CARE verleiht KIWI-Integrationspreis an Schülerinnen und Schüler

Fünf Schulprojekte im Atrium der Deutschen Bank in Berlin geehrt

Preisträger der Nikolaus-August-Otto-Schule Bad Schwalbach mit Moderator Patrice Bouédibéla (l.) und Jurorin Dr. Kristina Hasenpflug, Geschäftsführerin der Deutschen Bank Stiftung (zweite v. l.).

Preisträger der Nikolaus-August-Otto-Schule Bad Schwalbach mit Moderator Patrice Bouédibéla (l.) und Jurorin Dr. Kristina Hasenpflug, Geschäftsführerin der Deutschen Bank Stiftung (zweite v. l.).

Preisträger der Gemeinschaftsschule am Römerkastell Dillingen mit Jurorin Anja Nürnberg, Vorstandsmitglied Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V (r.).

Preisträger der Gemeinschaftsschule am Römerkastell Dillingen mit Jurorin Anja Nürnberg, Vorstandsmitglied Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V (r.).

Preisträger der Adolph-Kolping-Schule Köln mit Jurorin Cordula Bracht, Realschullehrerin.

Preisträger der Adolph-Kolping-Schule Köln mit Jurorin Cordula Bracht, Realschullehrerin. 

Preisträger des Wilhelm-Norman-Berufskolleg Herford mit Jurorin Ayfer Sever, Senatsverwaltung Berlin.

Preisträger des Wilhelm-Norman-Berufskolleg Herford mit Jurorin Ayfer Sever, Senatsverwaltung Berlin. 

Preisträger der Pina-Bausch-Gesamtschule Wuppertal mit Juror Herrn Peter Ruhenstroth-Bauer, Vorstand UNO-Flüchtlingshilfe.

Preisträger der Pina-Bausch-Gesamtschule Wuppertal mit Juror Herrn Peter Ruhenstroth-Bauer, Vorstand UNO-Flüchtlingshilfe.

Die Gewinner und Jury des ersten KIWI-Integrationspreises.

Erstmals hat die Hilfsorganisation CARE mit freundlicher Unterstützung der Deutsche Bank Stiftung, der Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V. sowie der UNO-Flüchtlingshilfe den KIWI-Integrationspreis an fünf besonders engagierte Schülerprojekte verliehen. Im CARE-Projekt KIWI – Kinder und Jugendliche Willkommen – hatten die Schülerinnen und Schüler gelernt, wie sie die Integration mit Geflüchteten selbst in die Hand nehmen und konstruktiv mitgestalten können. So initiierte die Pina-Bausch-Gesamtschule (Wuppertal) einen integrativen Youtube-Channel, die Adolph-Kolping-Schule (Köln) nahm einen Rapsong auf und die Gemeinschaftsschule am Römerkastell (Dillingen) fertigte Cajons, mit denen sie auf musikalische Weise Sprachbarrieren überwinden. Auch die Nikolaus-August-Otto-Schule (Bad Schwalbach) und das Wilhelm-Normann-Berufskolleg (Herford) wurden für ihre Projekte mit dem KIWI-Integrationspreis ausgezeichnet.

„Ich bin selbst Geflüchteter aus Afghanistan und mir war es wichtig von Fremden zu erfahren, was sie über uns denken. Alle Menschen, die ich in diesem Projekt auf der Straße interviewt habe, waren sehr freundlich und haben mich hier sehr willkommen geheißen, das hat sich sehr gut angefühlt. Doppelt gut hat es sich angefühlt, für diese Interviews jetzt den KIWI-Integrationspreis zu bekommen“, sagt Schüler Samir Froz von der Pina-Bausch-Gesamtschule.

„Viele Menschen halten Kalk für ein schlechtes Viertel in Köln, doch das stimmt nicht. Hier kennen sich alle und halten zusammen, egal wo sie herkommen, welcher Religion sie angehören oder wie sie aussehen und genau das wollten wir mit unserem Rap zeigen. Dafür jetzt den Integrationspreis zu bekommen ist eine große Ehre“, sagt Schüler Alend Ibrahim von der Adolph-Kolping-Schule in Köln.

Neben dem Integrationspreis erhielten die Schulen jeweils auch eine Anschlussfinanzierung in Höhe von 1000 Euro für ihre Projekte. Auf diese Weise wird das Engagement der Jugendlichen nicht nur wertgeschätzt, sondern auch das Fortbestehen der integrativen KIWI-Projekte ermöglicht.

KIWI steht für Kultur, Integration, Werte sowie Initiative und wird in Lehrerfortbildungen und Schülerworkshops bereits seit zwei Jahren an mittlerweile über 270 Schulen deutschlandweit erfolgreich durchgeführt. Dabei zielt das Projekt darauf ab, den Prozess der schulischen Integration zu begleiten. Hier richtet sich KIWI bewusst sowohl an Jugendliche mit als auch ohne Flucht- bzw. Migrationsgeschichte, um das Zusammenleben zu stärken. CARE wird KIWI auch in den nächsten Jahren bundesweit anbieten. Die Teilnahme ist für Schulen und deren Lehrkräfte kostenfrei.

Alle Infos über das KIWI-Projekt finden Sie hier.

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