Ausschnitt einer Weltkarte, Afrika gelb markiert

CARE in Afrika

CARE ist in vielen Regionen Afrikas aktiv. Denn durch kulturelle, geografische oder soziale Unterschiede in den einzelnen Ländern bedarf es auch unterschiedlichen Formen der Hilfe. So setzt sich CARE beispielsweise für mehr Bildung in Ägypten ein, fördert Frauenselbsthilfegruppen im Kongo oder betreibt ein Programm zur Katastrophenvorsorge in Djibouti, um lokale Viehzüchter besser für Dürrezeiten zu wappnen.

Auch die Unterstützung von Geflüchteten ist Teil der Arbeit von CARE in Afrika. Daher engagiert sich CARE unter anderem in Dadaab, dem derzeit größten Flüchtlingslager der Welt in Kenia. Seit der Gründung des Flüchtlingslagers ist CARE vor Ort und hilft den inzwischen 330.000 Geflüchteten mit Nahrung, Bildung und Ausbildung, Zugang zu Wasser und Einkommen, Informationen und Beratung.

Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich von CARE in Afrika stellt die Hilfe der von El Niño betroffenen Bevölkerungsgruppen dar. Bedingt durch den Klimawandel trat das Wetterphänomen im vergangenen Jahr in seiner bisher schwersten Form auf. Fatale Dürren in vielen Regionen, aber auch heftige Überschwemmungen in Teilen Afrikas, die die Ernährungssicherheit von mehreren Millionen Menschen gefährden, waren die Folge. El Niño gilt zwar als vorüber, doch noch immer leiden rund 60 Millionen Menschen unter seinen Auswirkungen. Besonders betroffen sind Regionen in Madagaskar, Simbabwe, Malawi, Mosambik und Äthiopien. Die Trockenheit in Äthiopien gilt als eine der schlimmsten seit drei Jahrzehnten. Die Ernte des Landes ist vollständig ausgefallen. CARE hilft den betroffenen Menschen mit Wasser, Hygiene-Vorkehrungen und Nahrung. Unter anderem wird der Bau von Trinkwasserspeichern in den Projektdörfern gefördert und Kleinbäuerinnen, die durch El Niño alles verloren haben, erhalten Unterstützung in Form von Saatgut, Anbauschulungen und Bargeld. Nichtsdestotrotz bleibt die Lage in vielen Regionen angespannt: Denn das Wetterphänomen La Niña, welches häufig im Anschluss an El Niño auftritt, könnte die Situation der Betroffenen weiter verschlimmern. CARE legt daher viel Wert darauf, betroffene Gemeinden bei der Vorbereitung auf zukünftige Dürreperioden, Hungerkrisen und Wetterextremen vorzubereiten.