Tausende Mangrovensetzlinge warten darauf, entlang der zerstörten Küste der indonesischen Insel Simeulue eingepflanzt zu werden. Dazu haben die Einwohner des Dorfes Alus Alus ein ungewöhnliches Abkommen mit CARE getroffen: Sie werden die Setzlinge so lange hegen und aufziehen, bis sie groß genug sind, um an den Küstenstreifen eingepflanzt zu werden. Sobald die jungen Mangroven Wurzeln geschlagen haben und neue Setzlinge gewonnen werden können, wird CARE den Bewohnern mehrere Fischerboote kaufen.
Ziel dieses langfristig angelegten Plans ist es, den Menschen zusätzlich zum Fischen das Aufforsten der Wälder als Arbeitsalternative vorzuschlagen. Die Mangrovenwälder in Simeulue wurden durch den Tsunami stark beschädigt, sie wachsen nahe am Salzwasser und sind ein wichtiger natürlicher Schutz vor Erosion.
Ein Jahr nach dem Tsunami – erinnern, reflektieren, engagieren
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