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Humanitäre Hilfe für indianische Gemeinden

Projektdaten

Landkarte von Nicaragua.

Land/Region: Peru/ Departamento Apurímac (Provinz Chincheros)
Projektbezeichnung: Humanitäre Hilfe für die vom Klimawandel stark betroffenen kleinbäuerliche Familien im Andenhochland von Peru
Lokaler Partner: Acción Andina
Finanzierung:  CARE Deutschland-Luxemburg
Laufzeit: April 2008 bis März 2009

Das karge Andenhochland Perus.
Der Klimawandel verstärkt die extremen Wetterereignisse im Andenhochland.

Die vorwiegend arme Andenbevölkerung Perus leidet besonders stark unter den Auswirkungen des Klimawandels. Extreme Wetterereignisse, wie Kältewellen, Frost, Hagel und Schnellfälle wechseln sich mit Dürren ab. Als Folge der rasant abschmelzenden Anden-Gletscher verschlechtert sich die Wasserversorgung der Menschen und Wüsten breiten sich aus. Die landwirtschaftlich nutzbaren Flächen gehen zurück, was die Lebensgrundlage der kleinbäuerlichen Familien bedroht. Ernteausfälle haben dramatische Folgen für die ohnehin schon unterernährte indigene Bevölkerung. Durch die Abgeschiedenheit der Dörfer erhalten die Bauernfamilien kaum Unterstützung von Seiten des peruanischen Staats.

Wie hilft CARE?

Eine Frau bearbeitet ihr Feld.
Die Ernteerträge gehen aufgrund der klimatischen Bedingungen stetig zurück. Fotos:CARE/W.Meier

In elf Gemeinden der Provinz Chincheros stellt CARE Nahrungsmittel, Baumaterial, Medikamente und Kleidung für die Bevölkerung bereit. Dies ermöglicht es den Kleinbauern sich nach einem Unwetter schnell und eigenständig zu helfen. Außerdem werden die Familien darin unterstützt ihre Häuser wetterfest zu machen.

Das Projekt wird gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation Acción Andina durchgeführt. Es baut auf der langjährigen Projektarbeit mit indianischen Gemeinden im Andenhochland auf. Ziel dieses Gemeinwesenprojekts von CARE in Peru ist es, die Armut unter der meist ländlichen, indigenen Bevölkerung zu bekämpfen und politische Fürsprecher für die indianischen Belange auszubilden. So soll eine Gleichberechtigung ihrer Kultur und die Mitsprache der indigenen Bevölkerung in der peruanischen Gesellschaft gewährleistet werden.

 

Maxímo Beingolea Ochoa von Accíon Andina

Accion Andina erhielt am 10. Februar 2009 den Partnerschaftspreis von CARE Deutschland-Luxemburg. Damit wird die engagierte Arbeit der lokalen Hilfsorganisation gewürdigt, die der indigenen Bevölkerung Perus eine Stimme gibt, die Demokratie im Land fördert und für die Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele kämpft.

 
Maxímo Beingolea Ochoa von Accíon Andina bei der Preisverleihung in Berlin (Foto: CARE/Stefan Trappe)

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Dr. Christine Harth
harth[at]care.de

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