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CARE in Osteuropa und der Russischen Föderation

Im Kosovo leitet CARE Deutschland-Luxemburg unter der Beteiligung von Serben, Albanern und Roma ein Projekt zur multiethnischen Verständigung zwischen Jugendlichen aller drei Gruppen. Das Hauptaugenmerk der Arbeit besteht darin, Menschenrechte und Toleranz auf breiter Basis zu vermitteln. Dazu arbeitet CARE eng mit den lokalen Schulen zusammen und bildet Lehrer speziell zum Thema „Menschenrechte“ weiter. Jugendliche werden im Unterricht über ihre eigenen Rechte und Toleranz im Umgang mit anderen Ethnien aufgeklärt. Außerdem werden sogenannte Jugendaktivisten geschult und motiviert, sich für ein verbessertes Zusammenleben der einzelnen Volksgruppen einzusetzen.

Leben am Rand der Gesellschaft - Förderung von Roma in Serbien

Einer Studie der Weltbank zufolge, stellen Sinti und Roma heute die wirtschaftlich ärmste Minderheit in Europa dar. Neben Armut bestimmen hohe Arbeitslosenquoten, eine geringe Lebenserwartung und mangelnde Bildung ihr Leben. Rassische Diskriminierung drängt die Angehörigen beider Volksgruppen in ethnische Ghettos – ein Leben am Rande der Gesellschaft. CARE Deutschland-Luxemburg setzt sich, beispielsweise in Serbien, für eine Verbesserung der Lebensumstände der Roma ein. Um Gesundheits- und Geburtsrisiken für junge Frauen und ihre Kinder zu reduzieren, engagiert sich CARE im Bereich der „reproduktiven Gesundheit“. Dieser Begriff umfasst Familienplanung, Mutter-Kind-Vorsorge und die Eindämmung von AIDS.

In Russland arbeitet CARE seit Anfang der 1990er Jahre. Derzeit unterstützt CARE Gemeinden in den entlegenen Regionen Tywa und Sibirien, darunter alte Menschen und hörgeschädigte Kinder.

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