
Zerstörtes Haus in Agadez. Foto: HED-Tamat

Satellitenaufnahme zeigt überschwemmte Gebiete. Karte: ITHACA
BONN/AGADEZ 5. September 2009 Durch die tagelangen Fluten und den Bruch eines Damms nur wenige Kilometer von Agadez im Norden des Landes entfernt werden die Zerstörungen erst jetzt mehr und mehr sichtbar. Die Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg weist vor allem auf die Gefahren von möglichen Seuchen hin. Bei Katastrophen wie diesen breite sich oft rasch Cholera oder Gelbfieber aus. Durch die unzureichende Infrastruktur vor allem bei der Kanalisation und Abwassermanagement sei dies eine Gefahr, erklärt CARE in Bonn.
Durch die Fluten und den Dammbruch seien überdies mehr als 400 Hektar Gemüsefelder zerstört worden – eine komplette Ernte. In der Stadt und der Region Agadez – die als „Hauptstadt“ der Tuareg-Nomaden im Niger gilt, sind mindestens 3500 Wohnungen und Häuser beschädigt oder vollkommen zerstört worden.
CARE Deutschland-Luxemburg hatte als Soforthilfe bereits 10.000 Euro zur Verfügung gestellt und bittet dringend um Spenden, um den Menschen in der Region um Agadez schnell helfen zu können.
ACHTUNG REDAKTIONEN In der Bildergalerie finden Sie Fotos, die unsere Partnerorganisation HED Tamat zur Verfügung gestellt hat.
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