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Gemeinschaftsleistung von Aktion Deutschland Hilft, CARE Deutschland-Luxemburg, der Arbeiterwohlfahrt, World Vision Deutschland und dem ADRA-Netzwerk.
Achim Fabig, Erster Sekretär der deutschen Botschaft im Iran, übergab am 10. Januar 2006 die nach dem Erdbeben 2003 wieder aufgebaute „Imam-Khomeini-Klinik“ ihrer Bestimmung. In seiner Ansprache zur Eröffnung der Klinik betonte Fabig, dass humanitäre Hilfe keine Grenzen kennen dürfe. „Dieses Projekt ist ein Beispiel für erfolgreiche Zusammenarbeit deutscher Hilfsorganisationen. Hilfe macht keinen Halt vor politischen Überzeugungen, ethnischer Herkunft oder gar religiösen Anschauungen. Es geht um das Wohl von Menschen.“ Die Einweihung wurde, der Tradition entsprechend, mit einer Koran-Lesung begonnen.
Die Klinik war am 26. Dezember 2003 durch ein schweres Erdbeben im Iran zerstört worden. Nach dem Abriss der Ruine arbeiteten die Ärzte notdürftig in Containern. In Absprache mit den lokalen Behörden, der Provinzregierung und der WHO hatte ADRA die Initiative ergriffen, die Klinik wieder aufzubauen. Die Mittel dafür brachten der gemeinsame Spendenaufruf von Aktion Deutschland Hilft und die Mitgliedsorganisationen ADRA Deutschland, CARE International Deutschland, Arbeiterwohlfahrt (AWO International) und World Vision Deutschland auf. Internationale Hilfe kam vom weltweiten ADRA-Netzwerk und von World Vision Australien.
Erich Lischek, geschäftsführender Vorstand von ADRA Deutschland erinnerte daran, dass diese Klinik die vierte sei, die von ADRA im Iran errichtet wurde. Drei vergleichbare Kliniken seien nach dem Erdbeben in der Provinz Gilan errichtet worden, und ADRA habe dafür sogar eine Auszeichnung erhalten. Wichtig sei jedoch, dass Menschen geholfen werde. Lischek wünschte daher den Ärzten, dass möglichst alle Patienten diese Klinik gesund verlassen können.
Barbara Gruner koordiniert bei der Arbeiterwohlfahrt International die humanitäre Hilfe. Sie bedankte sich bei allen, die am Bau der Klinik mitgearbeitet haben. Besondere Erwähnung fanden der Projektleiter Fritz Neuberg von ADRA Deutschland, Ingenieur Kamel Piri und Mehdi Dadras als Bauleiter. Ein Dank galt auch den Vertretern der WHO und den lokalen Behörden für ihre Unterstützung und die Zusammenarbeit. „Die Übergabe bedeutet einen Neuanfang“, sagte Barbara Gruner, denn „Hilfe zur Selbsthilfe war das Ziel. Sie wird durch die Übergabe der Klinik an das lokale Gesundheitsministerium realisiert.“
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