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Katastrophenhilfe für Flutopfer in Südasien

Indien, Nepal, Bangladesch und Pakistan erleben die schlimmsten Fluten seit Jahren

Menschen auf Holzflößen transportieren ihre wenigen Sachen durch die überfluteten Straßen.
Einwohner in Bangladesch versuchen sich durch die Fluten fortzubewegen. Foto: CARE/Jamil Ahmed

Bonn, 21. August 2007. Mehr als 30 Millionen Menschen in Südasien sind von den schwersten Fluten seit Jahren betroffen. CARE hat bereits vor einigen Wochen während der Überschwemmungen in Pakistan die Menschen mit Überlebenspaketen und Medikamenten versorgt. Doch auch Indien, Nepal und Bangladesch stehen unter Wasser. Vor allem in Bangladesch, einem der ärmsten Länder der Welt, fliehen Millionen Menschen vor den Wassermassen. Fast das halbe Land ist überflutet. Auch die Hauptstadt Dhaka ist schwer betroffen. Auf dieser Karte können Sie das Ausmaß der Überflutungen sehen.

 

Rettung per Boot

Junge transport sein Fahrrad auf Rücken. Die Straßen sind bis zu seiner Brust überflutet.
Ein Junge in Nepal rettet sein Hab und Gut Foto: CARE

CARE hat viele Einwohner Bangladeschs mit Booten retten können. CARE-Mitarbeiter verteilen nahrhafte Proteinkekse, damit die geschwächten Menschen eine Nahrungsgrundlage bekommen. Insgesamt 42.000 Familien wird geholfen. Weitere 18.000 Familien haben Trockennahrung - Reis, Linsen, Öl und Salz - erhalten. Zusätzlich hat CARE drei Wasseraufbereitungsanlagen installiert, die jeweils 10.000 Liter Wasser pro Tag filtern können. Zehn medizinische Teams sind in den betroffenen Provinzen unterwegs, um die Betroffenen zu behandeln. Doch weiterhin sind viele Menschen von den Hilfslieferungen ausgeschlossen, sie hungern und sind von Seuchen durch verschmutztes Trinkwasser bedroht. Auch steigen derzeit die Preise für Lebensmittel. Viele der Einwohner können sich eine tägliche Mahlzeit nicht mehr leisten und sind von Lebensmittellieferungen der Hilfsorganisationen abhängig.

Auch in Nepal sind große Teile des Landes überschwemmt und von Erdrutschen bedroht. 270.000 Menschen sind in dem Himalaya-Land betroffen. CARE verteilt Lebensmittel an 3.575 Familien und beugt Seuchen mit so genannten „Safe Water Systems“ vor. Damit wird das verschmutze Wasser von Keimen befreit – und kann gefahrlos getrunken werden.

In Indien zählen die Fluten zu den schlimmsten in zehn Jahren. CARE leistet Nothilfe für mehr als 60.000 Menschen in Zusammenarbeit mit der lokalen Regierung. Dazu gehört der Bau von Notunterkünften sowie die Verteilung von Wassereinigungs- und Lebensmitteln. Zusätzlich hat CARE 30 Medizinzentren in der Provinz Uttar Pradesh aufgebaut, in denen die Betroffenen medizinische Versorgung erhalten.

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