
Unzählige Menschen harren auf den Straßen von Port-au-Prince aus (Foto: Reuters/Joe Trimble, courtesy www.alertnet.org)
Bonn/Port-au-Prince, 15. Januar 2010. „ Neben der Seuchengefahr durch Verwesung sowie der katastrophalen medizinischen Versorgung bedrohen Hunger, mangelndes sauberes Trinkwasser und fehlende Notunterkünfte die Menschen in Haiti. Im Rahmen der Arbeitsteilung zwischen den Hilfswerken konzentriert sich CARE auf Nahrungsmittelhilfe sowie die Aufbereitung von Trinkwasser und den Bau von Notunterkünften“, so der Vorsitzende von CARE Deutschland-Luxemburg, Heribert Scharrenbroich zu den angelaufenen Aktivitäten in Haiti.
Erste Ladungen mit Wasseraufbereitungsmitteln seien von Panama unterwegs nach Port-au-Prince. Die Verteilung von Nahrungsmitteln werde gemeinsam mit dem Welternährungsprogramm (WFP) in Angriff genommen. Auch die ersten internationalen CARE-Helfer seien in Port-au-Prince eingetroffen, Mitarbeiter aus ganz Haiti werden in der Erdbebenregion eingesetzt. „Die Erfahrungen unseres bereits vorhandenen, überwiegend einheimischen Personals ermöglicht CARE qualifizierte Hilfe in einer der größten Katastrophen“, so Scharrenbroich.
„Das Erdbeben war ein schwerer Schlag für das Land, aber auch für unsere Kollegen, von denen viele ihre Familienangehörigen verloren haben. Neben der Versorgung mit Wasser und Nahrung geht es jetzt auch darum, den Menschen psychosoziale Hilfe zukommen zu lassen und ihnen langfristig zu helfen, ihre Häuser und ein neues Leben aufzubauen“, erklärt Scharrenbroich.
CARE arbeitet seit 1954 in Haiti und organisierte schon früher Nothilfemaßnahmen. Vor dem Erdbeben arbeitete CARE bereits mit 130 Mitarbeitern in Haiti, insbesondere in den Bereichen HIV/AIDS, Gesundheit von Müttern und Kindern, Nahrungsmittelsicherheit sowie Wasser und sanitäre Anlagen.
CARE ruft zu Spenden für die betroffenen Menschen in Haiti auf:
Spendenkonto 4 40 40
Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 50 198)
Stichwort: Nothilfe Haiti
Online spenden unter www.care.de/spenden.html
Spendenhotline: 0900 3 440 400 (5 €/Anruf aus dem dt. Festnetz)
ACHTUNG REDAKTIONEN: Der deutsche CARE-Nothilfekoordinator Hauke Hoops ist in Haiti eingetroffen. Die Kommunikation ist schwierig, aber wir versuchen, ihn für Ihre Interviewanfragen zu erreichen. Bitte wenden Sie sich an die Pressestelle.
Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressestelle zur Verfügung:
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Pressestelle
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CARE engagiert sich mit über 14.000 meist lokalen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in 72 Ländern für die Überwindung von Armut, Hunger und Krankheit. CARE blickt auf 60 Jahre Erfahrung im Bereich der Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit zurück, hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und hilft unabhängig von politischer Anschauung, religiösem Bekenntnis oder ethnischer Herkunft. Für seine sorgfältige Verwendung von Spendengeldern trägt CARE Deutschland-Luxemburg das DZI-Spendensiegel und wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC)mit dem ersten Platz des Transparenzpreises 2008 ausgezeichnet.
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