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Land/Region: Kosovo
Kurzbeschreibung: Nachhaltige Friedenssicherung
Finanziert durch: Europäische Union
Lokaler Partner: Pro-Peace-Network, CARE International Kosovo
Laufzeit: April 2009 – September 2011
Im Februar 2008 hat sich die Provinz Kosovo von Serbien losgelöst und einen eigenen Staat ausgerufen. Das kleine Land ist gezeichnet durch wirtschaftliche Probleme, Armut und vor allem durch eine starke gesellschaftliche Zersplitterung, die ihre Ursachen im Bürgerkrieg von 1999 hat. Auch ein Jahr nach der Unabhängigkeitserklärung halten ethnische Spannungen in der Region an. Die historischen Auseinandersetzungen zwischen Serben und Albanern ist tief verwurzelt. Diskriminierung, gesellschaftliche Ausgrenzungen und Intoleranz gegen andere ethnische Gruppen bedrohen die Möglichkeit eines dauerhaften Frieden.
CARE trägt zur Sicherung des Friedens im Kosovo durch verschiedene friedenssichernde Aktivitäten bei. Organisationen vor Ort, die bereits im sogenannten „Pro-Peace Network“ verbunden und für den Frieden tätig sind, werden durch die Ausbildung ihrer Mitarbeiter gestärkt. Vor allem Jugendliche sollen in die Friedensarbeit eingeschlossen werden, damit sie sich am Aufbau einer Gesellschaft beteiligen können, die ethnische Spannungen überwindet.
In der „Kosovo Conflict Prevention Group“ entwickeln Jugendliche verschiedener Herkunft zusammen mit Mitarbeitern des „Pro-Peace Networks“ ein Frühwarnsystem, das die Möglichkeiten eines Konflikts sofort erkennt und so Gewalt frühzeitig verhindern kann. Die Jugendlichen sollen Strategien entwickeln, wie man solche Konflikte verhindern kann und wie sie, bevor Gewalt aufkeimt, auf friedliche Weise aus der Welt geschafft werden können. Das Projekt arbeitet in insgesamt 25 Gemeinden und hilft nicht nur direkt den Jugendlichen, sondern durch die geschulten Mitarbeiter allen Bewohnern dabei, mit Konflikten friedlich umzugehen.
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