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Land/Region: Iwate Präfektur/Japan
Kurzbeschreibung: Nothilfe für betroffene Menschen des Tsunami in Japan
Lokaler Partner: CARE International Japan
Finanzierung: CARE Deutschland-Luxemburg / Aktion Deutschland Hilft
Projektlaufzeit: Juni 2011 - November 2011
Am 11. März wurde Japan von einem Erdbeben der Stärke 9,0 auf der Richterskala getroffen und die Küstenregion um Iwate von einem über 20 Meter hohen Tsunami erfasst. Die Flutwelle riss nicht nur über 15.000 Menschen mit sich, sondern zerstörte auch weite Teile der Infrastruktur. Wohnhäuser, Schulen, Fabriken, sogar ganze Dörfer wurden von den Wassermassen weggespült.
Trotz der gut anlaufenden Hilfe durch die japanische Regierung wird in vielen betroffenen Regionen zusätzliche Hilfe benötigt. CARE konzentriert seine Hilfe auf die Städte Yamada, Otsuchi und Miyako in der Präfektur Iwate, die von der Katastrophe besonders schwer betroffen sind.
In Yamada versorgt CARE Menschen in den Evakuierungszentren mit zwei warmen Mahlzeiten täglich. In den Notunterkünften, Evakuierungszentren und Restaurants werden Kochgelegenheiten eingerichtet, damit sich die Menschen wieder selbst versorgen können. 3.200 Menschen werden damit erreicht.
Die Katastrophe hat aber auch tiefe psychologische Wunden geschlagen. Vor allem ältere Menschen und Kinder sind davon betroffen. Deshalb organisiert CARE Gemeindecafés, in dem sich die Menschen treffen und über ihre Erlebnisse reden können. Für ältere Menschen und Kinder gibt es Ausflüge in die Umgebung. Auch Gemeindefeste und Rituale werden unterstützt, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Ungefähr 1.500 Menschen kommen diese Projekte zu Gute.
Mit der Unterstützung von CARE sollen die Grundbedürfnisse der Menschen befriedigt, aber auch die sozialen Bande gefestigt werden.



Axel Rottländer
rottlaender[at]care.de
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