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Kenia, 2012: Von Ayiera Initiative und CARE geförderte Schulklasse

CARE-Stiftungen

Warum Stiften?

Stiftungen tragen dazu bei, dass CARE Menschen in Not noch langfristiger und nachhaltiger helfen kann. Hier erfahren Sie, welche Ziele die „Deutsche CARE-Stiftung – Hilfe für Menschen in Not“ und die „Stiftung Hoffnung 1-plus“ verfolgen, was Stiften eigentlich vom Spenden unterscheidet und wie auch Sie Stifter werden können. 

Die Deutsche CARE-StiftungStiftung Hoffnung 1-plus


Deutsche CARE-Stiftung

Serbien, 2015: Kind freut sich über CARE-Hilfsgüter

Hilfe für Menschen in Not

Menschliche Not erfordert schnelle, aber auch langfristige Hilfe. In unserer Gesellschaft wachsen das Bewusstsein und die Bereitschaft, über gelegentliche Spenden hinaus eigenes Kapital dauerhaft in die Überwindung und Linderung von Not und Elend zu investieren. Ob in Form von Zustiftungen, Sonderfonds oder eigenen Stiftungen: Der Wunsch, zu Lebzeiten und über den Tod hinaus ein bleibendes Zeichen der Solidarität zwischen Generationen und Völkern zu setzen, wird angesichts der weltweiten Ausbreitung existenzieller Bedrohungen bei vielen Menschen stärker.

Diesem Wunsch trägt die „Deutsche CARE-Stiftung – Hilfe für Menschen in Not“ Rechnung. In ihr engagieren sich Stifter, die dem Gedanken einer persönlichen, sozial- und gesellschaftspolitisch sinnvollen Investition in eine friedliche und gerechte Welt verpflichtet sind. Die Deutsche CARE-Stiftung fördert vor allem die Arbeit von CARE Deutschland-Luxemburg e.V. Sie trägt dazu bei, dass wir Menschen in Not schnell und nachhaltig helfen können.

20 Jahre Deutsche CARE Stiftung


Worin besteht der Unterschied zwischen Stiften und Spenden?

Soll der von Ihnen zur Verfügung gestellte Betrag über viele Jahre hinaus Wirkung zeigen? Dann ist die Deutsche CARE-Stiftung Ihr Partner. Die Stiftung ist verpflichtet, das anvertraute Vermögen ungeschmälert zu bewahren. Nur aus den Kapitalerträgen stellt sie CARE Deutschland-Luxemburg e.V. laufend Mittel zur Verfügung. Somit sichern Sie als Stifter die Not- und Entwicklungshilfe von CARE langfristig, auch über die eigene Zeit hinaus.

Im Gegensatz zu den Erträgen aus Stiftungsgeldern wird eine Spende an CARE Deutschland-Luxemburg e.V. zeitnah verwendet: CARE kann Ihre Spende direkt – also nicht erst mögliche Kapitalerträge daraus – für Menschen in Not einsetzen.


Wie können Sie Stifter werden?

  1. Am einfachsten ist es, wenn Sie mit einer Zustiftung das Kapital der CARE-Stiftung erhöhen.
  2. Sie können aber auch unter Ihrem Namen einen Sonderfonds bei der CARE-Stiftung einrichten (wie z.B. der Wilhelm und Charlotte Habel-Stiftungsfonds). Sie können auf diesem Weg bestimmen, für welche besondere Aufgabe im Rahmen der Zweckbestimmungen von CARE die Kapitalerträge verwendet werden. Der ecoCARE Stiftungsfonds z.B. hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarung sozialer und ökologischer Projekte gezielt zu unterstützen. Dieser Fonds ist für Zustiftungen offen und würde sich über Interesse sehr freuen.
  3. Es besteht außerdem die Möglichkeit, eine eigene Stiftung zu gründen, deren treuhänderische Verwaltung von der CARE-Stiftung übernommen wird. Dabei wird auf eine strikte Trennung Ihres Stiftungskapitals und seiner Erträge von denen der CARE-Stiftung geachtet. Die 2009 gegründete Stiftung "Hoffnung 1-plus – CARE für Kinder in Slums" oder die Hans Pfleiderer Stiftung, die 2004 unter dem Dach der Deutschen CARE-Stiftung gegründet wurde, sind gute Beispiele für nichtselbständige Stiftungen, die für die Verwendung ihrer Erträge eigene Akzente setzen.
  4. Schließlich können Sie auch Stifter werden, indem Sie die CARE-Stiftung in Ihrem Testament bedenken und darin eine Zustiftung, die Errichtung eines Stiftungsfonds oder die Gründung einer eigenen Stiftung verfügen. Nähere Informationen zum Thema „Testamentsspende“ finden Sie hier.
  5. Sollten Sie die Möglichkeit haben, uns einen größeren finanziellen Betrag im Rahmen eines zinslosen Dauerdarlehens zur Verfügung zu stellen, würden wir uns auch über dieses Angebot freuen. Die Zinserträge können wir dann für unsere Projektaktivitäten verwenden. Wünschen Sie weitere Informationen zu dieser Idee des Stiftungssparens? Sprechen Sie uns an!

Steuervorteile durch das Stiftungsrecht

Einfache Spenden zur Förderung steuerbegünstigter Zwecke werden bis zu 20 Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte steuermindernd anerkannt (Abzug als Sonderausgaben). 

Spenden in den Vermögensstock unserer Stiftung können im Jahr der Zuwendung und in den folgenden neun Jahren bis zu einem Gesamtbetrag von 1 Million Euro zusätzlich abgezogen werden.

Wir beraten Sie gerne, welche Form zur dauerhaften Unterstützung der CARE-Stiftung für Sie in Frage kommt. Auch schriftliche Informationen zur Stiftung und zum Thema „Testamentsspende“ können Sie unverbindlich und vertraulich unter folgendem Kontakt bestellen:

Telefon: +49 (0)228 97563-12
Fax: +49 (0)228 97563-53
E-Mail: stiftung[at]care.de


Rechtsform, Organe und Zweck der Deutschen CARE-Stiftung

Rechtsform: Die Deutsche CARE-Stiftung ist eine selbstständige Stiftung bürgerlichen Rechts. 

Errichtung: 1997 

Organe: Vorstand und Stiftungsrat

Vorstand: Prof. Dr. Klaus Schneider (Vorsitzender), Birgit Pfeifer (Stellv. Vorsitzende), Monika Lorenz-Berlinghof (Beisitzerin)

Stiftungsrat: Walter Weinkauf (Vorsitzender), Brigitte Schulte (Stellv. Vorsitzende), Stefan Ewers (für CARE Deutschland-Luxemburg e.V.), Erdmute Erl, Dr. Manfred Hubert, Marlene Lenz, Prof. Dr. Peter Molt, Staatssekretär a.D. Heribert Scharrenbroich, Elek Schweckendiek

Stiftungszweck: Förderung weltweiter Entwicklungshilfe und der Notfallhilfe im Ausland und der Völkerverständigung. Die Förderung geschieht insbesondere durch Mitwirkung an Hilfs-, Entwicklungs- und medizinischen Programmen zur Linderung von Hunger, Krankheit und Armut, zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Befriedigung der elementaren Bedürfnisse sowie durch Hilfeleistungen bei Naturkatastrophen und durch selbstlose Unterstützung von in Not geratenen Mitmenschen. Im Vordergrund steht die rasche und unbürokratische Hilfe. Zur Verwirklichung dieses Zweckes stellt die Stiftung CARE Deutschland-Luxemburg e.V. und/oder anderen Wohlfahrts- und Hilfsorganisationen finanzielle Mittel zur Verfügung. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. 

Verwirklichung: fördernd 


Stiftung Hoffnung 1-Plus

Kenia, 2015: Stiftung Hoffnung 1 - CARE für Kinder in Slums


CARE für Kinder in Slums

Die Stiftung wurde Ende 2009 als Treuhandstiftung unter dem Dach der Deutschen CARE-Stiftung gegründet und ist seitdem vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt. Sie nahm zu Beginn des Jahres 2010 ihre Arbeit in Agadez und Nairobi auf. Es folgten Projekte in Guatemala und Kambodscha. Im Jahr 2016 wird die Stiftung auch auf dem Balkan tätig, um die Lebensverhältnisse von Roma-Kindern zu verbessern.

Der Name ist Programm: Die Stiftung arbeitet vor allem in den städtischen Slums der Dritten Welt, aber demnächst auch für Kinder in prekären Lebensverhältnissen auf dem Balkan. Ziel ist, notleidenden Kindern  begründete Hoffnung auf ein besseres Leben zu geben, indem die Arbeit von CARE zugunsten von Kindern unterstützt wird. Unsere Zielgruppe sind Kinder vom  1. Lebensjahr an,  auch Jugendliche. Daher unser Name „Hoffnung 1-plus  - CARE für Kinder in Slums“. Bildung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu fördern, steht im Zentrum unserer Arbeit. Denn diese beiden Faktoren verbessern die Lebensperspektiven junger Menschen entscheidend, sie sind die Voraussetzungen für eine Überwindung von Armut.

Die Deutsche CARE-Stiftung übernimmt für alle uns zufließenden Erträge die Treuhandschaft und damit auch die Finanzverwaltung. Die Nutzung der Projekterfahrungen von CARE Deutschland-Luxemburg e.V. und die Zusammenarbeit mit bewährten Partnern von CARE begründen das solide Fundament unserer Arbeit.

In der Satzung der Stiftung sind die Ziele folgendermaßen beschrieben:

Zweck der Stiftung ist, die Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen vorrangig in den Slums der Dritten Welt zu verbessern. Die Förderung geschieht insbesondere durch Mitwirkung an Hilfs-, Entwicklungs-, schulischen und medizinischen Maßnahmen zur Linderung von Hunger, Krankheit und Armut. Die Stiftung verfolgt ausschließlich unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.“ 

( §2, Abs.1 )

Hier können Sie die vollständige und vom Finanzamt anerkannte Satzung der Stiftung Hoffnung 1-plus  -  CARE für Kinder in Slums als PDF abrufen.


Die Stiftung wird vom Vorstand und vom Stiftungsrat geführt:

Der Stiftungsrat besteht aus: OstD. a.D. Hans-Josef Schmitz (Vorsitzender); StudRat Gerhard Denter ; OStudRätin a.D. Christine Grünewald; Prof. Dr. med. Gerhard Hollmann; Dipl. Kfm. Jens Kiencke; Parl. St. a.D. Karin Kortmann; Manfred Materne, Bankdirektor; Walter Weinkauf, Vors. des Stiftungsrates der Deutschen CARE-Stiftung.

Den Vorstand bilden Staatssekretär a.D. Heribert Scharrenbroich, Vorsitzender (Vorsitzender des Kuratoriums von CARE Deutschland-Luxemburg e.V.); Karl-Otto Zentel, Stellv. Vorsitzender (Generalsekretär von CARE Deutschland-Luxemburg e.V); Stefan Ewers, Beisitzer und Finanzvorstand (stellv. Generalsekretär von CARE Deutschland-Luxemburg e.V.).

Schirmherr der Stiftung ist Bundesaußenminister a.D. Dr. Klaus Kinkel.


Unsere Projekte

1. Aufbau eines Kinder- und Jugendzentrums für Tuareg-Kinder in Agadez (Niger); abgeschlossen.

2. Kofinanzierung der NRO „El Refugio de la niñez“ in Guatemala zugunsten missbrauchter Mädchen und junger Frauen; abgeschlossen.

3. Kofinanzierung der NRO „Safe Spaces“ zum Schutz von Mädchen im Slum Karibongo von Nairobi; abgeschlossen.

4. Kofinanzierung der kambodschanischen NRO „New Hope For Cambodian Children“ (NHCC), zugunsten von HIV/AIDS Waisenkinder; abgeschlossen.

5. Kofinanzierung der NRO „Ayiera Initiative“ im Slum Korogocho von Nairobi, insbesondere für Schulbildung.

6. Kofinanzierung eines Projektes der NRO „Otaharin“ für Roma-Kinder in Bosnien-Herzegowina; Beginn Frühjahr 2016.

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SPORTLER für Kinder und Jugendliche in Slums

Unsere Stiftung will Menschen ansprechen, die die Arbeit von CARE speziell zugunsten von Kindern in prekären Lebenssituationen und vor allem in Slums  unterstützen möchten. Die Arbeit der Stiftung ist für sozial engagierte Sportler  von besonderem Interesse, da die Stiftung sich verstärkt auf den Sport mit Kindern und Jugendlichen als wesentlichen Teil ihrer Entwicklungshilfe konzentriert. Die Sportaktivitäten zielen stets auf eine besondere Förderung von Schulbildung und Gesundheit ab – die wichtigsten Voraussetzungen für Überwindung der Armut.

Viele der Topverdiener unter  Fußballern haben  zum Wohl armer Kinder und Jugendlicher in Deutschland oder in der sog. Dritten Welt eigene Stiftungen gegründet. Sportler, die  ebenfalls zu solch einem Schritt bereit  sind, sich aber noch nicht entschieden haben -  oder auf der Suche nach einem passenden Partner sind - bietet die Stiftung unsere Erfahrung und das große know-how der Experten von CARE Deutschland-Luxemburg  für ein derartiges Engagement an.

 

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Jahresberichte der Stiftung Hoffnung 1-plus


Jahresbericht 2015/16

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Jahresbericht 2014

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Jahresbericht 2013

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Jahresbericht 2012

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Wie werden die Projekte der Stiftung finanziert?

  • Mit den Zinserträgen aus dem Stiftungskapital. Dieses beträgt zurzeit 124.000 EURO (Stand: Dezember 2015). Um die Maßnahmen für die Slumkinder ausweiten zu können, werden weitere Zustifter gesucht. Mit Erträgen aus dem Stiftungskapital kann die Stiftung ihre Arbeit noch besser planen.
    Steuerrechtlicher Exkurs: Nach dem aktuellen Stiftungssteuerrecht können bei Zuwendungen zum Stiftungskapital innerhalb eines 10-Jahreszeitraums bis zu 1 Mio. EURO als Sonderausgaben steuerlich abgesetzt werden – zusätzlich zum allgemeinen Spendenabzug. Mit welchen Teilbeträgen man den Zustiftungsbetrag auf wie viele Jahre verteilt, entscheidet der Zustifter. 

  • Das Stiftungskapital kann auch durch Erbschaften vermehrt werden. Damit verfügt der Erblasser, dass sein Erbe auf Dauer im Sinne der Stiftung wirkt. Eine Erbschaft wirkt wie eine Zustiftung, das heißt, das Kapital bleibt erhalten und die Stiftung arbeitet nur mit den Zinsen der Erbschaft. Eine Broschüre zum Thema kann per Mail angefordert werden unter hoffnung[at]care.de
    Steuerrechtlicher Exkurs: Das per Testament zugewendete Vermögen kommt ungeschmälert bei der Stiftung an und somit voll den Kinderprojekten zugute, da die Stiftung Hoffnung 1-plus vom Finanzamt als gemeinnützig und förderungswürdig anerkannt worden ist und somit auch keine Erbschaft- und Schenkungsteuer bezahlen muss. Wenn Sie selbst geerbt haben und einen Teil der Erbschaft spenden möchten, sind Vermögens- oder Sachwerte, die innerhalb von 24 Monaten der Stiftung zugewendet werden, ebenfalls von der Erbschaftssteuer befreit.

  • Mit „gebunden Spenden“ für konkrete Maßnahmen oder mit „ungebundenen Spenden“, über deren Verwendung der Vorstand innerhalb der Satzungszwecke frei entscheiden kann.
    Steuerrechtlicher Exkurs: Spenden an die Stiftung Hoffnung 1-plus können von Privatpersonen bis max. 20% des Gesamtbetrags der Einkünfte steuermindernd als allgemeiner Spendenabzug geltend gemacht werden. Bei Firmen liegt die Obergrenze bei 0,4% der gesamten Umsätze und der aufgewendeten Löhne und Gehälter.

  • Mit Darlehen, die man der Stiftung gibt und deren Zinsen der Stiftung zufallen. Im Darlehensvertrag wird individuell festgelegt, wie kurz die Kündigungsfristen sind und ob das Darlehen nach dem Todesfall des Darlehensgebers ganz oder teilweise dem Stiftungskapital zugeführt wird, also auf Dauer wirkt. Wer Sorge hat, dass er das Geld aufgrund besonderer Umstände vielleicht doch noch einmal benötigen müsste, wählt diese Form der Unterstützung der Stiftungstätigkeiten.

Wir freuen uns über jeden Anruf, Brief und jede Mail:

Dreizehnmorgenweg 6
53175 Bonn
Telefon: 0228 / 97563 31
E-Mail: hoffnung[at]care.de

Konto: CARE Stiftung Hoffnung 1-plus 
114470800 bei der Commerzbank (BLZ 38040007)

IBAN: DE88 3804 0007 0114 4708 00

BIC: COBADEFFXXX

Bei Online-Spenden bitte als Zweck „CARE - Stiftung Hoffnung 1-plus" angeben.

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