"Ich will, dass ihr handelt, als würde euer Haus brennen.

Denn es brennt." 

(Greta Thunberg)


Werde aktiv: So kannst du helfen

15 Euro 

50 Mangrovensetzlinge 

20 Euro

Saatgut-Paket für eine Familie 

30 Euro 

Reinigung von 2000 Litern Wasser (z.B. mit Chlortabletten) 


Eine globale Krise

Die Folgen des Klimawandels sind spürbar. Überall. Die größte Krise des Planeten schreitet bedrohlich schnell voran und betrifft uns alle. In vielen Regionen dieser Welt erleben die Menschen die fatalen Auswirkungen der bitteren Realität:

Überschwemmungen, Wirbelstürme, Wasserknappheit, Dürren. Besonders treffen diese Katastrophen die Ärmsten der Armen und unter ihnen vor allem Frauen und Kinder.

CARE setzt alles daran, vorhandene Ressourcen zu schützen, nach Katastrophen zu helfen - aber das vor allem langfristig. "Hilfe zur Selbsthilfe" steht für uns im Fokus. 

 

Wer ist CARE und wie setzen wir uns gegen die Folgen der Klimakrise ein? Was kannst du dabei tun? Und: Was ist überhaupt "dieser Klimawandel"? 

Wir haben dir die wichtigsten Fakten aufgelistet.

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Wer wir sind

 

 

Wir sind eine der größten privaten Hilfsorganisationen weltweit und kämpfen seit 70 Jahren gegen Not, Armut, Ungerechtigkeit und für von Krisen und Katastrophen betroffene Menschen. CARE ist durch die CARE-Pakete bekannt geworden, die nach dem zweiten Weltkrieg Europa erreichten. Vielen Millionen Menschen wurde damit durch Lebensmittel geholfen - es wurden buchstäblich Leben gerettet. 

Heute versorgt CARE in über 90 Ländern Millionen Menschen in Krisengebieten und hilft beim langfristigen Wiederaufbau nach Katastrophen. Wir arbeiten unabhängig von politischer Anschauung, religiösem Bekenntnis oder ethnischer Herkunft. 

Für uns stehen Frauen und Mädchen im Mittelpunkt unserer Arbeit - sie sind häufig besonders betroffen. Sie zu stärken heißt, eine ganze Gemeinschaft zu stärken.


CARE gegen die Klimakrise

Die Bekämpfung von längst existenten Folgen der Klimakrise, ist ein Teil unserer Arbeit, die wir seit vielen Jahren weltweit einsetzen. 

CARE setzt alles daran, noch vorhandene Ressourcen zu schützen. Wir helfen beispielsweise bei Aufforstung, Einführung alternativer Anbaumethoden und Technologien zur Energie- und Wassergewinnung. Und was sehr wichtig ist: Die Menschen dazu befähigen, sich selbst gegen die Folgen der Klimakrise zu stärken. Unter anderem schulen wir Bauern und Bäuerinnen beispielsweise im Umgang mit besonders dürreresistentem Saatgut. Oder verteilen Mangrovensetzlinge - diese sind als ausgewachsene Bäume ein starker Schutzwall gegen Überflutungen. Unsere Projekte sind vielseitig und an die Bedigungen im jeweiligen Land angepasst. 

Darüber hinaus engagiert sich CARE politisch und durch Bildungsarbeit zum Beispiel auch in Deutschland, damit hier die Emissionen schneller sinken und auch eine ausreichende Unterstützung für besonders arme Länder bereitgestellt wird. 

Du bist interessiert und arbeitest mit Kindern, Schülerinnen und Schülern? Wir haben jede Menge Materialien zum Thema "Klimawandel" und anderen Projekten für Schulklassen im Angebot. 

 


Die wichtigsten Fakten im Überblick

Klimawandel - was bedeutet das eigentlich?

Im Kern bezeichnet der Klimawandel die Abkühlung oder Erwärmung des Klimas auf der Erde über einen langen Zeitraum. Nicht zu verwechseln mit dem Wetter – das, was wir tagtäglich an kurzfristigen, aktuellen Veränderung der Temperatur wahrnehmen. Der Klimawandel ist kein neues Phänomen. Er beschreibt die langfristigen Veränderungen von Faktoren wie der Temperatur, des Niederschlages und der Meeresströmungen. Diese Veränderungen wurden in den letzten Jahrzehnten durch zahlreiche Studien und Beobachtungen weltweit nachgewiesen. Dabei sind die langfristigen Trends entscheidend, was bedeutet, dass es auch in einem langfristigen Erwärmungstrend immer wieder Ausreißer nach oben oder unten geben wird. „Wichtig ist: Fällt ein Jahr kälter aus als erwartet, stellt dies nicht die Existenz des Klimawandels infrage“, fasst es unser CARE-Klimaexperte Sven Harmeling zusammen. 


Die globale Erderwärmung ist ein Beispiel des Klimawandels. Und hier hat vor allem der Mensch seine Finger im Spiel, denn das Klima hat sich noch nie so schnell erwärmt, wie in der Zeit seit der industriellen Revolution.

Welche Ursachen hat der Klimawandel?

Das Klima ändert sich vor allem durch den Treibhauseffekt: Die Sonnenstrahlen, die auf die Erde treffen, werden von natürlichen Gasen und Wolken absorbiert und zu einem Teil auf den Planeten zurückgestrahlt. Sie halten ihn so warm.  Der Wert von CO2, eines der wichtigsten Treibhausgase, hat sich über Jahrhunderte stabil gehalten – und damit auch das Klima auf der Erde. Doch die Klimakrise, der eine Bedrohung für das Leben auf der Erde darstellt, ist menschengemacht: Durch die Industrialisierung kommt es dazu, dass die doppelte Menge CO2 in die Atmosphäre gelangt, als es ohne Eingreifen des Menschen der Fall wäre.

Heute ist der CO2-Wert um 45 Prozent höher als in den Jahrtausenden der Stabilität davor. Damit lässt sich jetzt die höchste CO2-Konzentration seit mindestens 15 Millionen Jahren messen.

Die Konsequenz: Die Erdatmosphäre – die Gesamtheit an Gasen, die die Erde umhüllen – erwärmt sich immer weiter und damit auch die Erde – und das hat fatale Folgen.

Was sind die Folgen des Klimawandels?

Durch Industrie, industrielle Landwirtschaft (wie etwa Massentierhaltung), Verkehr und die aktuellen Energiesektoren (wie etwa Kohlekraftwerke) werden immer mehr Gase, unter anderem Stickstoff, in die Atmosphäre geblasen. Diese Luftverschmutzung kann eine der schlimmsten der gesamten Menschheitsgeschichte werden. Doch das ist nicht die einzige Folge. 

Aufgrund des menschengemachten Klimawandels und der hohen Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre steigt die Oberflächentemperatur der Erde immer weiter. Das hat zur Folge, dass nicht nur das Land auf der Erde sich erwärmt, sondern auch die Meere. Extreme Wetterlagen nehmen zu, es kommt in vielen Teilen der Erde zu lange anhaltenden Dürreperioden oder Überschwemmungen, die ganze Ernten und damit die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen zerstören.

Der Anstieg des Meeresspiegels hat außerdem zur Folge, dass bereits ganze Inseln völlig verschluckt und Lebensräume für Mensch und Tier unbewohnbar gemacht wurden


Klimakrise in Südostasien

Ihr wollt euch lieber direkt anschauen, was CARE genau zum Thema Katastrophenvorsorge macht? Das und mehr erfahrt ihr in unserem Video. Film ab!

Philippinen: Katastrophenvorsorge und Anpassung an den Klimawandel

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Forderung: Wir brauchen "All days for future"!

CARE-Klimaexperte Sven Harmeling fordert All days for future:

"Wir sind die erste Generation, die die Auswirkungen des Klimawandels spürt – und die letzte, die etwas dagegen unternehmen kann. Zyklon Idai ist nur eine weitere düstere Erinnerung daran, dass wir dringend aktiv werden müssen, global und in Deutschland, um den Klimawandel jetzt schnell und wirkungsvoll zu begrenzen – mit schnellem Klimaschutz und umfangreicher Klimavorsorge. Wir brauchen 'All days for future'!“

Jetzt den CARE-Blog lesen 

Lucia Francisco, 33, ist Mutter von drei Kindern und lebt in einem Gebiet, das stark von Wirbelsturm Idai getroffen wurde.


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