
Praxisnah, moderiert und auf Augenhöhe: gemeinsam an realen Situationen aus dem Schulalltag arbeiten und Handlungssicherheit gewinnen.
Praxisnah, moderiert und auf Augenhöhe: gemeinsam an realen Situationen aus dem Schulalltag arbeiten und Handlungssicherheit gewinnen.
Diskriminierungssensibel zu handeln scheitert selten am Wissen, sondern an der Umsetzung unter realen Bedingungen. Im Unterricht fällt ein abwertender Kommentar, im Kollegium wird eine problematische Haltung relativiert, in einer Konferenz bleibt eine schwierige Situation unausgesprochen. Genau hier setzt die Kollegiale Fallberatung an.
In festen Praxisgruppen arbeiten Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte über ein Schuljahr hinweg strukturiert an eigenen Fällen, professionell moderiert von erfahrenen Schulcoaches. Der Austausch eröffnet neue Perspektiven, entlastet und stärkt. Sie erleben geteilte Unsicherheiten und kollegialen Rückhalt.
Aktuell bieten wir drei Praxisgruppen mit unterschiedlichem Schwerpunkt an: die Umsetzung des Anti-Bias-Ansatzes im Schulalltag, einen Safer Space für Fachkräfte mit internationaler Geschichte, die selbst von Rassismus betroffen sind, sowie den Umgang mit rechtsextremer Einflussnahme im schulischen Kontext. Welche Gruppe zu Ihnen passt und wie Sie sich anmelden können, erfahren Sie weiter unten.
Status: Läuft bereits – Anmeldung geschlossen
Diese Praxisgruppe schlägt die Brücke zwischen Fortbildungswissen und Alltagshandeln: klar und professionell reagieren, wenn im Schulalltag diskriminierende Situationen entstehen.
Für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte, die bereits Erfahrung in der Antidiskriminierungsarbeit haben, etwa durch KIWI-Fortbildungen oder entsprechende Praxiserfahrung. Pro Schule kann eine Person teilnehmen.
Anmeldung geschlossen. Diese Gruppe ist bereits gestartet und nimmt keine neuen Teilnehmenden mehr auf. Sie haben Interesse an einer der nächsten Runden? Füllen Sie die Interessenbekundung aus, dann melden wir uns, sobald ein neuer Durchgang startet.
Status: Anmeldung offen
Als Fachkraft tragen Sie zwei Rollen zugleich: die professionelle Rolle und die Person, die im Schulkontext selbst Erfahrungen mit Rassismus macht. Diese Gruppe ist bewusst als Safer Space konzipiert, in dem die Fallberatung aus der Betroffenenperspektive erfolgt. Im Mittelpunkt stehen reale Situationen aus Ihrem Schulalltag, die professionelle Positionierung und das Spannungsfeld zwischen Rolle und persönlicher Betroffenheit.
Für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte mit internationaler Geschichte, die im schulischen Kontext von Rassismus betroffen sind oder entsprechende Erfahrungen professionell reflektieren möchten. Pro Schule kann eine Person teilnehmen.
Neugierig geworden? In zwei kurzen Online-Infoveranstaltungen à ca. 30 Minuten stellen wir die Gruppe unverbindlich vor.
Termine: Mi., 30.09.2026, und Mo., 05.10.2026, jeweils 16:30 bis 17:00 Uhr
Status: Anmeldung offen
Rechtsextreme Einflussnahme zeigt sich im Schulalltag oft beiläufig und fordert doch eine klare Reaktion: ein Symbol im Unterricht, eine Verschwörungserzählung, gezielte Stimmungsmache gegen demokratische Bildungsarbeit. Diese Gruppe arbeitet strukturiert an solchen realen Fällen und entwickelt tragfähige Handlungsstrategien im Rahmen des schulischen Auftrags. Sie ist kein Ort parteipolitischer Positionierung.
Für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte, die sich bereits mit demokratischer Bildung, Prävention oder dem Umgang mit rechtsextremen Erscheinungsformen beschäftigt haben. Die Gruppe ist kein Grundlagenformat. Pro Schule kann eine Person teilnehmen.
Neugierig geworden? In zwei kurzen Online-Infoveranstaltungen à ca. 30 Minuten stellen wir die Gruppe unverbindlich vor.
Termine: Do., 01.10.2026, und Di., 06.10.2026, jeweils 16:30 bis 17:00 Uhr
Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte mit Vorerfahrung in der Antidiskriminierungsarbeit, etwa durch KIWI-Fortbildungen oder entsprechende Praxiserfahrung. Pro Schule kann eine Person je Gruppe teilnehmen.
Die Begleitung läuft über 12 Monate. Sie umfasst einen digitalen Kick-off, regelmäßige Online-Sitzungen à ca. 2 Stunden und mindestens einen Präsenztermin.
kostenlos
Nein, diese Gruppe läuft bereits. Sie können über das Formular aber Ihr Interesse an einer der nächsten Runden hinterlegen.
Nein. Die Infoveranstaltungen sind ein unverbindliches Angebot, um die jeweilige Gruppe kennenzulernen und offene Fragen zu klären. Sie sind keine Voraussetzung für die Anmeldung.
Haben Sie Fragen oder Anregungen? Dann kontaktieren Sie uns gerne!

