Internationaler Tag des Ehrenamtes 2011: Umsonst, aber nicht vergeblich

von Johanna Mitscherlich, Thomas Knoll, Almut Hasenkamp, Samira Delibajric und Maximiliane Weiner

(Foto: CARE/Puthupparambil)

„Willst Du froh und glücklich leben, laß kein Ehrenamt dir geben“ – Dass Wilhelm Busch hier Unrecht hatte, stellten in diesem Jahr mehrere Hundert Freiwillige für CARE unter Beweis. Bei rund 60 verschiedenen Aktionen haben Frauen und Männer in ganz Deutschland sich für CARE engagiert: Sie haben Zumba für Japan getanzt, sind 3.000 Kilometer für Ostafrika mit dem Fahrrad den Jakobsweg gefahren oder haben Kickerturniere organisiert.

Internationale Künstler wie Sasha Waltz haben sich in Benefizkonzerten eingesetzt, aber auch Lokalgrößen wie Carlos Cachafeiro oder die Coverband „Unlimited“ musizierten für die Hilfe von CARE in Ostafrika. Mehr als 160.000 Euro wurden durch diese Aktionen im letzten Jahr gesammelt. Seit Januar 2011 beraten außerdem 30 Spender CARE ehrenamtlich, gestalten die Arbeit der Organisation aktiv mit und geben Anregungen.

Aktionskreise in Berlin, Bonn, Hamburg, München, Mainz und Saarbrücken haben in ihren Städten über die Arbeit von CARE informiert, über 2.000 Unterschriften für die CARE-Kampagne „Lebensband“ zur Senkung der Müttersterblichkeit und Spenden gesammelt. Ein Barbecue-Abend für die kenianische Mädchen-Fußballmannschaft, die im Rahmen eines interkulturellen Austausches von CARE im Juni für zwei Wochen nach Deutschland und Luxemburg kam, das Saarbrücker Lernfest oder die Teilnahme am München Marathon sind nur einige von vielen kreativen Beispielen.

Die vielseitige Unterstützung von Ehrenämtlern in ganz Deutschland ermöglicht CARE, weltweit mit Projekten gegen Armut, Not und Hunger zu kämpfen – auch mit solchen, in denen ehrenamtliche Mitarbeiter im Zentrum stehen: In Haiti etwa haben hunderte Freiwillige CARE-Programme zur Hygieneförderung und Cholerabekämpfung unterstützt. Und im Hochland der Anden in Peru bildet CARE Freiwillige zu „vigilantes de comunidad“ aus, Wächterinnen über die Gesundheit der Gemeinde. Mit harter Arbeit und viel Energie setzen sie sich Tag für Tag, Jahr um Jahr für ihre Mitbürger ein.

Zum diesjährigen Internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember möchte CARE all den Menschen in ganz Deutschland, alt und jung, in Peru, in Haiti und auf der ganzen Welt danken, die CARE helfen, seiner Vision von einer gerechteren Welt ohne Armut und Not näherzukommen. Denn Ehrenamt ist zwar freiwillig und unbezahlt – aber ganz bestimmt nicht ohne Gewinn.

Peru: 455 Kilometer von Lima entfernt, 4000 Meter über dem Meeresspiegel – die geografische Lage von Chuccllaccasa ist nicht die günstigste. Auch die medizinische Ausstattung vor Ort leidet darunter. Ein Grund mehr für Freiwillige wie Jésus, sich im Kampf gegen die Müttersterblichkeit zu engagieren und die medizinische Versorgung insgesamt zu verbessern.  

Haiti: Das CARE Hygieneförderprogramm in Grande Anse verfügt über ein großes Netzwerk von Freiwilligen Helfern. Espérance Lazar ist einer davon. Im ehrenhaften Alter von 79 Jahren besucht er Menschen selbst in abgelegenen Orten, um ihnen wichtige Hygienemaßnahmen beizubringen.

Alle Spender sind durch ihr Engagement und Vertrauen ein Teil von CARE. Ihr Rückhalt macht unsere Stärke aus. Die Meinung und Anregungen des Spenderbeirats sind wegweisend für die Arbeit von CARE.

Stolberg: Zum ersten Mal veranstaltete Roswitha Bücken ein Benefiz-Konzert – und das mit Erfolg. Bei der Spendenaktion „Hilfe für Somalia“ in Stolberg kamen insgesamt rund 3000€ zusammen.

Die Fotogalerie "Engagement für und mit CARE" zeigt, wie sich Menschen in Deutschland von jung bis alt für CARE auf unterschiedliche Weise engagieren.

In der Audio-Slideshow „Reden ist Silber - Taten sind mehr wert als Gold“ sagen einige ehrenamtliche Mitarbeiter, warum sie sich für CARE engagieren.

Mit ihren kreativen Aktionen und Projekten unterstützen unsere ehrenamtlichen Aktionskreise, unsere Partnerschulen und Privatpersonen CARE dabei, notbedürftige Menschen in verschiedenen Regionen der Welt zu versorgen. Hier finden Sie Tipps und Vorschläge, wie auch Sie helfen können.

 
 

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