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Wasserversorgung für Vertriebene und ansässige Bevölkerung

Projektdaten

Landkarte Somalia

Land/Region: Somalia/Galdadud, Südmuduq
Kurzbeschreibung: Wasserversorgung für Vertriebene und ansässige Bevölkerung
Lokale Partner: CARE Somalia
Finanzierung: Auswärtiges Amt
Laufzeit: 6/2008 – 10/2008

Verendete Tiere, so wie hier im Tschad, bedrohen die Existenz vieler Nomaden. Foto: CARE/Josh Estey
Verendete Tiere, so wie hier im Tschad, bedrohen die Existenz vieler Nomaden.Foto: CARE/Josh Estey

Seit 17 Jahren herrscht Bürgerkrieg in Somalia. Die Bevölkerung lebt in ständiger Angst vor Vertreibung, Überfällen und Gewalt. Es gibt keine Gesundheitssystem, keine Schulen, keine Arbeitsplätze. Vor zwei Jahren hat sich die Situation noch verschärft: Seit dem Einmarsch äthiopischer Truppen entfachen sich wöchentlich Kämpfe zwischen rivalisierenden Gruppen, äthiopischen Soldaten und somalischen Milizen. Im Jahr 2007 haben 20.000 Menschen die Hauptstadt Mogadischu verlassen – monatlich. Die meisten Flüchtlinge suchen im Nachbarland Kenia Schutz, die Flüchtlingslager in Daadab an der Grenze zu Somalia beherbergen mittlerweile knapp 190.000 Menschen.

In den Regionen Galdadud und Südmuduq leben hauptsächlich Nomaden. Sie ziehen mit ihren Kamelen und Ziegen von Wasserstelle zu Wasserstelle. Dazu kommen Vertriebene aus Mogadischu und anderen Städten, die Zuflucht bei Verwandten oder Freunden gesucht haben. Doch ausbleibende Regenfälle bedrohen sowohl Flüchtlinge als auch Nomaden: Brunnen trocknen aus und Kosten für Trinkwasser steigen. Ohne Wasser können auch die Tiere nicht überleben, die Nomaden sind in Gefahr, ihre Existenzgrundlage zu verlieren. Über die wenigen verbleibenden Wasserstellen und das knappe Weideland entstehen oftmals Auseinandersetzungen, geführt von Menschen im Kampf ums Überleben.

Wie hilft CARE?

Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes stellt CARE Deutschland-Luxemburg den Bewohnern ausreichend Trinkwasser zur Verfügung. CARE entschärft den akuten Wassermangel mit Tankwagen, die die Haushalte mit Trinkwasser beliefern. Gleichzeitig beginnen CARE-Mitarbeiter damit, Brunnen, Bohrlöcher und Viehtränken instand zu setzen. Damit die Bewohner und ihre Tiere wieder Wasser zum Leben und Überleben haben.

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Bild von Axel Rottländer.

Axel Rottländer
rottlaender[at]care.de

Zahlen / Fakten zu Somalia

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Humanitäre Krise am Horn von Afrika

05.09.2011. 

CARE-Vorsitzender Scharrenbroich nach Rückkehr aus Kenia: „Sichere finanzielle Zusagen bis mindestens zum Frühjahr 2012 nötig“

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Horn von Afrika: Update zur aktuellen Lage und zur Hilfe von CARE

20.01.2012. 

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