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Land/Region: Sri Lanka
Kurzbeschreibung: Humanitäre Hilfe für Flutopfer in Sri Lanka
Lokaler Partner: CARE Sri Lanka
Finanzierung: Auswärtige Amt und Ministère des Affaires Ettrangères du Grand Duché de Luxembourg
Laufzeit: Februar 2011 – Juli 2011
Sri Lanka wurde in den letzten Monaten von außergewöhnlich starken Regenfällen getroffen. Schwere Überschwemmungen gab es besonders in den zentralen Teilen des Landes sowie im Osten und Nordosten. Nach dem sich die Situation wieder langsam normalisiert hat, setzten Ende Januar/Anfang Februar 2011 erneut heftige Niederschläge ein. Die Wasserspeicher liefen über, Straßen wurden unpassierbar, Dörfer und Äcker wurden überflutet. Mehr als 80.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Insgesamt sind etwa 237.000 Menschen von den Überschwemmungen betroffen.
Die am schwersten betroffenen Familien sind die Ärmsten der Gesellschaft, ihre Häuser waren aus Schlamm und Lehm gebaut. Sie konnten den schweren Unwettern nicht Stand halten. CARE stellt Familien, die alles verloren haben, sogenannte „Non-Food-Items“ (NFI) zur Verfügung, wie etwa Moskitonetze, Wasserkanister, Betten, Kleidung, Töpfe, Pfannen, Seife, Handtücher und Desinfektionsmittel. Zusätzlich erhalten Familien Materialien wie Zinnplatten und Zement für den Bau von Notunterkünften.
CARE richtet zudem ein Freiwilligensnetz ein, von dem besonders hilfsbedürftige Personen Unterstützung beim Bau einer Notunterkunft erhalten. Ziel ist es, die Grundversorgung von mindestens 1.000 Familien – etwa 4000 Menschen – zu sichern.

Susanne Knoke
knoke@care.de
07.02.2011.
Allein im Distrikt Batticaloa über eine halbe Million Flutopfer
weiter »21.03.2012.
Dr. Anton Markmiller, Generalsekretär von CARE Deutschland-Luxemburg, spricht im Interview über die Rolle von sauberem Wasser nach Katastrophen und wie CARE den betroffenen Menschen hilft.
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