
Vor einer knappen Woche erschütterte ein heftiges Erdbeben Chile (Foto: Reuters/Ivan Alvarado, courtesy www.alertnet.org)
„Sechs Tage nach dem Erdbeben in Chile sind noch immer einige Gebiete von jeglicher Hilfe abgeschnitten“, sagt Axel Rottländer, stellvertretender Nothilfekoordinator von CARE Deutschland-Luxemburg.
Rottländer, der vor zwei Tagen im Erdebebengebiet um die Stadt Concepcion eintraf, berichtet von dem Ort Sauzal: „Von 141 Häusern sind nur noch 36 bewohnbar. Es gibt keinen Strom, kein Wasser. Die Menschen haben Angst vor Nachbeben und wollen auch nicht in den intakten Häusern übernachten. Sie leben im Freien.“
CARE konzentriert sich auf die Hilfe in entlegenen Gebieten. So besorgt CARE für die 200 Familien in Sauzal Grundnahrungsmittel, wie Reis, Zucker und Nudeln. Zelte für die vielen Obdachlosen seien bereits bestellt. Aber auch Desinfektionsmittel für Toiletten, Zahnpasta- und bürsten, Seife, Handtücher, Spülmittel und Windel werden benötigt. „Hier gibt es einfach nichts mehr“, berichtet Rottländer. „Es fehlt an allem.“
ACHTUNG REDAKTIONEN: Axel Rottländer steht für Interviews zur Verfügung. Bitte melden Sie sich bei Interesse bei Pressesprecher Thomas Schwarz, der ebenfalls in Chile ist: +49 160 745 93 61.
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Initiative Transparente Zivilgesellschaft