Menschen sicher?&nbsp;</i></b></p>
<p class="bodytext">In Dadaab wird von 20 Bohrlöchern Grundwasser in erhöhte Tankbehälter gepumpt und von dort aus durch Wasserleitungen zu einer der über 480 Verteilungsstellen transportiert. Die Wasserleitungen werden ständig ausgebaut und gewartet, um auch die neu besiedelten Gebiete am Rande der drei Camps zu versorgen. Um den großen Bedarf an Wasser kurzfristig zu stillen, organisiert CARE auch Wassertankwagen, die täglich zu den Verteilungsstellen fahren und das Wasser auffüllen.&nbsp;<br /><b><br /><i>Warum ist die Wasserversorgung in Katastrophengebieten generell so schwierig?&nbsp;</i></b><br /><br />In urbanen Katastrophengebieten wie etwa in Japan oder auch in Haiti hängt es immer von der Qualität der örtlichen Versorgungssysteme und von der Zahl der betroffenen Menschen ab. Hier ist die Versorgungslage von Stadtbezirk zu Stadtbezirk oft sehr unterschiedlich.</p>
<p class="bodytext">Doch in vielen Ländern dieser Welt ist dauerhafte Wasserknappheit das eigentliche Problem. Zum Beispiel am Horn von Afrika. Nach Angaben der Vereinten Nationen benötigen alleine in Somalia rund 2,5 Millionen Menschen frisches Trinkwasser, um zu überleben. Dort hat es in den letzten Jahren in vielen Regionen einfach nicht genug geregnet. Dadurch haben die Menschen ihr Vieh verloren – das ist für sie gleichbedeutend mit dem Verlust ihrer Lebensgrundlage. Sie haben nichts mehr zu essen und zu trinken. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht, auf der Suche nach Wasser und Nahrungsmitteln. Doch auch die aufnehmenden Gemeinden haben oftmals keine Kapazitäten für so viele Menschen. Sie leben auf engem Raum unter schlechten hygienischen Bedingungen zusammen. Wasserstellen werden verunreinigt und so zum Herd von Krankheiten. Den Zugang zu sauberem Trinkwasser nach einem Katastrophenfall zu sichern, ist daher oberste Priorität.&nbsp;<br /><i><br /><img clickenlarge="1" alt="In Pakistan war das Trinkwasser nach den Fluten verschmutzt. (Foto: CARE/ Waleed Rauf)" title="In Pakistan war das Trinkwasser nach den Fluten verschmutzt. (Foto: CARE/ Waleed Rauf)" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left; " src="fileadmin/redaktion/aktuelles/2012/M%C3%A4rz/wassertag_interview_tm.jpg" txdam="8978" width="294" height="208" /><b>Doch nicht überall in Krisengebieten mangelt es an Wasser. In einigen Gebieten kommt es zu schweren Überflutungen. Was ist dann das Problem?&nbsp;</b></i></p>
<p class="bodytext">Schwere Fluten wie die in Pakistan nehmen den betroffenen Menschen häufig ihren ganzen Besitz. Sie haben keine Häuser mehr, die Ernten und damit das Einkommen sind zerstört. In Pakistan hatten tausende Menschen nach den letzten Überschwemmungen 2011 kein sauberes Trinkwasser mehr. Brunnen und Wasserstellen wurden ebenso zerstört wie Geschäfte, in denen man Trinkwasser kaufen konnte. Schmutziges Wasser, das die Flut mit sich bringt, zählt dann zu den größten Gefahrenquellen. In den Teilen Pakistans, in denen das Wasser nur langsam abfloss, waren weite Teile der Dörfer und Felder lange überschwemmt. Stehendes Wasser ist eine Brutstätte für Moskitos und Seuchen wie Malaria. Die bestehenden Brunnen werden häufig verschmutzt. CARE versorgte die Menschen nach der Flut mit sauberem Wasser und stellte zahlreiche Trinkwasseraufbereitungsanlagen zur Verfügung.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b><a href="http://www.care.de/fotogalerie-weltwassertag-2012.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >--&gt; Mehr Bilder in der Fotogalerie &quot;Weltwassertag 2012&quot;</a></b></p>
<p class="bodytext">Nach humanitären Katastrophen ist verschmutztes Wasser oft der Hauptgrund für schwere Krankheiten. Es ist schwierig, genau zu sagen, wie viele Menschen an den Folgen von verschmutztem Wasser sterben. In den meisten Fällen sind diese Erkrankungen heilbar, vorausgesetzt, dass medizinische Hilfe vorhanden ist und rechtzeitig aufgesucht wird. Nach dem Erdbeben in Haiti, nach dem über eine Million Menschen im Januar 2010 in Notunterkünften lebte, waren schlechte hygienische Bedingungen die Ursache für die Ausbreitung von Cholera. Die schnelle Versorgung der Menschen mit sauberem Trinkwasser ist deshalb nach Katastrophen überlebenswichtig.&nbsp;</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Magazin CARE<i>&nbsp;affair</i>&nbsp;Wasser</b><a href="fileadmin/redaktion/service/downloads/wasser21x26.pdf" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" ><b><img alt="CARE affair Wasser" title="CARE affair Wasser" style="padding-top: 10px; padding-bottom: 10px; padding-left: 10px; float: right;" src="uploads/RTEmagicC_CARE_affair_Wasser.jpg.jpg" txdam="8980" width="104" height="129" /></b></a><br /><br />Das Wasser der Welt ist ungleich verteilt. Über eine Milliarde Menschen trinkt Bakterien verseuchtes Wasser, doppelt so viele haben keine Toiletten und Waschräume. Ihnen allen wird dabei eines geraubt:Das Menschenrecht auf Wasser.<br />Lesen Sie mehr im&nbsp;<a href="fileadmin/redaktion/service/downloads/wasser21x26.pdf" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >CARE&nbsp;<i>affair&nbsp;</i>Wasser</a><br /><br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Nur DE!</category>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			<category>Gesundheit / Ernährung</category>
			<category>Pakistan</category>
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			<category>Niger</category>
			<category>Haiti</category>
			<category>Haiti</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 14:42:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Südsudan: Langes Warten, kein Wasser</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M53d6c194481.html</link>
			<description>CARE unterstützt tausende Rückkehrer in den Südsudan mit sauberem Wasser, Nahrungsmitteln und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Seit der Unabhängigkeit des Südsudan im Juli 2011 sind bereits mehr als 360.000 Südsudanesen aus der Republik Sudan in ihre alte Heimat zurückgekehrt. Für eine weitere halbe Million Südsudanesen ist der 8. April ein Stichtag - dann müssen sie sich entscheiden, ob sie als Gastarbeiter im Sudan bleiben oder das Land verlassen möchten.&nbsp;<br /><br />CARE rechnet daher mit großen Flüchtlingsströmen in den nächsten Wochen, wenn tausende Rückkehrer die Grenze passieren werden. Die meisten Menschen werden mit dem Zug in der nördlichsten Provinz Bahr el Ghazal ankommen, um von dort aus ins Landesinnere zu reisen.&nbsp; Auf diesem Weg machen sie Halt in der Provinz Unity State, eine Provinz weiter westlich zu Bahr el Ghazal, wo nach Schätzungen von CARE pro Tag 10,000 Menschen ankommen werden.&nbsp;</p>
<h2><b>Lange Wartezeiten</b></h2>
<p class="bodytext">„Viele Rückkehrer werden sehr lange Zeit warten müssen, um weiter reisen zu können“, so Peter Avenell, stellvertretender Länderdirektor von CARE Südsudan. „Die Menschen benötigen Hilfe und Unterstützung in dieser Übergangszeit. Viele von ihnen sind seit Jahrzehnten nicht mehr in ihrer Heimat gewesen, andere haben nie dort gelebt.“&nbsp;<br /><br />Gemeinsam mit südsudanesischen Behörden, den Vereinten Nationen und anderen Nichtregierungsorganisationen bereitet sich CARE auf die Rückkehrer vor. „Allerdings haben selbst die Vereinten Nationen und wir Hilfsorganisationen zusammen nicht genügend Mittel, um die notwendigen Hilfsmaßnahmen für eine derart große Anzahl an Menschen vorzubereiten&quot;, sagt Peter Avenell.&nbsp;<br /><br />Ausbleibender Regen, die kritische Sicherheitslage und die hohe Zahl der Rückkehrer hat in der Vergangenheit die Nahrungsmittelknappheit verschärft. CARE schätzt, dass in den kommenden Monaten etwa acht Millionen Menschen nicht ausreichend zu essen haben werden.<b><br /></b></p>
<h2><b>Nahrung, sauberes Wasser und Unterkünfte&nbsp;</b></h2>
<p class="bodytext">CARE plant, die Flüchtlinge mit Nahrung und Wasser zu versorgen und Sanitäranlagen zu errichten. Damit die ankommenden Menschen ausreichend Trinkwasser haben, müssen vor allem Bohrlöcher instand gesetzt werden. Zusammen mit den Vereinten Nationen stellt CARE Baumaterial zur Verfügung, mit denen die Neuankömmlinge sich selber Unterkünfte – sogenannte Tukuls – bauen können. Zusätzlich wird CARE eine Gesundheitsstation in Unity State unterstützen sowie medizinische Grundversorgung in den Flüchtlingslagern anbieten.&nbsp;<br /><br />„Wir brauchen dringend Spenden. Die kommende Regenzeit Ende April wird die Versorgung der betroffenen Gebiete noch zusätzlich erschweren. Deshalb müssen wir jetzt mit den Vorbereitungen beginnen“, warnt Peter Avenell.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Nur DE!</category>
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			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 14:35:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Niger: Viele Schritte gegen den Hunger</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M56e7a755d75.html</link>
			<description>Vorsorgen ist besser als heilen: Wie CARE Kleinbauern unterstützt, sich auf Dürren vorzubereiten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Im Niger hat es nicht geregnet. Schon wieder nicht. Die Gefahr einer erneuten Hungerkrise steigt mit jedem Tag ohne Leben spendenden Regen. Doch das Schlimmste kann verhindert werden, wenn Getreidevorräte aufgestockt und Kleinbauern unterstützt werden.&nbsp;<br /><br />Im Sommer und Herbst letzten Jahres blickte die Welt auf das Horn von Afrika, wo von Äthiopien über Kenia bis Somalia Hunger herrschte. Leider kam die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft zu spät, um die Not zu verhindern. CARE und andere Organisationen mussten schnell handeln und viele Ressourcen aufbringen, um Leben zu retten. Vorsorge hätte das Schlimmste verhindern können.</p>
<p class="bodytext"><b><a href="http://www.care.de/?id=3323" title="Opens internal link in current window" target="_blank" >--&gt; Alle Informationen aus der Sahelzone</a></b><a href="http://www.care.de/?id=3323" title="Opens internal link in current window" target="_blank" >&nbsp;<br /></a><br />Heute bahnt sich auf der anderen Seite des Kontinentes, in Westafrika, ein ähnliches Szenario an. Im Niger hat es dieses Jahr kaum geregnet. Der Großteil des westafrikanischen Landes liegt in der Sahara, es ist ein trockenes, unwirtliches Gelände. Die spärlichen Niederschläge, die zwischen Juni und September fallen sollten, sind lebensnotwendig, damit Pflanzen gedeihen können. Regenfälle im Mai 2011 machten den Bauern große Hoffnungen. Doch das Bild wandelte sich, als der Regen erneut ausblieb. Nun herrscht Dürre. &nbsp;<br /><br />Besonders der Hirseanbau leidet. Als die Pflanzen im November verdorrten, waren fast drei Millionen Menschen von akuter Nahrungsknappheit bedroht. Diese Zahl könnte weiter steigen, wenn im Juli und August 2012 wieder die Trockenzeit beginnt.&nbsp;<br /><b></b></p>
<h2><b>Unerschwingliche Nahrung und die Schuldenspirale</b></h2>
<p class="bodytext">An vielen Orten gibt es zwar genügend Nahrungsmittel. Aber sie sind so teuer, dass es sich der Großteil der Bevölkerung nicht leisten kann. Der Grund: Lebensmittelspekulation. Händler kaufen das Getreide unmittelbar nach der Ernte zu niedrigen Preisen auf. Wenn die lokalen Geschäfte beinahe leer sind, erhoffen sie sich Profit, indem sie das gebunkerte Getreide zu hohen Preisen verkaufen. Um sich weiterhin Nahrungsmittel und Saatgut leisten zu können, bleibt den meisten Menschen nur eine Lösung: Sie müssen Kredite aufnehmen, die sie dann mit dem Ertrag der nächsten Ernte zurückzahlen. Bleibt diese Ernte aus, müssen sie erneut Kredite aufnehmen und enden in einer Schuldenspirale, aus der es keinen Ausweg gibt – besonders wenn die Ernte wieder ausbleibt.<br /><br /><img alt="CARE hilft die Wüste wieder zu begrünen. (Foto: CARE/ Brooks)" title="CARE hilft die Wüste wieder zu begrünen. (Foto: CARE/ Brooks)" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_DSC_0572.jpg.jpg" txdam="8938" height="201" width="300" />Um Geld zu verdienen, entschließen sich viele Menschen im Niger dazu, das Land zu verlassen, um&nbsp; anderswo zu arbeiten. Die Reise dorthin ist jedoch sehr teuer für die Familie. Oft müssen sie weitere Kredite aufnehmen oder ihr Land verkaufen, um sich die Papiere fürs Ausland leisten zu können. Wenn sie kein Land mehr besitzen, verlieren sie ihre wichtigste Einnahmequelle. Darüber hinaus nehmen Gastarbeiter große Risiken auf sich. Nach den politischen Unruhen in Libyen, Nigeria und der Elfenbeinküste mussten unzählige Gastarbeiter fliehen und kamen mit leeren Händen zu ihren Familien zurück.&nbsp;</p>
<h2><b>Bäume und Speicher</b></h2>
<p class="bodytext">Es gibt Auswege. Aber diese brauchen Zeit und kontinuierliche Unterstützung, auch abseits der Weltaufmerksamkeit. Eine Lösung: Getreidespeicher, in denen das Korn sicher gelagert und zu Normalpreisen verkauft werden kann, sobald&nbsp; der Marktpreis ansteigt. Damit könnte man einer Hungerskrise entgegenwirken und den Bauern eine Chance geben, sich aus der Schuldenspirale zu befreien. Schon heute passen sich die Menschen der Region eigenständig an den Klimawandel an. Im Niger gibt es etwa eine Initiative namens „Die Wüste gemeinsam grüner machen“. Dabei werden Bäume gepflanzt, Büsche und andere Pflanzen, die Feuchtigkeit speichern und die Temperatur des Bodens senken. Das steigert die Erträge. CARE unterstützt die Initiative seit 1985. Gemeinsam konnten so rund fünf Millionen Hektar Anbaufläche wieder nutzbar gemacht werden.<br /><br />Die Erfahrung zeigt: Vorsorge ist möglich. Und sie ist kostengünstiger und nachhaltiger als die immer wieder notwendigen Hilfseinsätze, um Hunger zu bekämpfen.</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Helfen Sie CARE und den Menschen in Westafrika bei der Dürrevorsorge und spenden Sie&nbsp;<a href="spenden-und-helfen.html" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="internal-link" >hier</a>.</b></p>]]></content:encoded>
			<category>Nur DE!</category>
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			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 17:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Japan: Von Märkten und Machern</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5d72b2c7a78.html</link>
			<description>Durch den Tsunami verloren die Menschen nicht nur ihr Zuhause, auch die Infrastruktur ihrer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Es ist neun Uhr in der Früh und auf dem Parkplatz vor dem Paschinko Spielsalon in Otsuchi herrscht geschäftiges Treiben. Bänke und Tische werden aufgeklappt. Kleine Transportwagen fahren vor und wandeln die Ladeflächen in Auslagen für ihre Waren um. &nbsp;Deshalb ist der Markt auch als “Ladeflächen-Markt” bekannt.&nbsp; Es gibt Gemüse, Fisch, selbst gemachte Süßigkeiten, Tofu und Bohnenpaste. Der Geruch frisch gekochter Nudeln liegt in der Luft. Es ist Oktober 2011, und zum ersten Mal nach dem schweren Erdbeben und Tsunami, der im März desselben Jahres die Nordküste Japans verwüstet hat, ist der Wochenendmarkt in Otsuchi wieder geöffnet. Zur Feier des Tages bereitet die japanische Nudelfirma Kashiwazaki 300 dampfende Schalen für die hungrigen Mägen der Marktbesucher vor.&nbsp;</p>
<h2>&quot;Wir wollen uns selbst helfen&quot;</h2>
<p class="bodytext">Auch CARE unterstützte die Neueröffnung des Marktes und stellte die Ausrüstung für die Marktstände. Die Idee der Wiedereröffnung stammt von Herrn Shoetsu und Frau Mukushi, die vor der Katastrophe Meeresfrüchte verkauften. Beide wollten einen „Ort schaffen, an dem der Handel wieder aufleben kann“, wie sie erzählen. Vor allem möchten sie Menschen zusammenbringen: Einzelhändler, deren Läden zerstört wurden, Landwirte, die ihre Produkte verkaufen möchten und Anwohner, die nach lokalen Einkaufsmöglichkeiten suchen.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Wir wollten einen Ort schaffen, an dem wir selbst aktiv werden, arbeiten und Geld verdienen können und nicht auf fremde Hilfe warten müssen“, sagt Frau Mukushi. „Ich hoffe, dass der Ladeflächen-Markt der erste Schritt für einen Neubeginn ist.“&nbsp;</p>
<h2><img alt="Bude auf dem Markt in Otsuchi. (Foto: CARE)" title="Bude auf dem Markt in Otsuchi. (Foto: CARE)" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" txdam="8927" src="uploads/RTEmagicC_IMG_2498.JPG.jpg" height="225" width="300" />Wie ein Leuchtfeuer</h2>
<p class="bodytext">Ungefähr 15 Läden sind nun auf dem Markt in Otsuchi wiedereröffnet, viele Produkte sind bereits vor Mittag ausverkauft. Doch es geht hier nicht nur ums Kaufen und Verkaufen. Der Markt ist ein Ort des öffentlichen Lebens, an dem Menschen sich begegnen und miteinander sprechen. Denn es ist wichtig, sich mit anderen auszutauschen, um traumatische Erlebnisse zu verarbeiten. Tatsächlich traf Frau Mukushi eine alte Freundin bei der Eröffnungsfeier, von der sie nicht wusste, wie&nbsp;sie den Tsunami überstanden hatte.</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Aktuelle Informationen aus Japan finden Sie&nbsp;<a href="tsunami-japan.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >hier</a>.</b></p>
<p class="bodytext">Der Einsatz und die Kraft einzelner Menschen breiten sich wie ein Leuchtfeuer in der Gemeinde aus. Viele Menschen fahren mehr als 70 Kilometer, um den &quot;Ladeflächen-Markt&quot; zu besuchen und er wächst ständig. Obwohl der Markt ursprünglich von den Einwohnern der Stadt Otsuchi gegründet wurde, beteiligt sich nun auch der regionale Handels- und Industrieverband an der Organisation. CARE wird auch weiterhin die Anstrengungen und Projekte der Einwohner in Otsuchi und anderen Orten der betroffenen Iwate Präfektur unterstützen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Nur DE!</category>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			<category>Japan</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 17:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Japan: Hoffnung durch Musik </title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5523e493a9b.html</link>
			<description>Arabella Steinbacher ist eine Violinistin von Weltrang. Nach dem Tsunami 2011 reiste sie nach Japan...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Lächelnd steht Arabella Steinbacher in einer kleinen Turnhalle in der zerstörten Küstenstadt Kamaishi im Norden Japans. Eine Kinderschar in blauen Trainingsanzügen blickt sie erwartungsvoll an. Mit einem bunten Plakat heißen sie die berühmte Geigerin mit deutsch-japanischen Wurzeln herzlich willkommen. Die Musikerin fühlt sich mit ihrem jungen Publikum sichtlich wohl und man merkt Arabella an, dass ihr der Auftritt heute sehr viel bedeutet. Die Turnhalle in der sie gerade steht, diente monatelang als Notunterkunft für die Betroffenen des Tsunamis. Jetzt erfüllen Solostücke von Bach den Raum.&nbsp;</p>
<h2>&quot;Ich möchte den Menschen Zuversicht schenken&quot;&nbsp;</h2>
<p class="bodytext">Den Entschluss für ihre Konzertreise in die von Tsunami betroffenen Gebiete traf Arabella Steinbacher, kurz nachdem sie von der Katastrophe erfahren hatte. Ihr war auch sofort klar, dass sie abseits großer Konzerthallen auftreten wollte, direkt in den betroffenen Gebieten, um den Menschen nahe zu sein: &quot;Ich möchte etwas von der Zuneigung und Kraft, die ich seit Jahren von meinem Publikum erhalte, an die Menschen in Japan zurückgeben.&quot;&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><img title="CARE unterstützt Schulen in Japan. (Foto: CARE)" style="float: left; padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px;" alt="CARE unterstützt Schulen in Japan. (Foto: CARE)" src="uploads/RTEmagicC_IMG_4804_07.jpg.jpg" txdam="8915" width="300" height="225" />In Zusammenarbeit mit CARE kam die viertägige Reise in die besonders schwer betroffene Präfektur Iwate im Dezember 2011 zustande. CARE hat sich unmittelbar nach dem Erdbeben mit seiner Hilfe auf die Region konzentriert. Während die Weltöffentlichkeit nach Fukushima blickte, mussten hier etwa 25.500 Menschen in Notunterkünften Zuflucht suchen. CARE unterstützte sie mit heißen Mahlzeiten, Decken, Handtüchern, Hygieneartikeln und Material zum Wiederaufbau. Heute leistet CARE vor allem Gemeindearbeit und psychologische Betreuung. Doch auch mehrere Monate danach kann von Normalität in der Region nicht die Rede sein. Tausende Menschen leben immer noch in Notunterkünften.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Diesen Menschen möchte Arabella Mut und Hoffnung machen: &quot;Ich habe das Bedürfnis, mit meiner Musik diejenigen zu erreichen, die alles verloren haben. Man kann durch Musik viel Trost und Kraft geben, da sie über Worte hinausgeht. Mir persönlich hat Musik auf emotionaler Ebene durch viele schwere Zeiten geholfen.&quot;&nbsp;</p>
<h2>Musikinstrumente für die Kinder und ein Konzert vom Weltstar&nbsp;</h2>
<p class="bodytext">Nach ihrem Auftritt in der Turnhalle reist die junge Künstlerin weiter Richtung Süden. In der ebenfalls schwer zerstörten Stadt Otsuchi spielt sie im Klassenraum einer Grundschule. CARE engagiert sich in Otsuchi besonders an Schulen und verteilt unter anderem Unterrichtsmaterialien. Zudem werden außerschulische Aktivitäten veranstaltet, um den Kindern ein Stück Alltag wiederzugeben. Dass die Schülerinnen und Schüler auch Musikinstrumente erhalten haben, gefiel Arabella Steinbacher natürlich besonders.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Kontakt mit den Menschen vor Ort ist der Tochter einer japanischen Sängerin wichtig: &quot;Es ist schließlich meine zweite Heimat. Mit Japan verbinde ich meine Kindheit, die ich jeden Sommer bei meinen Großeltern in Tokyo verbracht habe.&quot; Viele ihrer Kollegen hatten unmittelbar nach der Katastrophe ihre Konzertreisen nach Japan abgesagt. Doch Arabella denkt anders: &quot;Gerade in dieser schweren Situation war es mir besonders wichtig, meinen Landsleuten zu zeigen, dass ich sie nicht im Stich lasse und dass ich an sie denke. Es ist mir ein großes Anliegen, Konzerte für sie zu spielen.&quot;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>LU Aktuelle Meldungen</category>
			<category>Nur DE!</category>
			<category>Asien</category>
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			<category>Indonesien</category>
			<category>Afghanistan</category>
			<category>Ost Timor</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 16:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weltfrauentag: Rock-Konzerte und Motorradfahren für Frauenrechte </title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M53e835d39ae.html</link>
			<description>CARE ehrt den 101. Weltfrauentag auf allen fünf Kontinenten – mit Musik, starken Stimmen und jeder...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am 8. März 2012 jährt sich der Internationale Frauentag bereits zum 101. Mal. Der Tag ehrt mutige Frauen aus Vergangenheit und Gegenwart, die sich für Gleichberechtigung und Unabhängigkeit einsetzen. Auch CARE feiert den Frauentag – weltweit!&nbsp;</p>
<h2>Kenia: Stars hautnah!</h2>
<p class="bodytext">In Kenia wird gerockt! CARE hat bereits am vergangenen Samstag die Festivitäten zum Internationalen Frauentag mit einem großen Konzert eingeläutet. Fünf der bekanntesten Popstars Kenias standen im Kibera-Slum in Nairobi auf der Bühne und sangen exklusiv für alle Mädchen, die an Bildungsprogrammen von CARE teilnehmen. -&gt;&nbsp;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=_i4JcNLbLo0" title="Opens external link in new window" target="_blank" >zum Video&nbsp;</a>und zum&nbsp;<a href="fileadmin/redaktion/aktuelles/2012/März/IWD_2012_-_CARE_Kenya_Report.pdf" title="APPLIKATION, IWD 2012 - CARE Kenya Report, IWD_2012_-_CARE_Kenya_Report.pdf, 2.2 MB" >Bericht</a></p>
<h2>Nepal: Mit dem Motorrad für die Gleichberechtigung</h2>
<p class="bodytext"><img clickenlarge="1" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_Motorad-Rally.jpg.jpg" txdam="8935" height="136" width="241" alt="" /></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Mit einer Motorrad-Rallye durch die Hauptstadt Kathmandu feiern 300 Frauen mit CARE in Nepal den Weltfrauentag. Darunter sind auch Prominente und Vertreter der Zivilgesellschaft. Musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt einer Frauenband.&nbsp;</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Ägypten:&nbsp;„LAHA“ – „FÜR SIE“</h2>
<p class="bodytext">Auch in Ägypten wird der Tag musikalisch begangen. Mit einer großen Konzertveranstaltung mit dem programmatischen Titel „Laha“ (deutsch „Für sie“) würdigt CARE zusammen mit der UN-Frauenorganisation den unermüdlichen Einsatz und die Erfolge von ägyptischen Frauen für Veränderungen in ihrem Land. Bei einem bunten Abend mit viel Musik rufen die etwa 1.000 Besucher, darunter Vertreter aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Religion, für eine Stärkung von Mädchen und Frauen auf.</p>
<h2>Österreich: Who takes responsibility for tomorrow?</h2>
<p class="bodytext">In unserem Nachbarland liegt der Schwerpunkt auf Diskussion und Information: CARE Österreich lädt in Kooperation mit dem Netzwerk Deloitte Professional Women zu einer Podiumsdiskussion ins Museums Quartier in Wien und diskutiert dort mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Kultur und Wirtschaft zum Thema „Who takes responsibility for tomorrow?&quot;</p>
<h2><img style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_DSC-1232_01.jpg.jpg" txdam="8908" height="199" width="300" alt="" /></h2>
<h2>Frankreich: Zeig Dein Gesicht – für die Frauen dieser Welt!</h2>
<p class="bodytext">In Frankreich startet die große Facebook- Kampagne „Frauen verändern die Welt –365 Tage im Jahr”. Menschen können&nbsp;<a href="http://www.facebook.com/CARE.France?sk=app_323267564383614" title="Opens external link in new window" target="_blank" >hier</a>&nbsp;ihr Foto in ein großes Mosaik hochladen und so die Kampagne unterstützen. Am 8. März werden den ganzen Tag über die Fotos&nbsp;in der Pariser Metro gezeigt.&nbsp;</p>
<h2><br />Indien:&nbsp;Farbe bekennen – gegen Gewalt an Frauen</h2>
<p class="bodytext">Indien eröffnete die Feierlichkeiten zum Internationalen Frauentag mit Farbpulver. Seit Beginn des traditionellen Frühlingsfestes Holi, dem Fest der Farben, erinnert CARE in Indien an die Rechte von Frauen. Mit einer Kerzenzeremonie erneuerte CARE seine Selbstverpflichtung, Frauen zu stärken und jegliche Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen.&nbsp;</p>
<h2>Kroatien:&nbsp;„Real Men“ halten nichts von Gewalt an Frauen</h2>
<p class="bodytext">Echte Männer sagen Nein zur Gewalt an Frauen: CARE stellt am 8.März das Forum „Real Men” in der kroatischen Hauptstadt Zagreb vor. Die neue Plattform ermöglicht jungen Männern gemeinsam mit Politikern, Stars und Profisportlern, sexueller Gewalt gegen Frauen den Kampf anzusagen. Auch der Präsident unterstützt das Forum und lud CARE zu seiner Veranstaltung mit dem Bevölkerungsfond der Vereinten Nationen ein.&nbsp;</p>
<h2>Serbien: Unternehmerinnen feiern</h2>
<p class="bodytext">CARE Serbien stellt die berufstätige Frau in den Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Frauen, die für ihr Kleinunternehmen ausgezeichnet wurden, sind eingeladen mit anderen Familien über ihre Erfolge zu sprechen. Vor allem Männer sollen für die Gleichstellung der Frau im Berufsleben sensibilisiert werden.&nbsp;</p>
<h2>Bosnien: Roma-Frauen aktiv gegen Rassismus</h2>
<p class="bodytext">Sechs Roma-Frauenorganisationen informieren am Weltfrauentag über ihre Kampagnenarbeit gegen Rassismus und Diskriminierung. CARE in Bosnien unterstützt die Aktivistinnen bei ihren Straßenaktionen, die bis zum 8. April laufen werden. Das CARE-Video&nbsp;<a href="video-roma.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >„Ich bin eine Roma“</a>&nbsp;wird in verschiedenen Städten bei öffentlichen Kundgebungen gezeigt.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Event-Tipp</b>&nbsp;zum Frauentag in Deutschland:&nbsp;<a href="einzel-aktionen-events+M5187d084c36.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" >Ausstellung “Frauen verändern die Welt”</a>&nbsp;von Phil Borges zu Gast in Saarbrücken.<br /><a href="fileadmin/redaktion/aktuelles/2011/Februar_2011/care_affair_Frauen.pdf" title="TEXT, care affair Frauen, care_affair_Frauen.pdf, 5.4 MB" target="_blank" ><img style="float: right; padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px;" txdam="6659" src="uploads/RTEmagicC_Cover_CARE_affair2.jpg.jpg" title="Das Aktuelle CARE affair Frauen." height="155" width="126" alt="" /></a><br /><b>Für CARE stehen&nbsp;<a href="http://www.care.de/careaffair-frauen.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" >Frauen</a>&nbsp;seit vielen Jahren im Mittelpunkt:</b>&nbsp;In Ausbildungsprogrammen lernen sie nicht nur für den Beruf, sondern auch fürs Leben; in&nbsp;<a href="dossier-spargruppen.html" title="Opens internal link in current window" >Kleinspargruppen</a>&nbsp;können sie sich mit eigenem Geld kleine Unternehmen aufbauen und für sich und ihre Familien Wege aus der Armut finden. Die Erfahrung zeigt, dass nicht nur die Frauen von ihrer Förderung profitieren: Eine Frau, die sich aus der Armut befreit, erreicht das gleiche für ihre Familie und ihre ganze Gemeinde.&nbsp;<b>Lese-Tipp:</b>&nbsp;Erfahren Sie mehr über die Arbeit von CARE im Magazin&nbsp;<a href="fileadmin/redaktion/aktuelles/2011/Februar_2011/care_affair_Frauen.pdf" title="TEXT, care affair Frauen, care_affair_Frauen.pdf, 5.4 MB" >CARE&nbsp;<i>affair</i>&nbsp;Frauen</a>.</p>]]></content:encoded>
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			<author>presse1@care.de</author>
			<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 17:04:00 +0100</pubDate>
			
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