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Land/Region: Myanmar/Bogale, Pyapon, Dedaye (Irrawaddy-Delta)
Projektbezeichnung: Verteilung von Hilfsgütern für 40.000
Wirbelsturmopfer
Finanzierung: ECHO
Laufzeit: Mai 2008 – September 2008
Am späten Nachmittag des 2. Mai traf der tropische Wirbelsturm Nargis mit Windgeschwindigkeiten bis zu 190 km/h auf die Küste Myanmars. Nargis zog eine Schneise der Verwüstung durch das Land und riss alles mit sich, was sich ihm in den Weg stellte. Bäume, Hütten, aber auch Menschen wurden zum Opfer des Sturms. Viele, die sich vor dem Zyklon in Sicherheit bringen konnten, wurden von der anschließenden Flutwelle erfasst. Die am stärksten betroffenen Regionen waren die Hauptstadt Rangun und das Irrawaddy-Delta. Offizielle Schätzungen der UN gehen von 2,4 Millionen Menschen aus, die akut Hilfe benötigen.
CARE ist seit 14 Jahren in Myanmar aktiv und war deshalb sofort nach der Katastrophe in der Lage zu helfen. Insgesamt werden in den besonders betroffenen Gebieten im Irrawaddy-Delta 8.680 so genannter Familien-Kits verteilt, um die Menschen mit überlebensnotwendigen Hilfsgütern zu versorgen. Die Familien-Pakete enthalten Kochutensilien, Kleidung, Moskitonetze, Kleidung, Seife und verschiedene Hygieneartikel.
Die Hilfsgüter werden von mehr als 500 lokalen CARE-Mitarbeitern verteilt. Dies erfolgt in Absprache mit den nationalen und lokalen Behörden sowie den Gemeinden. Zudem arbeitet CARE eng mit den Vereinten Nationen, dem Welternährungswerk (WFP) und anderen internationalen Hilfsorganisationen zusammen, um die Hilfe möglichst effizient zu koordinieren.

Axel Rottländer
rottlaender[at]care.de
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