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Land/ Region: Laos, Bezirk Dakcheung
Kurzbeschreibung: Nachhaltige Ernährungssicherung
Finanziert durch: Europäische Komission (EC)
Laufzeit: April 2010 - Dezember 2013
In den ländlichen Gebieten des Bezirks Dakcheung in Laos ist jedes zweite Kind mangelernährt. Die Bevölkerung wächst, wodurch die knappen natürlichen Ressourcen immer stärker beansprucht werden. Außerdem ist gut bezahlte Arbeit knapp. Dadurch werden viele Familien gezwungen, selbstproduzierte Nahrungsmittel zu verkaufen. Das erlaubt ihnen, andere Produkte zu kaufen, die sie nicht selber herstellen können. Gleichzeitig haben sie dadurch aber auch weniger zu essen.
CARE konzentriert sich auf abgelegene Dörfer und die dort lebende ethnische Minderheit der Tarieng. Um nachhaltig und effektiv helfen zu können, verfolgt das Projekt unterschiedliche Ansätze:
Zum einen wird die Produktivität der Landwirtschaft in den Projektdörfern gesteigert. Die teilnehmenden Haushalte werden in neuen Reisanbaumethoden geschult und Bewässerungssysteme werden gebaut und instand gesetzt. So können sich die Familien in Zukunft besser ernähren, ohne mehr Land pachten zu müssen.
Damit Nahrungsmittel nicht mehr zur Aufbesserung des Einkommens verkauft werden müssen, unterstützt CARE die Begünstigten auch bei der Viehzucht und dem Kaffeeanbau. Diese Produkte können mit Gewinn verkauft werden, ohne dass die Ernährung der Familien darunter leidet. Um die produzierten Waren auch zu den Märkten transportieren zu können, baut die Bevölkerung Wege und Brücken aus.
Schlechte Hygiene und verschmutztes Trinkwasser sind wichtige Gründe für Mangelernährung. Besonders Kinder bekommen so häufig Durchfallerkrankungen, die ihren Körper schwächen und ihnen wichtige Nährstoffe entziehen. Um dem entgegen zu wirken, unterrichtet CARE Frauengruppen in den Grundlagen von Hygiene und einer ausgewogenen Ernährung. In mindestens drei Dörfern wird zudem die Wasserversorgung verbessert.
Damit all diese Anstrengungen auch nach Beendigung des Projektes weiterhin Früchte tragen, werden Mitarbeiter lokaler Behörden und die Dorfbewohner in Projektplanung ausgebildet und ihre technischen Fähigkeiten gefördert. Am Ende des Projekts werden die Behörden so etwa in der Lage sein, die Bedürfnisse der Dorfbewohner durch partizipative Analysen selbst zu ermitteln.
Das Projekt von CARE und der Europäischen Kommission in den Medien:
-> Artikel in der Vientiane Times (externer Link)

Sabine Dier
dier[at]care.de
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