CARE baut interkulturelles Bildungsangebot KIWI weiter aus

„Kinder und Jugendliche mit Fluchtgeschichte dürfen nicht isoliert werden." Der Ausbau des KIWI Projektes bietet neue Möglichkeiten für interkulturelles Lernen im Online-Unterricht.

Bonn, 03. Februar 2021. Weitreichende Unterrichtsausfälle und fehlende digitale Angebote: Die andauernde Corona-Pandemie hat vor allem auch schwerwiegende Folgen für Kinder und Jugendliche. Daher baut die Hilfsorganisation CARE jetzt ihr deutschlandweites, interkulturelles Bildungsangebot für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler an Grund- und weiterführenden Schulen aus. Das unter dem Namen KIWI – Kultur, Interkulturalität, Werte und Initiative – bekannte kostenlose Bildungsprogramm von CARE bietet nun ein noch breiteres analoges und vor allem digitales Angebot für Schulen. Egal ob Web-Seminare oder Lernvideos, KIWI liefert digitale Lösungen, damit auch in der Pandemie interkulturelles Verständnis gefördert wird. Inhaltlich stehen dabei weiterhin die Themen Werte, Rechte, Eigeninitiative sowie Toleranz im Mittelpunkt. Zudem bietet KIWI nun auch die Möglichkeit, Grundschulen bundesweit über ein Schuljahr intensiv mit interkulturellen Fortbildungen und Workshops zu begleiten.

„Gerade sozial benachteiligte Familien leiden in der Pandemie besonders. Zu dieser Gruppe gehören leider auch häufig Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte. Mit dem verstärkt digitalen Angebot KIWI will CARE Schulen dabei unterstützen, Begegnungen und Gemeinsamkeiten auch am Bildschirm zu ermöglichen. Kinder und Jugendliche mit Fluchtgeschichte dürfen durch Lockdowns und unregelmäßigen Unterricht nicht isoliert werden“, sagt Karl-Otto Zentel, Generalsekretär von CARE Deutschland.

Seit 2016 hat CARE durch das Bildungsangebot von KIWI etwa 2760 Lehrkräfte aus rund 800 Schulen fortgebildet und mit Workshops rund 56700 Kinder und Jugendliche erreicht. Außerdem wurden durch die KIWI-Förderung bereits 100 schulische Integrations- und Begegnungsprojekte von Kindern und Jugendlichen selbst geplant und umgesetzt. Engagierte Unterstützung erhalten wir dabei von der EU/AMIF, dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Deutsche Bank Stiftung sowie der Stiftung RTL - Wir helfen Kindern e.V.

Medienkontakt
Stefan Brand
Tel: +49 228 / 975 63 42
Mobil: +49 170 / 74 48 600
Mail: brand(at)care.de

 

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