
Trauer und Entsetzen sind überall in Chile zu sehen. (photo: Reuters/Victor Ruiz Caballero, courtesy www.alertnet.org)
Santiago de Chile/Bonn 1. März 2010. „Die Not, der Bedarf und die Hilfsbedürftigkeit in Chile nach dem Erdbeben ist unübersehbar“, so Heribert Scharrenbroich, Vorsitzender von CARE Deutschland-Luxemburg. Die Lage in Chile stellt sich für Hilfsorganisationen nach wie vor schwierig dar. Dies hat Scharrenbroich heute nach einer Telefonkonferenz mit der chilenischen Partnerorganisation „Fundacion Alemana para el Desarrollo“ erfahren.
In der Telefonkonferenz antwortete der Exekutivdirektor der Partnerorganisation Michael Raczynski (chilenischer Staatsbürger) auf die Frage nach dem Allernotwendigsten mit nur einem Satz: „Wir brauchen Wasser!“ Nach bisher vorliegenden Berichten aus der stark zerstörten Stadt Concepcion treten dort bereits erste Fälle von Krankheiten auf, bedingt durch den Mangel an sauberem Wasser. Medikamente seien ebenfalls dringend notwendig. „Etwa zehn Dörfer an der Küste sind einfach weg“, so Raczynski. „Wir wissen immer noch nicht genau, was mit den Einwohnern passiert ist.“ Zudem seien zahlreiche Projektpartner „einfach nicht erreichbar. Und das kann alles bedeuten.“ CARE arbeitet vor Ort bereits seit Jahren mit der Fundacion Alemana para el Desarrollo zusammen und stellt der Organisation 25.000 Euro für sofortige Nothilfemaßnahmen zur Verfügung.
Der CARE-Nothilfe-Experte Axel Rottländer wird morgen nach Chile fliegen, um die Hilfsmaßnahmen mit dem chilenischen Partner zu koordinieren. Er steht für Interviews zur Verfügung. Anfragen bitte an CARE-Pressesprecher Thomas Schwarz, der ebenfalls nach Chile reisen wird. KONTAKT Thomas Schwarz: +49 / (0)160 / 745 93 61.
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Initiative Transparente Zivilgesellschaft