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Land/Region: Simbabwe/Masvingo Provinz
Kurzbeschreibung: Eindämmung der Cholera durch verbesserte Hygienebedingungen und Wasserversorgung
Finanziert durch: Humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission (ECHO)
Lokaler Partner: CARE Simbabwe
Laufzeit: Juli 2009 – März 2010
Jährlich sterben Tausende von Menschen weltweit an Cholera. Die Infektionskrankheit tritt vor allem in Gebieten auf, in denen Trinkwasser- und Abwassersysteme nicht hinreichend voneinander getrennt sind. In Simbabwe, wo neben der mangelnden Infrastruktur auch schlechte sanitäre Anlagen die Ausbreitung der Krankheit begünstigen, musste Ende des Jahres 2008 nach einem massiven Ausbruch der Cholera der nationale Notstand ausgerufen werden. Zwar wird das Land im südlichen Afrika regelmäßig von Cholera-Epidemien heimgesucht – diesmal traf es die Menschen jedoch besonders hart: Über 95.000 Menschen waren im April dieses Jahres infiziert, mehr als 4.100 sind bereits an der Durchfallerkrankung gestorben.
Kurzfristig muss die Verbreitung der Cholera eingedämmt, langfristig das Gesundheitswesen verbessert werden. Vor allem schlechte sanitäre Anlagen in ländlichen Gesundheitsstationen begünstigen die weitere Ausbreitung der Krankheit. CARE hilft daher, die Hygiene von Gesundheitsstationen in der Provinz Masvingo zu verbessern. Dort werden Brunnen, Wasserpumpen, Toiletten, Bohrlöcher und Wassertanks instand gesetzt. Durch diese Maßnahmen kann insgesamt eine Viertel Million Menschen erreicht werden. Um in Zukunft mögliche Epidemien zu vermeiden, wird ein „Wasserkomitee“ gegründet, das für die ständige Wartung der sanitären Einrichtungen verantwortlich ist.
Mehr erfahren über Cholera und die CARE-Projekte in Simbabwe: im Online-Dossier

Axel Rottländer
rottlaender[at]care.de
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