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Land/Region: Somalia/Somaliland
Kurzbeschreibung: Hilfe bei der Anpassung an die Folgen der Dürre
Finanzierung: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)/ENÜH
Laufzeit: September 2011 – April 2013
Über 3,7 Millionen Menschen sind in Somalia von der anhaltenden Dürre betroffen und von humanitärer Hilfe abhängig. Nach jahrelangen Konflikten und ausbleibenden Regenfällen haben viele Menschen in Somalia nicht mehr ausreichend zu essen und zu trinken. Die Unterernährungsrate ist mit über 20 Prozent eine der höchsten der Welt. Im Norden Somalias ist die Viehzucht für einen Großteil der Bevölkerung ihre Lebensgrundlage. Viele Menschen haben ihre Viehbestände und Ernteeinnahmen – und damit ihre Lebensgrundlage – durch die Dürre verloren. Viele Menschen haben ihre Häuser verlassen und sind in Somalia auf der Flucht – auf der Sucht nach Nahrung, Wasser und Sicherheit.
In Gesundheitsschulungen lernen Männer und Frauen über Aufklärungsarbeit zur Verbesserung der hygienischen Standards, aber auch über Sanitär- und Trinkwasseranlagen. Damit die Menschen sich mit Wasser versorgen können, baut CARE Brunnen und repariert Bohrlöcher.
CARE nutzt die sozialen Netzwerke der Kleinspargruppen, um die entsprechenden Schulungen durchzuführen. Frauen werden hierbei vor allem gefördert, da Mütter für die Gesundheit ihrer Kinder verantwortlich sind und Wissen über hygienische Standards, wie zum Beispiel Händewaschen, innerhalb der Familie und der Nachbarschaft weitergeben. Außerdem organisiert CARE die Müllentsorgung, baut Latrinen und erfasst katographisch Wasserstellen.
Längerfristig plant CARE den Aufbau von lokalen und regionalen Netzwerken zwischen Gemeinden und Unternehmen. Ziel des Projektes ist es, die Auswirkungen der derzeitigen Dürre abzumildern und gleichzeitig die Anpassungsfähigkeit an weitere Dürren zu verbessern.
CARE unterstützt mit diesem Projekt etwa 27.000 Personen, insbesondere Flüchtlinge aus Zentral- und Südsomalia, Nomaden und Bewohner ländlicher Regionen.

Thomas Rottland
rottland[at]care.de
23.05.2012.
Zehn Millionen Menschen haben nicht genug zu essen / Nothilfe nur zu 43 Prozent finanziert
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