Schnellfinder Projekte
Schnellfinder Service

23.09.09

20 Millionen Menschen in Ostafrika hungern

Thomas Schwarz

Scharrenbroich: „Auch die Regierungen in Afrika müssen besser vorsorgen“

Die Dürre bedroht die Existenz von Millionen von Menschen in Ostafrika (Foto: CARE/Freccia)

Die Dürre bedroht die Existenz von Millionen von Menschen in Ostafrika (Foto: CARE/Freccia)

20 Millionen Menschen sind am Horn von Afrika von einer akuten Hungerkrise bedroht, warnt die Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg. Die anhaltende Dürre führt zu Ernteausfällen, Viehhirten verlieren ihren Tierbestand. „Die Unterernährung nimmt rapide zu, vor allem bei kleinen Kindern“, berichtet CARE-Nothilfekoordinator Mohammed Khaled. „Wir müssen jetzt handeln, um diese Krise in den Griff zu bekommen.“

Der Vorsitzende von CARE Deutschland-Luxemburg, Heribert Scharrenbroich, erklärte in Bonn: „Ursache für diese immer wiederkehrenden Dürren ist auch die Veränderung des weltweiten Klimas, wofür vor allem die reichen Länder Verantwortung tragen.“ Dennoch trügen „ebenso die Regierungen vieler afrikanischer Länder Mitschuld an der derzeitigen Krise. Denn sie treffen nicht ausreichend Vorsorge gegen solche Engpässe, die viele Menschen mit dem Tode bedrohen.“

Scharrenbroich forderte die Regierungen der betroffenen Länder auf, „auch selbst größere Mitverantwortung zu übernehmen, wenn es um das Überleben ihrer eigenen Bevölkerungen geht.“

Aus der gesamten Region berichten CARE-Mitarbeiter, dass Vieh verendet, weil es kaum noch Wasser und nutzbares Weideland gibt. Die Preise für Nahrungsmittel und Wasser sind mittlerweile stark angestiegen. Kinder können nicht mehr zur Schule gehen, weil sie bei der Beschaffung von Nahrung helfen müssen. In Somalia haben nicht nur der Bürgerkrieg, sondern auch jährlich wiederkehrende Dürren die Zahl der Flüchtlinge weiter ansteigen lassen. In Äthiopien verschlimmern akute Durchfallerkrankungen die Situation für die Menschen: Durch chronischen Hunger und Unterernährung ist ihr Immunsystem ohnehin angeschlagen. Auch in weiten Teilen Kenias herrscht Wasserknappheit.

ACHTUNG REDAKTIONEN: CARE-Pressesprecher Thomas Schwarz ist ab kommender Woche in Kenia. Er steht Ihnen gerne für Interviews zur Verfügung.

 

-> Download: Factsheet zu CARE-Aktivitäten in Kenia im Kampf gegen die Dürre

 

Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressestelle zur Verfügung:

Thomas Schwarz                       
Pressesprecher                           
Tel:     0228 / 975 63 23             
Mobil:  0160 / 745 93 61             
Fax:    0228 / 975 63 53              
Mail:   schwarz[at]care.de              

Sandra Bulling
stellvertretende Pressesprecherin
Tel:     0228 / 975 63 46
Mobil:  0151 / 126 27 123
Fax:    0228 / 975 63 53
Mail:   bulling[at]care.de

CARE engagiert sich mit über 14.000 meist lokalen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in 69 Ländern für die Überwindung von Armut, Hunger und Krankheit. CARE blickt auf 60 Jahre Erfahrung im Bereich der Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit zurück, hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und hilft unabhängig von politischer Anschauung, religiösem Bekenntnis oder ethnischer Herkunft. Für seine sorgfältige Verwendung von Spendengeldern trägt CARE Deutschland-Luxemburg das DZI-Spendensiegel und wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) mit dem ersten Platz des Transparenzpreises 2008 ausgezeichnet.



In Verbindung stehende News:

 Ausgetrocknetes Land  (26.10.09)

 Fußbälle für Dr. Auma Obama  (28.09.09)


Nach oben

 
Hier online spenden!

Spendenkonto

CARE Deutschland-Luxemburg e.V.
Sparkasse KölnBonn
Kontonummer: 4 40 40
Bankleitzahl: 370 501 98

CARE eNews abonnieren
Abschicken!

30 Euro

kostet eine Ziege, die Waisenkindern wertvolle Milch gibt.

» Jetzt spenden

Kontakt

 Presseabteilung

 Transparenzpreis 2008

Externer Link, öffnet in neuem Fenster Der CARE-Blog

 Jahresbericht 2008

 
Share |

 

© Copyright 2009 CARE Deutschland-Luxemburg e.V.