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Schulaktionen

Ob Spendenlauf, Kuchenverkauf oder Schulkonzert – auf dieser Seite könnt Ihr sehen, welche Schulen die Projekte von CARE mit spannenden Schulaktionen unterstützen.

Die Aktionen, die sich speziell mit unserer Schulpartnerschaft WE CARE FOR ZAMBIA! beschäftigen, findet ihr hier.

Wenn Ihr auch eine Aktion plant, könnt Ihr hier Tipps und Ideen bekommen. Wir bedanken uns bei Euch für die tolle Unterstützung!

Grenzenlose Brieffreundschaft

Stolz hält Shadi seine Antwort an Laurent in die Kamera (Foto: CARE/Mitscherlich)

„Dear…, I’m sorry I don’t know your name.“ So begannen viele Briefe der Schülerinnen und Schüler der Marie-Kahle-Gesamtschule in Bonn, die diese an syrische Kinder und Jugendliche im Flüchtlingscamp Azraq in Jordanien richteten. Die Briefaktion startete im Juni und wurde von der Englischlehrerin der Bonner Schülerinnen und Schülern ins Leben gerufen. Ziel der Aktion ist es, den Kontakt zwischen den Jugendlichen aus so unterschiedlichen Lebenswelten herzustellen und so ein Gefühl für die jeweils anderen Lebensumstände zu vermitteln.

Nach Ankunft der Briefe im Azraq Camp wurden diese an die Kinder und Jugendlichen verteilt. Im Jugendzentrum des Flüchtlingscamps wurden mit Hilfe der CARE-Mitarbeiter einige der Briefe bereits beantwortet. „I like you before I know you because of your good words to Syrian people in Azraq Camp.“  schreibt Sundos an Feli in seiner Antwort. Mehr dazu in unserer Bildergalerie. 

Laufen für Syrien

Mit viel Spaß und Engagement organisierte die CARE-AG am Graf-Stauffenberg-Gymnasium in Flörsheim einen Spendenlauf zur Unterstützung syrischer Flüchtlinge. (Foto: CARE)

Schon seit vielen Jahren unterstützt die erste deutschlandweite CARE-AG am Graf-Stauffenberg-Gymnasium in Flörsheim die Arbeit von CARE. Ein besonderes Highlight stand nun kurz vor Beginn der Sommerferien mit dem Spendenlauf zur Unterstützung syrischer Flüchtlinge in Jordanien und im Libanon an. Von der Planung bis zu den Aufräumarbeiten hatte die CARE-AG die gesamte Veranstaltung mit Unterstützung der Schule auf die Beine gestellt. Zu den Laufbegeisterten zählten nicht nur die Schüler des Gymnasiums, sondern auch Lehrer und einige Eltern. Insgesamt wurden 1422 Runden gelaufen und ein Spendenerlös von 4.537,87 Euro erzielt.

Ein großes Dankeschön an die CARE-AG, das Graf-Stauffenberg-Gymnasium und alle motivierten Läufer für diese erfolgreiche Aktion und die kontinuierliche Unterstützung!

Für CARE in den Bonner Straßen unterwegs

CARE-Mitarbeiter Thomas Knoll und die Klasse 6e des Gymnasiums am Ölberg. (Foto: CARE)

Eine der ersten Schulklassen, die angesichts der Nachrichten über den Taifun auf den Philippinen reagierte, war die Klasse 6e des Gymnasiums am Ölberg in Königswinter-Oberpleis. Die ganze Klasse machte sich auf den Weg nach Bonn, um Bonner Bürgerinnen und Bürger über die Katastrophe und die Arbeit von CARE zu informieren. Aber nicht nur das: das geballte künstlerische Talent der Musikklasse kam in der Fußgängerzone für den guten Zweck zum Tragen. Flötisten, Bläser und viele mehr trugen dazu bei, dass CARE die stolze Summe von 1.166,55 Euro übergeben werden konnte.

Ein großes Kompliment und ein herzliches Dankeschön an die 6e und die unterstützenden Lehrer und Eltern! 

Kuchenbasar für die Philippinen

CARE-Mitarbeiter Thomas Knoll bei der Scheckübergabe mit den Klassen. (Foto: CARE)

Schon seit Jahren unterstützen die Klassen von Lehrer Ingo Troschke an den berufsbildenden Schulen Bad Neuenahr die Arbeit von CARE. Als die Schülerinnen und Schüler der HBF.S 13a und 13b von den Folgen des Taifuns auf den Philippinen erfuhren war schnell klar: „WE CARE – darum müssen wir aktiv werden“. Der weihnachtliche Kuchenbasar erbrachte 472,62 Euro. Rund 20 CARE-Pakete für den Bau von Notunterkünften kann CARE mit diesem Betrag finanzieren.

Danke für die treue Unterstützung! 

Ein CARE-Paket zum Schulanfang

(Foto: CARE)

Eine Schultüte zum Schulbeginn – das ist überall in Deutschland eine weit verbreitete Tradition. Aber ein CARE-Paket?

In der Berliner Gail S. Halvorsen-Schule ist das seit diesem Schuljahr fester Bestandteil der Begrüßung der neuen Schülerinnen und Schüler. Erst im Juni hatte die Schule ihren neuen Namen erhalten. Namenspatron ist der berühmte Luftbrückenpilot Gail S. Halvorsen, der in der Nachkriegszeit Süßigkeiten an selbstgebastelten Fallschirmen über dem Nachkriegsberlin abwarf. Seitdem steht seine Initiative als Beispiel für Mitmenschlichkeit und Solidarität und war ausschlaggebend für die Entscheidung der Schule.

Höchstpersönlich erschien der 92-jährige Halvorsen zu den Feierlichkeiten und hielt eine emotionale Rede, die gespickt mit Anekdoten aus der Nachkriegszeit war. Die Schule nimmt sich Halvorsen nun zum Vorbild und wird im Rahmen ihres sozialen Engagements die Zusammenarbeit mit CARE intensivieren.

CARE wünscht allen Schülerinnen und Schülern alles Gute zum Schulanfang!

Banner in der Schule mit der handgeschriebenen Aufschrift: "Herzlich Willkommen in der Halvorsen-Schule"

Ein Luftbrückenpilot als Namenspatron

Natürlich feierte auch CARE mit bei der Eröffnung der Schule, die nach dem Mann benannt ist, der die ersten CARE-Pakete transportierte.

Viele erkannten ihn bereits aus der Ferne an seinem breiten, ansteckenden Lachen – den Luftbrückenpiloten Gail S. Halvorsen. Wie viele andere amerikanische und britische Piloten hatte er in der Nachkriegszeit über die Berliner Luftbrücke tausende CARE-Pakete und andere Hilfsgüter nach Berlin geflogen.

Als er eines Tages begann, zusätzlich Süßigkeiten an selbstgebastelten kleinen Fallschirmen für die wartenden und staunenden Kinder abzuwerfen, war der „Candy-Bomber“ geboren. Man nannte ihn aber auch „Onkel Wackelflügel“ – weil er sich stets mit einem Flügelwackler ankündigte. Seine Aktion fand schnell viele Nachahmer und gilt bis heute als Beispiel gelebter Solidarität und Menschlichkeit. Aus einer menschlichen Geste entstand eine tiefe Verbundenheit Halbvorsens mit Berlin und vieler seiner Bewohner.

Jüngster Ausdruck dieser engen Beziehung ist die Umbenennung einer Schule in Berlin-Dahlem, die sich seit dem 15.05. stolz Gail S. Halvorsen-Schule nennt. Man wolle ihn sich zum Vorbild nehmen und eine Schule sein, die genau dieselben Werte vertritt, so hieß es in den Ansprachen der Schulleitung.

Der mittlerweile 92-jährige Candybomber ließ es sich nicht nehmen, höchst persönlich aus den USA zu diesem großen Fest zu erscheinen, entsprechend groß war die Begeisterung. Weit über 1000 Gäste feierten mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern, aber auch mit Zeitzeugen, Prominenz und Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft, auch CARE war mit dabei.

Höhepunkt der Feierlichkeiten war eine bewegende des immerjungen Halvorsens, die gespickt von Erinnerungen und Anekdoten war. Die Schule hatte sich mit zahlreichen Aktionen und Workshops auf diesen Tag vorbereitet, die gesamte Schule glich einer Ausstellung über die Berliner Nachkriegsschichte. Bis in den Abend wurde noch gefeiert und getanzt.

Flashmob der Marie-Kahle-Gesamtschule auf dem Deutschlandfest

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Im Praktikum bei einem Wellpappehersteller kam Violetta Betsch die zündende Idee: warum nicht das bewährte CARE-Paket um eine weitere Funktion erweitern? Gerade Kindern könnte ein solches Paket nicht nur Hilfsgüter und Nahrung, sondern auch einen ersten äußeren Schutz bieten. Aus der Idee der Schülerin des Internats Salem wurde schnell ein Projekt, heute besitzt die Schülerin bereits ein Patent auf das Produkt. Beim Deutschlandfest 2011 in Bonn wurde das MPAP (Multipurpose Personal Aid Parcil)  erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt: im Rahmen eines Flashmobs von Schülerinnen und Schülern der Bonner Marie-Kahle-Gesamtschule, die CARE bei verschiedenen Aktionen und Events unterstützt. Ein beispielhaftes Engagement, das sprichwörtlich Schule macht!

Kuchenverkauf der Klasse 9D des Gabrieli-Gymnasiums in Eichstätt

Alle fleißigen Kuchenbäckerinnen und –bäcker der 9D, die sich am Kuchenverkauf für Ostafrika beteiligten. (Foto des Gabrieli-Gymnasiums)
Alle fleißigen Kuchenbäckerinnen und –bäcker der 9D, die sich am Kuchenverkauf für Ostafrika beteiligten. (Foto des Gabrieli-Gymnasiums)

von der Klasse 9D

Am 14. 11. 2011 hat die Klasse 9D einen Kuchenverkauf veranstaltet.

Diesmal wurde der Erlös an die Menschen, die von der Hungersnot in Ostafrika betroffen sind, gespendet. Als der Vorschlag, damit einen kleinen Beitrag zu leisten, gemacht wurde, waren die Schüler und Schülerinnen sofort begeistert. Vielen Dank noch mal an alle Bäckerinnen und Bäcker, dass ihr alle so leckere Kuchen gebacken habt! :-)

Durch den Verkauf der Kuchen, die alle restlos vernascht wurden, und durch viele Spenden, wurden insgesamt 156 Euro eingenommen. Wir hoffen, dass den Menschen, die derzeit in Afrika Hunger leiden müssen, somit bessere Lebensbedingungen ermöglicht werden.

Spendenaktion der Klasse 6h des Gymnasiums Bad-Zwischenahn-Edewecht

Mit beeindruckenden Postern sammelte die Klasse 6h Spenden für die Menschen in Ostafrika. (Foto:Gymnasium Zwischenahn-Edewecht)

von der Klasse 6h

Am Freitag, dem 09. 09.2011 organisierten wir, die Klasse 6h des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht, mit unserer Klassenlehrerin einen Kuchenverkauf in den beiden großen Schulpausen. Auf die Idee kamen wir, als wir einen CARE-Brief erhielten, in dem um Spenden für die leidenden Menschen am Horn von Afrika gebeten wurde. Diese schlimmen Ereignisse nahmen wir uns sehr zu Herzen und überlegten dann, wie man am besten zu Spenden kommen könnte. Als wir davon überzeugt waren, dass ein Kuchenverkauf eine Super-Idee ist, wurde sie auch umgehend umgesetzt.

Einige Schüler brachten Spendendosen mit und wir malten fleißig Plakate: für die Ankündigung des Kuchenbuffets und weitere für die Spenden-Sammelaktion. In den großen Pausen verkauften wir dann selbst gebackene Muffins, Kuchen, Gebäckstücke, Pizzabrote und viele weitere Leckerein. Einige Schüler erläuterten unsere Afrika-Plakate und baten um Spenden bei den Schülern und Lehrern.
Wir waren alle unheimlich stolz, endlich ein bisschen helfen zu können.

Auch wenn durch Spendenboxen nicht ganz  so viel eingenommen wurde, brachte der Kuchenverkauf genug Geld, so dass wir insgesamt auf beträchtliche 270 € kamen, die sofort an CARE gingen. Diese Aktion hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen, dass wir so den Hungernden am Horn von Afrika gute Hilfe leisten können.

CARE sagt "DANKE": Wir von CARE sind begeistert von Eurer tollen Aktion. Auch Eure Plakate sind beeindruckend!

Hilfe für Menschen in Not

Seit 2007 engagieren sich Schüler des Stauffenberg-Gymnasiums in Flörsheim in der CARE-AG. (Foto: Klockner)
Seit 2007 engagieren sich Schüler des Stauffenberg-Gymnasiums in Flörsheim in der CARE-AG. (Foto: Klockner)

von Hildegund Klöckner

Am Graf-Stauffenberg-Gymnasium wurde im Jahr 2007 die CARE-AG gegründet - als eine Schülerinitiative, die sofort die Unterstützung des ehemaligen Schulleiters Hans-Josef Schmitz fand.
Die Schulgemeinde unterstützt konkret das Projekt eines Grundschulbaus bei den Tuareg in Niger. Die CARE-AG hat sich vorgenommen, ein komplettes Klassenzimmer mit Ausstattung und Schulmaterial im Wert von 9 000 Euro zu finanzieren. 5.700 Euro sind vor allem durch Teilerlöse der Schulkonzerte und des Schulfests im Jahr 2009 zusammengekommen.

„Wir sind zehn bis zwölf Leute mit AG-Leiter Sascha Schulz und verstehen uns als Organisationsteam. Ohne den großen Rückhalt in der Schülerschaft hätten wir aber nichts erreichen können!“, zieht der 14-jährige Sylvan Germer Bilanz. Franziska und Sylvan loben das „Wir-Gefühl“, weil alle Schüler zusammen etwas erreichen können.

Franziska steht in regen E-Mail Kontakt mit der CARE-Geschäftsstelle in Bonn: „Wir bekommen immer wieder aktuelle Fotos von den Baufortschritten in Niger. Das spornt an, weiterzumachen!“

STAUFFENBERG-GYMNASIUM Care-AG engagiert sich für Kinder und deren Mütter

In der Woche vor den Ferien starteten die Mitglieder der CARE-AG die Unterschriftenaktion „Lebensband - Mütterglücksbringer gesucht“ und haben in einer Woche 486 Unterschriften gesammelt, fast die Hälfte der Stauffenberg-Schüler! Mit dieser Aktion erinnert CARE Deutschland an das Millenniumsentwicklungsziel der UNO vom Herbst 2000, die Müttersterblichkeit von 1995 bis 2015 um 75 Prozent zu reduzieren. Das Thema „Müttersterblichkeit“ war den Mitschülern leicht zu vermitteln „Die Vorstellung, dass eine Mama stirbt, ist nicht so schön“, so Franziska. Es habe viele Rückfragen an die Mitglieder der Care-AG gegeben und das Gemeinschaftsgefühl sei enorm: Jede Unterschrift zählt!

Alle Bürger können sich an der Petition beteiligen und beitragen, die Müttersterblichkeit zu senken, im Internet unter www.care-lebensband.de.
 
Franziska Föller und Sylvan Germer engagieren sich in der Care-AG des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums.

Das gesamte CARE-Team bedankt sich ganz herzlich bei den fleißigen Helfern der Aktion und für die Spenden!

Stimmen und Tipps der Klasse 5e zu ihrer Spendenaktion

Lena und Merle aus der 5e in Kirchwerder haben den wunderschönen Schriftzug gemalt, der jetzt auch das Titelbild des aktuellen WE.CARE-Newsletters schmückt.
Lena und Merle aus der 5e in Kirchwerder haben den wunderschönen Schriftzug gemalt, der jetzt auch das Titelbild des aktuellen WE.CARE-Newsletters schmückt.

Helen Zimmermann

Im Religionsunterricht hat die 5e der Stadteilschule Kirchwerder das Thema „Kinder in aller Welt“ behandelt und ist zum Abschluss für die Hilfsorganisation CARE am 26.05.2011 Spenden sammeln gegangen.
Eine Auswahl aus den Berichten der Schülerinnen und Schüler gibt einen Einblick in den Nachmittag:

„Wir waren am Donnerstag, den 26.05. 2011 Spenden sammeln. Das war richtig toll! Denn wir haben für Kinder und Erwachsene (auch Jugendliche) gespendet. Eher gesagt CARE. Denn CARE sammelt Geld für arme Familien oder damit Kinder zur Schule können. Wir haben insgesamt 472,- € in Bergedorf gesammelt. Die Gruppen haben eigene Zeiten gehabt: 14:30 Uhr, 15:00 Uhr, 15:30 Uhr und 16:00 Uhr.“
Maximilian

„Wir haben uns mit der Klasse überlegt, dass wir eine Spendensammlungsaktion für CARE machen. CARE ist eine Hilfsorganisation für arme Kinder in den Ländern Süd- und Mittelamerika, Russland und Afrika. Meine Gruppe hat um 15:30 Uhr angefangen und wir sind freundlich auf die Menschen zugegangen und haben sie gefragt, ob sie für die Hilfsorganisation CARE spenden wollen. Und dass die Organisation armen Kindern in armen Ländern hilft.“
Chantal

„Erst dachte wir es wäre hoffnungslos, weil fast niemand gespendet hat. Aber als wir die Ansprache und das Lächeln verbessert haben, haben fast alle gespendet. Und ein Tipp: Wenn du Muffins und Sonstiges hast, solltest du eher zu den Leuten mit den Kindern gehen, aber leider hat es nicht gereicht, um zu gewinnen, dabei waren wir fast überall. Aber immerhin war es für einen guten Zweck, und zwar für CARE. Immerhin haben wir 472,- € gesammelt.“
Jeremy, Theo und Phillip

„Ich fand den Tag sehr schön. Es war zwar etwas komisches Wetter und einige Leute waren etwas geizig, aber es war trotzdem sehr schön und wir – also unsere Gruppe – hat 93,71 € gesammelt und ich finde, für sieben Leute ist das ganz schön viel. Unsere ganze Klasse hat insgesamt 472,84 € gesammelt. Wir sagten zu den Leuten: Wir sind Schüler von der Schule Kirchwerder und sammeln Spenden für CARE. Die Leute fragten, was das ist. Darauf sagten wir: Das ist eine Kinderhilfsorganisation, die Kindern unter anderem in Russland und Afrika hilft und für diese Kinder sammeln wir Spenden. Die beste Gruppe war übrigens die von Laura, Jette und Charleen und ganz ehrlich: sie waren sehr gut!“
Connor

Die Geschichte von Sadiha aus Afghanistan

Die Schüler des Gymnasiums Alleestraße lernten durch die Geschichte von Sadiha, dass Bildung ein wichtiges Menschenrecht ist. (Foto:CARE/Knoll)
Die Schüler des Gymnasiums Alleestraße lernten durch die Geschichte von Sadiha, dass Bildung ein wichtiges Menschenrecht ist. (Foto:CARE/Knoll)

Von Thomas Knoll

Mit einer Lesestunde zum Thema „Bildungschancen für Frauen“ nahm die Klasse 9a des Gymnasiums Alleestraße aus Siegburg unter Leitung ihrer Klassenlehrerin Brigitte Pütz an der Globalen Bildungskampagne teil. In verschiedenen Erzählformen wurde die Geschichte der jungen Sadiha aus Afghanistan wiedergegeben. Wie sich Sadiha gegen Widerstände durchsetzte und der Zugang zu Bildung und zu Möglichkeiten der Selbsthilfe ihr Leben veränderten, wurde mal im Interview, mal als Rollenspiel oder in Erzählform dargestellt. Im Anschluss diskutierten die Schülerinnen und Schüler mit dem Referenten für Ehrenamt und Schulen von CARE über ungleiche Bildungschancen für Mädchen und Jungen in Entwicklungsländern.

„Um zu Helfen muss man handeln“ - Ein Zeichen setzten

Von Ali Khoshfar

Am 11. März 2011 bebte die Erde in Tokyo, der Hauptstadt Japans. Eine große Flut –und Atomkatastrophe folgten ihr. Schockierende Bilder gingen durch die Nachrichten.

Die Menschen auf der Welt sind sich den Ausmaßen dieser Katastrophe bewusst. Dass betrifft auch die  Schüler und Schülerinnen der Bettinaschule in Frankfurt am Main. „Die Menschen in Japan benötigen unbedingt Hilfe“. Dies haben die Schüler erkannt und hatten die Idee zum Spenden an ihrer Schule aufzurufen. Jedoch ist dies leichter gesagt als getan! 

„Ein Zeichen setzen“ hieß das Motto der Schule, welche sofort erkannten, dass solch ein Projekt nicht ohne kräftige Unterstützung durchzuführen ist. Bei ihrem Vorhaben kümmerte sich die Schülervertretung um die Formalitäten. Sie stellte den Kontakt zur Hilfsorganisation „Care“, zur Zeitung „Frankfurter Rundschau“ und der Schulleitung der Schule her und sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Besondere Unterstützung erhielten die Beteiligten von den Schulklassen 5e und 8b, welche für diesen Anlass selbstgebackenen Kuchen im Foyer der Schule anboten. Wenige Tage später standen die Spendendosen und das Informationsmaterial von „Care“ bereit, sodass die Aktion beginnen konnte.

Die Schülervertretung legte sich hierbei auf einen Zeitraum vom 9. – 13. März fest, indem insgesamt 304,80€ gesammelt werden konnten. Knapp 30 Schüler beteiligten sich an dem Projekt. Bereits im vergangenen Jahr sammelte die Schülervertretung für die Flutopfer in Pakistan 2010.

Das gesamte CARE-Team bedankt sich ganz herzlich bei den fleißigen Helfern der Aktion und für die Spenden!

Großes Engagement eines Fünftklässlers

Nils geht in die 5. Klasse der Gemeinschaftshauptschule Neunkirchen-Seelscheid und zeigte großes Engagement für die Menschen in Japan.
Nils geht in die 5. Klasse der Gemeinschaftshauptschule Neunkirchen-Seelscheid und zeigte großes Engagement für die Menschen in Japan. (Foto: privat)

von Thomas Knoll

Nils geht in die 5. Klasse der Gemeinschaftshauptschule Neunkirchen-Seelscheid. Er war einer der ersten Schüler, die sich nach der Katastrophe in Japan bei CARE gemeldet hatten. Im Schulunterricht hatten die Schüler über die Ereignisse in Japan gesprochen, und für Nils stand fest: Er musste etwas unternehmen, um den betroffenen Menschen zu helfen.

Nachdem er sich ausführlich im Internet und beim Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) informiert hatte, rief er schließlich bei CARE an, um Spendendosen zu bestellen. Zu Hause hatte er dann mit seiner Mutter eine Infomappe zusammengestellt. Er hatte sich vorgenommen, einen Kuchenbasar zu organisieren. Schnell konnte Nils nicht nur seine Mitschüler, sondern auch seine Klassenlehrerin und die Schulleiterin von seiner Idee überzeugen. Sogar der Elternstammtisch unterstützte sein Vorhaben.

In seiner Klasse wurde dann ein Projekttag zu den Ereignissen in Japan veranstaltet. Erdbeben, Tsunami, Atomenergie – das waren die Themen. Aber auch über die Bedeutung von Hilfsorganisationen wie CARE wurde gesprochen. Mit frischem Kuchen und selbstgemalten Plakaten startete dann der Kuchenbasar – und wurde eine voller Erfolg.

Aber damit nicht genug: anschließend zogen noch Spendenteams mit den Sammeldosen von CARE durch die Stadt. Immer hatte Nils seinen Info-Ordner dabei, um die Fragen der Passanten beantworten zu können. Die stolze Bilanz lautet: 400 Euro für die Menschen in Japan – und für uns Grund, Nils zum Unterstützer des Monats zu küren.

Das gesamte CARE-Team dankt Nils und seiner Schule für den tollen Einsatz und die guten Ideen!

Cosmic Moves and Grooves für Japan

Die Schülerband "Ultraviolet" sorgte bei der Benefiznacht für gute Stimmung. (Foto: Fanore)
Die Schülerband "Ultraviolet" sorgte bei der Benefiznacht für gute Stimmung. (Foto: Fanore)

Von Maxi Weiner

Der Talentschuppen der Berliner Cosmopolitan School lud am 6. April zur Benefiznacht Cosmic Moves and Grooves für Japan ein. Im Grünen Salon am Rosa Luxemburg Platz stellten Talente jeden Alters - Schüler, Eltern und Lehrer - ein abwechslungsreiches und buntes Programm auf die Beine.

Der Kreativität wurde bei den einzelnen Programmpunkten, aber auch bei der Auswahl der Preise freier Lauf gelassen: Schülerinnen des Fashion Clubs sammelten tolle Preise für eine Tombola. Für ein Los konnte man Papierohrringe gewinnen, die Origami-Kranichen ähnelten und wegen ihres besonders schönen Aussehens viel Lob bekamen. Auch für den kulinarischen Genuss wurde gesorgt. Ganz im Sinne der japanischen Tradition wurde selbstgemachtes Sushi serviert.

Nachdem die knurrenden Mägen versorgt und die Ohren der Damen mit Origami-Kranichen geschmückt waren, wurde zu Rock`n`Roll und Tango-Klängen das Tanzbein geschwungen. Als sich dann auch noch die drei Schülerbands Square, Feedback und Ultraviolet die Ehre gaben, unterstützt von den Saxophonisten der Balkan Ska-Band Miserlou, stürmte auch der letzte Tanzmuffel auf die Tanzfläche. 

Der Erlös der Benefiznacht von 361, 86 Euro fließt direkt nach Japan in das CARE Nothilfeprojekt.

Für diesen tollen und stimmungsvollen Abend bedankt sich CARE ganz herzlich bei allen Schülern, Organisatoren, Eltern und Lehrern der Cosmopolitan School.

Das Heinrich-Heine-Gymnasium Ostheim läuft für Japan

Auch über zwei Monate nach der Dreifach-Katastrophe in Japan kann man viel Solidarität zu den Opfern beobachten, wie hier am Heinrich-Heine-Gymnasium. (Foto:Felicitas Röttgen)
Auch über zwei Monate nach der Dreifach-Katastrophe in Japan kann man viel Solidarität zu den Opfern beobachten, wie hier am Heinrich-Heine-Gymnasium. (Foto:Felicitas Röttgen)

Köln, den 16.05.2011

Die Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Köln Ostheim wollen ein Zeichen setzen und die Leidtragenden der Dreifach-Katastrophe in Japan durch einen Spendenlauf unterstützen.

Entsetzt über die Folgen der Naturkatastrophe in Japan Anfang März, haben sich die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer des Heinrich-Heine-Gymnasiums entschlossen, Gelder bei einem Sponsorenlauf am Di. 07.06.2011  zwischen 10 und 14 Uhr für die Opfer der Mehrfachkatastrophe zu „erlaufen“ und diese an die Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg e.V. zu spenden. CARE Japan hilft betroffenen Menschen in der Präfektur Iwate im Nordosten des Landes: mit der Verteilung von nahrhaften Lebensmitteln, alltäglichen Gebrauchsgegenständen oder mit psychosozialen Projekten.

Damit die Menschen wieder ein bisschen Normalität und Zukunft zurückbekommen, hat CARE unter anderem Fahrdienste für Menschen in den Evakuierungszentren zum traditionellen „Kinderfest“ organisiert. Um sicherzustellen, dass die Bewohner der Evakuierungszentren über ihre Möglichkeiten informiert sind, unterstützt CARE die Herausgabe einer kleinen Zeitung. Weitere Projekte wie die Hilfe für Fischereibetriebe sollen in den nächsten Wochen geplant und realisiert werden. CARE nutzt dabei die lokalen Netzwerke und arbeitet eng mit der Regierung und lokalen Organisationen zusammen.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten Laufkarten, auf denen sich Sponsoren eintragen können, die bereit sind für jeden Kilometer etwas zu spenden.

Besonders erfreut sind alle Beteiligten, dass der für ehrenamtliche Arbeit zuständige Mitarbeiter von CARE außergewöhnliches Engagement zeigt und an dem Lauf teilnehmen wird. Für seine Laufkarte- und natürlich die aller Schülerinnen und Schüler- werden noch freundliche Sponsoren gesucht, die sich jederzeit beim Heinrich-Heine-Gymnasium melden können.

Spendenquittungen können ausgestellt werden.

Spendenlauf für Japan des Gymnasiums Sedanstraße

Das Gymnasium Sedanstraße klopfte bereits im Vorfeld an verschiedene Firmentüren, damit der Spendenlauf für Japan am 30. Mai ein großer Erfolg für alle wird. (Foto: Gymnasium Sedanstraße)

Jonathan Knickmann und Rahel Tekle

Am 30. Mai werden wir einen Sponsorenlauf zugunsten der Erdbeben- und Tsunamiopfer in Japan veranstalten. Der genaue Zeitrahmen hängt ab sofort in der Schule aus und ist auf unserer Schulwebseite zu finden. Wir hoffen auf eine starke Präsenz, damit wir gemeinsam für die Katastrophenopfer in Japan möglichst viele Spenden zusammenbekommen. Darüber hinaus wird die Presse vertreten sein und von unserer Veranstaltung berichten. Zu Beginn des Sponsorenlaufes wird ein Vertreter der Hilfsorganisation CARE die Art der Hilfe in Japan und die Hilfsorganisation selber vorstellen, welche wir unterstützen wollen. Des Weiteren stellt uns CARE für die Läufer, die die höchsten Spendenbeträge erlaufen haben und für die Läufer, die am meisten Runden gelaufen sind Preise bereit.

Außerdem werden wir vor Ort Getränke, Kuchen, Salate und Gegrilltes zur Versorgung der Läufer und zum Verkauf anbieten. Die  Einnahmen abzüglich unserer Unkosten werden ebenfalls gespendet.
Weitere Informationen folgen und bei Fragen oder Anmerkungen richtet euch bitte an Jonathan Knickmann und Rahel Tekle (Jg. 10). Den bereits in den Klassen verteilten Elternbrief, den Laufzettel und den Flyer von CARE sowie weitere Informationen findet Ihr auf unserer Schulhomepage:

http://www.gymnasium-sedanstrasse.de/

Japanhilfe: Unser Kuchenbasar am 31.3.2011

Spende für bedürftige Menschen in Japan: Nach der Dreifach-Katastrophe sammelten die Schüler und Schülerinnen des Oberursel Gymnasiums 270 Euro für die CARE Japanhilfe. (Foto: Milkowitsch)

Von Cathrin Arens

Am 31.3.2011 haben wir, die Klasse 5b des Gymnasiums Oberursel, 270 € für Japan eingenommen und an CARE gespendet. Jeder von uns hatte einen Kuchen mitgebracht, den wir dann in beiden großen Pausen in der Pausenhalle verkauft haben. Es gab jede Menge verschiedene Kuchensorten:
Donauwelle, Streuselkuchen, Schokokuchen, Schmandkuchen und viele verschiedene Muffins. Die Kuchenstücke kosteten 80 Cent und die Muffins 50 Cent. Wir hoffen, dass wir mit der Spende den Menschen in Japan helfen können und es ihnen bald besser geht.

Vielen Dank, liebe Klasse 5B! Euer soziales Engagement ist bewundernswert.

Kuchenverkauf der Klasse 8D des Gabrieli-Gymnasiums in Eichstätt

Japanhilfe durch Kuchenverkauf: Die gesamte Klasse 8D des Gabrieli- Gymnasiums in Eichstätt. (Foto: Verena Krause und Tanja Fürleger)
Die Klassensprecherinnen mit unserem Deutsch- und Lateinlehrer, Konrad Hößl, der für jeden Spaß zu haben ist. (Foto: Verena Krause und Tanja Fürleger)

Verena Krause und Tanja Fürleger

Am 31. 3. 2011 haben wir mit unserer Klasse 8D des GGs einen Kuchenverkauf veranstaltet, dessen Erlös an die Erdbeben- und Tsunamiopfer in Japan ging.
Die Idee dazu ist an einem gemeinsamen Mädchen-Abend entstanden, da uns diese Katastrophe sehr beschäftigt hatte. Als wir der Klasse von unserer Idee berichteten, stießen wir auf große Begeisterung. Es erklärten sich viele Kuchenbäckerinnen bereit, sodass insgesamt neun leckere Kuchen zum Verkauf standen.

Wir freuten uns sehr darüber, dass alles von den Schülern und Lehrern bis auf den letzten Krümel für 0,50 € pro Stück gekauft wurde. Herr Hößl, unser Deutsch- und Lateinlehrer, war unser bester Kunde und kam uns mit einer großzügigen Spende entgegen. Alles in allem nahmen wir stolze 150 € ein.

Von der Gestaltung der Werbeplakate bis hin zur Überweisung des eingenommenen Geldes wurde alles von unserer Klasse, insbesondere von uns, den beiden Klassensprecherinnen, selbst organisiert.
Vielen Dank an alle Kuchenbäckerinnen, -käufer und Spender, die durch ihr Engagement einen so hohen Spendenbetrag, und somit eine kleine Hilfe für die Menschen in Japan, ermöglicht haben.

Das gesamte CARE-Team bedankt sich bei den fleißigen Kuchenbäckern und Kuchenbäckerinnen für das tolle Engagement!

Kuchen für Pakistan

Infomaterial zum Kuchenverkauf für Pakistan.
Mehr als 200 Euro hat die 4b der Grundschule Langensteinbach mit einem Kuchenverkauf für Pakistan gesammelt. (Foto: Grundschule Langensteinbach)

von Igor Dinger

Auf die Initiative zweier Schülerinnen startete die Klasse 4b der Grundschule Langensteinbach das Projekt: Die Flut in Pakistan.
Zunächst informierten die beiden Viertklässlerinnen Yael Hildebrandt und Linda Schwab ihre Mitschüler/innen mit einer eindrucksvollen Präsentation über die Flutkatastrophe in Pakistan im August.
Die Viertklässler beschlossen daraufhin, in der Schule einen Kuchenverkauf durchzuführen und den Erlös nach Pakistan zu spenden.
Nun ging es in die nähere Planung. Es galt, Informationsmaterial zu sichten, Plakate und Schilder zu gestalten, Elternbriefe zu formulieren, Dekoration für den Verkaufsraum bereitzustellen und natürlich… Kuchen zu backen.
Dies war nur mit der großzügigen Unterstützung der Eltern möglich. Auch die Bäckerei aus dem Ort spendete spontan zwei Kuchen.
Der Verkauf kam bei den Grundschülern und beim Kollegium gut an. Die vielen leckeren Kuchen waren heiß begehrt.
Am Ende staunten die Viertklässler nicht schlecht, denn in der Kasse befanden sich etwas mehr als 200 Euro. Ein großer Erfolg und – besonders in der Weihnachtszeit – eine schöne Geste des Mitgefühls und der Hilfsbereitschaft für notleidende Menschen in Pakistan.
 

CARE ist begeistert vom Einsatz der 4b der Grundschule Langensteinbach und bedankt sich ganz herzlich bei allen, die mitgemacht und geholfen haben!

Schleifen für eine bessere Welt

Die Schüler sitzen strahlend an ihrem Stand, den sie aufgebaut haben, um CARE zu unterstützen.
"Auch Ignoranz ist Diskriminierung": Mit einem großen bunten Plakat machten die Schülerinnen auf ihren Stand aufmerksam. (Foto: Gymnasium Kirchheim)

von Lisa Genzken

"Im Rahmen des Weihnachtskonzertes an unserer Schule, des Gymnasiums Kirchheim, haben wir, der Arbeitskreis Anti-Diskriminierung, eine Aktion durchgeführt, mit der wir CARE und damit den ärmsten Staaten der Welt helfen wollen.

Die Besucher konnten an den von uns aufgebauten Stand kommen, an dem wir Informationsmaterialien von CARE wie Newsletter, Jahresberichte und vieles mehr ausliegen hatten. Außerdem konnten alle Spender als Dankeschön eine Schleife aussuchen und an die von uns im Schulhaus ausgehängte Schnur binden.

Insgesamt kamen 58 Schleifen und damit rund 435 Euro zusammen, die nun an CARE gespendet werden. Auf die Frage, warum sie nun etwas spenden würden, antworteten die meisten der Spender, sie würden einfach helfen wollen! Vielen Dank an alle, die unsere Aktion unterstützt haben."

Und vielen Dank von CARE an die Organisatoren dieser tollen Aktion!

Schulfest für Kinder in Haiti

Stolz präsentieren Eltern und Lehrer der Schule den Scheck für Kinder in Haiti.
Ein großer Scheck für die Kinder in Haiti kam beim Schulfest in Hamburg zusammen. (Foto: Schule Goosacker)

Bereits im Juli 2010 hat die Schule Goosacker ihr Schulfest gefeiert und es wurden fleißig Spenden für die traumatisierten Kinder in Haiti gesammelt. Schüler, Lehrer und die Eltern haben Kuchen und Kaffee verkauft und somit eine großartige Summe von insgesamt 509,80 EUR eingenommen, um den Kindern in Haiti zu helfen.

Ein großer Dank geht an die Schüler, Lehrer und Eltern der Schule Goosacker. 

 

 

Klassensparschwein für Pakistan

Schüler vor den WE CARE Aktionsplakaten, die sie aufgehangen haben.
Für jedes Schimpfwort ging eine Münze ins Klassensparschwein für den guten Zweck. (Foto: Gymnasium Saarburg)

Spätestens nach dem Vortrag des CARE-Pressesprechers über die Überschwemmungen in Pakistan stand bei Schülern und Lehrern des Staatlichen Gymnasiums Saarburg fest: Sie wollen den Flutopfern helfen.

Bislang wurden stolze 1.894,60 Euro gespendet und Folgendes organisiert: ein mehrwöchiger Kuchenverkauf in den Pausen, eine Sponsoren-Radtour am Wandertag, Trommeln des Musikkurses in der Stadt, ein Buffet für die Lehrerkonferenz und das Füllen von Klassen-Sparschweinen durch Beträge für Schimpfwörter oder zu langes Korrigieren von Klassenarbeiten. Die Ideen gehen nicht aus und so sind weitere Aktionen geplant.

So berichtet die Klasse 8d (Christian Hauser, Emma Harlow, Henrik Ossadnik und Tim Klein) über ihre Sponsorenfahrradtour:

„Da unsere Klasse 8d den Kuchenverkauf etwas eintönig fand und lieber etwas Spannendes unternehmen wollte, entschieden wir uns für eine klasseninterne Fahrradtour, die wir als Sponsortour gestalten wollten.

So machten wir uns am Donnerstag, dem 07.10.2010 mit Frau Hirtz, Herrn A. Groß und der Mutter einer Schülerin zu Schulbeginn vom Heckingplatz aus auf den Weg. An der Saar entlang fuhren wir Richtung Konz, um dort, an der Mündung der Saar in die Mosel angelangt, die erste Pause einzulegen.

Leider war der frühe Morgen noch neblig. Im Laufe des Vormittags löste sich der Nebel glücklicherweise auf und wir konnten in strahlendem Sonnenschein weiterfahren. Von der Saarmündung in Konz fuhren wir in Richtung Oberbillig. Dort überquerten wir die Mosel mit der Fähre und kamen so nach Wasserbillig in Luxemburg. Die Stimmung, das Wetter sowie die Temperaturen wurden besser, je weiter wir fuhren.

Von CARE verteilte Zelte in Pakistan
Noch immer leben in Pakistan viele Menschen in Zelten - sie können Hilfe wie die der Schüler dringend gebrauchen. (Foto: CARE)

In der Nähe von Trier legten wir die zweite Pause ein. Von dort fuhren wir auf der Eisenbahnbrücke über die Mosel um uns auf der gegenüberliegenden Moselseite wieder auf die Heimfahrt zu begeben. Auf dem Rückweg radelten wir der anderen Saarseite entlang. Somit hatten wir einen schönen Rundweg ohne nennenswerte Steigung für unsere Radtour. In Kanzem legten wir die dritte Pause ein. Danach ging es weiter dem Altarm der Saar folgend. Gegen 13:00 Uhr trafen nach 45 km Fahrt alle wohlbehalten in Saarburg wieder ein.

Leider sind während der Tour überdurchschnittlich viele Fahrradketten abgesprungen, was oft aufhielt, aber kein wirkliches Problem – dank unserer erfahrenen Jungs - darstellte. Trotz einer allgemein erkennbaren Müdigkeit auf der Rückfahrt, gab es zum Glück keine schweren Unfälle, lediglich zwei kleine Stürze, die aber zu keinen Schäden - weder an Körper, noch am Rad - führten.

Die Resonanz auf die Fahrradtour war insgesamt gut, obwohl einigen die Radtour zu langsam und anderen zu schnell war. Wichtig war, dass wir es geschafft haben, während der ganzen Zeit als eine Gruppe (29!!Schülerinnen und Schüler) zusammen zu bleiben.

Jeder Schüler und jede Schülerin hatte sich im Vorab einen oder mehrere Spender gesucht, die bereit waren einen beliebigen Betrag pro Kilometer für Pakistan zu spenden. Es wurden insgesamt 606,70 Euro von den Sponsoren gespendet - ein erstaunlich hoher Betrag für eine einzige Klasse!

Außerdem waren in unserem Klassensparschwein der Sparkasse weitere 25,23 Euro, da wir für vergessene Hausaufgaben 20 Cent einsammelten (Natürlich vergaßen wir die Hausaufgaben in dieser Zeit ausschließlich für den guten Zweck). Außerdem spendeten viele Fachlehrer und Schüler ihr „überflüssiges“ Kleingeld.

Letztendlich konnten wir 632 Euro zur Unterstützung der Pakistanhilfe an die SV weitergeben.“

CARE bedankt sich ganz herzlich beim Gymnasium Saarburg für die großartige Unterstützung!

Warum zu Weihnachten nicht mal eine Ziege schenken?

Logo der SchuleEins
Die "Pankower Früchtchen" verwandelten Muffins in wertvolle Ziegen für Menschen im Niger. (Foto: SchuleEins)

"Anfang November kam eine meiner Schülerinnen zu mir und berichtete von einer Ziege, die wir gemeinsam als Klasse kaufen könnten, um sie einer Familie im Niger für ihr Überleben zu schenken. Ich hörte mir dies an, nickte fleißig und gab ihr in Gedanken versunken zur Antwort: „Schön“. Jedoch hatte ich nicht mit ihrer erwartungsvollen Haltung mir gegenüber gerechnet und so fragte sie mich weiter: „Und, wann kaufen wir die Ziegen?“

Daraufhin kamen wir als Klasse auf die Idee, einen Muffinbasar durchzuführen, um von dem eingenommenen Geld eine oder vielleicht zwei Ziegen zu kaufen. Gesagt, getan – die Muffins wurden Sonntag gebacken, Montag verkauft, Dienstag zählten wir das Geld und die Überraschung war groß, denn es reichte für vier Ziegen!

Die Hilfsorganisation CARE, erhielt das Geld und bedankte sich mit einer Urkunde, die in unserem Klassenraum aushängt, sowie 25 Lunchboxen für die fleißigen Kinder!

Es grüßt Sie herzlich Katrin Pohlmann
Lehrerin der Klasse 2a aus der SchuleEins in Berlin"

CARE bedankt sich auch auf diesem Weg für den Einsatz!

Oberstufe für Pakistan

Sie haben den Menschen in Pakistan mit ihrer Spendenaktion geholfen: Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums in Köln
Diese Schülerinnen und Schüler haben sich zusammen mit ihren Klassenkameraden für die Menschen in Pakistan engagiert. (Foto: Elisabeth von Thüringen Gymnasium Köln)

von Yvonne Brünjes

Erschrocken und betroffen von den Ereignissen im Sommer in Pakistan, den Auswirkungen der katastrophalen Überflutungen, engagierten sich der Bioethik-Kurs und der Leistungskurs 13 unter der Leitung von Frau Brünjes für die Flutopfer.

In Zusammenarbeit mit der Bonner Organisation CARE sammelten die Schüler und Schülerinnen des Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasiums in Köln zusammen über 400 EUR in Sülz und der Innenstadt , die den Wiederaufbaumaßnahmen in Pakistan zugute kommen.

Einen herzlichen Dank an alle engagierte Spender und Spendensammler. Auch von CARE!

Südafrika - mehr als Schwarz und Weiß

Joggen für den guten Zweck: Jeder Schüler wurde gesponsort. (Foto: Berufsbildende Schule 1 Celle)
Mit der Spendenaktion "Sport für Sportler" sammelten die Schüler Spenden für das Kick it-Projekt von CARE in Südafrika. (Foto: Berufsbildende Schule 1 Celle)

Die Klasse HG 10 D der Berufsbildenden Schulen 1 Celle schreibt:

„In unserem ersten Politikunterricht haben wir uns für das Wettbewerbsthema „SÜDAFRIKA HEUTE- MEHR ALS SCHWARZ UND WEISS“ entschieden. Im Rahmen einer Kartenabfrage beschäftigten wir uns zuerst mit den Schlagwörtern: Fußball, Kolonialismus, Arbeitslosigkeit, Diamantenreichtum, Tourismus, Townships, Nelson Mandela, Kriminalität, Black/White/Coloured und Regenbogennation. Im Anschluss präsentierten wir einzelne Gruppenergebnisse der Klasse.

Danach wählten wir dann die zwei Schwerpunktthemen „Diamantenreichtum“ und „Townships“, welche wir intensiver bearbeiten wollten. Rasch bildeten sich verschiedene Gruppen, die diese beiden Themen unter den Gesichtspunkten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bearbeiteten. Die Teamleitung wurde von den Mitgliedern dieser Themen übernommen, da hier bereits Vorkenntnisse vorhanden waren. Als Schwergewicht unserer Beiträge stellte sich das Thema „Townships“ heraus. Parallel zu den Recherchen gestalteten wir Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Impressum und verfassten einen Brief an die Botschaft in Berlin. Eine organisierte Hilfsaktion „Sport für Sportler“ bildete, unter Einbindung der Presse und unserer Lehrer, den Abschluss unseres Beitrags.“

Bei dem Spendenlauf „Sport für Sportler“, bei dem sich jeder Schüler von Verwandten und Freunden sponsern ließ, kamen insgesamt 357 Euro zusammen. Mit diesem Betrag wird das Kick it-Projekt von CARE in Südafrika unterstützt, das Kinder aus Townships Sport und Betreuung bietet. Vielen herzlichen Dank!

Pakistan in der Afrika-AG

Schüler engagieren sich und sammeln Spenden für Pakistan
Diese Schüler des Gymnasiums Alleestraße sind zwar in der Afrika-AG, engagierten sich dieses Jahr aber für Pakistan. (Foto: Gymnasium Alleestraße Siegburg)

Normalerweise beschäftigt sich die Afrika-AG vom Gymnasium Alleestraße in Siegburg natürlich mit afrikanischen Themen. Doch angesichts der Berichterstattung über die Flutkatastrophe in Pakistan und der erschreckenden Bilder, die in Zeitungen und im Fernsehen zu sehen waren, beschlossen die Schüler und Schülerinnen, sich ausführlich mit Pakistan auseinanderzusetzen.

Nachdem sie sich über Themen wie Topographie, Regierungs- und Bildungssystem des Landes und der Notsituation durch die Überschwemmung informiert hatten, erstellten sie anschauliche und Plakate, auf denen sie die vielen Informationen aufbereiteten. Einige Schülerinnen sammelten zusätzlich privat Spenden und so kamen 152,30 Euro für die Flutopfer zusammen.

CARE sagt danke!

UN- Jugenddelegierte zu Besuch

Die beiden UN-Jugenddelegierten
Die beiden UN-Jugenddelegierten

Hautnah erfuhren unsere SchülerInnen der 10. Jahrgangsstufe des WSS-Zweigs und der LK Sozialkunde vom Müller-Gymnasium in Regensburg, was es heißt, Weltpolitik selbst mit zu gestalten. Die deutschen UN-Jugenddelegierten Clara  Leiva Burger und Jens Christoph Parker standen den Schülern zunächst Rede und Antwort, wie sie zu dieser Funktion gekommen sind und gaben den Zuhörern auch einen Einblick in die Arbeitsweise der UNO. Anschließend standen die acht Millenniumsziele der Vereinten Nationen, die bis zum Jahr 2015 umgesetzt werden sollen im Mittelpunkt.

In Kleingruppen erarbeitete man zu jedem der Millenniumsziele einen Forderungskatalog und überlegte sich, ebenfalls inwieweit man selbst zu einer Realisierung der ehrgeizigen Ziele beitragen kann. Im Plenum erfolgte dann die Präsentation der Arbeitsergebnisse. Hierbei waren die Vorschläge unserer Schüler recht vielfältig. Sie dachten sowohl im globalen Rahmen, als sie etwa einen Fond für Entwicklungshilfe forderten, in den jeder Staat einen Teil seines Bruttoinlandsprodukts einzahlt. Machten sich jedoch auch Gedanken, wie jeder selbst einen kleinen Betrag zur Realisation der Ziele leisten kann. So appellierte man zum Kauf von „Fair-Trade“-Produkten, hinterfragte kritisch den eigenen Energieverbrauch und forderte zu mehr Engagement in Hilfsorganisationen auf. Aber ebenso wichtig waren den Schülern Maßnahmen vor Ort. So war man sich einig, dass auch bei uns sich Schuldelegierte dieser Thematik verstärkt annehmen sollten.

Die Jugenddelegierten waren von Einsatz und Mitarbeit unserer Schüler sichtlich begeistert: Es sind klasse Ergebnisse herausgekommen, die wir mit nach New York nehmen werden. Auch wenn man die Welt nicht im Ganzen verändern kann: Es ist schon ausreichend, etwas Kleines anzufangen, andere mitzureißen und dann etwas bewegen zu können. Macht weiter so!“ lobte Jens Christoph Parker unsere Schüler.

Diese Veranstaltung konnte angesichts der guten Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring an unserer Schule durchgeführt werden. Gedankt sei hier vor allem Frau Sabine Baumgartner. Der Dank geht auch an Frau Gabriele Huber, Frau Sabine Krippeit und Frau Ulrike Baumer, die drei Schülergruppen betreuten. Frau Baumer sei auch recht herzlich für das zahlreiche Informationsmaterial zu den Millenniumszielen gedankt, die sie uns von CARE Deutschland für diesen interessanten und abwechslungsreichen Vormittag zur Verfügung stellte.

Acht Millenniumsziele haben sich die Vereinten Nationen bis 2015 gesetzt. Dazu gehören unter anderem der Kampf gegen Hunger, Armut, Kindersterblichkeit und die Ungleichbehand-lung von Frauen, die Verbesserung von Bildungschancen sowie mehr Verantwortung für das Ökosystem.

500 Euro für Haiti

Von links nach rechts: Schulleiter Karl Fuchs, Schülersprecherin Katharina Mathes, Verbindungslehrer Martin Heilig, Schülersprecherinnen Dominik Tompson, Dunja Geiger, Hanae Tligui und Schülersprecher Johannes Väth
Von links nach rechts: Schulleiter Karl Fuchs, Schülersprecherin Katharina Mathes, Verbindungslehrer Martin Heilig, Schülersprecherinnen Dominik Tompson, Dunja Geiger, Hanae Tligui und Schülersprecher Johannes Väth

Engagierte Schüler an der Beruflichen Oberschule Marktheidenfeld

von Martin Heilig

Auf Initiative der engagierten Schülersprecher fanden an der Beruflichen Oberschule Marktheidenfeld mehrere Aktionen statt, um Geld für Bedürftige in Haiti zu sammeln. So wurde in den Pausen von der Firma tegut gesponserte Äpfel verkauft und beim Ehemaligentreffen der Schule boten die aktuellen Schüler den Ehemaligen selbstgebackenen Kuchen an. Auch Überschüsse der alljährlichen FOS/BOS-Fete in der Marktheidenfelder Diskothek „Lichtspielhaus“ beschlossen die Schüler für den guten Zweck zu verwenden.

Insgesamt konnten so 500 Euro an die bekannte Hilfsorganisation CARE International überwiesen werden. In Haiti wird es für die immer noch benötigte Aufbauhilfe verwendet. Der Schulleiter der Beruflichen Oberschule Karl Fuchs und der Verbindungslehrer Martin Heilig zogen ein positives Fazit aus dem Projekt und waren sich einig: „Diejenigen, die jungen Menschen mangelndes Engagement vorwerfen, kennen unsere Schüler nicht.“

Schüler sammeln für Grundschule in Nepal

Alle Schüler haben mitgeholfen: Der Scheck über 4.059,86 Euro wird überreicht. (Foto: CARE/J. Edlefsen)
Alle Schüler haben mitgeholfen: Der Scheck über 4.059,86 Euro wird überreicht. (Foto: CARE/J. Edlefsen)

von Melanie Mundt

Berlin. 25.03.2010. Heute war ich zur Schulversammlung der Quentin Blake School in Berlin eingeladen, um über die Fortschritte des Schulprojektes in Nepal zu berichten. Bereits seit zwei Jahren sammeln die Grundschüler in Berlin mit viel Kreativität Geld, um die Shree Janajyoti Rastriya Grundschule im Chitwan-Distrikt/Nepal zu unterstützen. Eine große Aktion war dabei die Aufnahme einer Benefiz-CD mit Liedern des Schulorchesters zugunsten von CARE. Der Chor der Schule zeigte sich auch bei der heutigen Veranstaltung von seiner besten Seite und bot den großen und kleinen Gästen fünf seiner Songs.

CARE unterstützt die nepalesische Grundschule seit 2004 und arbeitet hierfür eng mit der nepalesischen Partnerorganisation Shanti Griha zusammen. Die Hilfe der Quentin Blake School trug nun mit dazu bei, dass kürzlich ein Wassertank für die Schule in Nepal gebaut werden konnte, sodass die etwa 180 Schüler nun immer Zugang zu sauberen Wasser haben. Außerdem wurde vor wenigen Tagen ein zusätzliches Gebäude fertig gestellt, das, nachdem es eingerichtet ist, den Schülern als Bibliothek dienen soll. So können die Schüler ihr Lesen verbessern, denn die meisten Familien in den umliegenden Dörfern besitzen keine Bücher.

Bei der Präsentation über das Schulprojekt und über Nepal in der Quentin Blake School staunte ich nicht schlecht. Die Kinder konnten nicht nur sagen, wie der höchste Berg der Erde heißt, sondern auch seine exakte Größe, nämlich 8.848 m, angeben. Ihr Interesse war ungebrochen. So wurden nach dem Vortrag Fragen gestellt oder einfach Wünsche für das Projekt geäußert.

Zum Abschluss der Veranstaltung erhielt die Quentin Blake School eine Urkunde für das tolle Engagement und Steven Lange, Initiator und Musiklehrer, übergab CARE einen Spendenscheck: Ganze 4.059,86 Euro sind zusammengekommen und alle Schüler haben mitgeholfen.

Wir sagen herzlich DANKE an die Quentin Blake School und alle ihre Schüler! Wir freuen uns sehr über die großartige Hilfe der Schule und darüber, dass ihr Engagement weitergeht. Denn neue Projekte sind bereits geplant!

Gymnasium Oberursel backt für Haiti

„Fünftklässler backen für Haiti“  (Foto: Lino Macho)
„Fünftklässler backen für Haiti“ (Foto: Lino Macho)

von Ulla Föller

„Fünftklässler backen für Haiti“ – unter diesem Motto stand eine Aktion, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b am Gymnasium Oberursel in unmittelbarer Reaktion auf das katastrophale Erdbeben in Haiti Mitte Januar 2010 durchführten.

Eine Woche lang wurde in der Pausenhalle des Gymnasiums Kuchen an Mitschüler und Lehrer verkauft.

Beeindruckt hat nicht nur der Erlös dieser Aktion – 388,50 € konnten am Ende dieser Woche auf das Spendenkonto von CARE Deutschland Luxemburg überwiesen werden –, beeindruckt hat vor allem auch, dass 30 Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 Jahren diese Aktion nahezu selbstständig durchgeführt und sich als absolut zuverlässig erwiesen haben. Selbst den Geldtransfer haben sie völlig eigenständig getätigt.

Auf die Spendenurkunde, die ihnen im Anschluss an diese Aktion von CARE Deutschland Luxemburg überreicht wurde und die jetzt neben ihrem Klassenfoto am Schwarzen Brett des Gymnasiums hängt, sind sie darum auch mächtig stolz.

Siebenjährige organisiert Flohmarkt für Haiti

Kinder in Deutschland halfen mit ihrem Einsatz den Familien und Kindern in Haiti.(Foto: Christina Laurich)
Kinder in Deutschland halfen mit ihrem Einsatz den Familien und Kindern in Haiti. (Foto: Christina Laurich)

von Anke Barth

Junge Unterstützer von CARE sammelten in Eigenregie 215,00 Euro für die Erdbebenopfer in Haiti.

Als die siebenjährige Yara die Bilder aus dem zerstörten Haiti sah, war sie sehr betroffen. Auf der Stelle wollte sie ihr gesamtes vom Taschengeld Erspartes spenden und fragte auch die Nachbarn, ob sie nicht helfen wollen. Schließlich hatte jemand eine Idee, wie man noch mehr Spenden für die Menschen in Haiti sammeln könnte.

Yara wartete nicht lange, sondern trug die Idee am nächsten Morgen ihrer Lehrerin vor. Als sie auch diese für ihr Vorhaben gewonnen hatte, durfte sie der ganzen Klasse von der Katastrophe in Haiti und ihrem Plan erzählen.

In den nächsten Tagen stapelten sich die Spielsachen ihrer Klassenkameraden bei Yara. Viele hatten ihre Kisten und Regale entrümpelt, um Yara genügend Gegenstände für den großen Tag zukommen zu lassen. Andere sagten ihre tatkräftige Unterstützung zu. Jetzt musste nur noch der Flohmarkt organisiert werden!

„Flohmarkt für Haiti“ nannten Yara und ihre Freunde ihn. Zeit (am nächsten Samstag) und Ort (Garage) schrieben sie auf einen Zettel und verteilten die Kopien in den umliegenden Briefkästen. Der Spielzeug-Garagenflohmarkt wurde ein voller Erfolg: Viele Nachbarn und Mitschüler kamen, kauften Spielsachen, Brezeln, Kuchen oder Sekt für die Eltern. Am Ende waren 215,00 Euro für die Arbeit von CARE in Haiti zusammengekommen. Die Urkunde mit dem Schriftzug: „Für die tolle Klasse 1a“, die  Yaras Mutter gestaltete und ihrer Tochter in die Schule mitgab, hatten sich alle wirklich verdient! CARE ist beeindruckt von so jungen, selbstständigen Unterstützern!

 

Tag der offenen Tür der Schule „Schuldorf Bergstraße“

Tag der offenen Tür (Foto: Schule „Schuldorf Bergstraße“)
Tag der offenen Tür (Foto: Schule „Schuldorf Bergstraße“)

von Carima Essinger

Am 23. Januar 2010 fand an unserer Schule der Tag der offenen Tür statt. Mit ein paar Freunden machte ich einen Stand, wo wir Obstsalat und Fruchtsäfte verkauft haben. Es kamen auch sehr viele Leute zu unserem Stand und kauften und spendeten. Nach einer Zeit hatten ein paar die Idee, dass sie ja auch durch die Schule laufen und so Spenden sammeln könnten. Der Tag war auf jeden Fall sehr lustig und schön. Am Ende hatten wir durch den Verkauf und die Spenden eine Summe von 171€.  

 

Astersteiner Schüler sammeln für Haiti

Die Klasse 6a des des Gymnasiums auf dem Asterstein. (Foto: Gymnasium auf dem Asterstein)
Die Klasse 6a des Gymnasiums auf dem Asterstein. (Foto: Markus Fries)

von Heinz Simon und der Klasse 10b

„Man hat einfach das Gefühl helfen zu können“, so lautete stellvertretend für viele der Kommentar eines Schülers zu der Spendenaktion für die Erdbebenopfer von Haiti, die an unserer Schule Ende Januar, Anfang Februar 2010 durchgeführt wurde.

Angeregt durch Spendenaufrufe von Hilfsorganisationen und die zahlreichen Medienberichte kamen gleich zwei Klassen vom Gymnasium auf dem Asterstein auf die Idee, sich im Sinne der guten Sache zu engagieren; so führte die Klasse 10B in allen Klassen unserer Schule eine Sammelaktion durch, bei der jeder Schüler um eine freiwillige Spende von 1.-€ für die Hilfsorganisation CARE gebeten wurde. CARE arbeitet seit mittlerweile 30 Jahren auf der zu den ärmsten Ländern der Erde zählenden Insel und wird die Gelder insbesondere für Kinder verwenden, die von der Katastrophe betroffen sind.

Bei dieser Sammelaktion kamen innerhalb von nur zwei Tagen über 1231.-€ zusammen. Vor allem in den Klassen der Unterstufe war das Engagement sehr groß: so sammelten bspw. einzelne Schüler auch außerhalb der Schule, wodurch Einzelbeträge von teils  über 40.-€ gespendet wurden.

Die Klasse 6a kam auf die Idee, am Tag der offenen Tür unserer Schule, Kuchen zu verkaufen; gemeinsam mit ihrem Erdkundelehrer führten sie ein Projekt zum Thema ‚Erdbeben’ durch: die Unterrichtsergebnisse wurden im Foyer der Schule ausgestellt, Stellwände mit Plakaten informierten über die Situation der Erdbebenopfer.

Doch damit noch nicht genug, auch beim Mini-Hama (Mini-Hallenfußballturnier) engagierten sich die Schüler der 6a mit dem Verkauf von Kuchen und konnten somit insgesamt den stolzen Betrag von 818,67 € (!) für die Erdbebenopfer beitragen.

Weitere 357.-€ kamen durch ein besonderes Sponsoring der Lehrer zusammen: jeder Lehrer konnte sich so viele Klassen, wie er wollte, aussuchen und jedes beim Mini-Hama erzielte Tor mit einem selbst festgelegen Geldbetrag unterstützen.

Durch zusätzliche Spenden aus der Elternschaft konnte schließlich ein Spenden-betrag von insgesamt 2629.-€ erzielt werden.

Dafür an dieser Stelle allen Helfern und Spendern ein herzliches Dankeschön!! Unterstützt wurden die Schüler bei ihren Aktionen von Herrn Fries und Herrn Simon.

Lesen macht Spaß!

Hochkonzentriert bei der Sache: Die Schüler waren stolz, vor Publikum lesen zu dürfen. (Foto: Gesamtschule Else Lasker Schüler)
Hochkonzentriert bei der Sache: Die Schüler waren stolz, vor Publikum lesen zu dürfen. (Foto: Gesamtschule Else Lasker Schüler)

Die Gesamtschule Else Lasker Schüler hat an der Aktion "Das große Lesen" der Globalen Bildungskampagne und der WE CARE. Schulaktion Ernährung teilgenommen. Die Schülerin Anna Krenz aus der Klasse 7e erzählt:

„Wir, die Kinder der Klasse 7e, haben an einem Lesewettbewerb teil genommen. Dabei wurden wir von vielen Erwachsenen unterstützt. Unsere Lehrer haben uns geholfen, uns auf die Lesung vorzubereiten. Und unsere Bibliothekarin, Frau Schröer, die unsere Mensa leitet, Herrmann Schulz, ein bekannter Buchautor, und unser Abteilungsleiter Herr Bracht haben für uns mit vier Schülern aus unserer Patenklasse die Jury gebildet. Wir haben in dem Buch "Vorstadtkrokodile" Kapitel eingeteilt und es dann in unserer Bibliothek vorgelesen. Wir hatten wirklich aufmerksame Zuhörer, die unsere Leistung mit einer Punktetafel bewerteten. Unsere Klassenlehrerin Frau Palm hat eine Reihenfolge erstellt, nach der wir lesen sollten. Nicht alle Kinder aus unserer Klasse haben gelesen, nur die, die vorher im Unterricht gut gelesen haben und von der Klasse ausgewählt wurden. Natürlich waren alle Kinder aufgeregt, die lesen mussten, denn wir wurden gefilmt und von uns wurden Fotos gemacht. Nachdem ein Kind gelesen hat, wurden unter dem Namen gelbe Punkte aufgeklebt. Die vier besten haben von Herrmann Schulz jeweils ein Buch bekommen. Es war sehr spannend, allen zuzuhören und sich selbst zu trauen, an dem Lesewettbewerb teil zu nehmen.“

CARE wünscht weiter viel Spaß beim Lesen! 

Oasen-AG spendet 805 Euro

Pflanzenfans sind genauso begeistert von der Aktion des Archygymnasiums Soest wie CARE.
Pflanzenfans sind genauso begeistert von der Aktion des Archygymnasiums Soest wie CARE.

von Cornelia Hermann-Pendzich

Wieder hat die Oasen-AG des Archigymnasiums in Soest eine Spende an das Schulgartenprojekt von CARE überwiesen. Zum 475-jährigen Bestehen des Archigymnasiums fand eine Reihe von Festiviäten, unter anderem auch ein Schulfest mit Laternenumzug der Archi-Leuchten statt. Auf diesem Schulfest bot die Oasen-AG Lampionblumen an.

Nun soll es zur Tradition werden, dass die AG am Elternsprechtag im Frühjahr einen Pflanzenmarkt und eine Tauschbörse organisiert. Eltern und Lehrer/innen bringen Stauden, die geteilt werden mussten, oder Sämlinge zu reichlicher Nachzucht mit. Diese Aktion fand im Frühjahr zum zweiten Mal statt und findet immer mehr Resonanz. Es spricht sich herum, dass zu diesem Termin beim Archigymnasium gesunde und interessante Pflanzen zu finden sind. Am Rande des Sprechtages ergibt sich so manche Gelegenheit für gärtnerische Fachgespräche. Es kommen auch Menschen, die mit der Schule nichts (mehr) zu tun haben. Sie haben eine schöne Zeit, zumal der Waffelstand und der Kuchenverkauf der Schüler gleich nebenan ist. Die Pflanzen werden nicht verkauft. Gartenfreaks oder solche, die dabei sind es zu werden, nehmen die Pflanzen mit, die sie gebrauchen können oder schon lange gesucht haben und geben eine Spende, wenn sie wollen. Man kann auch nur Pflanzen tauschen.

Mit den vergleichsweise kleinen, aber dafür regelmäßigen Spenden wollen die Mitglieder der Oasen-AG des Archigymnasiums die sinnvollen Garten- und Ernährungsprojekte von CARE unterstützen. Nach jedem Pflanzenmarkt holen die Mitglieder der Oasen-AG eine nette kleine Summe aus dem Spendenschwein. Vielleicht regen die Aktionen des Archigymansiums andere Schulen zur Nachahmung an.

CARE bedankt sich für die kreative Idee! 

Eine runde Sache

Schüler in Afrika

Kann man gute Laune, Lernen und Helfen miteinander verbinden? Ja, sagen die Schüler des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums – und machten es direkt vor.

Schüler fürs Zeitunglesen begeistern – das ist das Ziel des vor kurzem gestarteten Projekts „Schüler lesen Zeitung“ am Graf-Stauffenberg-Gymnasium in Flörsheim. Acht Wochen lang werden sich die Schüler im Deutschunterricht mit Zeitungsartikeln beschäftigen, die Gelegenheit haben, mit Redakteuren zu sprechen und schließlich eigene Artikel verfassen.

Der Beginn des Projekts wurde in großem Rahmen gefeiert: Die Klasse 9b lud die Klasse 9d, die auch am Projekt teilnimmt, zu einem gemeinsamen Frühstück in die Cafeteria des Gymnasiums ein.

Hier verbanden die Schüler in origineller Weise das Schöne mit dem Nützlichen: Während die einen ihre Schulkameraden mit Sketchen zum Lachen brachten, verkauften die anderen Brötchen, selbstgebackenen Kuchen und Getränke gegen geringe Beträge. Die Einnahmen von dieser Aktion spendeten sie an CARE für den Bau von Schulen in Afrika.

CARE bedankt sich für den Einsatz! 

Lehrmaterial für Schulen

von-Müller-Gymnasium

Das von-Müller-Gymnasium hat 235 Euro für die Hilfsprojekte von CARE Deutschland-Luxemburg e.V. gesammelt. Wir sagen DANKE!

Möchten auch Sie CARE unterstützen?

CARE Deutschland-Luxemburg hat mit den WE CARE. Schulaktionen eine Kampagnenreihe ins Leben gerufen, die speziell für LehrerInnen und SchülerInnen entwickelt wurde. CARE möchte die LehrerInnen dabei unterstützen, Unterrichtseinheiten zu wichtigen entwicklungspolitischen Themen durchzuführen, die in den Lehrbüchern zu kurz kommen oder gar nicht im Lehrplan vorgesehen sind. Diese Themen sind für SchülerInnen eine besondere Abwechslung und wecken ihr soziales Engagement. Oft entstehen daraus kleine Ausstellungen, es werden Homepages programmiert oder Spenden gesammelt.  Hier erfahren Sie mehr zur aktuellen Schulaktion Ernährung.

Super gelaufen: über 30.000 Euro!

Eine der zahlreichen Scheckübergaben mit Elke Rottgardt
Eine der zahlreichen Scheckübergaben mit Elke Rottgardt

Mehrere Klassen des Humboldt-Gymnasium in Köln nahmen für einen guten Zweck die Beine in die Hand. Die Spenden, die sie seit 2004 durch die Sponsorenläufe sammelten, kamen einem Projekt für Straßenkinder in Argentinien zugute. Mittlerweile konnte es erfolgreich abgeschlossen werden.

Alles begann im Jahr 2004. Damals beschlossen Linguisten und Pädagogen, ein Vorschulprogramm für die Slumkinder von Buenos Aires zu entwickeln. Denn diese Kinder sprechen kein „richtiges“ Spanisch, sondern eine eigene Ghettosprache, und scheitern deswegen oft schon in der Grundschule. Bislang gab es keine geeigneten Lehrmaterialien für sie, noch waren die Lehrer dafür ausgebildet, sie zu unterrichten. Die Idee wurde schnell zum ausgereiften Projekt „Oscarcito“.

Die Schüler und Lehrer des Humboldt-Gymnasiums erwärmten sich sofort für das Projekt und bewiesen ihren langen Atem von 2004 bis 2008 in vielen großen Sponsorenläufen, in denen sie insgesamt 30.585 Euro für die argentinischen Kinder sammelten.   

Die Kinder in Argentinien halten ein Foto ihrer deutschen Freunde hoch
Die Kinder in Argentinien halten ein Foto ihrer deutschen Freunde hoch

Horst Schroth und seine Frau Elke Rottgardt, die das Oscarcito-Projekt ins Leben gerufen haben, bedankten sich bei den Kindern der Kölner Schule für ihren Einsatz. „Ihr seid echte Wohltäter, ihr seid ein echtes Vorbild! Im Namen der Kinder von „Oscarcito“, weit weg in Argentinien, die von euch gehört haben, die euch auf den Fotos gesehen haben und die sehr glücklich sind darüber, was ihr für sie geschafft habt."

Denn die Spende der engagierten Kinder half entscheidend mit, das umfangreiche Lehrmaterial, das benötigt wurde, zu erstellen. In fünf Jahren wurden zehn Lesehefte für Kinder erarbeitet, die sich alle um den Jungen Oscarcito drehen, der genau wie die Lernenden aus armen Verhältnissen kommt. Zwölf Lesehefte bieten Familien Anregungen und Ideen zum gemeinsamen Arbeiten. Den Lehrern stehen nun Unterrichtsmaterialien und Anleitungen zur Verfügung, die sie befähigen, mit den Geschichten von Oscarcito einen fundierten und angemessenen Unterricht zu gestalten.

Nach fünf Jahren steht das Projekt nun auf eigenen Beinen und braucht keine weitere Unterstützung von außen. Die Materialien wurden mit großer Begeisterung angenommen. Insgesamt 1.500 Kinder haben bereits mit Oscarcito gearbeitet. Viele weitere werden in Zukunft von den Geschichten und Aufgaben rund um den kleinen Jungen profitieren.

Singen für den Schokoladenpilot

"Flying with the Chocolate Pilot" (Foto: CARE/Trappe)
"Flying with the Chocolate Pilot" singen die Kinder begeistert (Foto: CARE/Trappe)

Von Johanna Mitscherlich

Die Quentin Blake Europe School ist eine deutsch-englische Schule in Berlin. Im Juni 2008 hat sie bei der WE CARE. Schulaktion "60 Jahre Luftbrücke" mitgemacht. Die Schüler haben sich einiges ausgedacht, um mit verschiedenen Spendenaktionen Geld für CARE zu sammeln. Alle Einnahmen gingen an die Shree Jana Jyoti Rastriya Grundschule in Nepal, die sich seit langem einen Kassettenrekorder, Sportgeräte und eine kleine Bibliothek wünscht.

Eine besonders originelle Idee hatte der Musiklehrer Steven Lange. Er komponierte eigens für das Jubiläum der Luftbrücke ein Lied: "The Chocolate Pilot Song". Gail Halvorsen, der während der Berliner Luftbrücke als Pilot fleißig Schokoladen für die Kinder mit kleinen Fallschirmchen abwarf, wurde dann von den Schülern der Quentin Blake Europe School mit einer besonderen Vorführung überrascht: Bei einer Schulveranstaltung sangen sie das selbst komponierte Lied für ihn und präsentierten einen Scheck im Wert von 1.200 Euro. So viel Geld hatten ihre einfallsreichen Spendenaktionen eingebracht.
Niemand hätte erwartet, dass die Luftbrückenwoche so spannend, lehrreich aber auch lustig sein würde. Die Schule entschied sich daher, aus der Woche ein ganzes Jahr zu machen. Steven Lang gründete zusammen mit den Kindern einen Chor, den „Wee CARE Chor“. In nur kurzer Zeit produzierten sie eine CD, deren Erträge allesamt dem CARE-Projekt in Nepal zugute kommen. "Flying with the Chocolate Pilot" wurde ein echter Erfolg für die ganze Gruppe. Der "Chocolate Pilot" Halvorsen selbst hat auch dazu beigetragen: Er erzählt auf der CD von seinen Erfahrungen während der Berliner Luftbrücke.

Die Originalität der Kinder sprach sich rum: Der "Wee CARE Chor" wurde eingeladen, "The Chocolate Pilot" bei den Feierlichkeiten zur Berliner Luftbrücke am Flughafen Tempelhof am 12. Mai vorzuführen. Auch bei der Vorbereitung halfen die Schüler fleißig mit und bastelten hunderte Fallschirmchen, die dann in einem Original-Rosinenbomber über Tempelhof abgeworfen wurden. Außerdem lud der Direktor des Flughafens die Schüler persönlich ein, für die Veteranen der Luftbrücke einen Tag später im Alliierten-Museum zu singen. Die Veteranen waren begeistert vom Engagement der Quentin Blake Europe School, ihrem Gesangstalent, ihren tollen Ideen und ihrem Wunsch, das Geld den Kindern in Nepal zugute kommen zu lassen. Inzwischen sind fast 2.500 Euro für Nepal "ersungen" worden.

 

Graf-Stauffenberg-Schüler bauen Klassenzimmer für Tuareg-Kinder

Seit Juni 2008 ist das Graf-Stauffenberg-Gymnasium in Flörsheim a.M. neuer Partner der Hilfsorganisation CARE: Die Gymnasiasten wollen sich gezielt für eine Grundschule im westafrikanischen Niger einsetzen. Stolze Zwischenbilanz bis heute: 3.187,73 €!

Die Schul-AG engagiert sich für den Niger (Foto: Graf-Stauffenberg-Gymnasium)
Die Schul-AG engagiert sich für den Niger (Foto: Graf-Stauffenberg-Gymnasium)

von Sascha Schulz

Der Anfang: Von der Idee zur Start-up-Veranstaltung

Soziales Engagement am Graf-Stauffenberg-Gymnasium ist nichts Neues. Doch seit dem 16. Juni letzten Jahres hat das Engagement der Schüler neue Dimensionen erreicht: Damals wurde in der Aula der Schule feierlich der Auftakt der Partnerschaft des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums mit CARE begonnen. Die Schüler wollen sich gezielt für eine Grundschule in Toudou, im afrikanischen Niger einsetzen. Die 460 Schulkinder einer Schule im Stadtrandgebiet von Agadez werden in Klassenräumen unterrichtet, die überwiegend aus Stroh bestehen. Diese sollen mit den Spendengeldern des Flörsheimer Gymnasiums endlich durch solide Gebäude ersetzt werden. Benötigt werden dafür insgesamt 9.000 €.

"Wir wissen, dass wir uns damit ein anspruchsvolles Ziel gesetzt haben", so Schulleiter Klaus Hartwich. "Aber der Anfang ist gemacht: Die Schüler unserer Schule haben bereits zu Beginn 1.000 € aus den Einnahmen des letzten Schulfestes für das Projekt gespendet." Franziska Föller, Schülerin der neunten Klasse, berichtet: "Frau Maas von CARE hat uns heute in einem Vortrag noch einmal gezeigt, wie wichtig Bildung für die Kinder im Niger ist. 84 Prozent der Frauen und 57 Prozent der Männer dort sind Analphabeten. Deshalb haben wir uns auch für diese Schule im afrikanischen Niger entschieden. Durch unser Engagement hoffen wir, mit dazu beizutragen, dass die Kinder in Toudou eine bessere Zukunft haben werden."

Singen für CARE (Foto: Graf-Stauffenberg-Gymnasium)
Singen für CARE (Foto: Graf-Stauffenberg-Gymnasium)

Spendensammeln muss organisiert werden: Die CARE-AG

Kurz nach der Start-up-Veranstaltung gründete sich unter der Leitung des Lehrers Sascha Schulz die CARE-AG. Hier arbeitet ein festes Team von fünf Schülerinnen daran, das Projekt auf Schülerratssitzungen und in Klassenstunden unter den Schülern weiter bekannt zu machen. "Wir arbeiten in zwei Richtungen," erklärt Tamara Kilian aus der sechsten Klasse: "Wir wollen unsere Mitschüler erstens über das Projekt informieren. Mit einer Power-Point-Präsentation zeigen wir unseren Mitschülern, wo unser Partnerland Niger überhaupt liegt und wer die Tuareg-Nomaden sind. Außerdem informiert ein Schaukasten im Foyer unserer Schule in Kurzform über unser Projekt und den momentanen Spendenstand. Und dazu kommt natürlich noch die Homepage unserer Schule: Auf der Startseite kann sich jeder unter 'CARE' über unsere Arbeit informieren."

Die Sechstklässlerin Annalena Drewer ergänzt: "Zweitens sammeln wir natürlich weitere Spendengelder. So haben wir mit der Schulleitung und dem Fachbereich Musik abgesprochen, dass von jeder Musik-CD, die letztes Jahr aufgenommen wurde, und dem Schulwein, den wir verkaufen, jeweils zwei Euro an unser CARE-Projekt gehen. Das sind sozusagen unsere festen Einnahmen. Außerdem versuchen wir, auf Schulveranstaltungen immer mit einem CARE-Stand vertreten zu sein. Damit informieren und sammeln wir gleichzeitig Spenden."

Spenden sammeln – aber wie?!

Sabrina Schwerdtfeger aus der achten Klasse ergänzt: "Wir beteiligen uns an Schulveranstaltungen wie dem großen Sixties-Konzert, auf dem wir mit einem großen Stand präsent waren und aus dessen Einnahmen 1.400 € an CARE geflossen sind. Aus dem Weihnachtsmarkt in Flörsheim haben wir für CARE Waffeln, Kuchen und Kaffee verkauft. Am Weihnachtskonzert haben wir über den Verkauf der Musik-CDs und den Schulwein Geld eingenommen und zuletzt haben wir im Rahmen des 'Aktionstages des Gymnasiums' mit Kuchenverkauf noch einmal Geld eingenommen."


"Und das nächste Projekt ist auch schon in Planung", freut sich Seda Kaya aus der sechsten Klasse. "Unser Schulfest im Sommer! Das Motto dafür haben wir sogar vorgeschlagen: Be CAREful!"

Motivieren durch persönliche Erfahrungen

"Eine wichtige Veranstaltung war auch der Besuch des Tuareg-Nomaden Mohamed Akser in unserer Schule letzten Dezember", weiß der Leiter der CARE-AG, Sascha Schulz zu berichten. "Hier ist das Projekt, für das sich die Schüler unserer Schule so erfolgreich einsetzen, in Form von Herrn Akser ganz konkret erfahrbar geworden. Die Schüler haben an diesem Tag zu ersten Mal in ihrem Leben einen Tuareg-Nomaden aus der Nähe gesehen und seinem Bericht über den Fortgang unseres Projektes und vor allem der Lebensweise und einzigartigen Kultur der Tuareg ganz gespannt gelauscht. Ich bin sicher, dass sie eine solche Erfahrung nicht vergessen werden und dadurch in ihrem sozialen Engagement auch weiter bestärkt werden."

Kann man aus alldem ein Fazit ziehen? Vielleicht ja, vielleicht nein. Was auf jeden Fall gilt, bringt Seda Kaya auf den Punkt: "Wir schenken Zukunft – und das macht Spaß!"

Katholische Schule St. Paulus engagiert sich für Kinder in Lesotho

Schüler der Klasse 3a der Katholischen St. Paulus Schule.
Die Schüler sammelten 120 Euro mit dem Verkauf von Fruchtspießen. Foto: N. Kaiser

Von Marion Michels

Auf den Cent genau 1.416,50 Euro. So viel Geld zählte die Katholische Schule St. Paulus in Berlin nach ihren erfolgreichen Spendensammelaktionen. Allein die Klasse 3a konnte mit dem Verkauf von Obstspießen 120 Euro beisteuern. Der Adventsbasar der Schule - von der Gemeinde unterstützt - erwirtschaftete weitere 1.296,50 Euro. Im Rahmen der Jahreskooperation mit CARE wird das gesammelte Geld dem Projekt „Schulgärten fürs Leben in Lesotho“ zu Gute kommen.

Das am 21. Mai 2008 stattfindende Sommerfest schließt das „Lesotho-Jahr“ ab. Für ihr Engagement erhält die Schule am 28. Mai 2008 eine Spendenurkunde, die von der Vorsitzenden des Berliner Aktionskreises, Frau Anne-Karin Glase, überreicht wird. Die Lehrer und Schüler der Katholischen Schule St. Paulus freuen sich über die beachtliche Summe, die sie gesammelt haben. Die Kinder in Lesotho erst recht.

Übrigens: Die Schule hat sich bereits für die Schulaktion „CARE 60 Jahre Berliner Luftbrücke“ im nächsten Schuljahr angemeldet. Die Projektwoche der Schule im November 2008 bietet dafür reichlich Vorgeschmack: Neben dem Besuch eines Alliiertenmuseums steht das Basteln eines Rosinenbombers aus Pappmaché hoch im Kurs der Schüler.

Um die Gedanken rund um das Projekt festzuhalten, haben die Schüler der 3a ihre Eindrücke aufgeschrieben. Hier finden Sie die Berichte der Schüler sowie eine Zusammenfassung der Aktivitäten von der verantwortlichen Lehrerin, Nancy Kaiser.

Humboldt-Gymnasium überreicht 5.000 €-Scheck für Oscarcito-Straßenkinder

Schüler der Klassen 5b und 5 em überreichen einen Scheck über 5.000 Euro an CARE-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Jamann (ganz rechts). Foto: CARE/Michels
Schüler der Klassen 5b und 5 em überreichen einen Scheck über 5.000 Euro an CARE-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Jamann (ganz rechts). Foto: CARE/Michels

Von Marion Michels

„Euren Einsatz für die Ärmsten der Welt finden wir fantastisch!“ So bedankte sich der Hauptgeschäftsführer von CARE  Deutschland, Dr. Wolfgang Jamann, bei den Schülerinnen und Schülern der 5b und 5em des Kölner Humboldt-Gymnasiums.

Die beiden Klassen übergaben im Rahmen des diesjährigen Sommerfests am 16. Juni 2007 einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro an CARE. Das Geld ist der Erlös der diesjährigen Spendenläufe für das Oscarcito-Projekt in Buenos Aires. Das Humboldt-Gymnasium ist den Straßenkindern in Argentinien schon seit Jahren verbunden. Als ein kleines Dankeschön für die Spende der Schüler hatten auch die Oscarcito-Kinder zwei Zeichnungen angefertigt. Denn mit der regelmäßigen finanziellen Unterstützung der Kölner Schüler konnten auch die Stifte und Farben für diese Bilder angeschafft werden.

Celia Rosemberg, Hauptverantwortliche des „Oscarcito“-Projekts in Argentinien, schreibt in einem Grußwort an die Schüler: „Mich bewegt sehr, dass sich Menschen auf der anderen Seite des Ozeans, so viele Kilometer entfernt, für die Kinder hier in Buenos Aires in ihrer schwierigen Lage engagieren und sie unterstützen.“

Zwei Schülerinnen der 6dm sammeln auf ihrem Sommerfest Spenden für ein Aidswaisen-Projekt im südlichen Afrika. Sie tragen traditionelle Hüte aus Lesotho.
Schüler haben einen Schulgarten nachgebildet und sammeln Spenden für Lesotho. CARE/Michels

"Wir haben Spaß beim Spenden"

Das Kölner Humboldt-Gymnasium engagiert sich seit mehr als drei Jahren mit regelmäßigen Spendenaktionen für CARE. Neben Spendenläufen für das argentinische Oscarcito-Projekt, führt die Schule derzeit weitere Aktionen für ein Aidswaisen-Projekt in Lesotho im südlichen Afrika durch und nimmt am „WE CARE“–Kreativwettbewerb teil. Auch beim diesjährigen Sommerfest hatten die Schüler der 6dm einen Stand aufgebaut, um über die Situation in Lesotho zu informieren.

Die Anzahl der Kinder, die durch AIDS ihre Eltern verloren haben und den Haushalt alleine führen müssen, ist in Lesotho besonders hoch. Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen, hatten die Schüler eigens einen Schulgarten gemalt und gebastelt. Wer einen kleinen Betrag für das Lesotho-Projekt spendete, erhielt dafür die Zeichnung einer Tomate und durfte diese symbolisch im Schulgarten anpflanzen. „Wir haben Spaß beim Spenden sammeln und tun dabei noch etwas Gutes für die Kinder in Lesotho!“, meint eine Schülerin aus der 6dm.

 
 

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