
Ein Kind trägt einen Wasserkanister von CARE.

CARE verteilt Hygiene-Pakete und Trinkwasser zusammen mit den Pfadfindern. Fotos: CARE/Evelyn Hockstein
Bonn/Port-au-Prince, 21. Januar 2010. „Auch in den Regionen außerhalb der Hauptstadt kommt die Hilfe an“, so Dr. Anton Markmiller, Hauptgeschäftsführer von CARE Deutschland-Luxemburg. „Wir haben 14.000 Menschen mit Wasserreinigungsmitteln, sauberem Trinkwasser, Hygiene-Artikeln und Wasserkanistern erreicht, nicht nur in Port-au-Prince sondern auch in den Städten Petionville und Leogane.“ Leogane sei eine der am stärksten betroffenen Städte. Vor allem Frauen stünden im Fokus der Verteilungen, da sie am stärksten betroffen seien.
„Die CARE-Verteilungen laufen friedlich und geordnet ab“ so Markmiller. „CARE arbeitet seit mehr als 50 Jahren in Haiti und ist fest in der Bevölkerung verankert. So führen wir gemeinsam mit den Pfadfindern und dem Bürgermeister in Leogane die Verteilungen durch.“ Die Pfadfinder und Stadtverwaltung von Leogane seien dabei auf CARE zugekommen und hätten aktiv an der Planung und Durchführung der Verteilung teilgenommen. „Nur durch diese Zusammenarbeit von CARE und der lokalen Bevölkerung können wir sichere Nothilfe leisten“, erklärt Markmiller, der in den achtziger Jahren selbst Bundesvorsitzender der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) war. Die Pfadfinder in Leogane hätten vor allem die verwundeten und älteren Menschen dabei unterstützt, zur Verteilstelle zu kommen und die Hilfsgüter nach Hause zu tragen.
Mit Tanklastwagen und fünf installierten faltbaren Wassertanks versorgt CARE 8.500 Menschen täglich mit frischem Wasser. Die CARE-Mitarbeiter haben 1.500 klappbare Wasserkanister und 1.200 Hygiene-Pakete mit Zahnbürste, Zahnpasta, Seife, Shampoo, Waschmittel, Handtüchern, Toilettenpapier und Hygienetüchern verteilt. Weitere 5.000 Matratzen werden bis Ende der Woche ausgegeben. „Wir haben ein starkes Team vor Ort, darunter drei Logistiker, die die schnelle und effektive Verladung und Verteilung unserer Hilfsgüter sicherstellen“, so Markmiller.
Das starke Nachbeben, das gestern Haiti erschütterte, haben alle Kollegen in Port-au-Prince sicher überstanden. „Ich mache mir jedoch große Sorgen um die Menschen in Haiti, die völlig unter Schock stehen“, so Markmiller. „Die Menschen haben Angst, sie sind in Panik. Man kann nur erahnen, was sie derzeit durchmachen müssen“, so Markmiller.
Rick Perera, CARE-Medienkoordinator im Interview mit dem Bayrischen Rundfunk und Radio 1.
CARE ruft zu Spenden für die betroffenen Menschen in Haiti auf:
Spendenkonto 4 40 40
Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 50 198)
Stichwort: Nothilfe Haiti
Online spenden unter www.care.de/spenden.html
Spendenhotline: 0900 3 440 400 (5 €/Anruf aus dem dt. Festnetz)
ACHTUNG REDAKTIONEN: Der deutsche CARE-Nothilfekoordinator Hauke Hoops ist in Haiti. Die Kommunikation ist immer noch schwierig, aber wir versuchen, ihn für Ihre Interviewanfragen zu erreichen. Bitte wenden Sie sich an die Pressestelle.
Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressestelle zur Verfügung:
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stellv. Pressesprecherin
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CARE engagiert sich mit über 14.000 meist lokalen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in 72 Ländern für die Überwindung von Armut, Hunger und Krankheit. CARE blickt auf 60 Jahre Erfahrung im Bereich der Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit zurück, hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und hilft unabhängig von politischer Anschauung, religiösem Bekenntnis oder ethnischer Herkunft. Für seine sorgfältige Verwendung von Spendengeldern trägt CARE Deutschland-Luxemburg das DZI-Spendensiegel und wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC)mit dem ersten Platz des Transparenzpreises 2008 ausgezeichnet.
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Initiative Transparente Zivilgesellschaft