Hebamme Artih Sah aus Nepal untersucht Baby und Mutter

Weltweit Leben retten bei der Geburt

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Eine bessere Mutter-Kind-Gesundheit mit CARE

Alle 11 Sekunden stirbt auf der Welt eine schwangere Frau oder ein neugeborenes Baby. Über 800 Frauen sterben weltweit täglich aufgrund von Schwangerschaftskomplikationen oder bei der Geburt. Der häufigste Grund: mangelnder Zugang zu einer entsprechenden Gesundheitsversorgung. Die größte Gefahr für Gebärende besteht während und unmittelbar nach der Geburt. Über 90 Prozent dieser Todesfälle treten im Globalen Süden auf.

CARE arbeitet gemeinsam mit lokalen Partnern in 51 Ländern für eine bessere Mutter-Kind-Gesundheit durch den Ausbau von Geburtskliniken sowie die Aus- und Weiterbildung von Hebammen und anderem medizinischen Personal. In unseren Projekten werden vor allem die Rechte von Schwangeren und Entbindenden gestärkt. CARE konnte so schon in vielen Regionen durch einfache Maßnahmen das Leben von Babys und ihren Müttern retten.

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Wenn eine Geburt lebensgefährlich wird

Schwangere Frau steht vor einem Krankenhaus

Schlechte Gesundheitsversorgung

Oft werden die Gefahren einer Schwangerschaft und Geburt unterschätzt. Dabei birgt beides große Risiken, sowohl für Gebärende als auch für Babys. Obwohl es auch in Deutschland zu schweren Komplikationen während der Geburt kommen kann, besteht in anderen Regionen der Welt ein weitaus höheres Risiko, dabei zu sterben: 80 Prozent aller Todesfälle von Müttern und Kindern treten im südlichen Afrika und Asien auf. Dort ist das Risiko, bei der Geburt zu sterben, 50x höher als im Globalen Norden. Der häufigste Grund: mangelnder Zugang zu einer entsprechenden Gesundheitsversorgung. Dagegen lässt sich jedoch etwas tun.

Frau mit zwei Babys sitz auf dem Boden

Selbstbestimmung als Schlüssel

Die Müttersterblichkeit während der Schwangerschaft oder Geburt kann um 67 Prozent gesenkt werden, wenn alle Frauen die Möglichkeit haben, selbstbestimmt über eine Schwangerschaft zu entscheiden. Seit 2000 sind Todesfälle von Neugeborenen auf der Welt fast um die Hälfte zurückgegangen, Todesfälle von Gebärenden um mehr als ein Drittel. Der Grund dafür: ein verbesserter Zugang zu bezahlbarer und guter Gesundheitsversorgung. Die Senkung der Müttersterblichkeit ist eins der Unterziele der SDGs. CARE setzt sich aktiv für eine bessere Mutter-Kind-Gesundheit ein.

Lebensrettende Hilfe im Ernstfall

Khalat Majid spricht über ihren Berufsalltag als Hebamme

37 Jahre Erfahrung als Hebamme im Irak

CARE betreibt in der kleinen Stadt Baadre im Norden des Iraks eine Entbindungsstation, die über einen Kreißsaal mit zwei Entbindungsstühlen, einen Behandlungsraum und einen Raum mit zwei Betten verfügt. Zum Team gehören vier Ärzte, vier Hebammen, zwei Krankenschwestern, ein Apotheker und zwei Krankenwagenfahrer.

Die 57-jährige Iran Khalat Majid ist eine der Hebammen: „1985 habe ich in Mossul mein Examen gemacht, jetzt sind es nur noch drei Jahre bis zu meiner Pensionierung. Ich wünschte, ich könnte meine Arbeit für immer fortsetzen. Hier auf der Station ist jeder Tag anders. Wenn ein Baby auf die Welt kommt, wenn ich die Schreie höre, ist das ein unglaubliches Gefühl. Und jedes Mal denke ich an die Geburt eines meiner fünf Kinder. Ich habe sie alle zu Hause bekommen. Eine Nachbarin, die zufällig auch Hebamme ist, und ich, wir haben uns immer gegenseitig unterstützt.“

Das Team bietet auch Stillberatung, Beratung zur Familienplanung, Verhütungsmittel und bei Bedarf weitere medizinische Behandlungen an. Alle Leistungen sind kostenlos, und die Station ist das ganze Jahr über rund um die Uhr besetzt.

Unterstützen Sie CARE mit Ihrer Spende damit Hebammen dort, wo sie besonders gebraucht werden, auch in Zukunft Leben retten können.

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In 51
Ländern arbeitet CARE gemeinsam mit lokalen Partnern für eine bessere Mutter-Kind-Gesundheit.
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Leben retten als Hebamme im Jemen

Rasha Abdulsaram spricht über die Herausforderungen ihre Arbeit als Hebamme

„Eine der größten Herausforderungen für mich als Hebamme ist, dass so viele schwangere Frauen, die ich behandle, so jung sind. Viele von ihnen sind 16 Jahre alt oder jünger. Es besteht ein größeres Risiko für Komplikationen, wenn ihr Körper noch relativ klein ist. Oft werden die Babys auch zu früh geboren. Aber die Traditionen und Mitgiftpraktiken führen oft zu frühen Ehen und frühen Schwangerschaften. Ich rate den Frauen, sich mit der Familienplanung zu befassen und sie über Verhütungsmittel aufzuklären, die Schwangerschaften von vornherein verhindern können, wenn sie noch nicht bereit sind“, sagt Rasha Abdulsaram (33), die seit 13 Jahren Hebamme ist.

Ihre größte Motivation war, dass es in ihrer Heimatstadt Taiz an Hebammen mangelte. Sie erlebte, wie Frauen starben, während sie auf Hilfe warteten, und beschloss, selbst Hebamme zu werden. CARE versorgte sie mit einem Hebammen-Kit, das die wichtigsten Medikamente, medizinische Ausrüstung sowie Sterilisations- und Wiederbelebungsgeräte enthält.

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Was wir für Schwangere und Entbindende tun

Patientenbesuch in einem Krankenhaus für Schwangere.

Kambodscha: Radiohörspiel für Mütter

In Kambodscha hat CARE ein Radiohörspiel etabliert, das in verschiedenen kambodschanischen Dialekten Gesundheitstipps, Ernährungshinweise, Impfaufklärung, Infos zum Stillen und zu wichtigen Untersuchungen zu Frauen bringt, die indigenen Volksgruppen angehören.

So wurde vielen werdenden Müttern ein besserer Zugang zu wichtigen Informationen ermöglicht. 

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Eine Hebamme mit Baby

Irak: Mobile CARE-Klinik

Vor drei Jahren eröffnete CARE eine Mütterklinik im Norden Iraks. Dort wurden bereits 4400 Frauen betreut. Allein letztes Jahr kamen 480 Babys in der Klinik zur Welt. Drei Ärztinnen und sechs Hebammen leisten Geburtenhilfe, kümmern sich um Vor- und Nachsorge, Untersuchungen, Behandlungen und beraten zu Verhütungsmethoden.

Die mobile Klinik fährt außerdem in Geflüchteten-Camps, um Müttern und ihren Kindern eine entsprechende Versorgung bereitzustellen.  

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