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Tsunami: Verbesserung der Hygienebedingungen

Bild von zerstörten Fischerbooten an der Küste.
Viele arme Familien haben mit dem Fischfang auch ihre Existenzgrundlage verloren.

Selbst in Somalia, tausende Kilometer von der gewaltigen tektonischen Entladung entfernt, richteten die Flutwellen noch große Zerstörungen an und töteten 300 Menschen. Mit einer Hilfstradition von 25 Jahren in dem ostafrikanischen Land leistete CARE in der Küstenprovinz Puntland humanitäre Unterstützung für 32.000 Menschen. Etwa 70 Prozent der betroffenen Bevölkerung wurden mit 491 Tonnen Nahrungsmitteln versorgt.

Die Küstenbewohner – aber auch Viehhirten aus dem Hinterland, die den Dörfern am Meer Milch und Fleisch verkauft hatten und damit bis zum Seebeben ihren kargen Lebensunterhalt bestreiten konnten – erhielten zusätzlich CARE-Pakete mit Werkzeugen, regional eingekauftem Reis, Weizenmehl, Nudeln, Zucker, Datteln, Bohnen, Milchpulver und anderen Nahrungsmitteln, die der somalischen Kultur angepasst waren.

Wassermangel als Hauptproblem

Der Tsunami zerstörte praktisch alle Wasserquellen und Brunnen in Küstennähe. Er schnitt ganze Kommunen vom Zugang zu Trinkwasser und sanitären Einrichtungen ab. CARE verteilte deshalb Wasser an 5.200 Haushalte. Weiterer Schwerpunkt der Soforthilfe war die Konstruktion von Latrinen, Wassersammeltanks und -reservoirs. Einige Dörfer wurden darüber hinaus mit Dieselkraftstoff versorgt, um Wasser aus tieferen Schichten über von CARE gebohrte Rohrbrunnen an die Oberfläche pumpen zu können.

Erfolgreiches Programm ausgeweitet

CARE verteilte Netze, Boote und Außenbordmotoren an rund 2.300 Fischer. Damit half CARE ihnen, wieder Fuß zu fassen und genug Geld für sich und ihre Familien verdienen zu können. Früh stellten wir dabei fest, dass CARE die einzige Organisation vor Ort ist, die über genügend Reichweite, Erfahrung und Ressourcen verfügt, in diesem Sektor umfassend zu helfen. Wir haben deshalb beschlossen, unser Programm zur Existenzsicherung auf 5.700 Haushalte auszuweiten – mindestens 75 Prozent der vom Tsunami betroffenen Bevölkerung.

In zwei der am schwersten verwüsteten Dörfer baut CARE derzeit 200 Häuser wieder auf und arbeitet mit den Kommunen an der Entwicklung lokaler Märkte, Gesundheits- und Bildungssysteme.

Wie engagiert sich CARE Deutschland-Luxemburg?

Mit Hilfe der Organisation „Tierärzte ohne Grenzen – Schweiz“ hat CARE Deutschland-Luxemburg die Bevölkerung der vom Tsunami zerstörten Gebiete mit Trinkwasser versorgt. Dadurch haben beide Organisationen 3.000 Familien erreicht. Langfristig plant CARE den Wiederaufbau einer Schule in Puntland.

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Stchwort: Wiederaufbau Südasien

Ein Jahr nach dem Tsunami – erinnern, reflektieren, engagieren

Die Arbeit von CARE in Zahlen

Aktion Deutschland Hilft: Schnelle und koordinierte Nothilfe

Safe Water Systems: Einfache und effektive Wasseraufbereitung

Grundsätze unserer Arbeit nach dem Tsunami

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Bild von Axel Rottländer.

Axel Rottländer
rottlaender[at]care.de

Zahlen / Fakten zu Somalia

Medieninformationen zu Somalia

Humanitäre Krise am Horn von Afrika

05.09.2011. 

CARE-Vorsitzender Scharrenbroich nach Rückkehr aus Kenia: „Sichere finanzielle Zusagen bis mindestens zum Frühjahr 2012 nötig“

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Aktuelle Meldung zu Somalia

Horn von Afrika: Update zur aktuellen Lage und zur Hilfe von CARE

20.01.2012. 

CARE hat in den vergangenen sechs Monaten Hilfe für über 1,8 Millionen betroffene Menschen in Ostafrika geleistet.

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Aktionen / Events zu Somalia

182.877,5 Meter für Ostafrika

10.10.2011. 

Tatort-Kommissar Gregor Weber und Sportjournalistin Valeska Homburg unterstützten das ehrenamtliche CARE-Team beim München-Marathon

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