
CARE-Mitarbeiter entladen Wasserreinigungsmittel, die in Port-au-Prince eingetroffen sind: Foto: CARE/Evelyn Hockstein
Bonn/Port-au-Prince, 17. Januar 2010. “Schwangere Frauen, stillende Mütter und junge Kinder sind jetzt besonders gefährdet”, sagt Heribert Scharrenbroich, Vorsitzender von CARE Deutschland-Luxemburg. “Etwa 37.000 schwangere Frauen sind unter den Betroffenen des Erdbebens, und sie brauchen dringend sauberes Trinkwasser, Nahrung und medizinische Versorgung.” Die Hälfte der Bevölkerung Haitis sei unter 18 Jahren. Das Land habe zudem die höchste Sterberate von Müttern, 670 von 100.000 Müttern würden bei der Geburt sterben.
“Viele schwangere Frauen sind nun in den Trümmern von Port-au-Prince obdachlos”, so Scharrenbroich. “Einige müssen ihre Kinder mitten auf der Straße gebären. Die Krankenhäuser sind voll. Doch Frauen und ihre Neugeborenen können sterben, wenn sie keine medizinische Versorgung erhalten.”
CARE arbeitet zusammen mit der UN-Organisation UNIFEM in Haiti, um schwangere und stillende Frauen zu versorgen. Dabei verteilt CARE Wasserreinigungsmittel, Lebenmittelrationen, Hygiene-Artikel und so genannte Mütterkits mit Windeln, Seife, Kleidung und Babypuder. Bereits gestern verteilte CARE Wasserreinigungstabletten an 12.000 Menschen.
CARE ruft zu Spenden für die betroffenen Menschen in Haiti auf:
Spendenkonto 4 40 40
Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 50 198)
Stichwort: Nothilfe Haiti
Online spenden unter www.care.de/spenden.html
Spendenhotline: 0900 3 440 400 (5 €/Anruf aus dem dt. Festnetz)
ACHTUNG REDAKTIONEN: Der deutsche CARE-Nothilfekoordinator Hauke Hoops ist in Haiti. Die Kommunikation ist immer noch schwierig, aber wir versuchen, ihn für Ihre Interviewanfragen zu erreichen. Bitte wenden Sie sich an die Pressestelle.
Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressestelle zur Verfügung:
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Pressestelle
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