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Nahrungsmittelhilfe für Wirbelsturmopfer

Projektdaten

Land/Region: Madagaskar/ Analanjirofo
Kurzbeschreibung: Nahrungsmittelhilfe für 4.500 von Wirbelsturm betroffene Familien
Lokale Partner: CARE Madagaskar
Finanzierung: BMZ, CARE Deutschland-Luxemburg
Laufzeit:  Juni bis September 2008

 

 

Die Bewohner Madagaskars leiden regelmäßig unter den Folgen von Wirbelstürmen. Foto: CARE/K. Walker

Am 17. Februar 2008 richtete der tropische Wirbelsturm Ivan im Nordosten Madagaskars verheerende Schäden an. Weniger als vierzehn Tage später wütete der zweite Zyklon Jokwe auf der Insel und bewegte sich weiter Richtung Straßevon Mosambik. Die beiden Tropenstürme hinterließen mehr als 131 000 Obdachlose. Außerdem beschädigte Ivan Wohnhäuser und gefährdete Existenzgrundlagen von über 160 000 Personen. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums wurden 80 Prozent der Exportfrüchte sowie Nahrungsmittel für den Eigenbedarf im Distrikt Fenerive Est zerstört. Die wichtigsten Reisfelder in Fenerive Est und Vavatenina wurden überflutet. Preiserhöhungen und aufgebraucht Reserven erschweren zusätzlich die Versorgung von Haushalten mit Grundnahrungsmitteln.

Wie hilft CARE?

CARE stellt gemeinsam mit dem Welternährungswerk (WFP) Nahrungsmittel und Nothilfepakete für etwa 4.500 betroffene Haushalte zur Verfügung. Außerdem werden die Bewohner der Wirbelsturmregion in die Wiederaufbaumaßnahmen einbezogen und mit Geld (cash-for-work) oder Lebensmitteln (food-for-work) entlohnt. Sie räumen Trümmer von Straßen und reparieren Bewässerungssysteme. Nahezu 20 Kilometer Marktstraße und 50 Hektar Bewässerungsgrundstücke werden so instand gesetzt. Zusätzlich stellt CARE Saatgut und landwirtschaftliche Geräte zur Verfügung. In Fortbildungen werden die Bauern über verbesserte Anbaumethoden unterrichtet. Um die Bewohner der Region gezielt auf zukünftige Katastrophen vorzubereiten, bildet CARE die Familien zudem in Katastrophen-Management aus.

 
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Bild von Jennifer Bräutigam.

Jennifer Bräutigam
braeutigam[at]care.de

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