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		<title>CARE.de: News</title>
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			<title>CARE.de: News</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 26 Jul 2010 16:11:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Not? Hilfe!</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5526ff21b18.html</link>
			<description>Haiti, Chile, Niger, Brasilien: Humanitäre Einsätze von CARE in der ersten Jahreshälfte 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Nothilfe-Teams von CARE sind da, wo Hilfe am nötigsten gebraucht wird. Ob nach einer Naturkatastrophe, bei kriegerischen Auseinandersetzungen oder in Flüchtlingslagern, CARE leistet unmittelbare Hilfe für die Menschen, die alles verloren haben. Nachdem 2009 ein Jahr der <a href="http://www.care.lu/pressemitteilung-einzelmeldung0+M541637eaf36.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >&quot;leisen Katastrophen&quot;</a> war, begann 2010 mit einem unvorstellbaren Erdbeben in in Haiti. Es folgten ein weiteres Beben in Chile, Erdrutsche in Brasilien sowie eine schwere Hungersnot im Niger. </p>
<p class="bodytext"><b>Ein Überblick über die CARE-Hilfe:</b></p>
<h2>Haiti: Nichts ist mehr wie es war</h2>
<p class="bodytext">12. Januar, 16.53 Uhr Ortszeit: Haiti verliert den Boden unter den Füßen. Ein Erdbeben der Stärke 7,7 auf der Richterskala zerstört innerhalb von Sekunden die Hauptstadt Port-au-Prince und die umliegenden Gebiete. Mehr als 222.000 Menschen sterben, über 1,5 Millionen werden obdachlos. In den ersten Wochen versorgt CARE die Menschen mit Nahrung, sauberem Trinkwasser, Unterkünften und Haushaltsgegenständen.</p>
<p class="bodytext">Sechs Monate nach dem Beben beginnt nun endlich der Wiederaufbau. CARE errichtet <a href="http://www.care.lu/aktuelle-meldungen-einzel0+M5da1726c395.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >wöchentlich 25 bis 30 Häuser</a>, die den Familien langfristig ein trockenes und sicheres Heim bieten. Die Helfer bauen weiterhin Latrinen, klären über Hygiene auf, unterstützen Frauengruppen im Kampf gegen sexuelle Gewalt und betreuen Kinder und Jugendliche mit <a href="haiti-erdbeben-traumata0.html" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="internal-link" >Spiel und Sport</a>. Bis heute hat CARE mit seiner Hilfe über 300.000 Menschen erreicht. </p>
<h2>Chile: Rennen gegen die Zeit vor dem Wintereinbruch</h2>
<p class="bodytext"><img alt="In Chile verteilte CARE Nahrungs- und Haushaltspakete (Foto: CARE/Mylius)" title="In Chile verteilte CARE Nahrungs- und Haushaltspakete (Foto: CARE/Mylius)" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_Chile_Mylius_01.jpg.jpg" width="300" height="222" />Sechs Wochen nach Haiti wurde der lateinamerikanische Kontinent erneut getroffen: Am 27. Februar erschütterte<a href="http://www.care.lu/pressemitteilung-einzelmeldung0+M5d05c81b9d7.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" > ein schweres Erdbeben Chile</a><a href="http://www.care.lu/pressemitteilung-einzelmeldung0+M5d05c81b9d7.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >. </a>CARE unterstützt eine lokale Partnerorganisation dabei, in entlegenen Gebieten Nothilfe zu leisten. Die Menschen erhalten Hygiene- und Nahrungspakete, damit die größte Not der ersten Wochen gelindert wird. „Ganze Ortschaften haben sich in Schutthaufen verwandelt“, <a href="http://www.care.lu/pressemitteilung-einzelmeldung0+M50debd2d0ee.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >berichtet CARE-Mitarbeiter Marten Mylius</a>. Vor dem Wintereinbruch werden die Menschen nun dabei unterstützt, ihre Unterkünfte und damit sich selbst vor der Kälte zu schützen. Baumaterialien wie Faserzementplatten, Plastikplanen, Nägel, Filz und  Holzpfosten helfen dabei, die Häuser winterfest zu machen.</p>
<h2>Niger: Schleichende Katastrophe</h2>
<p class="bodytext">Dürre. Hitze. Kein Ausweg. Im westafrikanischen Niger leidet die Hälfte der Bevölkerung, über sieben Millionen Menschen, seit Monaten an Hunger. Die Regenzeit brachte zu wenig Wasser, die Ernte fiel schlecht aus. CARE und andere Hilfsorganisationen <a href="http://www.care.lu/pressemitteilung-einzelmeldung0+M53497b65098.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >warnen eindringlich vor einer Verschlimmerung der Lage</a> und fordern mehr internationale Unterstützung. Erinnerungen an 2005 werden wach. <a href="pressemitteilung-einzelmeldung+M548bfa18ef0.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img alt="Gerade die Kleinsten leiden unter der Nahrungsmittelknappheit (Foto: CARE/Richards)" title="Gerade die Kleinsten leiden unter der Nahrungsmittelknappheit (Foto: CARE/Richards)" style="padding-top: 10px; padding-bottom: 10px; padding-left: 10px; float: right;" src="uploads/RTEmagicC_Niger_Mutter_mit_Kind_Richards_01.jpg.jpg" width="300" height="201" /></a></p>
<p class="bodytext">CARE unterstützt die Bevölkerung auf unterschiedliche Weise: <a href="http://www.care.lu/pressemitteilung-einzelmeldung0+M50c257c94d5.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Helfer verteilen Nahrungsmittel,</a> Menschen bekommen für Reparaturarbeiten Geld und können sich davon Nahrung und Saatgut kaufen, Wasserstellen werden instand gesetzt. Die Hungersnot ist eine schleichende Katastrophe, die sich fernab der öffentlichen Wahrnehmung abspielt. Die CARE-Helfer aber bleiben vor Ort.</p>
<h2>Brasilien: Der Regen brachte Zerstörung</h2>
<p class="bodytext">Derart schlimme Regenfälle gab es seit 50 Jahren nicht mehr. In und um Rio de Janeiro führten die heftigen Wassermassen zu Erdrutschen, die vor allem die nicht sicher gebauten Hütten der armen Vorstädte und Slums unter sich begruben. CARE ist auch hier seit mehreren Jahren mit einem Länderbüro vor Ort und konnte sofort helfen. Über 17.000 Menschen erhielten sauberes Trinkwasser und Hygiene-Pakete. Damit die betroffene Bevölkerung ihr Leben wieder aufbauen kann, unterstützt CARE sie auch bei der Gründung von Kleinunternehmen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Nothilfe / Neuanfang</category>
			<category>Haiti</category>
			<category>Brasilien</category>
			<category>Chile</category>
			<category>LU Starts. Topthema oben </category>
			<category>Niger</category>
			
			<author>haupert@care.lu</author>
			<img src="uploads/pics/Haiti-Mel_Brooks_02.jpg" width="500" height="314" border="0" alt="Nothilfe in Haiti. Nach dem Erdbeben hat CARE rund 300.000 Menschen unterstützt (Foto: CARE/Brooks)" title="Nothilfe in Haiti. Nach dem Erdbeben hat CARE rund 300.000 Menschen unterstützt (Foto: CARE/Brooks)" />Nothilfe in Haiti. Nach dem Erdbeben hat CARE rund 300.000 Menschen unterstützt (Foto: CARE/Brooks)
			<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 16:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Not? Hilfe!</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M52cbc002721.html</link>
			<description>Haiti, Chile, Niger, Brasilien: Humanitäre Einsätze von CARE in der ersten Jahreshälfte 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Nothilfe-Teams von CARE sind da, wo Hilfe am nötigsten gebraucht wird. Ob nach einer Naturkatastrophe, bei kriegerischen Auseinandersetzungen oder in Flüchtlingslagern, CARE leistet unmittelbare Hilfe für die Menschen, die alles verloren haben. Nachdem 2009 ein Jahr der <a href="pressemitteilung-einzelmeldung+M5e8dc153eeb.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >&quot;leisen Katastrophen&quot;</a> war, begann 2010 mit einem unvorstellbaren Erdbeben in in Haiti. Es folgten ein weiteres Beben in Chile, Erdrutsche in Brasilien sowie eine schwere Hungersnot im Niger. </p>
<p class="bodytext">Ein Überblick über die CARE-Hilfe:</p>
<h2>Haiti: Nichts ist mehr wie es war</h2>
<p class="bodytext">12. Januar, 16.53 Uhr Ortszeit: Haiti verliert den Boden unter den Füßen. Ein Erdbeben der Stärke 7,7 auf der Richterskala zerstört innerhalb von Sekunden die Hauptstadt Port-au-Prince und die umliegenden Gebiete. Mehr als 222.000 Menschen sterben, über 1,5 Millionen werden obdachlos. In den ersten Wochen versorgt CARE die Menschen mit Nahrung, sauberem Trinkwasser, Unterkünften und Haushaltsgegenständen.</p>
<p class="bodytext">Sechs Monate nach dem Beben beginnt nun endlich der Wiederaufbau. CARE errichtet <a href="aktuelle-meldungen-einzel+M50c11186b2b.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >wöchentlich 25 bis 30 Häuser</a>, die den Familien langfristig ein trockenes und sicheres Heim bieten. Die Helfer bauen weiterhin Latrinen, klären über Hygiene auf, unterstützen Frauengruppen im Kampf gegen sexuelle Gewalt und betreuen Kinder und Jugendliche mit <a href="haiti-erdbeben-traumata.html" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >Spiel und Sport</a>. Bis heute hat CARE mit seiner Hilfe über 300.000 Menschen erreicht. </p>
<h2>Chile: Rennen gegen die Zeit vor dem Wintereinbruch</h2>
<p class="bodytext"><img alt="In Chile verteilte CARE Nahrungs- und Haushaltspakete (Foto: CARE/Mylius)" title="In Chile verteilte CARE Nahrungs- und Haushaltspakete (Foto: CARE/Mylius)" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_Chile_Mylius_01.jpg.jpg" width="300" height="222" />Sechs Wochen nach Haiti wurde der lateinamerikanische Kontinent erneut getroffen: Am 27. Februar erschütterte<a href="pressemitteilung-einzelmeldung+M5661b57cc97.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" > ein schweres Erdbeben Chile</a>. CARE unterstützt eine lokale Partnerorganisation dabei, in entlegenen Gebieten Nothilfe zu leisten. Die Menschen erhalten Hygiene- und Nahrungspakete, damit die größte Not der ersten Wochen gelindert wird. „Ganze Ortschaften haben sich in Schutthaufen verwandelt“, <a href="aktuelle-meldungen-einzel+M5ec6b5baed0.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >berichtet CARE-Mitarbeiter Marten Mylius</a>. Vor dem Wintereinbruch werden die Menschen nun dabei unterstützt, ihre Unterkünfte und damit sich selbst vor der Kälte zu schützen. Baumaterialien wie Faserzementplatten, Plastikplanen, Nägel, Filz und  Holzpfosten helfen dabei, die <a href="chile-erdbeben-nothilfe.html" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="internal-link" >Häuser winterfest zu machen</a>.</p>
<h2>Niger: Schleichende Katastrophe</h2>
<p class="bodytext">Dürre. Hitze. Kein Ausweg. Im westafrikanischen Niger leidet die Hälfte der Bevölkerung, über sieben Millionen Menschen, seit Monaten an Hunger. Die Regenzeit brachte zu wenig Wasser, die Ernte fiel schlecht aus. CARE und andere Hilfsorganisationen <a href="pressemitteilung-einzelmeldung+M5197be7f5b5.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >warnen eindringlich vor einer Verschlimmerung der Lage</a> und fordern mehr internationale Unterstützung. Erinnerungen an 2005 werden wach. <a href="pressemitteilung-einzelmeldung+M548bfa18ef0.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img alt="Gerade die Kleinsten leiden unter der Nahrungsmittelknappheit (Foto: CARE/Richards)" title="Gerade die Kleinsten leiden unter der Nahrungsmittelknappheit (Foto: CARE/Richards)" style="padding-top: 10px; padding-bottom: 10px; padding-left: 10px; float: right;" src="uploads/RTEmagicC_Niger_Mutter_mit_Kind_Richards_01.jpg.jpg" width="300" height="201" /></a></p>
<p class="bodytext">CARE unterstützt die Bevölkerung auf unterschiedliche Weise: <a href="pressemitteilung-einzelmeldung+M548bfa18ef0.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Helfer verteilen Nahrungsmittel,</a> Menschen bekommen für Reparaturarbeiten Geld und können sich davon Nahrung und Saatgut kaufen, Wasserstellen werden instand gesetzt. Die Hungersnot ist eine schleichende Katastrophe, die sich fernab der öffentlichen Wahrnehmung abspielt. Die CARE-Helfer aber bleiben vor Ort.</p>
<h2>Brasilien: Der Regen brachte Zerstörung</h2>
<p class="bodytext">Derart schlimme Regenfälle gab es seit 50 Jahren nicht mehr. In und um Rio de Janeiro führten die heftigen Wassermassen zu Erdrutschen, die vor allem die nicht sicher gebauten Hütten der armen Vorstädte und Slums unter sich begruben. CARE ist auch hier seit mehreren Jahren mit einem Länderbüro vor Ort und konnte sofort helfen. Über 17.000 Menschen erhielten <a href="brasilien_nothilfe.html" target="_blank" class="internal-link" >sauberes Trinkwasser und Hygiene-Pakete.</a> Damit die betroffene Bevölkerung ihr Leben wieder aufbauen kann, unterstützt CARE sie auch bei der<a href="brasilien_einkommen.html" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="internal-link" > Gründung von Kleinunternehmen.<br /><br /></a></p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>In der Not muss CARE schnell handeln. Bitte helfen Sie uns, zu helfen:</b><br /><br />Spendenkonto 4 40 40<br />Sparkasse  KölnBonn (BLZ 370 50 198)<br />Online spenden unter <a href="spenden.html" >www.care.de/spenden.html</a><br />Spendenhotline:  0900 5 051 051 (5 €/Anruf aus dem dt. Festnetz)</p>]]></content:encoded>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			<category>Nothilfe / Neuanfang</category>
			<category>Haiti</category>
			<category>Brasilien</category>
			<category>Chile</category>
			<category>Niger</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<img src="uploads/pics/Haiti-Mel_Brooks_01.jpg" width="500" height="314" border="0" alt="Nothilfe in Haiti. Nach dem Erdbeben hat CARE rund 300.000 Menschen unterstützt (Foto: CARE/Brooks)" title="Helfer in Haiti. Nach dem Erdbeben hat CARE rund 300.000 Menschen unterstützt (Foto: CARE/Brooks)" />Nothilfe in Haiti. Nach dem Erdbeben hat CARE rund 300.000 Menschen unterstützt (Foto: CARE/Brooks)
			<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 16:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Haiti: Ein Fundament für die Hoffnung</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5fb70598bec.html</link>
			<description>Sechs Monate nach dem Erdbeben baut CARE Unterkünfte für die Betroffenen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Marie Gislaine Bartelus geht mit gekrümmtem Rücken. Denn sie trägt die Last vieler Jahre, geprägt von harten und entbehrungsreichen Zeiten, wie sie so viele Haitianer durchlebt haben. Doch sie hat Grund zur Freude: In wenigen Tagen wird Marie eine der 2.000 Übergangsunterkünfte zu beziehen, die CARE in den vom Erdbeben betroffenen Regionen Haitis baut. Dann wird sie endlich vor Sonne, Regen und den starken Winden und sintflutartigen Regenfällen geschützt sein, die während der Hurrikan-Saison aufkommen.</p>
<h3>„Genau so eins möchte ich haben!“</h3>
<p class="bodytext">Die 65-jährige Frau ist erleichtert, dass sie bald wieder ein festes Dach über dem Kopf hat. Selbst vor dem Erdbeben besaß sie nie ein fertig gebautes Haus. Daher ist die Übergangsunterkunft von CARE für Marie keine provisorische Lösung, sondern ein richtiges Zuhause: „Ich habe die Häuser gesehen, die CARE baut. Genau so eins möchte ich haben.“<br /><br />Mit nüchternem Blick betrachtet die alte Frau ihr Leben, Selbstmitleid ist ihr fremd: „Wenn du Kinder hast, ist es die oberste Priorität, sie zur Schule zu schicken. Alles, was ich hatte, habe ich für dieses Ziel eingesetzt. Immer, wenn ich etwas Geld beiseite legen konnte, um an meinem Haus weiter zu bauen, habe ich dies getan. Aber das Wichtigste für mich war immer, dass meine Kinder lernen.“ Das war ihr Alltag vor dem Erdbeben am 12. Januar, das das Haus von Marie dem Erdboden gleichgemacht hat.</p>
<h3>Mit Holz und Blech gegen Regen und Sturm</h3>
<p class="bodytext">Seitdem lebt sie wie Tausende andere unter einem provisorisch gezimmerten Blechdach. Wie so viele andere ihrer Landsleute, sammelte sie Holzstücke und Eisenabfälle aus dem Schutthaufen und baute sich daraus eine Bleibe. Während die hastig gebauten Unterkünfte zwar vor neugierigen Blicken schützten, boten sie keinerlei Sicherheit gegen Wind und Wetter, schon gar nicht bei tropischen Stürmen. <br /><br /><img alt="Die Unterkünfte können schnell und mit wenigen Hilfskräften errichtet werden (Foto: CARE/Filion)" title="Die Unterkünfte können schnell und mit wenigen Hilfskräften errichtet werden (Foto: CARE/Filion)" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_Haiti_Hausbau_Filion.jpg.jpg" width="300" height="207" />CARE-Mitarbeiter erklären Marie, welches Haus nun bald ihr gehöre und dass sie es einrichten könne wie sie wolle. Das ist von nun an ihr wertvollstes Eigentum: 18 Quadratmeter aus einem Holzrahmen, Plastikplanen und einer Metalldecke. Ihr karger Besitz – ein altes Metallbett und ein paar Kleidungsstücke – werden hier Platz finden.</p>
<h3>Endlich ein eigenes Zuhause</h3>
<p class="bodytext">Doch Marie verlor durch das Erdbeben mehr als nur materielle Dinge. Lange fehlte ihr auch der Wille zu Weiterleben: „Seit dem Erdbeben im Januar fühle ich mich noch weit älter als ich eigentlich bin. In dem Haus werde ich zumindest dazu in der Lage sein, etwas Ruhe zu finden.“ All ihre Hoffnung für die Zukunft ist an das neue Haus gebunden. Sogar ein gewisser Stolz flackert in ihren Augen auf, wenn sie davon spricht, dass sie ihren Kindern etwas hinterlassen kann: „Später werden es meine Kinder besitzen. Dieses Haus ist mein Erbe.“<br /><br />Auf den Hügeln Haitis hämmert der Schreiner das Holz für die neuen Unterkünfte zusammen. Für diese Tausenden Haitianer, die diese Unterkünfte als Symbol der Sicherheit sehen und für die sie ein Stück neuer Hoffnung bedeuten, für diese Menschen müssen wir noch schnell vorankommen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Nothilfe / Neuanfang</category>
			<category>Haiti</category>
			<category>LU Aktuelle Meldungen</category>
			
			<author>haupert@care.lu</author>
			<img src="uploads/pics/Haiti_Marie_Gislaine_Bartelus_Foto_Mildrede_Beliard.jpg" width="500" height="344" border="0" alt="Vom Leben und der Katastrophe gezeichnet: die 65jährige Marie (Foto: CARE/Béliard)" title="Vom Leben und der Katastrophe gezeichnet: die 65jährige Marie (Foto: CARE/Béliard)" />Vom Leben und der Katastrophe gezeichnet: die 65jährige Marie (Foto: CARE/Béliard)
			<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 13:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Haiti: Ein Fundament für die Hoffnung</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M513467bf709.html</link>
			<description>Sechs Monate nach dem Erdbeben baut CARE Unterkünfte für die Betroffenen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Marie Gislaine Bartelus geht mit gekrümmtem Rücken. Denn sie trägt die Last vieler Jahre, geprägt von harten und entbehrungsreichen Zeiten, wie sie so viele Haitianer durchlebt haben. Doch sie hat Grund zur Freude: In wenigen Tagen wird Marie eine der 2.000 Übergangsunterkünfte zu beziehen, die CARE in den vom Erdbeben betroffenen Regionen Haitis baut. Dann wird sie endlich vor Sonne, Regen und den starken Winden und sintflutartigen Regenfällen geschützt sein, die während der Hurrikan-Saison aufkommen.</p>
<h3>„Genau so eins möchte ich haben!“</h3>
<p class="bodytext">Die 65-jährige Frau ist erleichtert, dass sie bald wieder ein festes Dach über dem Kopf hat. Selbst vor dem Erdbeben besaß sie nie ein fertig gebautes Haus. Daher ist die Übergangsunterkunft von CARE für Marie keine provisorische Lösung, sondern ein richtiges Zuhause: „Ich habe die Häuser gesehen, die CARE baut. Genau so eins möchte ich haben.“<br /><br />Mit nüchternem Blick betrachtet die alte Frau ihr Leben, Selbstmitleid ist ihr fremd: „Wenn du Kinder hast, ist es die oberste Priorität, sie zur Schule zu schicken. Alles, was ich hatte, habe ich für dieses Ziel eingesetzt. Immer, wenn ich etwas Geld beiseite legen konnte, um an meinem Haus weiter zu bauen, habe ich dies getan. Aber das Wichtigste für mich war immer, dass meine Kinder lernen.“ Das war ihr Alltag vor dem Erdbeben am 12. Januar, das das Haus von Marie dem Erdboden gleichgemacht hat.</p>
<h3>Mit Holz und Blech gegen Regen und Sturm</h3>
<p class="bodytext">Seitdem lebt sie wie Tausende andere unter einem provisorisch gezimmerten Blechdach. Wie so viele andere ihrer Landsleute, sammelte sie Holzstücke und Eisenabfälle aus dem Schutthaufen und baute sich daraus eine Bleibe. Während die hastig gebauten Unterkünfte zwar vor neugierigen Blicken schützten, boten sie keinerlei Sicherheit gegen Wind und Wetter, schon gar nicht bei tropischen Stürmen. <br /><br /><img alt="Die Unterkünfte können schnell und mit wenigen Hilfskräften errichtet werden (Foto: CARE/Filion)" title="Die Unterkünfte können schnell und mit wenigen Hilfskräften errichtet werden (Foto: CARE/Filion)" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_Haiti_Hausbau_Filion.jpg.jpg" width="300" height="207" />CARE-Mitarbeiter erklären Marie, welches Haus nun bald ihr gehöre und dass sie es einrichten könne wie sie wolle. Das ist von nun an ihr wertvollstes Eigentum: 18 Quadratmeter aus einem Holzrahmen, Plastikplanen und einer Metalldecke. Ihr karger Besitz – ein altes Metallbett und ein paar Kleidungsstücke – werden hier Platz finden.</p>
<h3>Endlich ein eigenes Zuhause</h3>
<p class="bodytext">Doch Marie verlor durch das Erdbeben mehr als nur materielle Dinge. Lange fehlte ihr auch der Wille zu Weiterleben: „Seit dem Erdbeben im Januar fühle ich mich noch weit älter als ich eigentlich bin. In dem Haus werde ich zumindest dazu in der Lage sein, etwas Ruhe zu finden.“ All ihre Hoffnung für die Zukunft ist an das neue Haus gebunden. Sogar ein gewisser Stolz flackert in ihren Augen auf, wenn sie davon spricht, dass sie ihren Kindern etwas hinterlassen kann: „Später werden es meine Kinder besitzen. Dieses Haus ist mein Erbe.“<br /><br />Auf den Hügeln Haitis hämmert der Schreiner das Holz für die neuen Unterkünfte zusammen. Für diese Tausenden Haitianer, die diese Unterkünfte als Symbol der Sicherheit sehen und für die sie ein Stück neuer Hoffnung bedeuten, für diese Menschen müssen wir noch schnell vorankommen.<br /><br /></p>
<p class="bodytext"><p class="csc-frame-frame2"><b>Haiti braucht auch weiterhin Unterstützung. Bitte helfen Sie CARE, zu helfen:</b><br /><br />Spendenkonto 4 40 40<br />Sparkasse  KölnBonn (BLZ 370 50 198)<br />Online spenden unter <a href="spenden.html" >www.care.de/spenden.html</a><br />Spendenhotline:  0900 5 051 051 (5 €/Anruf aus dem dt. Festnetz)<b><br />INFORMATION:</b> <a href="haiti-faq.html" title="Opens internal link in  current window" class="internal-link" >Fragen und Antworten zu Spenden  für Haiti </a><br /><b>STIMMEN VON VOR ORT</b>- der <a href="http://blog.care.de/category/lateinamerika-und-karibik/erdbeben-haiti/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >CARE-Blog</a></p></p>]]></content:encoded>
			<category>Nothilfe / Neuanfang</category>
			<category>Haiti</category>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<img src="uploads/pics/Haiti_Marie_Gislaine_Bartelus_Foto_Mildrede_Beliard_01.jpg" width="500" height="344" border="0" alt="Vom Leben und der Katastrophe gezeichnet: die 65jährige Marie (Foto: CARE/Béliard)" title="Vom Leben und der Katastrophe gezeichnet: die 65jährige Marie (Foto: CARE/Béliard)" />Vom Leben und der Katastrophe gezeichnet: die 65jährige Marie (Foto: CARE/Béliard)
			<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 13:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>AIDS-Konferenz in Wien</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5474e4c5b3c.html</link>
			<description>Sport und andere &quot;soziale Impfstoffe&quot; können schützen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Anlässlich der derzeit in Wien stattfindenden Welt-AIDS-Konferenz lud CARE am Dienstag zu einem Pressegespräch unter dem Titel „Fighting Poverty – Fighting AIDS“. Eine internationale Runde versammelte sich, um über den aktuellen Stand der AIDS-Bekämpfung in der Entwicklungszusammenarbeit zu informieren. Mit dabei waren die Geschäftsführer von CARE Deutschland-Luxemburg (Dr. Anton Markmiller), CARE Österreich (Dr. Andrea Wagner-Hager) und CARE USA (Dr. Helene Gayle) sowie Programm-Koordinatorin Dr. Auma Obama aus Kenia.<br /><br />Letztere leitet in Ostafrika die Initiative <b><a href="kenia-sport-wandel.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >&quot;Sport für Sozialen Wandel</a>&quot;</b> und koordiniert rund 35 Organisationen, die mit einigen tausend Kindern und Jugendlichen arbeiten. „Es geht darum, Kindern und Jugendlichen eine Richtung aufzuzeigen, ihnen Wege zu eröffnen. Viele Kinder kommen aus schwierigen familiären Situationen. Wir nutzen Sport als Mittel, uns mit Themen und Problemen auseinanderzusetzen.“ Sport wirke dabei als Spiegelbild des Lebens, so Obama. Vor allem junge Frauen hätten es in Kenia schwer, eine gute Ausbildung zu bekommen und ein ordentliches Einkommen zu verdienen. „Wir geben ihnen über das Vehikel Sport die Möglichkeit dazu. Es geht nicht darum, die Beste in Fußball zu sein, sondern um das Selbstbewusstsein der Mädchen“, beschreibt Auma Obama die Zielsetzungen der Initiative.</p>
<h3><img alt="CARE-Experten auf dem Podium: Dr. Obama, Dr. Wagner-Hager  und  Dr. Gayle (Foto: CARE)" title="CARE-Experten auf dem Podium: Dr. Obama,  Dr. Wagner-Hager und Dr. Gayle (Foto: CARE)" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_Aids_Konferenz_Wien.jpg.jpg" width="264" height="180" /></h3>
<p class="bodytext">Auch in Südafrika setzt CARE auf Sport als Mittel, um über die Gefahren von AIDS aufzuklären. Anton Markmiller ist kürzlich aus dem WM-Gastgeberland zurückgekehrt und berichtete jetzt in Wien von dem Projekt <b><a href="suedafrika_kickit.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >&quot;Kick it – choose life</a>&quot;</b> im Township Soshanguve nahe der Hauptstadt Pretoria. „Sportprojekte mit Kindern und Jugendlic</p>
<p class="bodytext">hen sind eine echte Alternative zum Leben auf der Müllkippe, im Slum und auf der Straße“, so Markmiller. Wer einmal erfahren konnte, dass Mannschaftsgeist zählt, dass es gilt, Freundschaften zu schließen und dass es dabei auf jeden einzelnen ankommt, der nehme sein Leben in die eigene Hand. </p>
<h3>Nicht nur medizinische Hilfe, auch „soziale Impfstoffe“ sind notwendig</h3>
<p class="bodytext">&nbsp;“AIDS ist besonders für Frauen und Mädchen, die in armen Regionen speziell unterprivilegiert sind, ein nur schwer zu durchbrechender Teufelskreis“, erklärte CARE Österreich-Geschäftsführerin Wagner-Hager. Neben den wichtigen medizinischen Maßnahmen brauche es vor allem „soziale Impfstoffe“, um Armut und Unwissenheit nachhaltig zu bekämpfen. „Denn heute entscheidet die Region, in der ein HIV-infizierter Mensch lebt, darüber, wie sein weiteres Schicksal und seine Erkrankung verlaufen werden“, so Wagner-Hager.<br /><br />Die CARE-Experten betonten auch die Rolle von Frauen und Mädchen im Kampf gegen das Virus. Dort, wo Frauen und Mädchen keine Möglichkeit haben, eine Schule zu besuchen, wo sie rechte- und wehrlos sind, ist die Gefahr einer Ansteckung noch größer. <br /><br />Helene Gayle, Präsidentin von CARE USA und Mitglied im Presidential Advisory Council on HIV/AIDS der US-Regierung, ist seit mehreren Jahrzehnten im Kampf gegen die Epidemie aktiv. Ihre Beobachtung: „Es ist entscheidend, Unterstützungen anzubieten, die die spezifischen Bedürfnisse von Mädchen und Frauen in allen Aspekten ihres Lebens berücksichtigen. So brauchen etwa Schwangere Zugang zu Medikamenten und zu Programmen für sichere Mutterschaft und frühkindliche Entwicklung. Eine Verbindung solcher Unterstützung mit Familienplanung und HIV-Präventionsprogrammen wäre eine umfassendere Antwort auf die Bedürfnisse von Frauen und Mädchen“, erklärte Gayle.<br /><br /></p>
<h3>CARE-Projekte im Kampf gegen AIDS:</h3>
<p class="bodytext"><a href="sambia_aids_malaria.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" ><b>Sambia:</b> Kampf gegen AIDS, Tuberkulose und Malaria</a></p>
<p class="bodytext"><a href="nepal-wanderarbeiter-aids.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" ><b>Nepal:</b> AIDS-Aufklärung für Wanderarbeiter</a></p>
<p class="bodytext">Bitte unterstützen Sie die Arbeit von CARE - <b><a href="einmal-spenden.html" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="internal-link" >online spenden</a></b></p>]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit / Ernährung</category>
			<category>Kenia</category>
			<category>Südafrika</category>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<img src="uploads/pics/Suedafrika_HIV_is_real_Coetzee.jpg" width="500" height="328" border="0" alt="&quot;HIV is real&quot; - in Südafrika klärt CARE Jugendliche durch Sport über die Gefahren von AIDS auf (Foto: CARE/Coetzee)" title="&quot;HIV is real&quot; - in Südafrika klärt CARE Jugendliche durch Sport über die Gefahren von AIDS auf (Foto: CARE/Coetzee)" />"HIV is real" - in Südafrika klärt CARE Jugendliche durch Sport über die Gefahren von AIDS auf (Foto: CARE/Coetzee)
			<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 09:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Niger: &quot;Ich habe keine Milch für mein Kind&quot;</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M552292c02f0.html</link>
			<description>Die andauernde Hungerkrise in dem westafrikanischen Land bedroht vor allem die Kleinsten</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Hasana und Meimouna sind schon acht Kilometer durch die unerträgliche Hitze gelaufen, um ihre Babys von ihrem Heimatdorf Ratta in eine Klinik nach Goumbi Kano zu bringen. Die beiden Mütter leben im Niger, wo derzeit mehr als sieben Millionen Menschen unter einer akuten Hungerkrise leiden. Die Gründe: Dürre, Missernten, Schädlingsbefall, steigende Nahrungsmittelpreise und die chronische Armut in der Region. <br /><br />Hasana hat vier Kinder, und wie jede Mutter möchte sie nur das Beste für sie, auch für die zehn Monate alte Tochter Farida. Aber das ist momentan schwierig: „Ich habe keine Milch für sie. Wenn sie schreit, gebe ich ihr Hirse mit Wasser gemischt, aber das hat nicht die Nährstoffe, die sie benötigt.“</p>
<h3>Der kleine Kopf zu schwach, um sich zu heben</h3>
<p class="bodytext"><img alt="Hasana mit ihrer kleinen Tochter Farida. Das Mädchen bekommt Medikamente und angereicherte Nahrung, um schnell zuzunehmen (Foto: CARE/Richards)" title="Hasana mit ihrer kleinen Tochter Farida. Das Mädchen bekommt Medikamente und angereicherte Nahrung, um schnell zuzunehmen (Foto: CARE/Richards)" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_Hasana_und_Farida_Niger_Richards.jpg.jpg" width="300" height="238" />Farida wurde am 25. Juni in die Klinik eingewiesen. Sie wird wegen schwerer Unterernährung behandelt, aber die gute Nachricht: Nach einer Behandlung mit Anti-Malariamitteln, Antibiotika und Plumpy’ nut, einer hochenergetischen Erdnusspaste, legt sie schnell wieder an Gewicht zu. Dennoch ist Farida immer noch sehr schwach und müde. Das Baby schafft es kaum, seinen Kopf zum Weinen zu heben, als es zum Wiegen auf eine Waage gelegt wird. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h3>Stiller Held: Der engagierte Arzt</h3>
<p class="bodytext">Dr. Mustapha Chaibou leitet dieses einsame Krankenhaus, das gemeinsam von CARE und der nigrischen Regierung finanziert wurde. Er hat im Niger Medizin studiert und arbeitet jetzt schon seit drei Jahren hier. Dr. Chaibou sagt, dass er ungefähr 20 Patienten am Tag behandelt – die meisten sind unterernährte Kinder. Die Klinik hat sieben Tage die Woche geöffnet, ein Wochenende gibt es nicht. „Diese Kinder sind stark unterernährt, aber wenn ihre Mütter regelmäßig kommen, sind die Prognosen gut. Dann können sie überleben,“ sagt er. <br /><br />Der Einzugbereich der Klinik beträgt nach Angaben der Regierung rund 15 Kilometer. Viele Patienten nehmen aber auch einen wesentlich weiteren Weg auf sich, um medizinische Hilfe zu bekommen. Und gerade die Kleinsten benötigen diese Hilfe dringend: Derzeit leiden im Niger ungefähr 17 Prozent der Kinder unter fünf Jahren an akuter Unterernährung. In einigen Regionen sind die Zahlen noch wesentlich höher – weit über dem Richtwert, der eine Hungersnot zu einer Krise macht. </p>
<h3>Die Nothilfe lindert den schlimmsten Hunger</h3>
<p class="bodytext">CARE hilft rund 17.000 unterernährten Kindern mit speziellen Nährstoffen und unterstützt bis heute 12.000 werdende und junge Mütter. Insgesamt werden Nahrungsmittel an 37.500 Kinder verteilt. Zusätzlich leistet CARE Unterstützung für Gesundheitszentren, wie das in Goumbi Kano, um die Unterernährung bei Kindern zu bekämpfen. Außerdem verteilt CARE in Zusammenarbeit mit dem Welternährungsprogramm WFP Essen an die ärmsten Familien und organisiert Schulspeisungen, damit die Kinder nicht hungernd im Klassenzimmer sitzen. <br /><br />Dr. Chaibou kennt die Auswirkungen der Hungerkrise ganz genau, er hat sie jeden Tag vor Augen. Und er warnt, dass es noch schlimmer wird, wenn es nicht bald regnet: „In der Sahelzone gibt es schon viele unterernährte Kinder, selbst wenn es ausreichend regnet. Ohne den Regen ist es aber eine einzige Katastrophe.“</p>
<h2>Bitte unterstützen Sie die Nothilfe von CARE im Niger -&gt; <a href="care_lu_kreditkarten-spende.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Online spenden</a></h2>]]></content:encoded>
			<category>Nothilfe / Neuanfang</category>
			<category>Niger</category>
			<category>LU Aktuelle Meldungen</category>
			
			<author>haupert@care.lu</author>
			<img src="uploads/pics/Muetter_Niger_Richards.jpg" width="500" height="365" border="0" alt="Mütter warten darauf, dass ihre Kinder in einer Gesundheitsstation untersucht werden. 17 Prozent der Kinder im Niger sind akut unterernährt (Foto: CARE/Richards)" title="Mütter warten darauf, dass ihre Kinder in einer Gesundheitsstation untersucht werden. 17 Prozent der Kinder im Niger sind akut unterernährt (Foto: CARE/Richards)" />Mütter warten darauf, dass ihre Kinder in einer Gesundheitsstation untersucht werden. 17 Prozent der Kinder im Niger sind akut unterernährt (Foto: CARE/Richards)
			<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 12:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Niger: &quot;Ich habe keine Milch für mein Kind&quot; </title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5ce88cc3ed0.html</link>
			<description>Die andauernde Hungerkrise in dem westafrikanischen Land bedroht vor allem die Kleinsten</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Hasana und Meimouna sind schon acht Kilometer durch die unerträgliche Hitze gelaufen, um ihre Babys von ihrem Heimatdorf Ratta in eine Klinik nach Goumbi Kano zu bringen. Die beiden Mütter leben im Niger, wo derzeit mehr als sieben Millionen Menschen unter einer akuten Hungerkrise leiden. Die Gründe: Dürre, Missernten, Schädlingsbefall, steigende Nahrungsmittelpreise und die chronische Armut in der Region. <br /><br />Hasana hat vier Kinder, und wie jede Mutter möchte sie nur das Beste für sie, auch für die zehn Monate alte Tochter Farida. Aber das ist momentan schwierig: „Ich habe keine Milch für sie. Wenn sie schreit, gebe ich ihr Hirse mit Wasser gemischt, aber das hat nicht die Nährstoffe, die sie benötigt.“</p>
<h3>Der kleine Kopf zu schwach, um sich zu heben</h3>
<p class="bodytext"><img alt="Hasana mit ihrer kleinen Tochter Farida. Das Mädchen bekommt Medikamente und angereicherte Nahrung, um schnell zuzunehmen (Foto: CARE/Richards)" title="Hasana mit ihrer kleinen Tochter Farida. Das Mädchen bekommt Medikamente und angereicherte Nahrung, um schnell zuzunehmen (Foto: CARE/Richards)" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_Hasana_und_Farida_Niger_Richards.jpg.jpg" width="300" height="238" />Farida wurde am 25. Juni in die Klinik eingewiesen. Sie wird wegen schwerer Unterernährung behandelt, aber die gute Nachricht: Nach einer Behandlung mit Anti-Malariamitteln, Antibiotika und Plumpy’ nut, einer hochenergetischen Erdnusspaste, legt sie schnell wieder an Gewicht zu. Dennoch ist Farida immer noch sehr schwach und müde. Das Baby schafft es kaum, seinen Kopf zum Weinen zu heben, als es zum Wiegen auf eine Waage gelegt wird. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h3>Stiller Held: Der engagierte Arzt</h3>
<p class="bodytext">Dr. Mustapha Chaibou leitet dieses einsame Krankenhaus, das gemeinsam von CARE und der nigrischen Regierung finanziert wurde. Er hat im Niger Medizin studiert und arbeitet jetzt schon seit drei Jahren hier. Dr. Chaibou sagt, dass er ungefähr 20 Patienten am Tag behandelt – die meisten sind unterernährte Kinder. Die Klinik hat sieben Tage die Woche geöffnet, ein Wochenende gibt es nicht. „Diese Kinder sind stark unterernährt, aber wenn ihre Mütter regelmäßig kommen, sind die Prognosen gut. Dann können sie überleben,“ sagt er. <br /><br />Der Einzugbereich der Klinik beträgt nach Angaben der Regierung rund 15 Kilometer. Viele Patienten nehmen aber auch einen wesentlich weiteren Weg auf sich, um medizinische Hilfe zu bekommen. Und gerade die Kleinsten benötigen diese Hilfe dringend: Derzeit leiden im Niger ungefähr 17 Prozent der Kinder unter fünf Jahren an akuter Unterernährung. In einigen Regionen sind die Zahlen noch wesentlich höher – weit über dem Richtwert, der eine Hungersnot zu einer Krise macht. </p>
<h3>Die Nothilfe lindert den schlimmsten Hunger</h3>
<p class="bodytext">CARE hilft rund 17.000 unterernährten Kindern mit speziellen Nährstoffen und unterstützt bis heute 12.000 werdende und junge Mütter. Insgesamt werden Nahrungsmittel an 37.500 Kinder verteilt. Zusätzlich leistet CARE Unterstützung für Gesundheitszentren, wie das in Goumbi Kano, um die Unterernährung bei Kindern zu bekämpfen. Außerdem verteilt CARE in Zusammenarbeit mit dem Welternährungsprogramm WFP Essen an die ärmsten Familien und organisiert Schulspeisungen, damit die Kinder nicht hungernd im Klassenzimmer sitzen. <br /><br />Dr. Chaibou kennt die Auswirkungen der Hungerkrise ganz genau, er hat sie jeden Tag vor Augen. Und er warnt, dass es noch schlimmer wird, wenn es nicht bald regnet: „In der Sahelzone gibt es schon viele unterernährte Kinder, selbst wenn es ausreichend regnet. Ohne den Regen ist es aber eine einzige Katastrophe.“</p>
<h2>Bitte unterstützen Sie die Nothilfe von CARE im Niger -&gt; <a href="einmal-spenden.html" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="internal-link" >Online spenden</a></h2>]]></content:encoded>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			<category>Nothilfe / Neuanfang</category>
			<category>Niger</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<img src="uploads/pics/Muetter_Niger_Richards_01.jpg" width="500" height="365" border="0" alt="Mütter warten darauf, dass ihre Kinder in einer Gesundheitsstation untersucht werden. 17 Prozent der Kinder im Niger sind akut unterernährt (Foto: CARE/Richards)" title="Mütter warten darauf, dass ihre Kinder in einer Gesundheitsstation untersucht werden. 17 Prozent der Kinder im Niger sind akut unterernährt (Foto: CARE/Richards)" />Mütter warten darauf, dass ihre Kinder in einer Gesundheitsstation untersucht werden. 17 Prozent der Kinder im Niger sind akut unterernährt (Foto: CARE/Richards)
			<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 12:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Haiti: Aufstehen aus den Ruinen</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5da1726c395.html</link>
			<description>Sechs Monate nach dem Erdbeben stehen Unterkünfte, psychosoziale Betreuung und Arbeitsprogramme im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Es ist genau sechs Monate her, dass dieser kurze Moment ein ganzes Land erschütterte: Ein Erdbeben traf am 12. Januar den Karibikstaat Haiti und brachte Tod und Zerstörung. Über 220.000 Menschen starben, rund 310.000 wurden zum Teil schwer verletzt.<br /><br />Am schlimmsten traf es die Haupstadt Port-au-Prince und die benachbarte Gemeinde Léogâne. CARE leistete unmittelbar nach dem Erdbeben Soforthilfe und hat sein Team inzwischen von 133 auf 380 Mitarbeiter erweitert. Nachdem das Ausmaß der Schäden erfasst worden war, entwickelten die Experten von CARE eine Fünfjahresstrategie für Nothilfe und Wiederaufbau. Dabei liegt der Fokus auf ganzheitlicher Hilfe: CARE engagiert sich nicht nur in den vom Erdbeben betroffenen Gebieten, sondern auch in anderen Provinzen. Damit das gesamte Land eine Chance auf einen Neuanfang hat.</p>
<h2>Wasser, Nahrung, Obdach - CARE-Nothilfe in Zahlen</h2>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Plastikplanen </b>für <b>14.902</b> Familien*<br /><b>Zelte </b>für <b>2.155</b> Familien<br /><b>Decken </b>für<b> 44.826</b> Familien<br /><b>Reis </b>(Säcke à 50 Kilogramm) für <b>12.951</b> Familien<br /><b>Küchensets </b>für <b>10.408</b> Familien<br /><b>Matratzen </b>für <b>20.641</b> Familien<br /><b>Hygiene-Kits </b>für <b>35.419</b> Familien<br /><b>Plastikeimer </b>zur Wasseraufbewahrung für <b>14.167 </b>Familien<br /><br /><i>*Eine Familie zählt durchschnittlich fünf Personen</i></p>
<p class="bodytext">Um werdende und junge Mütter zu unterstützen, verteilte CARE darüber hinaus <b>1.066 Neugeborenen- und 838 Geburtspakete</b>, die unter anderem sterile Handschuhe, Babykleidung, Puder und andere Gebrauchsgegenstände enthalten. Über <b>106.000 Menschen</b> können nun <b>hygienische Latrinen</b> nutzen und <b>44.550 Menschen bekommen sauberes Wasser</b>, das mit Trinklastwagen angeliefert wird. Hygieneschulungen helfen den Menschen dabei, sich auch unter den schwierigen Umständen vor Krankheiten und Seuchen zu schützen.</p>
<h2>Wiederaufbau – Unterkünfte, psychosoziale Betreuung, Cash for Work</h2>
<p class="bodytext">Seit Juni errichten die CARE-Teams im Wochentakt <b>25 bis 30 Übergangshäuser</b> für Familien, die durch das Erdbeben alles verloren haben. Bis Ende des Jahres sollen <b>2.000 dieser Häuser gebaut</b> werden. Sie bestehen aus einem Holzrahmen und einer Metalldecke, sind erdbeben- und wirbelsturmsicher, halten mindestens drei Jahre und die Materialien können wiederverwendet werden. Die Unterkünfte sind so konzipiert, dass Familien sie mit Hilfe von zwei CARE-Zimmermännern und drei Familienmitgliedern innerhalb von zwei Tagen aufbauen können. Allerdings ist das Ausmaß der Zerstörung so enorm, dass nicht alle Menschen unmittelbar eine solche Übergangsunterkunft erhalten können. Deshalb verteilt CARE auch Werkzeuge und Materialien, mit denen beschädigte Häuser repariert werden können. Insgesamt <b>20.000 solcher Reparaturpakete</b> werden an Familien ausgeteilt. &nbsp;<br /><br />In Léogâne bietet CARE Kindern und ihren Eltern ein <b><a href="haiti-erdbeben-traumata0.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Programm zur Traumabewältigung</a></b> an. Eltern und Lehrer werden darin geschult, mit den Kindern die traumatischen Erfahrungen zu besprechen und spielerisch zu überwinden. Spielpakete mit Bällen, Stiften und anderem Spielzeug helfen dabei gerade denjenigen Kindern, die noch nicht wieder zur Schule gehen können. Aber auch die wiedereröffneten Schulen werden unterstützt, den Alltag wieder herzustellen. Die Gebäude werden instand gesetzt, Schulmaterial verteilt und die Lehrer darin bestärkt, traumatisierte Kinder zu erkennen und gezielt zu unterstützen.<br /><br /><img alt="Cash for Work-Programme wie hier bei der Instandsetzung einer Bergstraße geben Menschen Arbeit und helfen beim Wiederaufbau (Foto: CARE/Filion)" title="Cash for Work-Programme wie hier bei der Instandsetzung einer Bergstraße geben Menschen Arbeit und helfen beim Wiederaufbau (Foto: CARE/Filion)" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_Haiti_FrauenCashforWork_Filion.jpg.jpg" width="300" height="213" />Sogenannte <b>Cash for Work-Programme</b> sind einer der effektivsten Wege, um den Menschen ein Stück Selbstbestimmung zurückzugeben. In ländlichen Gebieten reinigen die Menschen Wasserkanäle, Straßen und Felder und erhalten dafür einen Lohn. Davon können sie dann ihre Familie mit dem Nötigsten versorgen. Bis heute haben über <b>1.880 Menschen</b> an diesem Programm teilgenommen. </p>]]></content:encoded>
			<category>Haiti</category>
			<category>Nothilfe / Neuanfang</category>
			<category>LU Aktuelle Meldungen</category>
			
			<author>haupert@care.lu</author>
			<img src="uploads/pics/Haiti_Bau_von_Haus.jpg" width="500" height="334" border="0" alt="Wöchentlich baut CARE rund 30 solcher Übergangsunterkünfte für vom Erdbeben betroffene Familien (Foto: CARE/Filion)" title="Wöchentlich baut CARE rund 30 solcher Übergangsunterkünfte für vom Erdbeben betroffene Familien (Foto: CARE/Filion)" />Wöchentlich baut CARE rund 30 solcher Übergangsunterkünfte für vom Erdbeben betroffene Familien (Foto: CARE/Filion)
			<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 15:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Haiti: Aufstehen aus den Ruinen</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M50c11186b2b.html</link>
			<description>Sechs Monate nach dem Erdbeben stehen Unterkünfte, psychosoziale Betreuung und Arbeitsprogramme im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Es ist genau sechs Monate her, dass dieser kurze Moment ein ganzes Land erschütterte: Ein Erdbeben traf am 12. Januar den Karibikstaat Haiti und brachte Tod und Zerstörung. Über 220.000 Menschen starben, rund 310.000 wurden zum Teil schwer verletzt.<br /><br />Am schlimmsten traf es die Haupstadt Port-au-Prince und die benachbarte Gemeinde Léogâne. CARE leistete unmittelbar nach dem Erdbeben Soforthilfe und hat sein Team inzwischen von 133 auf 380 Mitarbeiter erweitert. Nachdem das Ausmaß der Schäden erfasst worden war, entwickelten die Experten von CARE eine Fünfjahresstrategie für Nothilfe und Wiederaufbau. Dabei liegt der Fokus auf ganzheitlicher Hilfe: CARE engagiert sich nicht nur in den vom Erdbeben betroffenen Gebieten, sondern auch in anderen Provinzen. Damit das gesamte Land eine Chance auf einen Neuanfang hat.</p>
<h2>Wasser, Nahrung, Obdach - CARE-Nothilfe in Zahlen</h2>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Plastikplanen </b>für <b>14.902</b> Familien*<br /><b>Zelte </b>für <b>2.155</b> Familien<br /><b>Decken </b>für<b> 44.826</b> Familien<br /><b>Reis </b>(Säcke à 50 Kilogramm) für <b>12.951</b> Familien<br /><b>Küchensets </b>für <b>10.408</b> Familien<br /><b>Matratzen </b>für <b>20.641</b> Familien<br /><b>Hygiene-Kits </b>für <b>35.419</b> Familien<br /><b>Plastikeimer </b>zur Wasseraufbewahrung für <b>14.167 </b>Familien<br /><br /><i>*Eine Familie zählt durchschnittlich fünf Personen</i></p>
<p class="bodytext">Um werdende und junge Mütter zu unterstützen, verteilte CARE darüber hinaus <b>1.066 Neugeborenen- und 838 Geburtspakete</b>, die unter anderem sterile Handschuhe, Babykleidung, Puder und andere Gebrauchsgegenstände enthalten. Über <b>106.000 Menschen</b> können nun <b>hygienische Latrinen</b> nutzen und <b>44.550 Menschen bekommen sauberes Wasser</b>, das mit Trinklastwagen angeliefert wird. Hygieneschulungen helfen den Menschen dabei, sich auch unter den schwierigen Umständen vor Krankheiten und Seuchen zu schützen.</p>
<h2>Wiederaufbau – Unterkünfte, psychosoziale Betreuung, Cash for Work</h2>
<p class="bodytext">Seit Juni errichten die CARE-Teams im Wochentakt <b>25 bis 30 Übergangshäuser</b> für Familien, die durch das Erdbeben alles verloren haben. Bis Ende des Jahres sollen <b>2.000 dieser Häuser gebaut</b> werden. Sie bestehen aus einem Holzrahmen und einer Metalldecke, sind erdbeben- und wirbelsturmsicher, halten mindestens drei Jahre und die Materialien können wiederverwendet werden. Die Unterkünfte sind so konzipiert, dass Familien sie mit Hilfe von zwei CARE-Zimmermännern und drei Familienmitgliedern innerhalb von zwei Tagen aufbauen können. Allerdings ist das Ausmaß der Zerstörung so enorm, dass nicht alle Menschen unmittelbar eine solche Übergangsunterkunft erhalten können. Deshalb verteilt CARE auch Werkzeuge und Materialien, mit denen beschädigte Häuser repariert werden können. Insgesamt <b>20.000 solcher Reparaturpakete</b> werden an Familien ausgeteilt. &nbsp;<br /><br />In Léogâne bietet CARE Kindern und ihren Eltern ein <b><a href="haiti-erdbeben-traumata.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Programm zur Traumabewältigung</a></b> an. Eltern und Lehrer werden darin geschult, mit den Kindern die traumatischen Erfahrungen zu besprechen und spielerisch zu überwinden. Spielpakete mit Bällen, Stiften und anderem Spielzeug helfen dabei gerade denjenigen Kindern, die noch nicht wieder zur Schule gehen können. Aber auch die wiedereröffneten Schulen werden unterstützt, den Alltag wieder herzustellen. Die Gebäude werden instand gesetzt, Schulmaterial verteilt und die Lehrer darin bestärkt, traumatisierte Kinder zu erkennen und gezielt zu unterstützen.<br /><br /><img alt="Cash for Work-Programme wie hier bei der Instandsetzung einer Bergstraße geben Menschen Arbeit und helfen beim Wiederaufbau (Foto: CARE/Filion)" title="Cash for Work-Programme wie hier bei der Instandsetzung einer Bergstraße geben Menschen Arbeit und helfen beim Wiederaufbau (Foto: CARE/Filion)" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_Haiti_FrauenCashforWork_Filion.jpg.jpg" width="300" height="213" />Sogenannte <b>Cash for Work-Programme</b> sind einer der effektivsten Wege, um den Menschen ein Stück Selbstbestimmung zurückzugeben. In ländlichen Gebieten reinigen die Menschen Wasserkanäle, Straßen und Felder und erhalten dafür einen Lohn. Davon können sie dann ihre Familie mit dem Nötigsten versorgen. Bis heute haben über <b>1.880 Menschen</b> an diesem Programm teilgenommen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="csc-frame-frame2"><b><br />Haiti braucht auch weiterhin Unterstützung. Bitte helfen Sie CARE, zu helfen:</b><br /><br />Spendenkonto 4 40 40<br />Sparkasse  KölnBonn (BLZ 370 50 198)<br />Online spenden unter <a href="spenden.html" >www.care.de/spenden.html</a><br />Spendenhotline:  0900 5 051 051 (5 €/Anruf aus dem dt. Festnetz)<b><br />INFORMATION:</b> <a href="haiti-faq.html" title="Opens internal link in  current window" class="internal-link" >Fragen und Antworten zu Spenden  für Haiti </a><br /><b>STIMMEN VON VOR ORT</b>- der <a href="http://blog.care.de/category/lateinamerika-und-karibik/erdbeben-haiti/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >CARE-Blog</a><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Haiti</category>
			<category>Nothilfe / Neuanfang</category>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<img src="uploads/pics/Haiti_Bau_von_Haus_01.jpg" width="500" height="334" border="0" alt="Wöchentlich baut CARE rund 30 solcher Übergangsunterkünfte für vom Erdbeben betroffene Familien (Foto: CARE/Filion)" title="Wöchentlich baut CARE rund 30 solcher Übergangsunterkünfte für vom Erdbeben betroffene Familien (Foto: CARE/Filion)" />Wöchentlich baut CARE rund 30 solcher Übergangsunterkünfte für vom Erdbeben betroffene Familien (Foto: CARE/Filion)
			<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 15:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Bolzplatz für Soshanguve</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5d04e64c70c.html</link>
			<description>Die Neue Ruhr-Zeitung unterstützt CARE und das Sportprojekt &quot;Kick it&quot;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Herz von Sportfans auf aller Welt schlägt derzeit für Südafrika. Seit dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft am 11. Juni heißt es: Jubeln, mitfiebern, wetten und feiern.</p>
<p class="bodytext">Ein paar Kilometer abseits der Stadien gibt es keine gepflegten Rasenflächen und Hightech-Ausrüstung. Aber das mindert den Enthusiasmus, mit dem viele junge Südafrikaner Fußball spielen, nicht im geringsten. Und genau hier setzt CARE mit seinem Sport- und Aufklärungsprojekt <b><a href="suedafrika_kickit.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >&quot;Kick it&quot;</a></b> an. </p>
<p class="bodytext"><b>Soshanguve ist das zweitgrößte  Township Südafrikas</b> und liegt nördlich der Hauptstadt Pretoria. Hier unterstützt  CARE mit der lokalen Partnerorganisation Rephele Kinder und Jugendliche und bietet <b>Sportunterricht</b> nach der Schule.  Viele Kinder haben ihre Eltern an AIDS verloren und wachsen ohne Vorbilder und <b> Betreuung </b>auf. <b><a href="suedafrika_kickit.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >&quot;Kick it&quot;</a></b> ist deshalb viel mehr als nur ein Sportangebot. Die Kinder bekommen Aufmerksamkeit und  können abseits des Sportplatzes mit den Betreuern auch über ihren Alltag  und ihre Probleme sprechen. Das schützt sie davor, mit Gewalt, AIDS und Kriminalität in Berührung zu kommen. Im Township von Soshanguve ist das viel  wert.<br /><br /></p>
<p class="csc-frame-frame2">Die <b>Neue Ruhr-Zeitung</b> unterstützt Kick it - Artikel zum Nachlesen:<br /><br /><b><a href="fileadmin/redaktion/aktuelles/2010/Juli/Neue_Ruhr-Zeitung__09.7.2010.pdf" title="Initiates file download" target="_blank" class="download" >Der Sport kann Türen öffnen&quot; Interview mit Auma Obama (07. Juli 2010)</a></b><br /><br /><b><a href="http://www.derwesten.de/sport/fussball/wm2010/Fussball-Turnier-im-Township-Soshanguve-id3097192.html" title="Initiates file download" target="_blank" >Die Kicker von Soshanguve (12. Juni 2010)</a></b><br /><br /><b><a href="fileadmin/redaktion/aktuelles/2010/Mai/Neue_Ruhr-Zeitung__29.5.2010.pdf" title="Initiates file download" target="_blank" class="download" >Cup  der guten Hoffnung (29. Mai 2010</a></b>)<br /><br /><b><a href="fileadmin/redaktion/aktuelles/2010/Mai/Neue_Ruhr-Zeitung__20.5.2010.pdf" title="Initiates file download" target="_blank" class="download" >Ein Bolzplatz für Soshanguve (20. Mai 2010)</a></b></p>
<p class="csc-frame-frame2 csc-frame-frame1">Im<b><a href="http://blog.care.de/tag/sport/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" > CARE-Blog </a></b>lesen Sie von Begegnungen mit den Kick it-Kids<br /><br />Die neue Ausgabe des <b><a href="careaffair-sport.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Magazins CARE affair</a></b> zum Thema Sport<br /><br /><b><a href="video-kickit.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Video </a></b>vom Besuch der Bundesliga-Stiftung und Franz Beckenbauer<br /><br /><b><a href="fotogalerie-kick-it.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Fotogalerie </a></b>zum Projekt &quot;Kick it&quot;<br /><br />Kommen auch Sie ins &quot;Kick it&quot;-Team! <b><a href="einmal-spenden.html" title="Opens internal link in current window" target="_blank" class="internal-link" >Online spenden</a></b></p>]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit / Ernährung</category>
			<category>Südafrika</category>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<img src="uploads/pics/Junge_mit_Ball_Bulling.jpg" width="500" height="340" border="0" alt="Ein zukünftiger Fußballprofi? Heute schon ein &quot;Kick it&quot;-Star! (Foto: CARE/Bulling)" title="Ein zukünftiger Fußballprofi? Heute schon ein &quot;Kick it&quot;-Star! (Foto: CARE/Bulling)" />Ein zukünftiger Fußballprofi? Heute schon ein "Kick it"-Star! (Foto: CARE/Bulling)
			<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 09:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kirgisistan: „Wie sollen wir Frieden finden?“</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M582f629e4d2.html</link>
			<description>Nach dem Gewaltausbruch im Juni liegen viele Wunden offen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Ausbruch gewalttätiger Ausschreitungen in Kirgisistan Anfang Juni hat zerstörte Häuser, verlorenen Besitz und traumatisierte Menschen zurückgelassen. Bei den Kämpfen zwischen usbekischen und kirgisischen Gruppen starben mehr als 300 Menschen, rund 400.000 Einwohner sind vor der Gewalt geflohen. Viele haben alles verloren, was sie besaßen.<br /><br />In Osch, einer Stadt an der Grenze zu Usbekistan, brannten rund 2000 Häuser bis auf die Grundmauern nieder. Viele weitere Häuser sind teilweise beschädigt, aber kaum mehr bewohnbar. Die Bewohner sind zu Freunden und Bekannten geflohen, um dort Unterschlupf zu finden. Manche Familien nahmen 50 Vertriebene oder mehr auf und gaben ihnen Schutz. Obwohl sich das Leben in Osch wieder normalisiert, viele Märkte wieder geöffnet haben und Lebensmittel verkaufen, so haben die Einwohner noch immer Angst, ihre Häuser zu verlassen und zur Arbeit zu gehen. In einigen Stadtvierteln sind noch immer Barrikaden zu sehen, meist aus Autoreifen, Gartentoren oder Baumstämmen eiligst zusammengestellt, hinter denen sich die Bewohner zu schützen versuchen. Das Misstrauen zwischen beiden Bevölkerungsteilen, Usbeken als auch Kirgisen, ist hoch. Die Wunden der Gewalt sitzen tief.</p>
<p class="bodytext"><b>Tränen der Großmutter</b><br /><br />„Ich glaube an nichts mehr“, sagt die 87-jährige Usbekin Sharapakhan Adamalieva. „Ich habe meinen Laden verloren, er brannte vollständig aus. Was soll ich nun machen? Ich habe niemanden, der mich unterstützt.“ Die Großmutter von 30 Enkeln beginnt zu weinen. „Ich habe Angst. Mein Leben hat sich auf den Kopf gestellt.” Sie sitzt zusammen mit drei Frauen in einem schattigen Hinterhof. Eine der Frauen umarmt Sharapakhan Adamalieva ruhig und fest, während sie spricht. Alle vier haben geflohene Verwandte und Freunde aufgenommen. Die 60-jährige Abulfazieva Aigul beherbergt fünf Verwandte, unter ihnen Ilias, ein kleiner Junge im roten T-Shirt. „Wenn die Schule wieder beginnt im September, werde ich nicht hingehen können“, sagt der 11-jährige traurig. „Unser Haus wurde zerstört. Ich habe keine Schulbücher und keine Schulmaterialien mehr.“ &nbsp;<br /><br />CARE hat ein Untersuchungsteam nach Kirgisistan entsendet, das bereits im Land arbeitende Hilfsorganisationen unterstützt. Zudem übergab das Team Wasserreinigungstabletten an eine Partnerorganisation zur Reinigung verschmutzen Wassers. Doch es wird lange dauern, bis die Wunden in Osch wieder verheilt sind. „Wir haben Angst. Wir trauen niemandem mehr“, sagt Abulfazieva Aigul. „Wie sollen wir jemals wieder Frieden finden?“.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="csc-frame-frame1">Lesen Sie hier den <a href="http://blog.care.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Blog von CARE-Mitarbeiterin Sandra Bulling aus Kirgisistan. </a></p>]]></content:encoded>
			<category>Nothilfe / Neuanfang</category>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			
			<author>bulling@care.de</author>
			<img src="uploads/pics/Kirgisistan1.jpg" width="965" height="768" border="0" alt="Ein Mann zeigt dem CARE-Team sein zerstörtes Haus. Er hat alles verloren, sein Besitz ist niedergebrannt. Fotos: CARE/Sandra Bulling" title="Ein Mann zeigt dem CARE-Team sein zerstörtes Haus. Er hat alles verloren, sein Besitz ist niedergebrannt. Fotos: CARE/Sandra Bulling" />Ein Mann zeigt dem CARE-Team sein zerstörtes Haus. Er hat alles verloren, sein Besitz ist niedergebrannt. Fotos: CARE/Sandra Bulling
			<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 12:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Von der Bundesliga zum Kap</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M59b45ffaec0.html</link>
			<description>Uwe Seeler, Britta Heidemann und die Bundesliga-Stiftung besuchen ein CARE-Sportprojekt in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><div>Während die Bundesliga gerade Sommerpause macht, ist die Bundesliga-Stiftung weiterhin aktiv. Und zwar genau dort, wo gerade König Fußball regiert: Die Stiftung unterstützt CARE in Südafrika bei dem <a href="suedafrika_kickit.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Projekt Kick it</a>.</p>
<p class="bodytext">Im Township Soshanguve nördlich von Pretoria arbeitet CARE mit einer lokalen Initiative, die Kindern Sport und Betreuung anbietet. Über 600 Kinder können an 13 Standorten Fußball und andere Sportarten spielen. Die Trainer bringen ihnen aber nicht nur bei, wie sie den Ball richtig kicken und im Team gewinnen können. Auch Aufklärung über die Gefahren von AIDS, Gewalt und Kriminalität stehen auf dem Programm.</p>
<p class="bodytext">Die Bundesliga-Stiftung reiste nun zum zweiten Mal nach Südafrika, um sich von den Erfolgen des Programmes zu überzeugen. Mit dabei waren unter anderem Stiftungs-Geschäftsführer Kurt Gaugler, Uwe Seeler, Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann und  Liga-Präsident Dr. Reinhard Rauball.</p>
<p class="bodytext"><img alt="Britta Heidemann beim Projekt Kick it (Foto: Bundesliga-Stiftung)" title="Britta Heidemann beim Projekt Kick it (Foto: Bundesliga-Stiftung)" style="padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_Britta_Heidemann_BuLi-Stiftung.jpg.jpg" width="237" height="321" />Fechterin Britta Heidemann war vor allem von der Aufklärungsarbeit beeindruckt: &quot;Es war einfach Wahnsinn, wie glücklich die  Kinder bei den Spielen  rumgetollt sind. Ich hoffe, dass sich das Thema  Prävention langfristig  in den Köpfen der Kinder festsetzt. Es darf nicht  nur eine  vorübergehende Sache sein&quot;, sagte Heidemann.&nbsp;&nbsp;</div></p>
<p class="bodytext"> 	    Die Stiftung brachte zu ihrem Besuch Sporttrikots für die Trainer von Kick it mit. Bei ihrem<a href="pressemitteilung-einzelmeldung+M570bacc2ba7.htm" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" > ersten Besuch im Dezember 2009</a> hatten bereits Kinder Trikots, T-Shirts und Bälle erhalten. Damals war auch  Franz Beckenbauer mitgereist.<br /> <br /> &quot;Projekte wie 'Kick it - Choose Life' können dazu beitragen, langfristig  etwas zu verändern. Kinder kann man noch leiten, man kann sie noch auf  den richtigen Weg bringen und ihnen helfen. Und wir werden gerne  helfen&quot;, sagte Kurt Gaugler, der Geschäftsführer der Bundesliga-Stiftung. <br /> </p>
<p class="bodytext">Im Dezember hatten die Bundesliga-Stiftung und CARE die Devise <a href="aktuelle-meldungen-einzel+M570bacc2ba7.html" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" >&quot;Gemeinsam gewinnen&quot;</a> ausgegeben. In diesem Sinne geht das Engagement auch nach der Fußball-Weltmeisterschaft weiter.<br /><br /></p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Mehr zu Kick it:</b><br /><br />Video: <b><a href="video-kickit-suedafrika.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Spielend gegen AIDS. Zu Besuch bei Percy und den Kick it-Kids</a></b><br /><br /><b><a href="http://blog.care.de/uwe-und-co-zu-gast-bei-freunden/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >CARE-Blog</a></b> zum Besuch in Südafrika von Anton Markmiller<br /><br /><b><a href="suedafrika_kickit.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Projektinformationen</a></b><br /><b><a href="hiv_aids_in_suedafrika.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" ><br />Bitte unterstützen Sie das Projekt Kick it!</a></b></p>]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit / Ernährung</category>
			<category>Südafrika</category>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<img src="uploads/pics/Uwe_Seeler_BuLi-Stiftung.jpg" width="500" height="333" border="0" alt="Geteilte Leidenschaft fürs runde Leder: Uwe Seeler und die Kick it-Kids (Foto: Bundesliga-Stiftung)" title="Geteilte Leidenschaft fürs runde Leder: Uwe Seeler und die Kick it-Kids (Foto: Bundesliga-Stiftung)" />Geteilte Leidenschaft fürs runde Leder: Uwe Seeler und die Kick it-Kids (Foto: Bundesliga-Stiftung)
			<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CARE trauert um Falk-Ulrich von Hoff</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M549bc130697.html</link>
			<description>Ehrenamtlicher Leiter des Berliner Büros verstorben</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>BONN/BERLIN, 18. Juni 2010.</b> Der ehrenamtliche Leiter des Berliner CARE-Büros, Falk-Ulrich von Hoff, ist am 11. Juni in seinem Haus in Berlin-Frohnau plötzlich verstorben. Er wurde 66 Jahre alt. </p>
<p class="bodytext">CARE-Vorstandsvorsitzender Heribert Scharrenbroich und Hauptgeschäftsführer Dr. Anton Markmiller würdigten die Leistungen und das Engagement von Hoff's als &quot;wertvolles, ehrenamtliches Engagement im Kampf gegen die Armut weltweit&quot;. Falk-Ulrich von Hoff sei &quot;immer zur Stelle gewesen, wenn man ihn brauchte&quot;. Falk-Ulrich von Hoff habe, so CARE weiter, &quot;wertvolle Hinweise für unsere anwaltschaftliche Arbeit zur besseren Achtung der Menschenrechte in der Welt&quot; gegeben. CARE wird das Andenken an Falk-Ulrich von Hoff in Ehren halten.</p>]]></content:encoded>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			
			<author>schwarz@care.de</author>
			
			<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 11:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>“Die Narben bleiben”</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M53b7a78d231.html</link>
			<description>Zum Weltflüchtlingstag: Interview mit dem Ugander Derreck Kayongo, der in den USA eine neue Heimat...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><i>Als er zehn Jahre alt war, floh Derreck Kayongo aus seiner Heimat Uganda vor dem Regime von Idi Amin. Er lebte zehn Jahre als Flüchtling in Kenia, bevor er in die USA auswanderte. Heute arbeitet Derreck bei CARE als Koordinator für Advocacy mit zivilgesellschaftlichen Gruppen daran, die Politik an ihren Auftrag zur Armutsbekämpfung zu erinnern. </i></p>
<h3>1.) Am 20. Juni gedenkt die Welt den Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten. Was bedeutet dieser Tag für Sie, der selbst einmal ein Flüchtling war?</h3>
<p class="bodytext">Als ehemaliger Flüchtling bringt mir der 20. Juni sowohl gute als auch schlechte Erinnerungen an meine Zeit in Kenia. Einerseits ist es berührend, dass ein Land wie Kenia meine Familie und mich aufgenommen hat und wir aus Uganda dorthin fliegen konnten. So wurden wir vor dem grausamen Regime von Idi Amin gerettet.</p>
<p class="bodytext">Andererseits kämpft man als Flüchtling mit einer ganz bestimmten Trauer, die von mehreren Seiten kommt. Zum einen ist da ein profundes Gefühl von Verlust – des Landes, der Familie, der Freunde, des Eigentums. Dazu kommt Hoffnungslosigkeit. Und dann auch Angst, die langsam in einem hochsteigt. Die Erinnerung daran, wie man vor den Schüssen, der Gewalt und dem Tod davonrennt, dieses Gefühl bleibt für immer. <br /><br />Die Emotionen werden ein Teil des Lebens, wie ein Paket, das man mit sich trägt. Die Narben bleiben. Aber am 20. Juni haben wir die Möglichkeit, unsere Erfahrungen bewusst wieder in Erinnerung zu rufen. Und mit ein bisschen Mut können die Angst und die Narben in den Hintergrund treten und man beginnt eine neue Reise. Für mich bedeutete das, in den USA eine Familie zu gründen. Gleichzeitig bemühe ich mich, meine Brüder und Schwestern in Uganda zu unterstützen. Diese Arbeit ist für mich eine Art Vergebung für all die Verletzungen, die mir und anderen Ugandern damals zugefügt wurden.</p>
<h3>2.) Wenn Sie gefragt werden, wie Sie in die USA gekommen sind, wie lautet Ihre Antwort?</h3>
<p class="bodytext">Ich bin mit der Hilfe Gottes in die USA gekommen! Ich wurde in Kenia von Missionaren erzogen und sie halfen mir dabei, ein Stipendium für eine Schule in Amerika zu bekommen. So kam ich hierher. </p>
<h3>3.) Was sind Ihre lebhaftesten Erinnerungen an das Leben als Flüchtling in Kenia?</h3>
<p class="bodytext">Am deutlichsten bleibt das Gefühl, nicht in seiner eigenen Kultur zu sein. Ich musste bestimmte soziale Umgangsformen lernen, die in Kenia üblich waren. Das hat eigentlich auch viel Spaß gemacht. Schwieriger war die Tatsache, dass wir kaum Geld hatten. Meine Familie gehörte in Uganda zu der privilegierten Gesellschaftsschicht. Ich wusste damals nicht, dass viele Menschen ohne die selbstverständlichsten Dinge leben müssen, wie Seife, Zucker, Schulgeld und so weiter. Ich sah, wie hart meine Mutter arbeiten musste, um essen auf den Tisch zu bringen und uns auf diesem sinkenden Schiff über Wasser zu halten. Nachts hörte ich oft, wie sie weinte und dann kamen mir selbst die Tränen. Denn ich konnte ihren Schmerz und ihr Leid nicht lindern. </p>
<h3>4.) Können Sie Geschichten von anderen Flüchtlingen und/oder Familienangehörigen erzählen? Welche Unterstützung hat ihnen am meisten geholfen und wo gab es Schwierigkeiten?</h3>
<h2><img title="Flüchtlinge in Kenia (Foto: CARE/Courbet)" alt="Flüchtlinge in Kenia (Foto: CARE/Courbet)" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_Daadab_Courbet_CARE.jpg.jpg" width="300" height="201" /></h2>
<p class="bodytext">Für uns Flüchtlingsfamilien war es immer besonders schwierig, wenn jemand starb. Wir mussten einen Platz finden, um die Person zu beerdigen und genügend Geld auftreiben, um die Beerdigung zu bezahlen. Wenn jemand schwer erkrankte, machte sich die Gemeinschaft immer große Sorgen, dass sie die Medikamente nicht bezahlen kann und der Erkrankte sterben muss. Wir wurden oft diskriminiert, weil wir fremd waren, und manchmal waren die Spannungen so groß, dass wir uns als Kenianer ausgegeben haben. Das Gefühl der Unsicherheit ähnelte dann unseren Erfahrungen in Uganda auf erschreckende Weise. Wir hatten furchtbare Angst, entdeckt zu werden und mussten noch vorsichtiger sein.</p>
<h3>5.) Sind Sie  jemals in Ihre Heimat zurückgekehrt und wenn ja, was haben Sie dort angetroffen?</h3>
<p class="bodytext">Als ich das erste Mal in meine Heimatstadt Kampala zurückgekommen bin, wurde mir kurz vor der Landung richtig schlecht. Ich musste weinen, denn der Krieg hat so tiefe Wunden in unserem schönen Land hinterlassen. Die Armut hat mich damals am schwersten getroffen und das ist bis heute so geblieben. Ohne Organisationen wie CARE würden die meisten Menschen überhaupt kein Sicherheitsnetz haben.</p>
<h3>6.) Heute arbeiten Sie für CARE daran, Armut zu bekämpfen und Nothilfe zu leisten. Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie von einer neuen Flüchtlingskrise irgendwo auf der Welt hören?</h3>
<p class="bodytext">Es ist unglaublich deprimierend, sich vorstellen zu müssen, dass diese Menschen zu Flüchtlingen werden. Nachdem ich amerikanischer Staatsbürger geworden bin, fand ich allerdings auch heraus, dass Krieg nicht der einzige Grund zur Flucht ist. </p>
<p class="bodytext">Heute zwingt der Klimawandel viele Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Naturkatastrophen machen Menschen zu Flüchtlingen, genauso wie extreme Armut. Ich habe auch gelernt, dass die globale Gemeinschaft etwas für diese Menschen tun kann, und zwar auf vielen Ebenen. Zum Beispiel hat CARE sich darauf spezialisiert, Menschen in einer humanitären Krise mit dem Notwendigsten zu versorgen. Und wenn dann alles gut läuft, kehrt ein Stück Normalität in das Leben der Menschen zurück. Dazu ist finanzielle Hilfe notwendig: Unsere Unterstützer helfen uns mit Geld, und wir kümmern uns dann um die Betroffenen. CARE hat in Haiti gezeigt, was möglich ist, wenn fähige Mitarbeiter vor Ort sind. Also ist mein Gefühl gespalten: Der Anblick von Flüchtlingen macht mich unheimlich traurig, gleichzeitig ermutigt mich aber die Arbeit von Hilfsorganisationen. </p>
<h3>7.) Was bedeutet das Wort “Heimat” für Sie?</h3>
<p class="bodytext">Wenn ich irgendetwas Positives daraus gezogen habe, ein Flüchtling gewesen zu sein, dann ist es das: Ich habe gelernt, jeden Ort, an dem ich aufgenommen werde, als Heimat zu betrachten. Wenn meine ursprüngliche Heimat mir keine Geborgenheit mehr gibt, dann kann das kein Zuhause sein. Heimat ist dort, wo man sich willkommen, sicher und respektiert fühlt. Und wo man die Chance bekommt, sein Leben in die Hand zu nehmen. Wir müssen uns alle am 20. Juni dafür einsetzen, dass die Welt für jeden Menschen eine Heimat bietet. </p>]]></content:encoded>
			<category>Nothilfe / Neuanfang</category>
			<category>Afrika</category>
			<category>Kenia</category>
			<category>Tschad</category>
			<category>Uganda</category>
			<category>Ägypten</category>
			<category>Ruanda</category>
			<category>Tansania</category>
			<category>Mali</category>
			<category>Sudan</category>
			
			<author>haupert@care.lu</author>
			<img src="uploads/pics/Derreck_Kayongo_Photoshoot.jpg" width="350" height="254" border="0" alt="In Uganda geboren, heute in den USA beheimatet: Derreck Kayongo (Foto: CARE)" title="In Uganda geboren, heute in den USA beheimatet: Derreck Kayongo (Foto: CARE)" />In Uganda geboren, heute in den USA beheimatet: Derreck Kayongo (Foto: CARE)
			<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 16:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>“Die Narben bleiben”</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M52d183f4d9a.html</link>
			<description>Zum Weltflüchtlingstag: Interview mit dem Ugander Derreck Kayongo, der in den USA eine neue Heimat...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><i>Als er zehn Jahre alt war, floh Derreck Kayongo aus seiner Heimat Uganda vor dem Regime von Idi Amin. Er lebte zehn Jahre als Flüchtling in Kenia, bevor er in die USA auswanderte. Heute arbeitet Derreck bei CARE als Koordinator für Advocacy mit zivilgesellschaftlichen Gruppen daran, die Politik an ihren Auftrag zur Armutsbekämpfung zu erinnern. </i></p>
<h3>1.) Am 20. Juni gedenkt die Welt den Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten. Was bedeutet dieser Tag für Sie, der selbst einmal ein Flüchtling war?</h3>
<p class="bodytext">Als ehemaliger Flüchtling bringt mir der 20. Juni sowohl gute als auch schlechte Erinnerungen an meine Zeit in Kenia. Einerseits ist es berührend, dass ein Land wie Kenia meine Familie und mich aufgenommen hat und wir aus Uganda dorthin fliegen konnten. So wurden wir vor dem grausamen Regime von Idi Amin gerettet.</p>
<p class="bodytext">Andererseits kämpft man als Flüchtling mit einer ganz bestimmten Trauer, die von mehreren Seiten kommt. Zum einen ist da ein profundes Gefühl von Verlust – des Landes, der Familie, der Freunde, des Eigentums. Dazu kommt Hoffnungslosigkeit. Und dann auch Angst, die langsam in einem hochsteigt. Die Erinnerung daran, wie man vor den Schüssen, der Gewalt und dem Tod davonrennt, dieses Gefühl bleibt für immer. <br /><br />Die Emotionen werden ein Teil des Lebens, wie ein Paket, das man mit sich trägt. Die Narben bleiben. Aber am 20. Juni haben wir die Möglichkeit, unsere Erfahrungen bewusst wieder in Erinnerung zu rufen. Und mit ein bisschen Mut können die Angst und die Narben in den Hintergrund treten und man beginnt eine neue Reise. Für mich bedeutete das, in den USA eine Familie zu gründen. Gleichzeitig bemühe ich mich, meine Brüder und Schwestern in Uganda zu unterstützen. Diese Arbeit ist für mich eine Art Vergebung für all die Verletzungen, die mir und anderen Ugandern damals zugefügt wurden.</p>
<h3>2.) Wenn Sie gefragt werden, wie Sie in die USA gekommen sind, wie lautet Ihre Antwort?</h3>
<p class="bodytext">Ich bin mit der Hilfe Gottes in die USA gekommen! Ich wurde in Kenia von Missionaren erzogen und sie halfen mir dabei, ein Stipendium für eine Schule in Amerika zu bekommen. So kam ich hierher. </p>
<h3>3.) Was sind Ihre lebhaftesten Erinnerungen an das Leben als Flüchtling in Kenia?</h3>
<p class="bodytext">Am deutlichsten bleibt das Gefühl, nicht in seiner eigenen Kultur zu sein. Ich musste bestimmte soziale Umgangsformen lernen, die in Kenia üblich waren. Das hat eigentlich auch viel Spaß gemacht. Schwieriger war die Tatsache, dass wir kaum Geld hatten. Meine Familie gehörte in Uganda zu der privilegierten Gesellschaftsschicht. Ich wusste damals nicht, dass viele Menschen ohne die selbstverständlichsten Dinge leben müssen, wie Seife, Zucker, Schulgeld und so weiter. Ich sah, wie hart meine Mutter arbeiten musste, um essen auf den Tisch zu bringen und uns auf diesem sinkenden Schiff über Wasser zu halten. Nachts hörte ich oft, wie sie weinte und dann kamen mir selbst die Tränen. Denn ich konnte ihren Schmerz und ihr Leid nicht lindern. </p>
<h3>4.) Können Sie Geschichten von anderen Flüchtlingen und/oder Familienangehörigen erzählen? Welche Unterstützung hat ihnen am meisten geholfen und wo gab es Schwierigkeiten?</h3>
<h2><img title="Flüchtlinge in Kenia (Foto: CARE/Courbet)" alt="Flüchtlinge in Kenia (Foto: CARE/Courbet)" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_Daadab_Courbet_CARE.jpg.jpg" width="300" height="201" /></h2>
<p class="bodytext">Für uns Flüchtlingsfamilien war es immer besonders schwierig, wenn jemand starb. Wir mussten einen Platz finden, um die Person zu beerdigen und genügend Geld auftreiben, um die Beerdigung zu bezahlen. Wenn jemand schwer erkrankte, machte sich die Gemeinschaft immer große Sorgen, dass sie die Medikamente nicht bezahlen kann und der Erkrankte sterben muss. Wir wurden oft diskriminiert, weil wir fremd waren, und manchmal waren die Spannungen so groß, dass wir uns als Kenianer ausgegeben haben. Das Gefühl der Unsicherheit ähnelte dann unseren Erfahrungen in Uganda auf erschreckende Weise. Wir hatten furchtbare Angst, entdeckt zu werden und mussten noch vorsichtiger sein.</p>
<h3>5.) Sind Sie  jemals in Ihre Heimat zurückgekehrt und wenn ja, was haben Sie dort angetroffen?</h3>
<p class="bodytext">Als ich das erste Mal in meine Heimatstadt Kampala zurückgekommen bin, wurde mir kurz vor der Landung richtig schlecht. Ich musste weinen, denn der Krieg hat so tiefe Wunden in unserem schönen Land hinterlassen. Die Armut hat mich damals am schwersten getroffen und das ist bis heute so geblieben. Ohne Organisationen wie CARE würden die meisten Menschen überhaupt kein Sicherheitsnetz haben.</p>
<h3>6.) Heute arbeiten Sie für CARE daran, Armut zu bekämpfen und Nothilfe zu leisten. Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie von einer neuen Flüchtlingskrise irgendwo auf der Welt hören?</h3>
<p class="bodytext">Es ist unglaublich deprimierend, sich vorstellen zu müssen, dass diese Menschen zu Flüchtlingen werden. Nachdem ich amerikanischer Staatsbürger geworden bin, fand ich allerdings auch heraus, dass Krieg nicht der einzige Grund zur Flucht ist. </p>
<p class="bodytext">Heute zwingt der Klimawandel viele Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Naturkatastrophen machen Menschen zu Flüchtlingen, genauso wie extreme Armut. Ich habe auch gelernt, dass die globale Gemeinschaft etwas für diese Menschen tun kann, und zwar auf vielen Ebenen. Zum Beispiel hat CARE sich darauf spezialisiert, Menschen in einer humanitären Krise mit dem Notwendigsten zu versorgen. Und wenn dann alles gut läuft, kehrt ein Stück Normalität in das Leben der Menschen zurück. Dazu ist finanzielle Hilfe notwendig: Unsere Unterstützer helfen uns mit Geld, und wir kümmern uns dann um die Betroffenen. CARE hat in Haiti gezeigt, was möglich ist, wenn fähige Mitarbeiter vor Ort sind. Also ist mein Gefühl gespalten: Der Anblick von Flüchtlingen macht mich unheimlich traurig, gleichzeitig ermutigt mich aber die Arbeit von Hilfsorganisationen. </p>
<h3>7.) Was bedeutet das Wort “Heimat” für Sie?</h3>
<p class="bodytext">Wenn ich irgendetwas Positives daraus gezogen habe, ein Flüchtling gewesen zu sein, dann ist es das: Ich habe gelernt, jeden Ort, an dem ich aufgenommen werde, als Heimat zu betrachten. Wenn meine ursprüngliche Heimat mir keine Geborgenheit mehr gibt, dann kann das kein Zuhause sein. Heimat ist dort, wo man sich willkommen, sicher und respektiert fühlt. Und wo man die Chance bekommt, sein Leben in die Hand zu nehmen. Wir müssen uns alle am 20. Juni dafür einsetzen, dass die Welt für jeden Menschen eine Heimat bietet. </p>]]></content:encoded>
			<category>Nothilfe / Neuanfang</category>
			<category>Afrika</category>
			<category>Kenia</category>
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			<category>Ägypten</category>
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			<category>Mali</category>
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			<author>wilke@care.de</author>
			<img src="uploads/pics/Derreck_Kayongo_Photoshoot_01.jpg" width="350" height="254" border="0" alt="In Uganda geboren, heute in den USA beheimatet: Derreck Kayongo (Foto: CARE)" title="In Uganda geboren, heute in den USA beheimatet: Derreck Kayongo (Foto: CARE)" />In Uganda geboren, heute in den USA beheimatet: Derreck Kayongo (Foto: CARE)
			<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 16:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Druckfrisch und sportlich</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5dd45cdc739.html</link>
			<description>Die neue Ausgabe des Magazins CARE affair</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Pünktlich zum Anpfiff der Fußball-WM veröffentlicht CARE die fünfte Ausgabe des <a href="careaffair-sport.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Magazins CARE affair</a>. Nach AIDS, Wasser, Lernen und Hunger dreht sich dieses Mal alles ums Thema Sport. Zwar ist Sport in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit nur eines von vielen Mitteln zur Aufklärung und Armutsbekämpfung. Aber gerade für die Jüngsten bewegt er Welten: Denn durch Sport lernen Kinder Selbstbewusstsein, Disziplin, Ehrgeiz sowie Toleranz und Respekt gegenüber ihren Gegnern. All dies sind Eigenschaften, die sie brauchen, um sich aus der Armut herauszukämpfen.&nbsp; CARE nutzt zudem den Sport, um über AIDS, Drogen und Kriminalität aufzuklären; aber auch um Traumata zu bewältigen, wie nach dem schweren Erdbeben in Haiti im Januar dieses Jahres. &nbsp;<br /><br /><a href="careaffair-sport.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" ><img style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_Screenshot_Titelbild_Sport_02.jpg.jpg" width="220" height="267" alt="" /></a>Von Kenia über Kambodscha bis nach Haiti - CARE affair erzählt Geschichten rund um den Sport. Die kenianische Fußballerin Doreen Nabwire Omondi (derzeit bei Werder Bremen) kommt ebenso zu Wort wie Willi Lemke und Auma Obama. Für sein außergewöhnlich unkonventionelles Design hat CARE affair bereits mehrmals internationale Designpreise wie den Red Dot Award oder den IF Design Award erhalten und war im letzten Jahr für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland nominiert.</p>
<p class="bodytext">Zur Bestellung des Magazins CARE affair (Print) wenden Sie sich bitte an die <a href="presse-medienkontakt.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Pressestelle</a>.<br /></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
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			<author>bulling@care.de</author>
			<img src="uploads/pics/Screenshot_Sportgeraete_02.jpg" width="350" height="257" border="0" alt="" title="" />
			<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 10:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Eine klimapolitisch dramatische Zeit&quot;</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5bb89ac2889.html</link>
			<description>ZEF und CARE stellen gemeinsame Studie vor / Staatssekretär des BMU und Vertreter des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am 28. Mai lud CARE zu einer Fachkonferenz, auf der die Ergebnisse einer gemeinsam mit dem Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) erstellten Studie vorgestellt wurden. <a href="fileadmin/redaktion/presse/2009/dezember/091215_Warten_bis_das_Wasser_kommt_final.pdf" title="Initiates file download" target="_blank" class="download" >„Warten bis das Wasser kommt? Armutsbekämpfung in Zeiten des Klimawandels“</a> untersucht anhand von Fallbeispielen aus CARE-Projektländern, inwiefern die Auswirkungen des Klimawandels die Arbeit von Hilfsorganisationen beeinflussen. Die Fachkonferenz versammelte die interessierte Fachöffentlichkeit aus Wissenschaft und Medien im Gremiensaal der Deutschen Welle in Bonn. <br /><br />Nach der Begrüßung durch <b>Erik Bettermann</b>, dem Intendant der Deutschen Welle, wurde die Veranstaltung von <b>Heribert Scharrenbroich</b>, dem Vorstandsvorsitzendem von CARE Deutschland-Luxemburg e.V, eröffnet (<b>Link</b>: <a href="fileadmin/redaktion/aktuelles/2010/Mai/Rede_H._Scharrenbroich.pdf" title="Initiates file download" target="_blank" class="download" >Redemanuskript</a>). Scharrenbroich machte gleich zu Beginn seiner Rede auf die Bedeutung des Klimawandels im Kampf gegen die globale Armut aufmerksam. „CARE will den Menschen helfen, den aus dem Klimawandel erwachsenden Bedrohungen besser begegnen zu können“, so Scharrenbroich. Zusätzlich kritisiert er aber auch die Rolle der Regierungen der Industriestaaten im Zusammenhang mit dem Scheitern des Kopenhagener Klimagipfels 2009 . Er mahnte an, dass „ein ehrliches Scheitern zuzugeben&nbsp; hilfreicher und zielführender ist, als ein Verkleistern des Problems durch einen faulen Kompromiss.“<br /><br />Anschließend wandten sich auch <b>Prof. Dr. Solvay Gerke,</b> Direktorin des ZEF, und <b>Staatssekretär Jürgen Becker</b> vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit an das Publikum (<b>Link</b>: <a href="fileadmin/redaktion/aktuelles/2010/Mai/Rede_StS_Becker_CARE.pdf" title="Initiates file download" target="_blank" class="download" >Redemanuskript</a>). Auch sie machten deutlich, dass aktuell zu wenig gegen den Klimawandel und die damit verbundenen Folgen für große Teile der Menschheit getan werde. „Wir befinden uns in einer klimapolitisch dramatischen Zeit“, sagt Becker. Gleichzeitig betonte er die wichtige Rolle von Hilfsorganisationen. „Wenn wir nach vorne blicken, ist es aus meiner Sicht immer wieder wichtig, dass wir Wirtschaftsentwicklung und Klimaschutz zusammen sehen“, so Becker weiter. <br /><br />Die Ergebnisse der Studie wurden dann von <b>Dr. Anna-Katharina Hornidge</b> (ZEF), einer der beiden Autoren vorgestellt. Ziel der Untersuchung war es demnach, einen Überblick über den Stand der Diskussion zur Armutsbekämpfung vor dem Hintergrund des Klimawandels zu geben. Dabei haben die Autoren die Zusammenhänge konkret untersucht und sind den Fragestellungen mit Hilfe einer Fallstudie in Indonesien, einem vom Klimawandel besonders betroffenem Land, nachgegangen. <br /><br />Im Anschluss an die Präsentation stellten sich die Experten den Fragen des Publikums. Auf dem Podium saßen Sergio A. Zelaya-Bonilla, Leiter der Policy-Abteilung des Wüstensekretariats der Vereinten Nationen, Dr. Cynthia Awuor, Klimaexpertin von CARE Kenia und Dr. Hornidge. <br /><br />-&gt; <b><a href="klimawandel.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Mehr Informationen zum Thema Klimawandel</a></b></p>]]></content:encoded>
			<category>Umwelt / erneuerbare Energie</category>
			<category>Asien</category>
			<category>Vietnam</category>
			<category>Bangladesh</category>
			<category>Nepal</category>
			<category>Tschetschenien</category>
			<category>Indonesien</category>
			<category>Afghanistan</category>
			<category>Ost Timor</category>
			<category>Pakistan</category>
			
			<author>bulling@care.de</author>
			<img src="uploads/pics/Gruppe_ZEF_Veranstaltung.jpg" width="350" height="257" border="0" alt="Cynthia Awuor (CARE Kenia), Anna-Katharina Hornidge (ZEF), Dr. Anton Markmiller (Geschäftsführer CARE Deutschland-Luxemburg) und Sergio A. Zelaya-Bonilla vom UN-Wüstensekretariat (Foto: CARE/Bulling)" title="Cynthia Awuor (CARE Kenia), Anna-Katharina Hornidge (ZEF), Dr. Anton Markmiller (Geschäftsführer CARE Deutschland-Luxemburg) und Sergio A. Zelaya-Bonilla vom UN-Wüstensekretariat (Foto: CARE/Bulling)" />Cynthia Awuor (CARE Kenia), Anna-Katharina Hornidge (ZEF), Dr. Anton Markmiller (Geschäftsführer CARE Deutschland-Luxemburg) und Sergio A. Zelaya-Bonilla vom UN-Wüstensekretariat (Foto: CARE/Bulling)
			<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 17:18:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Chile: „Es ist eine Mammut-Aufgabe“ </title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M50debd2d0ee.html</link>
			<description>Interview mit CARE-Mitarbeiter Marten Mylius: Wie ist die Lage vor Ort drei Monate nach dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>1.) Vor drei Monaten erschütterte ein schweres Erdbeben Chile. Was berichten Ihre einheimischen Kollegen, wie sie den Tag erlebt haben?</h3>
<p class="bodytext">Es geschah <b>völlig überraschend</b> mitten in der Nacht. Um genau 3:38 Uhr am Samstagmorgen, den 27. Februar trat eines der stärksten Beben in der Geschichte der Menschheit auf, das sein Epizentrum 100 Kilometer vor der Küstenstadt Concepcion hatte. In der Millionenmetropole Santiago de Chile hatte das Beben immerhin noch eine Stärke von 8 auf der Richterskala. Vielen Menschen und natürlich auch unseren Kollegen hier in Santiago ist das <b>unheimliche Grollen und Knirschen der Erdplatten </b>in lebendiger Erinnerung geblieben. Wie auf hoher See hat sich die Erde unter den Füßen&nbsp;zweieinhalb Minuten bewegt. Wer konnte, ist hinaus gerannt oder hat sich ein sogenanntes &quot;Triangle of Life&quot; im Haus gesucht – also zum Beispiel unter einem Türrahmen Unterschlupf gesucht. </p>
<p class="bodytext">In einer deutschen Großstadt hätte ein ähnliches Beben verheerende Ausmaße gehabt, hier allerdings haben aufgrund der a<b>ngepassten disziplinierten Bauweise</b> nur wenige Gebäude der Erschütterung nachgegeben. Unsere Kollegen haben wie die meisten Menschen die Nacht im Freien verbracht, da noch mehrere heftige Nachbeben die Stadt erzittern ließen. <b>Weite Teile des betroffenen Gebietes blieben ohne Strom, Telefon oder sogar Wasser</b> und es dauerte Tage und Wochen, bis die Versorgung wieder überall hergestellt werden konnte. </p>
<p class="bodytext">Es sollte allerdings auch nicht unerwähnt bleiben, dass das Erdbeben einen <b>heftigen Tsunami</b> verursacht hat, dem viele Menschen in der betroffenen Küstenregion zum Opfer gefallen sind.</p>
<h3>2.) Was war Ihr erster Eindruck, als Sie Anfang April nach Santiago gekommen sind?</h3>
<p class="bodytext">Santiago ließ sich äußerlich wenig anmerken, lediglich alte Gebäude wie Kirchen hatten offensichtlich Schaden genommen. Die chilenische Gesellschaft und Politik ächzte allerdings gewaltig unter dem <b>Trauma des Bebens</b> und den Anstrengungen, das Land wieder auf die Füße zu stellen. Vielerorts fanden sich chilenische Fahnen und Schriftzüge, die die Widerstandskraft der Bevölkerung beschwören. <i>(Fuerza Chile! Kraft, Chile!)</i> </p>
<p class="bodytext">Südlich von Santiago in Richtung des Epizentrums konnte man die Zerstörung, die das Beben hinterlassen hat, allerdings nicht mehr übersehen. <b>Straßen und Brücken offenbarten tiefe Risse oder waren komplett unbenutzbar geworden.</b> Ganze Ortschaften hatten sich in Schutthaufen verwandelt. Plastikplanen und Holzverschläge, die sich die Menschen notdürftig zusammengebaut hatten, sah ich in vielen Dörfern.&nbsp; &nbsp;</p>
<h3>3.) CARE hat im Dorf Sauzal unmittelbar nach dem Erdbeben mit der Nothilfe begonnen. Was wurde am Nötigsten gebraucht?</h3>
<p class="bodytext">Das Dorf Sauzal befindet sich in einer abgelegenen ländlichen Gegend rund 50 Kilometer vom Epizentrum entfernt. Die Region gehört zu den am stärksten betroffenen Gebieten in Chile. Die meisten der Häuser waren aus einfachen Lehmziegeln gebaut und sind entweder völlig eingestürzt oder nicht mehr bewohnbar. In der unmittelbaren Nothilfephase wurde dringend <b>Nahrung</b> gebraucht, außerdem <b>Gegenstände </b>des täglichen Lebens, die unter dem Schutt der zusammenbrechenden Hauser begraben wurden: Seife, Zahnpasta und -bürsten, Shampoo und Reinigungsmittel aber auch Töpfe, Teller und Besteck.</p>
<h3>4.) Chile ist im Vergleich zu anderen Ländern in Lateinamerika weit entwickelt. Braucht das Land überhaupt Hilfe von außen?</h3>
<p class="bodytext">Das ist eine höchst interessante Frage, da sie eines der zentralen Probleme in Chile beleuchtet. In der Tat wird Chile als pazifischer Tigerstaat angesehen, der durch <b>stetiges ökonomisches Wachstum</b> in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten den Lebensstandard seiner 17 Millionen Einwohner entscheidend verbessert hat. Mittlerweile führt der Human Development Index Chile als hoch entwickeltes Land. Allerdings werden Ungleichheiten innerhalb eines Landes nicht erfasst. International anerkannte Formen der Berechnung der Einkommensungleichheit innerhalb eines Landes (der sogenannte GINI Koeffizient) zeigen deutlich, dass<b> viele Regionen in Chile von der Entwicklung nur wenig profitieren</b> und die Schere zwischen Arm und Reich erheblich auseinanderklafft. </p>
<p class="bodytext">Zudem gehört das Erdbeben im Februar zu den fünf stärksten, die jemals aufgezeichnet worden sind. Das schiere Ausmaß der Zerstörung hat die Regierung veranlasst, Hilfe von außen zu erbeten. <b>Mehr als 370.000 Häuser sind zerstört oder stark beschädigt worden</b>. Man muss sich vor Augen führen, dass<b> über Nacht mehr als 1,5 Millionen Menschen obdachlos geworden sind</b>. Tausende Schulen sind eingestürzt, Hunderttausende Kinder müssen nun zu Hause von ihren Eltern beaufsichtigt werden. </p>
<p class="bodytext">Es ist eine <b>Mammut-Aufgabe für jeden Staat</b>, solch eine Katastrophe zu meistern. Die chilenische Regierung und ihre Bevölkerung haben eine unglaubliche Energieleistung erbracht und in den ersten drei Monaten nach dem Desaster viel erreicht. Internationale Unterstützung wird aber weiterhin nötig sein.</p>
<h3><img alt="Verteilung von Hilfsgütern in Sauzal (Foto: CARE/Schwarz)" title="Verteilung von Hilfsgütern in Sauzal (Foto: CARE/Schwarz)" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_Chile_Hilfsgueter_TS.jpg.jpg" width="300" height="201" />5.) Woran arbeitet CARE in den kommenden Wochen und Monaten?</h3>
<p class="bodytext">Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck, um den Menschen zu helfen, eine sichere und würdige Unterkunft für den <b>harschen chilenischen Winter im Süden</b> zu erhalten. Temperaturen um den Gefrierpunkt, Regen und starker Wind sind in der Region in den kommenden Monaten zu erwarten, besonders in diesem Jahr, da El Nino <b>mehr Regen als üblich nach Chile bringen</b> wird. Hauptsächlich wird CARE Material zur Verfügung stellen, um <b>Notunterkünfte</b>, die von der Regierung und anderen Organisationen gebaut werden, <b>besser zu isolieren</b> und damit auf die klimatischen Bedingungen im chilenischen Süden abzustimmen.&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>
<h3>6.) Die Partnerorganisation <i>Fundacion Alemana para el Desarrollo</i> war schon vorher in Chile aktiv. Wie funktioniert die Zusammenarbeit?&nbsp;</h3>
<p class="bodytext">Die Zusammenarbeit ist im Grunde eine Wiederbelebung einer langjährigen Partnerschaft, die CARE mit der Fundacion verbindet. <b>Ohne die Hilfe der Fundacion hätte die humanitäre Hilfe nicht in einem derartigen Tempo anlaufen können.</b> Die professionelle Arbeitsweise, die Erfahrung und die tiefe Verwurzelung der Fundacion in der Projektgegend haben unsere Arbeit wesentlich effektiver, schneller und kulturell adäquater gemacht.<br /><br /></p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Bitte unterstützen Sie die Arbeit von CARE in Chile:</b><br />Spendenkonto  4 40 40<br />Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 50 198)<br />Stichwort: Nothilfe:  Chile Erdbeben<br />Online spenden unter <a href="spenden.html" >www.care.de/spenden.html</a><br />Spendenhotline:  0900 3 440 400 (5 €/Anruf aus dem dt. Festnetz)</p>]]></content:encoded>
			<category>LU Aktuelle Meldungen</category>
			<category>Nothilfe / Neuanfang</category>
			<category>Chile</category>
			
			<author>haupert@care.lu</author>
			<img src="uploads/pics/Chile_Zerstoerung_Rottlaender.jpg" width="500" height="325" border="0" alt="Das Erdbeben hat rund 370.000 Häuser zerstört (Foto: CARE/Rottländer)" title="Das Erdbeben hat rund 370.000 Häuser zerstört (Foto: CARE/Rottländer)" />Das Erdbeben hat rund 370.000 Häuser zerstört (Foto: CARE/Rottländer)
			<pubDate>Wed, 26 May 2010 10:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Chile: „Es ist eine Mammut-Aufgabe“</title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M5ec6b5baed0.html</link>
			<description>Interview mit CARE-Mitarbeiter Marten Mylius: Wie ist die Lage vor Ort drei Monate nach dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>1.) Vor drei Monaten erschütterte ein schweres Erdbeben Chile. Was berichten Ihre einheimischen Kollegen, wie sie den Tag erlebt haben?</h3>
<p class="bodytext">Es geschah <b>völlig überraschend</b> mitten in der Nacht. Um genau 3:38 Uhr am Samstagmorgen, den 27. Februar trat eines der stärksten Beben in der Geschichte der Menschheit auf, das sein Epizentrum 100 Kilometer vor der Küstenstadt Concepcion hatte. In der Millionenmetropole Santiago de Chile hatte das Beben immerhin noch eine Stärke von 8 auf der Richterskala. Vielen Menschen und natürlich auch unseren Kollegen hier in Santiago ist das <b>unheimliche Grollen und Knirschen der Erdplatten </b>in lebendiger Erinnerung geblieben. Wie auf hoher See hat sich die Erde unter den Füßen&nbsp;zweieinhalb Minuten bewegt. Wer konnte, ist hinaus gerannt oder hat sich ein sogenanntes &quot;Triangle of Life&quot; im Haus gesucht – also zum Beispiel unter einem Türrahmen Unterschlupf gesucht. </p>
<p class="bodytext">In einer deutschen Großstadt hätte ein ähnliches Beben verheerende Ausmaße gehabt, hier allerdings haben aufgrund der a<b>ngepassten disziplinierten Bauweise</b> nur wenige Gebäude der Erschütterung nachgegeben. Unsere Kollegen haben wie die meisten Menschen die Nacht im Freien verbracht, da noch mehrere heftige Nachbeben die Stadt erzittern ließen. <b>Weite Teile des betroffenen Gebietes blieben ohne Strom, Telefon oder sogar Wasser</b> und es dauerte Tage und Wochen, bis die Versorgung wieder überall hergestellt werden konnte. </p>
<p class="bodytext">Es sollte allerdings auch nicht unerwähnt bleiben, dass das Erdbeben einen <b>heftigen Tsunami</b> verursacht hat, dem viele Menschen in der betroffenen Küstenregion zum Opfer gefallen sind.</p>
<h3>2.) Was war Ihr erster Eindruck, als Sie Anfang April nach Santiago gekommen sind?</h3>
<p class="bodytext">Santiago ließ sich äußerlich wenig anmerken, lediglich alte Gebäude wie Kirchen hatten offensichtlich Schaden genommen. Die chilenische Gesellschaft und Politik ächzte allerdings gewaltig unter dem <b>Trauma des Bebens</b> und den Anstrengungen, das Land wieder auf die Füße zu stellen. Vielerorts fanden sich chilenische Fahnen und Schriftzüge, die die Widerstandskraft der Bevölkerung beschwören. <i>(Fuerza Chile! Kraft, Chile!)</i> </p>
<p class="bodytext">Südlich von Santiago in Richtung des Epizentrums konnte man die Zerstörung, die das Beben hinterlassen hat, allerdings nicht mehr übersehen. <b>Straßen und Brücken offenbarten tiefe Risse oder waren komplett unbenutzbar geworden.</b> Ganze Ortschaften hatten sich in Schutthaufen verwandelt. Plastikplanen und Holzverschläge, die sich die Menschen notdürftig zusammengebaut hatten, sah ich in vielen Dörfern.&nbsp; &nbsp;</p>
<h3>3.) CARE hat im Dorf Sauzal unmittelbar nach dem Erdbeben mit der Nothilfe begonnen. Was wurde am Nötigsten gebraucht?</h3>
<p class="bodytext">Das Dorf Sauzal befindet sich in einer abgelegenen ländlichen Gegend rund 50 Kilometer vom Epizentrum entfernt. Die Region gehört zu den am stärksten betroffenen Gebieten in Chile. Die meisten der Häuser waren aus einfachen Lehmziegeln gebaut und sind entweder völlig eingestürzt oder nicht mehr bewohnbar. In der unmittelbaren Nothilfephase wurde dringend <b>Nahrung</b> gebraucht, außerdem <b>Gegenstände </b>des täglichen Lebens, die unter dem Schutt der zusammenbrechenden Hauser begraben wurden: Seife, Zahnpasta und -bürsten, Shampoo und Reinigungsmittel aber auch Töpfe, Teller und Besteck.</p>
<h3>4.) Chile ist im Vergleich zu anderen Ländern in Lateinamerika weit entwickelt. Braucht das Land überhaupt Hilfe von außen?</h3>
<p class="bodytext">Das ist eine höchst interessante Frage, da sie eines der zentralen Probleme in Chile beleuchtet. In der Tat wird Chile als pazifischer Tigerstaat angesehen, der durch <b>stetiges ökonomisches Wachstum</b> in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten den Lebensstandard seiner 17 Millionen Einwohner entscheidend verbessert hat. Mittlerweile führt der Human Development Index Chile als hoch entwickeltes Land. Allerdings werden Ungleichheiten innerhalb eines Landes nicht erfasst. International anerkannte Formen der Berechnung der Einkommensungleichheit innerhalb eines Landes (der sogenannte GINI Koeffizient) zeigen deutlich, dass<b> viele Regionen in Chile von der Entwicklung nur wenig profitieren</b> und die Schere zwischen Arm und Reich erheblich auseinanderklafft. </p>
<p class="bodytext">Zudem gehört das Erdbeben im Februar zu den fünf stärksten, die jemals aufgezeichnet worden sind. Das schiere Ausmaß der Zerstörung hat die Regierung veranlasst, Hilfe von außen zu erbeten. <b>Mehr als 370.000 Häuser sind zerstört oder stark beschädigt worden</b>. Man muss sich vor Augen führen, dass<b> über Nacht mehr als 1,5 Millionen Menschen obdachlos geworden sind</b>. Tausende Schulen sind eingestürzt, Hunderttausende Kinder müssen nun zu Hause von ihren Eltern beaufsichtigt werden. </p>
<p class="bodytext">Es ist eine <b>Mammut-Aufgabe für jeden Staat</b>, solch eine Katastrophe zu meistern. Die chilenische Regierung und ihre Bevölkerung haben eine unglaubliche Energieleistung erbracht und in den ersten drei Monaten nach dem Desaster viel erreicht. Internationale Unterstützung wird aber weiterhin nötig sein.</p>
<h3><img alt="Verteilung von Hilfsgütern in Sauzal (Foto: CARE/Schwarz)" title="Verteilung von Hilfsgütern in Sauzal (Foto: CARE/Schwarz)" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_Chile_Hilfsgueter_TS.jpg.jpg" width="300" height="201" />5.) Woran arbeitet CARE in den kommenden Wochen und Monaten?</h3>
<p class="bodytext">Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck, um den Menschen zu helfen, eine sichere und würdige Unterkunft für den <b>harschen chilenischen Winter im Süden</b> zu erhalten. Temperaturen um den Gefrierpunkt, Regen und starker Wind sind in der Region in den kommenden Monaten zu erwarten, besonders in diesem Jahr, da El Nino <b>mehr Regen als üblich nach Chile bringen</b> wird. Hauptsächlich wird CARE Material zur Verfügung stellen, um <b>Notunterkünfte</b>, die von der Regierung und anderen Organisationen gebaut werden, <b>besser zu isolieren</b> und damit auf die klimatischen Bedingungen im chilenischen Süden abzustimmen.&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>
<h3>6.) Die Partnerorganisation <i>Fundacion Alemana para el Desarrollo</i> war schon vorher in Chile aktiv. Wie funktioniert die Zusammenarbeit?&nbsp;</h3>
<p class="bodytext">Die Zusammenarbeit ist im Grunde eine Wiederbelebung einer langjährigen Partnerschaft, die CARE mit der Fundacion verbindet. <b>Ohne die Hilfe der Fundacion hätte die humanitäre Hilfe nicht in einem derartigen Tempo anlaufen können.</b> Die professionelle Arbeitsweise, die Erfahrung und die tiefe Verwurzelung der Fundacion in der Projektgegend haben unsere Arbeit wesentlich effektiver, schneller und kulturell adäquater gemacht.<br /><br /></p>
<p class="csc-frame-frame2"><b>Bitte unterstützen Sie die Arbeit von CARE in Chile:</b><br />Spendenkonto  4 40 40<br />Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 50 198)<br />Stichwort: Nothilfe:  Chile Erdbeben<br />Online spenden unter <a href="spenden.html" >www.care.de/spenden.html</a><br />Spendenhotline:  0900 3 440 400 (5 €/Anruf aus dem dt. Festnetz)</p>]]></content:encoded>
			<category>Nothilfe / Neuanfang</category>
			<category>Chile</category>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			
			<author>wilke@care.de</author>
			<img src="uploads/pics/Chile_Zerstoerung_Rottlaender_01.jpg" width="500" height="325" border="0" alt="Das Erdbeben hat rund 370.000 Häuser zerstört (Foto: CARE/Rottländer)" title="Das Erdbeben hat rund 370.000 Häuser zerstört (Foto: CARE/Rottländer)" />Das Erdbeben hat rund 370.000 Häuser zerstört (Foto: CARE/Rottländer)
			<pubDate>Wed, 26 May 2010 10:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fachveranstaltung Klimawandel </title>
			<link>http://www.care.de/aktuelle-meldungen-einzel+M55be8e0f8b5.html</link>
			<description>CARE und ZEF stellen gemeinsame Studie vor</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Arme Menschen sind vom Klimawandel besonders betroffen und müssen ihr Leben an die stärkeren Naturgewalten anpassen. CARE und das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn haben eine gemeinsame Studie zu diesem Thema erstellt und stellen diese gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium vor.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h2>Warten, bis das Wasser kommt?</h2>
<p class="bodytext"><b>Armutsbekämpfung in Zeiten des Klimawandels am Freitag, 28. Mai 2010,&nbsp; 10:00 – 13:00 Uhr Deutsche Welle, Bonn</b></p>
<p class="bodytext"><br /><b>10:00 Uhr</b> Einführung: Staatssekretär a.D. Heribert Scharrenbroich, Vorsitzender CARE Deutschland-Luxemburg e.V.</p>
<p class="bodytext"><b>10:15 Uhr </b>Präsentation der Studie „Warten bis das Wasser kommt? Armutsbekämpfung in Zeiten des Klimawandels“: Prof. Dr. Solvay Gerke, Direktorin Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF)</p>
<p class="bodytext"><b>10:30 Uhr </b>Wasser und nachhaltige Entwicklung im Zeichen des Klimawandels: Staatssekretär Jürgen Becker, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz u. Reaktorsicherheit (BMU)</p>
<p class="bodytext"><b>1</b><b>1:00 Uhr </b>Podiumsdiskussion „Klimawandel und Armut“ mit:</p>
<p class="bodytext">Luc Gnacadja, Generalsekretär UN-Wüstensekretariat (UNCCD)<br />Dr. Anna-Katharina Hornidge, ZEF, Mitautorin der Studie<br />B. Cynthia Awuor, CARE Kenia, Klimaexpertin Ostafrika<br />Jürgen Becker, Staatssekretär BMU<br />Moderation: Dr. Anton Markmiller, Hauptgeschäftsführer CARE Deutschland-Luxemburg e.V.</p>
<p class="bodytext"><i>anschließend Diskussion</i></p>
<p class="bodytext"><b>13:00 Uhr</b> Schlusswort: Staatssekretär a.D. Heribert Scharrenbroich</p>
<p class="bodytext"><i>- Mittagsimbiss -</i></p>
<p class="bodytext"><b>Anmeldung erforderlich bis 24. Mai 2010 an:</b><br />wiese@care.de, Fax: 0228-9756353, Tel.: 0228-9756338</p>]]></content:encoded>
			<category>Umwelt / erneuerbare Energie</category>
			<category>DE Aktuelle Meldungen</category>
			
			<author>bulling@care.de</author>
			<img src="uploads/pics/Vietnam_rains3.jpg" width="416" height="299" border="0" alt="&quot;Warten bis das Wasser kommt?&quot; ist der Titel der gemeinsamen Studie von CARE und ZEF. Foto: CARE/Jörg Fokuhl" title="&quot;Warten bis das Wasser kommt?&quot; ist der Titel der gemeinsamen Studie von CARE und ZEF. Foto: CARE/Jörg Fokuhl" />"Warten bis das Wasser kommt?" ist der Titel der gemeinsamen Studie von CARE und ZEF. Foto: CARE/Jörg Fokuhl
			<pubDate>Mon, 24 May 2010 16:02:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.care.de/uploads/media/Einladung_Armutsbekämpfung_und_Klimawandel.pdf" length ="210416" type="application/pdf" />
			<enclosure url="http://www.care.de/uploads/media/Anfahrt_Deutsche_Welle.pdf" length ="79742" type="application/pdf" />
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