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12 Tage Kopenhagen - 12 Energiespartipps
Solange ein elektronisches Gerät an der Steckdose hängt verbraucht es Strom – ob es benutzt wird oder nicht. Sogar Handynetzteile saugen munter den teuren und umweltschädlichen Saft aus der Dose, auch wenn sie gerade gar kein Handy laden. Darum gilt: Elektronische Geräte nicht nur ausschalten, sondern ausstöpseln! Werden viele Geräte immer zusammen genutzt – zum Beispiel Computer, Bildschirm und Drucker – lohnt sich die Anschaffung einer Steckerleiste. Und es lohnt sich: Bis zu 70 Euro kann man so im Jahr an Stromkosten sparen.
Erkenntnis ist der erste Weg zu Besserung. Deshalb sollte jeder seinen persönlichen CO2 Fußabdruck kennen und wissen, wie er zustande kommt. Das ist ganz einfach. Im Internet gibt es viele Rechner, die nach wenigen Klicks verraten, wie viel CO2 man jährlich in die Atmosphäre pustet. Im Durchschnitt sind das in Deutschland 10,88 Tonnen pro Person. Verträglich für die Erde wären gerade mal 2,5 Tonnen.
Rechner des Umweltbundesamtes:
Die meisten Glühbirnen in unseren Haushalten sind noch von der Sorte, die schon Thomas Edison eingesetzt hat. Überall, wo man eine Lampe mehr als zwei Minuten am Stück brennen lässt, lohnt sich aber eine moderne Alternative: Energiesparlampen. Diese sind zwar ein wenig teurer, halten dafür aber zehnmal länger. Und sie sparen Unmengen an Strom. Im Jahr kann ein zwei Personen Haushalt so bis zu 60 Euro sparen.
20 Prozent aller CO2-Emmissionen werden in Deutschland vom Verkehr produziert. Dabei fahren die meisten Menschen selten lange Wege mit dem Auto. Gerade der kurze Sprung zum Supermarkt um die Ecke ist im Auto aber extrem klimaschädlich, da der Motor noch kalt ist. Mit dem Fahrrad geht es oft genauso schnell und es ist erheblich umweltfreundlicher. Genauso sollten Sie sich erkundigen, ob der tägliche Weg zur Arbeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht genauso gut zu erledigen wäre. In der Bahn hat man dann auch die Hände frei, um die aktuelle Zeitung zu lesen.
Die Heizperiode hat angefangen und für nichts benötigt man im Haushalt mehr Energie als für die Heizung. Um nicht mehr zu verbrauchen als unbedingt nötig, sollte man die Funktionsfähigkeit der Heizung regelmäßig kontrollieren. Erst wenn die Thermostate an den Heizkörpern richtig funktionieren und keine Luft mehr in der Heizung steckt, ist heizen wirklich effektiv.
Hier finden sie mehr Informationen, wie sei ihre Heizung richtig einstellen können:
Man kann so viel Strom sparen wie man will, ein bisschen wird man immer noch verbrauchen. Damit für den täglichen Kaffee keine neuen Braunkohletagebauten eröffnet werden müssen, lohnt sich der Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter. Es gibt in Deutschland vier unabhängige und seriöse Ökostromanbieter, die den Ausbau erneuerbarer Energien nachweislich fördern. In vielen Fällen sind ihre Tarife sogar günstiger, als die der lokalen Stadtwerke und Branchenriesen.
Unabhängige Ökostromanbieter und Informationen zu "gutem" Ökostrom finden Sie hier:
Je niedriger die Heizung eingestellt ist, desto weniger verbraucht sie. Sechs Prozent pro Grad, um genau zu sein. Überlegen Sie sich also, ob Sie im Winter wirklich im T-Shirt durch die Wohnung laufen müssen. Und in welchen Zimmern Sie die Heizung den ganzen Tag laufen lassen wollen.
Mehr Informationen zur optimalen Raumtemperatur finden Sie hier:
Der Burger beim Fastfood-Restaurant oder das Schnitzel in der heimischen Pfanne mögen nicht so aussehen, aber sie schleppen einen großen Ballast an CO2 mit sich herum. Das liegt vor allem daran, dass Tiere Methan von sich geben (auch ein Klimagas) und viel Futter brauchen. Und um Tierfutter zu produzieren, sind wiederum Benzin und Dünger notwendig. Vegetarier leben darum um einiges klimafreundlicher. Falls Sie auf ihren Sonntagsbraten nicht verzichten wollen, sollten Sie sich überlegen, Bio-Fleisch zu kaufen. Das stammt nicht aus Massentierhaltung und verursacht weniger CO2. Außerdem schmeckt's besser.
Siehe auch: Klima retten im Selbstversuch - CARE-Geschäftsführer Anton Markmiller übt sich in CO2-Reduktion
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