Schnellfinder Projekte
Schnellfinder Service

02.03.09

CARE fordert eindeutige Signale von Israel und Hamas

Thomas Schwarz

Jamann: „Bedingungslos freien Zugang für Hilfe ermöglichen“

Viele Einwohner des Gazastreifens sind obdachlos, Hunderttausende Häuser wurden zerstört. Foto: CARE/Kate Brooks

Viele Einwohner des Gazastreifens sind obdachlos, Hunderttausende Häuser wurden zerstört. CARE verteilt Decken. Foto: CARE/Kate Brooks

Bonn/Gaza, 2. März 2009. Die Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg fordert sowohl von Israel als auch von der Hamas „eindeutige Signale, dass die Hilfe für Gaza von beiden Seiten akzeptiert und an die Bedürftigen weiterleitet wird“. Anlässlich der heutigen Geberkonferenz in Ägypten appellierte Dr. Wolfgang Jamann, der deutsche Hauptgeschäftsführer von CARE, in einem WDR-Interview an beide Seiten, „bedingungslos freien Zugang für Hilfe“ zu gewährleisten.

„CARE arbeitet als Kooperationspartner mit den Vereinten Nationen seit Jahren eng zusammen“, so Jamann weiter in Bonn. Bei aller politischen Auseinandersetzung müsse „die humanitäre Hilfe absolute Priorität haben“. Die Zerstörung und das Leid hätten ein Ausmaß erreicht, dass „keinerlei Zeit für politische Ränkespiele“ zulasse. Es reiche jedoch nicht allein aus, „Scheckbücher zu unterschreiben“. „Stattdessen muss gewährleistet werden, dass die Hilfe bei den Menschen ankommt“, so Jamann weiter.

„Momentan bekommen wir nicht annähernd so viel Unterstützung, wie dies notwendig wäre“, sagt Juliette Seibold, Mitarbeiterin von CARE im Westjordanland/Gazastreifen. „Derzeit können wir den Menschen nur helfen, von der Hand in den Mund zu leben. Mehr können wir nicht tun.“

CARE arbeitet seit 1948 – mit kurzen Unterbrechungen – im Gazastreifen und Westjordanland und kooperiert dort mit lokalen Nicht-Regierungsorganisationen.  Während des Krieges wurden ein CARE-Kollege und dessen Sohn Opfer eines Angriffs.

Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressestelle zur Verfügung:

Thomas Schwarz                       
Pressesprecher                           
Tel:     0228 / 975 63 23             
Mobil:  0160 / 745 93 61             
Fax:    0228 / 975 63 53              
Mail:   schwarz[at]care.de              

Sandra Bulling
stellvertretende Pressesprecherin
Tel:     0228 / 975 63 46
Mobil:  0151 / 126 27 123
Fax:    0228 / 975 63 53
Mail:   bulling[at]care.de

 

Spendenkonto 4 40 40
Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 50 198)

Stichwort: Krieg in Gaza
Onlinespenden unter www.care.de/spenden.html
Spendenhotline: 0900 5 051 051 (5 €/Anruf aus dem dt. Festnetz)

CARE engagiert sich mit über 14.000 meist lokalen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in 69 Ländern für die Überwindung von Armut, Hunger und Krankheit. CARE blickt auf 60 Jahre Erfahrung im Bereich der Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit zurück, hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und hilft unabhängig von politischer Anschauung, religiösem Bekenntnis oder ethnischer Herkunft. Für seine sorgfältige Verwendung von Spendengeldern trägt CARE Deutschland-Luxemburg das DZI-Spendensiegel und wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) mit dem ersten Platz des Transparenzpreises 2008 ausgezeichnet.

 



In Verbindung stehende News:

 Gaza-Blog  (02.02.09)

 CARE-Studie: zu wenig Hilfe erreicht Gaza  (21.01.09)

 Verteilung in Gaza wieder aufgenommen  (19.01.09)

 CARE-Pressesprecher bei ARD Nachtmagazin  (09.01.09)

 CARE-Projektmitarbeiter in Gaza getötet  (07.01.09)


Nach oben

 
Hier online spenden!

Spendenkonto

CARE Deutschland-Luxemburg e.V.
Sparkasse KölnBonn
Kontonummer: 4 40 40
Bankleitzahl: 370 501 98

CARE eNews abonnieren
Abschicken!

15 €

kosten 10 Pckg. Malaria-Tabletten, die das Leben von Kindern retten.

» Jetzt spenden

Kontakt

 Pressestelle

 Jahresbericht 2009

Externer Link, öffnet in neuem Fenster Der CARE-Blog

 Transparenzpreis 2008

 Initiative Transparente Zivilgesellschaft

 
Share |

 

© Copyright 2009 CARE Deutschland-Luxemburg e.V.