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Integration von Heimkehrern

Projektdaten

Landkarte von Ruanda.

Land/Region: Ruanda/ Ostprovinz
Kurzbeschreibung:
Unterstützung von ehemaligen ruandischen Flüchtlingen und Immigranten aus Tansania
Lokale Partner:
CARE Ruanda
Finanzierung:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Laufzeit:
Juli 2008 bis April 2009

Kinder vor einem neuen Haus und einer notdürftigen Hütte in Ruanda
Kinder vor einem neuen Haus (links) und einer alten notdürftigen Lehmhütte (rechts) (Foto: CARE/Wohlfeil)

Seit Mai 2006 gelten ehemalige Flüchtlinge und Immigranten aus Ruanda in Tansania rechtlich als illegale Einwanderer. Tausende Ruander wurden seitdem aus Tansania ausgewiesen. Die ruandische Regierung stellte den Rückkehrern Land für eine Neuansiedlung in der Ostprovinz zur Verfügung. Vor Ort waren die Menschen jedoch weitgehend sich selbst überlassen.

Es fehlt an essentiellen Dingen wie Wasser, Unterkünften, Nahrungsmitteln und Sanitäreinrichtungen. Obwohl CARE zwischen 2006 und 2008 bereits in einem der Ansiedlungsgebiete in Ndego Hilfe leisten konnte, bleiben die Lebensbedingungen für viele Rückkehrer weiterhin schwierig. In Gebieten wie Kabeza, Ndama und Nyamwiza leben Familien bis heute in Unterkünften aus Plastikplanen und in einfachen Lehmverschlägen. Diese Lebensumstände bergen nicht nur gesundheitliche Risiken, sondern führen auf Dauer auch zu sozialen Konflikten.

Wie hilft CARE?

CARE hilft den aus Tansania vertriebenen Menschen dabei, eine Grundversorgung für ihre Gemeinden aufzubauen. Ihnen soll die Möglichkeit gegeben werden, sich selbst zu versorgen und in die ruandische Gesellschaft zu integrieren.

Familien in Ndego bekommen Hilfe in Form von Nahrungsmitteln, Saatgut, Werkzeug und Schulung in landwirtschaftlicher Produktion. Auch Bewässerungsanlagen werden angelegt. CARE errichtet zudem Unterkünfte für bedürftige Familien in Distrikt Gatsibo und baut dort Latrinen, um die hygienischen Bedingungen zu verbessern. Dadurch wird dem Ausbruch von Krankheiten vorgebeugt. Wichtig bei der Unterstützung der Rückkehrer in Ruanda ist ihre aktive Einbeziehung in die Entwicklung der Neuansiedlungsgebiete, damit die Veränderungen in der Region eine nachhaltige Wirkung haben.

Tagesschau-Thema Ruanda - zehn Jahre danach. Der verdrängte Völkermord - die Wurzeln und Folgen des Genozids von 1994

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Charlotte Look
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